Podcast: Mit der A-Rosa Alva am Douro

- Franz Neumeier & Jérôme Brunelle - Info: Werbung und Redaktion
cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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Unterwegs. Mit einem Schiff. Endlich ist es wieder so weit: Nach über 100 Tagen bedingt durch den Corona-Shutdown der Kreuzfahrt zwangsweise an Land, bin ich endlich wieder auf Kreuzfahrt gewesen. In dieser Podcast-Episode sprechen wir über eine Flusskreuzfahrt am portugiesischen Douro mit der A-Rosa Alva Anfang Juli 2020.

Um ehrlich zu sein: Auf die Auswirkungen von Corona auf die Flusskreuzfahrt gehen wir nur am Rande ein. Der Grund ist: Die Beeinträchtigungen haben sich sehr in Grenzen gehalten und die Passagiere haben die teilweise Maskenpflicht und andere Regeln gut beachtet.

Im Vordergrund stand für uns alle an Bord das Reiseerlebnis in einem der schönsten Flusskreuzfahrt-Reviere Europas. Der Douro führt durch die für ihren Portwein berühmte Weinregion Alto Douro, bietet abwechslungsreiche, teils spektakuläre Landschaft und beeindruckend hohe Schleusen, liebenswerte Menschen und reizvolle Landausflüge. Da sind Maske und Abstand eindeutig Nebensache.

Eine Auswirkung der Corona-Krise ist sogar sehr positiv – zumindest für Touristen, die jetzt nach Portugal reisen: Wo sich sonst große Touristengruppen drängen, Urlauber die Gassen verstopfen, ist man aktuell nahezu für sich allein. Für die Einheimischen, die vom Tourismus leben, ist das freilich weniger schön. Insofern ist zu hoffen, dass der Mangel an Touristen bald zu Ende geht, auch wenn es für den Einzelnen wunderschön ist, Top-Ziele wie beispielsweise Porto, Pinhão oder auch Salamanca in Spanien bei einem Tagesausflug so leer zu erleben.

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7 Kommentare

7 Kommentare zu “Podcast: Mit der A-Rosa Alva am Douro

  1. Hallo, zusammen!

    Porto kenne ich seit Ende der 1990er Jahre, und damals war es noch ein echter Geheimtipp. Kaum jemand kannte die Stadt, in welcher der Welt-Portweinvorrat schlummert und destilliert wird. Damals lernte ich auch, dass es keine Wein-Kellreien sind, sonder Destillerien, weil hier der Vergärungsprozess mit Hochprozentigem vorzeitig gestoppt und somit die Restsüße erhalten bleibt. Sandeman und Cálem bieten direkt an der Promenade von Porto Verkostungen mit Führung an. Cálem gefiel mir besser, weil weniger Marken-PR betrieben wurde. Von der Promade kann man eine tolle Aussicht genießen, wenn man die kurze Fahrt mit der Seilbahn hinauf zum Brückenkopf der Stahlskelettkonstruktion nimmt und man schwebt über all die Portweinfabriken hinweg. Wie schon beschrieben, gibt es eine unglaubliche Vielfalt, jedoch komme ich immer wieder auf den 10 Jahre Tawny von Grahams zurück, der in einer weißen Pappröhre verkauft wird. Weißer Port ist bei uns kaum bekannt und eignet sich vorzüglich als Aperitif, auch gern auf Eis. Mein Favorit auch Hier “Grahams White Extra Dry”, mit blauer Markierung auf dem Etikett. “Dry” ist dann mehr halbtrocken. Beides gibt es auch im “Duty Free” am Flughafen.

    Kurz nachdem der Rosé auf den Markt gekommen war, schätze vor drei Jahren oder so, hab ich mal eine Flasche testweise gekauft, aber leider war es ein quietschsüßes Zeug, das ich dann irgendwann banausenhaft in den Ausguss gekippt habe. Aber vielleicht finde ich auch bald mal einen “Dry Rosé”? Wer es sowieso süß und sehr süß mag, muss statt Tawny den Ruby wählen.

    Natürlich wird man in Porto die Verwandtschaft von Sherry (jerez de la Frontera – Engländer konnten “Jerez” nicht sprechen) und Madeira abstreiten, aber die Prozesse der Herstellung ähneln sich. Schlüssel zu Portwein (Englisch “Port”, prtugiesisch “Vinho do Porto”) waren die Engländer, deren Importweine aus Portugal in ihren Holzfässern auf dem Weg nach England regelmäßig umkippten und als Essig oder Schlimmeres das Königreich erreichten. So kam man auf die Idee des Aufsprittens und hatte somit einen neuen “Klassiker” erfunden. Der Douro ist übrigens auch das allererste zertifizierte Weinbaugebiet der Welt, deutlich älter als Bordeaux, Haut-Médoc oder Champagne und die Portweinbehörde überwacht die Einhaltung der strengen Produktionskriterien und Zertifizierungen. Die älteste Destillerie ist die von einem Hamburger Geschäftsmann gegründete Destillerie Kopke (original Köpke) von 1638! Eine Reise nach Porto ist zugleich auch eine höchst faszinierende Zeitreise.

    In den letzten Jahren fand ich Porto zur Hochsaison oft überlaufen vor, es war quasi der Ausweichort der “Barcelona-Fraktion”, die von den Mneschenmassen der katalonischen Metropole genervt waren. Der morbide Charme Portos ist jedoch weitgehend erhalten, udn trotz hoher Fördergelder der EU finden sich in der Stadt leider zahlreiche zusammengestürzte Ruinen von verlassenen Gebäuden, die durchaus historischen Wert gehabt hätten. Schade!

    Für alle nicht Hitzefesten empfehle ich die Randzeiten der Fluss-Saison, wie März-Mai oder Oktober bis November. Wer nach Portugal reist, muss natürlich in einem Café Platz nehmen und die frisch zubereiteten Pasteis de Nata probieren. Blätterteigrundlinge mit einer karamellisierten Puddingfüllung, die man inzwischen auch bei uns öfter mal findet, dazu einen Café com Leite (Milchkaffee) – wunderbar. Ein Abendessen im Café Majestic darf nicht fehlen, direkt in der Altstadt gelegen, tolles Art-Deco-Ambiente und eine exquisite Qualität und erstklassige Serviceleistung. Leider habe ich es bisher nie in die erwähnte Buchhandlung geschafft, weil mich die Warteschlangen zu normalen Touristikzeiten abschreckten, aber gerade jetzt in der Coronakrise mag es wie überall ein viel entspannteres Erlebnis sein.

    Protugiesisch finde ich, der einigermaßen spanisch spricht, schwierig, weil die Wörter mittels vieler verschluckter Silben aneinandergefügt werden, dass es einem schwindelig wird. Es ist eine melodisch und weich klingende Sprache, wie Jerome anmerkte, und daher darf auch ein Fado nicht fehlen, Live dargeboten natürlich. Die Freundlichkeit und Herzlichkeit, die im Podcast erwähnt wurden, kann ich nur bestätigen. Nix wie hin! Bom Dia!

  2. @Volker: Als “Port & Tonic” schmeckt der Rosé richtig gut; wir haben drei Flaschen von Croft in Pinhao mitgenommen, eine davon ist schon fast wieder komplett “verdunstet” hier im heißen München ;-)

  3. Hallo, Franz! Ja, ich habe es mit Interesse verfolgt im Podcast. Gegen Zuckerbrausen wie Tonic habe ich jedoch eine Abneigung und muss auch mit Zucker sehr aufpassen, daher vermeide ich das in Getränken. Und ob es Tonic Zero gibt? Egal, ich nippe dann lieber an einem echten unvermixten Port. Übrigens … was ich unglaublich fand bei der Destillerieführung, dass die Jahrgänge auch dadurch produziert werden dürfen, dass man zwei verschiedene zusammenmischt und dann den Mittelwert bildet. Ein 2008er und ein 2012 er ergeben einen 2010er. Das fand ich schon sehr bemerkenswert. Was solls? Es ist ja wirklich köstlich!

  4. Danke für diese – und alle anderen – Podcast-Folgen. Macht wieder Lust auf Schiff und Lust, nochmal nach Portugal zu fahren.
    Und BITTE die Musik beibehalten – die ist doch das Markenzeichen des cruisetricks-Podcasts!

  5. @ Antje:
    Och, naja, sooo ein Knaller ist die Musik ja nun echt nicht. Ich denke, das Stück ist eine der Gema-freien Aufnahmen, die jeder für Videountermalung etc. benutzen darf, ohne Tantiemen zahlen zu müssen. Ist das korrekt? Da gibt es ja durchaus eine große Auswahl anderer Titel. Und die Leistungsschutzrechte für Musiktitel gelten ja offenbar “nur” 70 Jahre… da sind Werke wie “Heidewitzka, Herr Kapitän” inzwischen auch nicht mehr geschützt. Auf “Ein Schiff wird kommen” von Lale Andersen oder “Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise” von Hans Albers muss man noch ein Weilchen warten. “Wenn die bunten Fahnen wehen, geht die Fahrt wohl übers Meer…” geschrieben 1932, ein jahr später veröffentlicht, von den Nazis leider vereinnahmt, jedoch gab es keinen entsprechenden Verdacht gegenüber dem Komponisten. Ich habe es in den 1960ern in der Schule gelernt. Mit einer kleinen Spendensammlung könnte man eine neue Einspielung eines kleinen Kammerorchesters finanzieren *lg*

    Erkennungsmusik wird immer wieder mal angepasst an den Zeitgeist und Geschmack der Epoche. Das war beim ARD-Mittagsmagazin so und vielen anderen Sendungen. Bei Star Trek (Raumschiff Enterprise) gab es jedes Mal eine neue Musik, für The Original Series, Next Generation, Deep Space Nine, Voyager … echte Fans diskutieren immer kräftig mit, aber sie bleiben ihrem Medienprodukt stets treu :-)

  6. @Volker: Das mit den Rechten ist eine ziemlich haarige Angelegenheit. Denn es geht ja nicht nur nach dem Alter des Musikstücks selbst. Und sogar da gibt es Situationen, wie sich Nutzungsrecht übe die 70 Jahre nach Tod des Urhebers verlängern lassen. Und wenn der Urheber nicht aus Deutschland stammt, wird es noch viel komplizierter – kurz: ohne fachkundige Recherche eins spezialisierten Anwalts kaum mehr zu durchschauen. Außerdem hat natürlich auch der Interpret Urheberrechte. Stücke von Mozart unterliegen zwar keinen Beschränkungen mehr, aber dennoch darf ich eine Mozart-Aufnahme der Wiener Philharmoniker nicht verwenden, weil eben deren künstlerische Leistung geschützt ist. (- Exkurs Urheberrecht Ende -)
    Deshalb ist das einzig weitgehend sichere (und bezahlbare) der Rückgriff auf Gema-freie Musik, so wie das bei der aktuellen Musik auch der Fall ist. Aber da gibt’s ja eine große und vielfältige Auswahl. Mal sehen …

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