Podcast: Mit der MSC Fantasia im Persischen Golf

- Franz Neumeier & Jérôme Brunelle
cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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In die Wärme Arabiens entfliehen ist eine reizvolle Kreuzfahrt-Variante im deutschen Winter: Wir sind mit der MSC Fantasia über Weihnachten und Silvester im Orient unterwegs gewesen und sprechen in diese Podcast-Episode über diese Reise.

Von Abu Dhabi aus ging es mit der MSC Fantasia nach Bahrain, Katar, Dubai und zur neuen Kreuzfahrt-Destination Sir Bani Yas Island. Wir sprechen über die Erlebnisse auf dieser Reise in den einzelnen Häfen, die Besonderheiten einer Arabien-Kreuzfahrt und natürlich über die MSC Fantasia.

Ebenfalls ein Thema im Podcast: Tipps zu Landausflügen und was man auf dieser Kreuzfahrt-Route an Land keinen Fall verpassen sollte.

6 Kommentare zu “Podcast: Mit der MSC Fantasia im Persischen Golf

  1. Habe die Reise eine Woche nach dir gemacht und bin auch ab München geflogen. Einziger Unterschied zu deiner Route bei uns war Muscat statt Bahrein und Katar dabei. Auch den Nebel kann ich bestätigen, wir sind eine Stunde über Abu Dhabi gekreist. In Muscat empfehle ich den Taxifahrer Nassan, der ist absolut klasse! Auch die MSC Fantasia ist ein wunderschönes Schiff, ich kann die Reise nur empfehlen.

  2. Wir sind dafür zwei Stunden am Boden gestanden, bevor wir endlich abfliegen durften ;-)

    In der Wüste fand ich den Nebel als sehr faszinierend; einerseits, weil vollkommen unerwartet; andererseits, weil der Neben in den Dünen mit vereinzelten Bäumen und Büschen eine unvergleichliche, fast märchenhafte Stimmung erzeugt. Ich fand das klasse.

  3. In der Wüste hatten wir keinen Nebel, aber es war trotzdem beeindruckend.
    Ich hab auch noch ein paar Empfehlungen, in Dubai gibt es neben BigBus auch noch die Firma CitySightSeeing, haben eine ähnliche Tour und man kann sie Online buchen. Dafür gibt genug Promo Codes, der Preis ist dann bei ca. 39€ pro Tag, was wesentlich günstiger ist als BigBus. Außerdem kann ich für die Wüstentour den Anbieter Oceanairtours empfehlen, ebenfalls günstig und macht eine Klasse Tour. Wenn man als Abholungsort Cruise Terminal angibt stehen die auch pünktlich da und haben sehr nette Fahrer, mit Preisen weit unterhalb derer von MSC.
    Auf Sir Bani Yas sehe ich das absolut wie du, die Safari ist ein Muss und die Insel ist sehr schön angelegt.

    Auch ansonsten finde ich das dein Bericht sich sehr spannend, deckt sich mit meinen Erfahrungen, vor allem die Freundlichkeit die man in der VAE und vor allem im Oman antrifft.
    In Muscat beispielsweise hat uns unser Taxifahrer Nassan ein traditionelles arabisches Gewand (Dischdascha) organisiert und plötzlich wollte alle einheimischen mit uns Fotos machen und sich mit uns unterhalten. Außerdem hat er uns auch in eine Schischa und Kaffeebar für Einheimische geführt (neben den Traditionellen Touristenattraktionen) War mir dabei anfangs etwas mulmig, hat sich schnell herausgestellt wie sicher und unkompliziert dort alles ist. (entgegen unserern Vorurteilen) Er ist auch mit auf den Markt und hat oft einfach auf arabisch so runterverhandelt wie ich mich das gar nicht getraut hätte. (halber Preis)
    Am Ende meinte er ihr bezahlt nur wenn es euch gefallen hat, mir war es wichtig euch mein Land zu zeigen. (Das wir ordentlich bezahlt und Trinkgeld gegeben haben versteht sich eh von selbst)
    Auf jeden Fall ein Erlebnis wie ich es selten hatte.

  4. hallo, war bis gestern mit der msc-fantasia unterwegs in den emiraten. dabei sind mir einige dinge negativ aufgefallen. das was am unangenehmsten war, wir wurden dubaizeit um mitternacht informiert, dass die fantasia abudhabi zum abschluss der fahrt nicht anlaufen kann. darum bleibt das schiff in dubai. also
    muß der transport per bus nach dubai stattfinden .wir müssen uns schon um 1/2 vier morgens treffen . dann um 4 uhr gings los von bord die koffer holen und dann raus die busse suchen . keiner war da der uns sagte zu unserem kofferanhänger den passenden bus. dann in abudhabi angekommen der höhepunkt: wir wurden am ankuftsterminal rausgelassen. der fahrer hatte nur den auftrag uns zum flughafen nach abudhabi zu bringen. mit glück und viel fragen kamen wir trotzdem zum abflugschalter. das war unverantwortlich von msc!!!
    DASS wir unseren badetag auf sirBanyas nicht machen konnten weil die tender -boote etwas schwankten war nur ein weiterer höhepunkt am donnerstag.
    der wettergott hatte es zudem in dubai mit uns kein einsehen samstag den ganzen tag regen bei 25 grad freitag vormittags und abends gewitter.

  5. ​Was ich unserer Erfahrung nach bestätigen kann ist, dass die Organisation von Bustransfers etwas chaotisch ist.​ Allerdings ist das nur zum Teil die Schuld von MSC, denn viel trägt dazu auch die örtliche Agentur bei, mit der MSC zusammenarbeitet. Bei uns hieß es in Katar ebenfalls, der Bus fahre nur bis zum Hafenausgang; tatsächlich ist er dann aber dennoch bis zur Shopping Mall im Zentrum gefahren und nach ein wenig Diskussion anschließend auch weiter zum Souk in der Altstadt. Im Orient tickend die Uhren einfach etwas anders als im meist gut organisierten und pünktlichen Westeuropa und daran kann auch eine Reederei nur bedingt etwas ändern. Ärgerlich ist es dennoch, da stimme ich Ihnen vollkommen zu.

    ​Sir Bani Yas Island ​ist eine schwierige Situation beim Tendern. Aus unerfindlichen Gründen wurde dort der Anleger für die Tenderboote parallel zum Wellengang gebaut, statt den Anleger durch eine Mole o.ä. zu schützen. Dadurch führt leider schon sehr geringer Seegang dazu, dass ein Anlegen der Tenderboote zu gefährlich und damit unmöglich wird. Ich hoffe, dass die Betreiber von Sir Bani Yas Island das bald merken und ändern, denn der Aufwand dafür dürfte nicht allzu hoch sein.

    Dies, ebenso wie der Bustransfer von Dubai nach Abi Dhabi betreffend: Sie können glaube ich davon ausgehen, dass MSC das nicht mutwillig macht und alle daran setzt, dass der Ablauf wie geplatzt ist. Denn durch die Planänderungen entstehen der Reederei hohe Kosten und viel Aufwand und das macht niemand freiwillig und absichtlich. Insofern können Sie schon davon ausgehen, dass die Wetterbedingungen tatsächlich ein Anlaufen von Abu Dhabi nicht zugelassen haben, auch wenn es aus Passagier-Sicht nicht danach aussieht. Da spielen einfach auch viele Faktoren eine Rolle, die man als Passagier nicht sehen kann.

    Denkbar ist beispielsweise, dass die Wetterprognose sehr schlecht war, obwohl das tatsächliche Wetter dann okay gewesen wäre. Eine Reederei kann aber nicht riskieren, ein Schiff in Richtung Abu Dhabi fahren zu lassen, wo 2.500 Passagiere Flugzeuge morgens um 9 Uhr erreichen müssen, wenn unklar ist, ob das Schiff tatsächlich wird anlegen können. Das geringere Übel im Vergleich zu potenziell 2.500 Passagieren mit verpassten Flügen ist dann eben der Bustransfer von Dubai …

    ​Das vielleicht mal als ein par Erklärungsversuche und Hintergründe so solchen und ähnlichen Vorkommnisse.​ Von unserer eigenen Reise habe ich vor allem sehr positive und schöne Erinnerungen mitgenommen, neben der Erfahrung, dass es v.a. bei Bustransfers und Landausflügen schonmal etwas haken kann (wir haben beispielsweise wegen schlechter Organisation der Ausflugsagentur in Dubai die Springbrunnen-Show am Burj Khalifa verpasst).

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