Podcast: MSCs neue Privatinsel Ocean Cay

(aktualisiert) - Franz Neumeier & Jérôme Brunelle - Info: Werbung und Redaktion
cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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Seit Ende 2019 hat MSC eine eigene Privatinsel auf den Bahamas: Ocean Cay MSC Marine Reserve. Cruisetricks.de war mit der MSC Divina für einen Tag auf Ocean Cay und hat sich alles genau angesehen.

In dieser Podcast-Episode sprechen wir ausführlich über Ocean Cay und die Besonderheiten im Vergleich zu Privatinseln anderer Reedereien. Daneben gehen wir aber auch ein wenig auf die MSC Divina ein, denn diese Schiffsklasse von MSC kam bislang noch in keiner Podcast-Episode vor.

Das Besondere und Reizvolle an Ocean Cay ist, dass MSC dort keinen Vergnügungspark mit Wasserrutschen, Zip-Lines und anderen Großattraktionen ausgebaut hat. Stattdessen ist die Insel großflächig, weitläufig und bietet viel Platz zum Relaxen am Strand. Vor allem aber ist Ocean Cay und große Meeresflächen darum herum ein Meeresschutzgebiet, um das sich MSC mit Unterstützung von Forschern und Fachleuten kümmert.

Unter anderem entsteht auf Ocean Cay gerade eine Forschungsstation für Meeresbiologie, vor der Insel werden sogenannte Super-Korallen angesiedelt, um den Korallen-Bestand dort wieder wachsen zu lassen – und einiges mehr.

Anmerkung*: Cruisetricks.de reiste zur MSC Divina und nach Ocean Cay auf Einladung von MSC.
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Cruisetricks.de reiste zur MSC Divina und nach Ocean Cay auf Einladung von MSC.

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5 Kommentare

5 Kommentare zu “Podcast: MSCs neue Privatinsel Ocean Cay

  1. Hallo, Franz & Jérôme!
    Grüße auch von “meiner” Insel. Nicht ganz so privat, sie heißt aktuell Teneriffa. Spannender Podcast! Auch wenn ich nìcht mehr zu MSC neige wegen der Enge am Bord, des Gewusels und der seltsamen Raumbeduftung, so scheinen die Konzepte zur Nachhaltigkeit wegweisend.

    Also, ich denke, dass MSC in Bezug auf die Stromversorgung der Insel durchaus ein Zeichen setzen sollte, und umso mehr, weil dieses Insel direkt vor Donald Trumps Haustür liegt, und weil die Möglichkeiten günstig sind, auch um sich von allen anderem abzusetzen und die Rolle Europas als Wegweiser in Richtung Erneuerbarer Energien zu unterstreichen.

    Wenn man die Inselfotos sieht, dann ist klar: allein die Dachflächen aller Gebäude, Unterkünfte, Bars, Cabanas, was auch immer, ist groß genug, um sie mit Solarpaneelen bestücken zu können. 10 Qjadratmeter erzielen heute Peak Harvest von 1.000 Watt. Und es gibt viele Dächer. Damit könnte der gesamte Bedarf für Kochen, Kühlen, Klimatisierung, Beleuchtung und mittels Batterien auch die Versorgung der Inselmannschaft nachts sicher gestellt werden. Da die Schiffe tagsüber andocken, ist der Energiebedarf hoch, wenn die Sonne scheint! Idealer gehts nicht. Fährt das Schiff ab, sinkt der Stromverbrauch rapide.

    Desweiteren: warum nicht ein paar Windräder als Gruppe ins Meer bauen, dort wo sie nicht im Weg stehen? Windräder sind moderne Ikonen der Nachfossilen Ära und ein haben auch hohen Symbolwert. Make Ocean Cay fossil free. Ja, als Backup kann man doch die ollen Dieselmöhrem noch vorhalten, wenn es sein muss, aber in der Karibik wäre es eine billige und nicht glaubwürdige Ausrede, wenn man nicht auf Photovoltaik und Wind setze.

    Und ich treibe die Sache noch weiter auf die Spitze. Oder nein, sagen wir doch eher: ich fordere das Notwendige. MSC möge doch so viel Solarkapazität und Windkraft installieren, dass bei guten Bedingungen mit viel Sonne und Wind das Schiff Landstrom / Inselstrom beziehen kann. Das wäre doch der Hammer! Und Windräder drehen sich auch in der Nacht. Wohin also mit all dem Windstrom? Per Seekabel zum Airport Cat Cay und Bimini… dort könnte man mit dem Ökostrom zumindest in der Nacht und an den Tagen ohne Schiffsstopp auf Ocean Cay die Generatoren drosseln bzw. z.T. abschalten. Und wenn dieser Strom billiger abgegeben wird als der Dieselstrom, dann spricht sich auch in der Karibik herum, dass die Zukunft nur kohlenstoffneutral sein kann.

    Alle wissen, dass wir die null Emissionen als Ziel vor Augen haben. Warum also nicht endlich loslegen mit dem was Sonne und Wind uns frei Haus liefern? Wir zaudern noch zu viel und dem Bewohner des Weißem Hauses würde ich es allemal gönnen, wenn seine Badewanne vor der Haustür klimaneutral würde, mit EU-Initiative. Das Märchen von “Clean Coal” glauben noch zu viele in den USA.

    PS: EU und Karibik, da findet quasi auch ein tropischer Brexit statt zwischen Sint Maarten und der Britischen Nachbarinsel. Arte hat dazu eine nette Reportage gemacht. Wäre ja evtl. auch mal einen Podcast wert, vielleicht in Bezug auf Freizügigkeit, Reisepässe, Restriktionen, Fallen (Israelstempel, Arabien), Hoheitsgewässer, nationales Recht, all sowas… https://youtu.be/2HjX4JwHpQ0
    Cheerio und macht weiter so!

  2. Lieber Volker, grundsätzlich stimme ich Dir da vollkommen zu. Ich will allerdings nicht über die Gründe und Hintergründe spekulieren, warum es so ist, wie es jetzt ist. Da könnte es eine Vielzahl von Aspekten geben, die das Vorgeschlagene – insbes. bzgl. Windräder, schwierig machen könnte: behördliche Auflagen und Gesetze der Bahamas, die Herausforderung bzgl. Hurrikans (keine Ahnung, ob es Windräder gibt, die das aushalten), nicht zu vergessen: Bau von Windrädern offshore verursacht erhebliche Schäden am Meeresboden, Korallen, Seegrasfelder etc. und Ocean Cay soll ja ein Meeresschutzgebiet sein. Und nicht zuletzt: MSC dürfte die Insel dann doch einfach irgendwann mal zeitnah in Betrieb nehmen haben wollen und das Projekt nicht noch komplexer machen wollen, als es ohnehin schon war. Wie gesagt: alles nur spekuliert. Und ein solches Projekt lässt sich ja auch noch weiter entwickeln, da kann ja noch einiges kommen.

  3. kleine Ergänzung: Nach meinem Kenntnisstand ist die Divina das dritte Schiff der Fantasia-Klasse. Die eigentlich gar nicht für MSC vorgesehene, jetzige Preziosa folgte als viertes.

    Die Divina hat tatsächlich eine umlaufende Promenade? Bist du dir da sicher?

    Und wo genau kommt man denn auf der Divina “vorne raus”? Daran kann ich mich gar nicht erinnern…

    Lieben Gruß

  4. @David W: Ja, stimmt, die MSC Divina ist das dritte Schiff der Fantasia-Klasse. Da war ich im Podcast wohl unkonzentriert, sorry.

    Bzgl. umlaufende Promenade: Das war vielleicht etwas blöd formuliert. FOrmell läuft die Promenade nicht komplett rund herum, aber fast. Am Heck geht es bis ganz nach hinten mit Blick aufs Kielwasser, allerdings kann man dann dort nicht ums Heck herumlaufen. Eine Besonderheit bei MSC ist auch, dass am Heck seitlich Außentreppen nach oben führen und auf jedem Deck in der Ecke ein kleiner, öffentlicher Bereich ist, auch wenn man den – außer zum mal alleine sein – kaum zu etwas nutzen kann.
    Vorne kommt man nicht ganz bis zum Bug kommt. Das ist wie bei einigen anderen Schiffen auch so, dass man da durch eine Art Tunnel läuft.

  5. @Franz

    Achso war das zu verstehen. Das Geschilderte kenne ich.
    So wie ich das verstanden hatte, kann man vorne “richtig” rausschauen (wie bspw. auf der Lirica-/Musica-Klasse).
    Danke für die Klarstellung.
    Grüße

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