Podcast: Neubau-Boom und Trends in der Kreuzfahrt

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Über 70 neue Kreuzfahrtschiffe sind für die kommenden zehn Jahren in den Auftragsbüchern der Werften – und es werden ganz sicher noch viel mehr werden. In dieser Podcast-Folge beschäftigen wir uns mit dem Neubau-Boom, forschen nach Auslöser, Trends und Erwartungen.

Die Trends sind klar: mehr sehr große Kreuzfahrtschiffe, mehr Schiffe der gleichen Baureihe und mehr luxuriöse Expeditionsschiffe. Aber auch im Umweltschutzbereich tut sich etwas – viele der kommenden Neubauten werden LNG als Treibstoff nutzen und auch Brennstoffzellen und Elektro-Antrieb sind keine Zukunftsvisionen mehr.

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Wir diskutieren, warum Reedereien so viele neue Schiffe bauen, ob der Kreuzfahrtmarkt wirklich so schnell und so andauern wachsen wird, damit sich für diese gewaltige, zusätzliche Kapazität auch genug Passagiere finden. Und wir sprechen darüber, welche Bedingungen der Kreuzfahrt aktuell und in Zukunft zuträglich sind.

Weil wir in den vergangenen Wochen einige E-Mails zu diesem Thema bekommen haben, gehen wir im zweiten Teil dieser Podcast-Episode auf ein Thema in eigener Sache ein: Finanzierung von cruisetricks.de und des Podcasts. Verständlicherweise fehlt Lesern und Hören da das Hintergrundwissen und der Einblick, was zu Missverständnissen und teils auch sehr weit danebenliegenden Vorstellungen unserer finanziellen Situation führt. Deshalb erklären und diskutieren wir, warum wir immer wieder zu Spenden aufrufen, um Unterstützung werben und letztlich, warum wir mit cruisetricks.de und dem Podcast Geld verdienen möchten und müssen.

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8 Kommentare zu Podcast: Neubau-Boom und Trends in der Kreuzfahrt

  1. Homer on November 10, 2016 at 3:04 pm

    Ich bin beim Neubauboom skeptischer! Klar als Kreuzfahrt Fan freut es mich das es noch viele neue Schiffe kommen, die man erkunden kann.
    Aber wenn ich denke das ich in den BW Weihnachtensferien bei MSC, eine Kreuzfahrt in Dubai (inkl. Getränkepaket und Flug) bekommen habe, zu einem Preis der unterhalb der Flugkosten lag, dann sollte man sich als Reederei fragen ob das die richtige Strategie ist. In den nächsten Jahren kommen soviele neue Schiffe allein bei MSC, es wird ja nicht besser.
    Es darf auch kritisch gefragt werden wo sollen die ganzen ganz großen Schiffe hin? Alle auf die Standardroute in der Karibik und im westlichen Mittelmeer? Das wird nicht so einfach!

  2. Franz Neumeier on November 10, 2016 at 3:28 pm

    Vielleicht bin ich da ein wenig naiv, aber ich gehe schonmal davon aus, dass eine Reederei, die pro Schiff so um die 800 Millionen Euro investiert, ziemlich genaue Vorstellungen und Planungen hat. Bei solchen Dimensionen baut man nicht einfach mal und schaut dann, ob man das Schiff überhaupt brauchen kann ;-)

    Meine persönliche Vermutung ist, dass die Reedereien a) fest mit einem stark wachenden asiatischen Markt rechnen (evtl. endlich auch mal der riesige indische Markt), b) Wachstum für weitere Märkte (z.B. Australien) sehen und natürlich auch ein paar ältere Schiffe ersetzen.

    Aber ob diese Rechnungen letztlich aufgehen, wird die Zukunft zeigen müssen. Gerade bei MSC bin ich da schon auch sehr gespannt.

  3. Homer on November 10, 2016 at 7:58 pm

    Es bleibt definitiv spannend, ich könnte mir auch vorstellen, dass man versucht bestimmte Routen als ganzjährig Destination zu etablieren.
    Wenn wir grade bei MSC bleiben, da könnte ich mir ein Schiff der Meraviglia-Klasse auch das ganze Jahr im Nordland vorstellen. Bei der Seaside-Klasse, ist ein Schiff ja ganzjährig in Miami gesetzt (wenn ich das richtig in Erinnerung hatte), die anderen beiden werden sicher auch Schiffe sein die ich ganzjährig im Einsatz außerhalb Europas sehe, warum nicht Südamerika oder auch das ganze Jahr Dubai? (Da ist es zwar heiß aber in den Gebäuden ist sowieso klimatisiert)
    Die große Frage bezüglich des Neubauboom bleibt für mich deshalb, kann ich Destinationen die heute nur saisonal bedient werden als ganzjährig etablieren? Oder kann ich neue Zielgebiet erschließen/wieder erschließen? (z.B. Kuba, Tunesien, Ägypten)
    Dann könnte die Strategie aufgehen und sehr erfolgreich werden. Oder gelingt dies nicht und ich muss, als Reederei, meine Schiffe im Sommer auf die Standardmittelmeerroute und im Winter in die Karibik schicken? Dann wird es nämlich düster weil dann beginnt ein harter Konkurrenzkampf!
    Bei den älteren Schiffen, glaube ich auch nicht das es soviele gibt die, die Flotte verlassen. Am Beispiel Kuba sieht man das sehr gut, MSC schickt die Lirica Klasse hin, eine Meraviglia wäre da einfach fehl am Platz. Fazit solange es von den Massenreedereien keine neuen ,,kleinen“ Schiffe gibt, brauchen sie die älteren Einheiten. Sonst kann man Märkte wie Kuba oder auch Teile des östlichen Mittelmeer nicht mitnehmen.

  4. Franz Neumeier on November 10, 2016 at 8:25 pm

    Was die Schiffsgrößen angeht, verändern sich ja auch die Häfen. Da kann man gerade deutlich sehen, dass viele Häfen alles tun, um Piers und Infrastruktur so weit auszubauen, dass sie immer größere Schiffe bedienen können. Norwegian schickt ein Breakaway-Plus-Klasse-Schiff mit über 4.000 Passagieren nach Alaska; dafür schließt man einen langfristigen Vertrag mit derm Port of Seattle, der dafür das Temrinal am Pier 66 entsprechend groß und modern ausbaut. Da wachsen die Häfen einfach mit den Schiffen mit. Und ich bin mir sicher, dass in fünf oder sechs Jahren auch ein so großes Schiff wie die Meraviglia Havanna anlaufen kann. Nicht die kleinere Häfen in Kuba, aber da fährt ja auch die Lirica nicht hin.

    Ein guter Punkt ist das ganzjährige Entwickeln von Destinationen; Ansätze dazu sind ja schon da, mit der Westeuropa-Route; und es gibt im Sommer vielfältigere Routen, viel mehr Island und Grönland beispielsweise, auch mit relativ großen Schiffen. Ob allerdings Arabien im Sommer oder Norwegen im Winter klappen, wage ich zu bezweifeln. Da sind die Wetterbedingungen einfach zu extrem. Klimatisierte Räume helfen nicht, wenn die Passagiere auf den 100 Metern zum Bus der Hitzschlag bei 45 Grad trifft oder die Winterstürme in der Nordsee die Passagiere so durchschütteln, dass sie auch eine Woche nach der Kreuzfahrt noch grün im Gesicht sind ;-)

  5. Hans on November 16, 2016 at 10:24 pm

    Ich bin neugierig ob bei den Neubauten das Ecoship, die Titanic 2 und die 3 Schiffe von Virgin Voyages dabeisein werden.

  6. Franz Neumeier on November 17, 2016 at 3:24 pm

    Ecopship ist bislang eher eine Machbarkeitsstudie, jedenfalls noch kein konkreter Bauautrag. Das Projekt Titanic 2 scheint tot zu sein. Die Virgin-Schiffs sind dagegen inzwischen fest beauftragt: https://www.cruisetricks.de/virgin-voyages-ordert-drei-2-700-passagiere-schiffe/

  7. Hans on November 18, 2016 at 10:28 am

    Danke für die Information.
    Ich persönlich finde das Ecoship äusserst interessant, auch wenn die futuristische Form am Anfang für mich gewöhnungsbedürftig war.
    Die Virgin Voyages Schiffe werden ebenfalls futuristisch, die Bugform bei beiden Projekten gewöhnungsbedürftig.
    Bin neugierig welches Konzept Richard Brenson auf den Schiffen einführt.
    Gibt es eigentlich noch Easycruise?

    Danke im Voraus

  8. Franz Neumeier on November 18, 2016 at 10:34 am

    Easycruise hat meines Wissens schon 2008 dicht gemacht …

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