Podcast: Schiffsrenovierungen und besondere Kabinen

(aktualisiert) - Franz Neumeier & Jérôme Brunelle
cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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Die regelmäßige Renovierung von Kreuzfahrtschiffen ist ebenso kostspielig wie nötig: Technik muss aktualisiert und neue Features eingebaut werden, Passagiere erwarten makellose Einrichtung mit aktuellem Design. In dieser Folge des crusietricks.de Kreuzfahrt-Podcasts beschäftigen wir uns ausführliche mit allen Fragen rund um die Renovierung von Kreuzfahrtschiffen. Außerdem ein Thema sind besondere und ungewöhnliche Kabinen-Typen sowie eine Leser-Frage nach Kabinen, die besonders für Familien mit kleinen Kindern geeignet sind.

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Anders als Privathäuser an Land werden Kreuzfahrtschiffe schon wenige Jahre nach Indienststellung renoviert oder sogar grundlegend umgebaut. In der aktuellen Folge des cruisetricks.de-Kreuzfahrt-Podcasts sprechen wir darüber, wann welche Renovierungen auf Kreuzfahrtschiffen stattfinden, welche Aspekte dabei für Reedereien und Passagiere wichtig sind und wie genau diese Renovierungen und Umbauten eigentlich gemacht werden.

Unser zweites Thema dieser Podcast-Folge beantwortet unter anderem eine Hörer-Frage nach Aspekten, die man bei der Kabinenwahl für Reise mit kleinen Kindern beachten sollte. Außerdem gehen wir vor allem auf besondere, ungewöhnliche oder selten anzutreffende Kabinen-Typen ein, beispielsweise explizite Einzelkabinen, Innenkabinen mit virtuellen Fenstern oder Balkonen oder französische Balkone auf einem Hochseeschiff.

5 Kommentare zu “Podcast: Schiffsrenovierungen und besondere Kabinen

  1. Diese Ausgabe über Schiffsrenovierungen und die vielen Tipps waren wieder sehr interessant. Vielleicht kann später, wenn die „FTI Berlin“ aus der langen Werftzeit kommt, über die Veränderungen an Bord berichtet werden.
    Für mich und sicher auch für viele andere interessant ist die Dokuserie „Verrückt nach Meer“. Viel erfährt und sieht man gerade hier aus und über den Bereich der Besatzung. Auch der menschliche Umgang „Offiziere, Crew, Gäste“ bewerte und sehe ich sehr positiv. Ein Erfolg für Phoenix und die ARD. Laufend sind Wiederholungen in den „drtten“ Programmen zu sehen. Hoffentlich wird die Serie fortgesetzt (könnte dann die „Amadea“ sein).
    Vielleicht kann in einem Podcast über „Verrückt nach Meer“ berichtet und informiert werden.
    Aus der Heide grüßt der Kreuzfahrer Peter

  2. Vielen Dank für das Feedback und die Anregungen. Extra für den Podcast die renovierte FTI Berlin zu besuchen, ist allerdings deutlich mehr Aufwand, als wir leisten können. Aber wenn sich die Gelegenheit ergibt, werden wir darüber natürlich berichten. Ähnliches gilt für „Verrückt nach Meer“ – bei den Dreharbeiten waren wir nicht dabei, sodass wir darüber auch nicht viel mehr wissen als das, was in der Serie zu sehen ist ;-)

  3. Bei einer Kapitänssprechstunde 2011 mit Kjell Holm auf der Mein Schiff 2 wurde die Frage gestellt, warum es Gästen (Hochzeitsreisende, Geburtstagskinder etc.) in besonderen Fällen nicht möglich sei, die Brücke zu besichtigen. Er antwortete, dass seit den Ereignissen 09/2001 in Amerika die Sicherheitsvorschriften dies nicht mehr zuließen. Ohne Ausnahme dürften in Flugzeugen und Schiffen keine fremden Personen mehr ins Cockpit und auf die Brücke.
    In der Fernsehserie „Verrückt nach Meer“ wird den Zuschauern jedoch vermittelt, dass dies bei der MS Albatros durchaus möglich ist. Gibt es gar keine einheitliche Regelung? Kann das jede Reederei selbst regeln? „Kreuzfahrer Peter“ aus dem vorhergehenden Kommentar kann ich mich nicht anschließen. Ich sehe die Serie zwar gerne, zweifle aber an der Glaubwürdigkeit dieser Doku. Deshalb dachte ich, ich wende mich mit meiner Frage an Sie.
    Ich weiß, dass Sie das Thema „Sicherheit an Bord“ schon behandelt haben. Trotzdem würde ich mich über eine Antwort freuen.
    Ich höre Ihren Podcast unheimlich gern und da wir im Sommer die große Nordlandtour mit Spitzbergen und Island machen wollen, steigert das Zuhören von Woche zu Woche meine Vorfreude. Vielleicht habe ich Glück und Sie erzählen bis dahin noch etwas über diese Route oder geben Tipps zur Buchung von Ausflügen oder „Ausflügen auf eigene Faust“.

    Freundliche Grüße aus dem Allgäu
    sendet Martina von die-hoermupfel

  4. Martina, bis zum Sommer werden wir das Thema individuelle Landausflüge“ auf jeden Fall diskutieren – steht schon auf dem Plan für eine der nächsten Folgen :-)

    Was Zugang zur Brücke angeht, sind die Regeln nicht ganz so streng, wie manche Reedereien das behaupten. 9/11 dient da gerne als einfache Erklärung, der man als Passagier nicht widersprechen kann. Tatsächlich ist es eher so, dass es auf großen Schiffen halt einfach unmöglich ist, allen Passagieren auf einer Reise die Brücke zu zeigen. Manche Reedereien lassen deshalb Brückenbesuche einfach überhaupt nicht zu, andere verkaufen teure Behind-the-Scenes-Touren inkl. Brücke, manchmal ist so etwas Suiten- oder Status-Gästen vorbehalten. Aber gerade bei sehr kleineren Schiffen ist die Brücke manchmal auch völlig frei für Passagiere zugänglich.

    Einige strengere Vorschriften gibt es tatsächlich seit 9/11 und seit Costa Concordia gibt es auch einige Selbstverpflichtungen der CLIA-Mitglieder (fast alle Reedereien). Beispielsweise dürfen in kritischen Navigationssituationen (Ab-/Ablegen, Nebel, enge oder verkehrsreiche Durchfahrten wie Ärmelkanal etc.) ausschließlich Personen auf der Brücke sein, die direkt mit der Schiffnavigation zu tun haben. Aber vor allem während Hafenliegenzeiten spricht nicht unbedingt etwas gegen Brückenführungen.

    Insgesamt macht es halt einiges an Aufwand, Passagiere auf die Brücke zu bringen und das kostet Arbeitszeit von Leuten, die in der Regel vollauf beschäftigt sind mit ihren normalen Tätigkeiten auf der Brücke …

  5. Da kann ich auch noch Anmerkungen zur Brückenführung machen.
    Auf der „FTI Berlin“ finden Brückenführungen statt. Ebenso auf der „Albatros“ und der „Amadea“. Auf der „Artania“ werden die Gäste (nach Decks) kurz ohne Anhalten durchgehen. Also auf den Phoenix- Schiffen stimmt es wie im Fernsehen. Nach zu Prüfen auf der Hompage- Seite von Phoenix in den Tagesprogrammen. Einziges Unternehmen das die Tagesprogramme täglich ins Internet stellt.
    Sicher werden einige Szenen in der Dokuserie ins Fernsehgerechte Bild gestellt. Und Praktikanten und Kadetten bevorzugt wie man sehen kann. Viele Darstellungen, wie Küche und Proviant sind „echt“. Normal sind Passagierbereiche für die Crew in der Freizeit tabu (ausser Offiziere). Hiermit ein Gruß von mir ins Allgäu. Norwegen – Spitzbergen hatte ich im Juli 2013 mit der „FTI Berlin“ (war früher mein Arbeitsplatz im Proviant) erlebt. War einfach toll. Wünsche viel Freude dazu. Ich habe mir alle 36 Podcasts angehört. Die Sendungen sind sehr informativ, humorvoll – einfach gut anzuhören.
    Somit auch ein Gruß an Franz Neumeier

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