Podcast: Tourismus-Management in der Kreuzfahrtbranche

- Franz Neumeier & Jérôme Brunelle
cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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Die Kreuzfahrtindustrie wächst rasant weiter. Deshalb werden immer mehr Fachkräfte gebraucht, auch im Management. In dieser Episode haben wir mit Florian Feimann einen Studiogast, der gerade das Studium zum „Bachelor of Arts in Cruise Tourism Management“ in Bremerhaven erfolgreich abgeschlossen hat. Mit ihm sprechen wir über das Studium selbst, aber auch Berufsaussichten und Jobs in der Kreuzfahrt.

Wir sprechen darüber, was man in einem Kreuzfahrtmanagement-Studium lernt, was man während der Hochschulzeit insbesondere auch bei den langen Praktika in der Kreuzfahrtbranche und auf Schiffen erlebt und welche Berufsmöglichkeiten sich anschließend eröffnen. Florian Feimann selbst wird übrigens demnächst erst einmal an Bord der Mein Schiff 3 arbeiten. Sein langfristiges Ziel ist aber ein Management-Job in der Kreuzfahrt an Land. Wir wünschen ihm dafür viel Glück und Erfolg.

Und in eigener Sache: Wir feiern ein Jubiläum. Dies ist die 200. Episode des Cruisetricks.de-Kreuzfahrt-Podcasts. Zugegeben: Wir haben das Jubiläum verschlafen und es selbst erst bemerkt, als diese Episode schon fertig aufgezeichnet war. Dennoch freuen wir uns sehr und sagen „Dankeschhön“ an alle Hörer, die uns schon über so lange Zeit treu sind und teils auch finanziell unterstützen – und freuen uns natürlich über jeden neuen Hörer, der dazukommt.

4 Kommentare zu “Podcast: Tourismus-Management in der Kreuzfahrtbranche

  1. Glückwunsch zur 200 Folge!

    Als Kreuzfahrer kann ich Herrn Feimann nur zustimmen:
    Wenn das Produkt stimmt, kommt der Gast (fast) von alleine.
    Eine falsche Werbung ent­täuscht den Gast und durch seine schlechte Lauen leidet auch die Stimmung der Mitreisenden.
    Es passt einfach nicht jeder Gast auf jedes Schiff.
    Leider wird das von einigen Reisebüros (auf Grund der Provisionen bzw. weil Sie das Konzept der Cruise Line nicht kennen) nicht so gesehen.

  2. Hallo, eine sehr fröhliche und informative Folge und natürlich Herzlichen Glückwunsch zur 200. Folge! Tusch! Jetzt weiß ich auch, woher dieses seltsame ständige Klicken im Hintergrund kam: es waren Jérômes original französische Jubiläums-Kastagnetten! Ich freue mich auf viele weitere tolle Cruisetricks-Folgen!

    Die Erwähnung der Schokolade als wertvolle Währung auf Kreuzfahrtschiffen muss ich unbedingt kommentieren, denn zufällig habe ich selbiges auch herausgefunden. Als Freund der zarten Schmelzes vermisste ich gute Schokolade sehr auf Seereisen – die oft überzuckerten Kuchen und Desserts waren kein echter Ersatz und so ging ich bald mit reichlich Proviant auf Kreuzfahrt, ab und zu auch mit übergroßen Vorräten, so dass ich gern Kabinensteward, Kellner oder Rezeptionisten daran Teil haben ließ. Die Rückmeldungen waren verblüffend überschwänglich. Nur der Vollständigkeit sei zu erwähnen, dass Schoki natürlich kein echtes Trinkgeld ersetzt, das ich freilich immer gern und großzügig gebe, auch zur täglichen Service Charge hinzu. „Cash counts“ heißt es so schön, oder „Nur Bares ist Wahres“, aber die Schokolade ist für das kleine „Sofort-Glück“ immer gut!

    Wenn ich also meinem Kabinensteward zu dem monetären Obolus noch ein oder zwei Duplo mit aufs Kopfkissen legte, überschlug man sich für Entzücken. „Das ist ja die beste Leckerei, die ich jemals gegessen habe. Wo kann man das kaufen?“ und ähnlich lauteten die Reaktionen und jeden Morgen „Thanks for that lovely chocolate“. Ein goldoranges „Küsschen“ von der Firma F (die Florian bereits durch die Goldkugeln erwähnte), die unvergleichlichen Marzipanhappen der Lübecker Firma N., (Original-Kommentar „Wow, this is an explosion of taste!“) oder auch ein schlichtes Morgens-Halb-Zehn-In-Deutschland-Knoppers sorgen für Abwechslung. Aber Duplo ist für das Schiffspersonal der Knaller schlechthin. Ich kann es nur empfehlen, einmal selbst auszuprobieren!

    Warum ist das so? Zum einen gibt es außerhalb Mitteleuropas kaum hochwertige Schokoladen zu kaufen: denken wir „C“ aus England oder „H“ aus Amerika, es ist nur Billigschrott aus Zucker und Fett. Die Zentrum des schokoladigen Galaxis liegt in Belgien, der Schweiz und Deutschland. In vielen tropischen Ländern sind solche Importartikel für viele Einheimische viel zu teuer, jenseits der Kühlkette kaum zu lagern. Und das finde ich höchst erschütternd: die meisten der Kinder und Jugendlichen, die z.B. in Ghana zur Kakaoernte gezwungen werden, haben noch nie ein Stück Schokolade gegessen (wie die meisten Einwohner armer Länder auch) insofern tendiere ich eher zu den fair gehandelten Marken bzw. bevorzuge eine bremische Sorte, die Kakao aus Ecuador bezieht. Es soll nicht überheblich wirken, jedoch muss es kein teures Zeug sein, was man verschenkt, weil die Beschenkten zumeist mangels Erfahrung das sehr Hochwertige nicht als solches erkennen können – meistens war alles in wenigen Sekunden verschlungen – so groß ist die Lust an der Schoki – und ich gönne es ihnen von Herzen.

    Wenn sich mal eine internationale Tischgesellschaft als lebensfrohes Grüppchen entpuppt, schmeiße ich auch gern mal als Zweitdessert eine Runde und zelebriere vor den Augen erstaunter Neuweltler „The Art of Chocolate Degustation“ mittels Sehen „shiny surface“, Riechen „smell the richness“, fühlen „smooth surface“, hören „click when it breaks = quality“ und schmecken „let is melt slowly“ meiner „Maracaibo 55,5% classic“ aus Bremen und wurde anschließend bereits zum „Inoffiziellen Schokoladenbotschafter Deutschlands“ ernannt. Wer immer Crew oder auch anderen Mitreisenden was Nettes tun möchte auf Reisen, dem kann ich nur empfehlen, ein ordentliches Päckchen Schoki-Munition mit zu nehmen. Ui – ganz schön abgeschwiffen… aber wie schon die berufliche Vielfalt, welche Florian über die Kreuzfahrtindustrie mit ihren Möglichkeiten schilderte, so bietet diese Reiseform besonders für den Kunden ein nahezu grenzenloses Spektrum an Möglichkeiten, an dem sich sogar selbst eine Menge ausprobieren und gestalten lässt, zur Freude auf beiden Seiten und ich finde, dass Schenken immer noch die tollste aller Freunden ist *lg*

  3. Hallo Franz, Hallo Jerome,
    erst einmal Glückwunsch zur 200. Folge und ich hoffe ihr macht noch viele weitere Folgen!

    Zur aktuellen Folge vielen Dank für die erwähnung zu meiner geschickten Postkarte und ich finde das Studium sehr anspruchsvoll besonders das was er bei NCL alles machen musste finde ich heftig wohin gegen ich bei TUI Cruises ich das zwar sehr anstrengend finde aber machbarer ich wünsche dem Florian Feimann noch viel Erfolg auf seinem weiteren Berufsweg.

    Herzliche Grüße
    Oliver

  4. Kurze Anmerkung zur Schokoladen-Währung: Ich verschenke an die Stewards gerne Schachteln mit Milka-Pralines – es gibt ja da die Sorte „Milchpraline“ in Blumenform – mit „Danke“ auf dem Deckel. Das hat ein paar Vorteile: Keine Nüsse drin (wie bei der Original-Herz-Sorte – leider gibt es doch eine Menge Nußallergiker und nicht jeder Empfänger liest das Kleingedruckte genau). Kein Alkohol drin, nicht anzüglich (die Lila Herzen könnten doch falsch verstanden werden, wenn man als Frau eine Einzelkabine bewohnt…). Wenn ich genug Zeit habe, packe ich die Schachteln auch in Geschenkpapier mit Schleife – ich finde, das zeigt auch eine gewisse Wertschätzung. Auf einer Osterreise gab es aber auch schonmal Lindt-Schokohäschen….. jeder der eins bekam, hat es offensichtlich geliebt…

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