Podcast: Transatlantik mit der Queen Mary 2

(aktualisiert) - Franz Neumeier & Jérôme Brunelle
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Wir sind mit der Queen Mary 2 von Southampton nach New York gefahren. In dieser Podcast-Episode berichten wir vom „Crossing“, sprechen aber vor allem über die Queen Mary 2 und ihre Besonderheiten.

Als einziger echter Ocean Liner auf den Weltmeeren hat die Queen Mary 2 eine gewisse Sonderstellung unter den Kreuzfahrtschiffen. Sie verbringt einen großen Teil des Jahres auf der Strecke Southampton – New York und zurück, oft auch zusätzlich mit Verlängerung nach Hamburg und fährt ansonsten eine große Weltreise sowie einzelne Kreuzfahrten zum Beispiel nach Norwegen oder Neuengland.

Da die „QM2“ speziell für die regelmäßigen Überquerungen des Nordatlantik gebaut ist, auch zu Jahreszeiten mit eher unruhigem Wetter, unterscheidet sie sich nicht nur in ihrer Architektur von anderen Kreuzfahrtschiffen. Auch das Entertainment an Bord ist ein wenig anders. Schließlich gibt es auf sechs Seetagen in Folge mehr Bedarf an Unterhaltung und Abwechslung als auf einer Kreuzfahrt mit fast täglichen Hafenstopps.

Wir stellen die Queen Mary 2 in dieser Podcast-Episode im Detail vor, sprechen unter anderem über das sehr elegante Ambiente und den – zumindest abends – ziemlich strengen Dresscode, über Essen und Entertainment und die großzügigen Außenbereiche inklusive umlaufender, breiter Promenade mit Holzboden.

3 Kommentare

3 Kommentare zu “Podcast: Transatlantik mit der Queen Mary 2

  1. Hallo!

    Zur abgetrennten Britannia-Club-Ecke: das ist ein etwas intimerer Restaurantbereich des Britannia-Restaurants für Passagiere mit etwas größeren Balkonkabinen, die ebenfalls Britannia Club heißen. Die Speisen sind wohl dieselben wie im gesamten großen Restaurant, aber man sitzt einfach ein bisschen „separat“. Bei dem sehr beeindruckenden Restaurant ist es vielen aber vielleicht viel lieber, dass die doch im großen Bereich sitzen, mit Blick auf die tolle Treppe, die natürlich ein beliebtes Fotomotiv ist, vor dem man sich in festlicher Kleidung ablichten lässt. Titanicfeeling also auch hier. Übrigens findet man auch die Marke „White Star“ bei Servicebeschreibungen. Diese Marke ist 1934 per Fusion an Cunard gegangen, und die Titanic war ein Schiff der White Star Line.

    Nach der Buchung wird wie üblich die Personalisierung mit Passadaten etc. online vorgenommen und dann kann man sich auch für eine Tischgröße entscheiden, z.B. Vierer, Sechser, Achter etc., denn man verbringt die Dinnerzeiten immer mit denselben Tischgenossen. Dabei achtet die Reederei darauf, Nationalitäten zusammen zu führen. Man muss also keine Angst haben, dass man mit 6 Briten, Japanern oder Texanern zusammen sitzt und kein Wort versteht. Auch Alleinreisende werden zusammen gesetzt. Wenn man mit einer Tischgesellschaft überhaupt nicht harmoniert, kann man beim Maitre‘D einen Wechsel erbitten. Freilich wissen dann die „verbliebenen“ am Tisch, was los ist. Wer sich elegant aus der Affäre zieht, der wählt dann noch die andere Tischzeit und hat damit eine gesellschaftliche Klippe diskret umschifft, um beim Bild zu bleiben.

    Mittags kann man auch im großen Restaurant speisen und natürlich auch das Frühstück einnehmen, wobei dann die Tische bunt zusammen gewürfelt werden und so kann man da auch neue Tischbekanntschaften schließen.

    Neben der beeindruckenden Bibliothek würde ich noch den Commodore Club erwähnen, eine schöne Bar Lounge, über der Brücke, glaube ich, mit sehr schönen Sitzbereichen seitlich, die wie die Brücke über die Schiffswände hinaus reichen, so dass man einen herrlichen Blick hat, nach hinten auf die Schiffsseite, nach vorn auf das Meer. Und große Bugbereiche sind zugänglich, wo die Ersatzblätter für die Azipods stehen.

    Die Disco G32 ganz im Heck, hinter dem Queens Room, ist als zweigeschossige waschechte Disco sicher auch ein Relikt aus einer vergangenen Zeit, denn heute findet man das auf kaum einem modernen Kreuzfahrtschiff noch, weil man da inzwischen auf Raumeffizienz setzt und sich keine Bereiche mehr leisten möchte, die nur vielleicht zwischen 22 und 1 Uhr morgens mal ein bisschen frequentiert werden. Vor ein paar Jahren gab es hier noch einen Raucherbereich.

    Betonen muss ich auch noch die exzellente Qualität der Unterhaltung, von Shows über Streichquartetts bis zu Big Bands. Die Harfenistin zum Tee oder das tolle Tanzorchester mit sehr talentierten Sängern, das ist schon wirklich stilvoll und hochkarätig gewesen, wann immer ich mir Cunard fuhr. Da diverse Veranstaltungen oft gleichzeitig statt finden, wie z.B. im Theater und Queens Lounge, zählte ich bis zu 30 gut ausgebildete Musiker auf QM2.

    Wer eine Reise von oder bis Southampton machen möchte, weil hier z.B. die Angebote bzw. die Nebensaisonschnäppchen häufiger sind als von Hamburg, der findet von oder nach London den bequemsten Weg mit der Buslinie National Express. Genau diese Firma betreibt inzwischen in Deutschland auch Nahverkehrszüge. Auf der Website kann man seine Busverbindung buchen, gegen geringe Gebühr auch eine Platzreservierung vornehmen, und man kann von der Victoria Station in London nach Southampton fahren, oder zurück, aber auch vom Flughafen Heathrow, meistens mit einem kurzen Stopp in Winchester und an der Universität Southampton. Die Fahrt dauert etwa zwei Stunden und die Busse sind ziemlich bequem und sehr sicher. Von der Southampton Coach Station kommt man mit dem Taxi schnell zum Anleger, für knapp 10 GBP.

  2. Hallo Franz,
    sehr schöne Folge die mich an meine Quenn Mary 2 Reise im Juni diesen Jahres zurück erinnern ließ das war die 15 Jährige Jubiläumsreise ab Hamburg über Guernsey und Zeebrügge 5 Nächte das Verandah Restaurant ist übrigens ein Steakhaus mit französisch angehauchter Küche ich kann als Vorspeise immer den exellanten Hummer Cocktail empfehlen, weil der wesentlich besser zubereitet ist und von den Portionen auch nicht gegeizt wird als bei vergleichbaren Reedereien im Hauptrestaurant fand ich es ebenfalls sehr lecker allerdings nicht ganz so gut wie bei Celebrity Cruises das Frühstücksbuffet war immer gut mit wirklich großer Auswahl positiv war das es immer Forelle gab und zwar jeden Tag das hatte ich vorher noch nie gehabt jetzt kürzlich auf der Jewel of the Seas gab es zweimal Forelle einmal beim Brunchbuffet und beim Seafootbuffet.
    Zur Teatime im Quennsroom war ich nicht, weil mir das immer zu voll war ich bin dann immer ins Buffet gegangen da gab es die selben Dinge bloß dann zur Selbstbedienung. Im Hauptrestaurant hatte ich mit sechs sehr netten Leuten am Tisch gesessen wo ich mit drei von den auch außerhalb der Essenszeit viel an Bord gemacht hatte im Planetarium war oft mehrmals am Abend Kinoprogramm mit Aktuellen Filmen übrigens auch auf Deutsch wenn man es wollte das fand ich jedenfalls richtig top und für die Tickets fürs Planetarium brauchte ich nicht anstehen nur beim Einlass war eine etwas längere Schlange die sich aber schnell auflöste.
    Die Bibliothek war wirklich groß auch die Außenflächen an Bord habe ich sehr genossen aber das Wetter hatte auf meiner Reise auch mitgespielt so das man sich bis spät in den Abend draußen sein konnte und an den Bars was trinken konnte.
    Die Singlekabinen die sich auf Deck 2 und 3 befinden sind fantastisch ich durfte mir mal eine anschauen, weil einer bei uns am Tisch so wie ich auch als Single gereist ist nur das ich eine normale Innenkabine hatte und er einer der begehrten Singlekabinen hatte die nämlich eine Duschkabine haben Marmorbad und vorallem Raumgefühl mit großen Fenster über drei Meter hoher Decke also kein Vergleich zu den anderen normalen Kabinen auf jedenfall hat es mir sehr gut gefallen und ich werde definitiv nochmal irgendwann mit der Quenn Mary 2 fahren allerdings vom Essen her gefällt mir Celebrity Cruises etwas besser.
    Gruß Oliver

  3. Danke auch von mir an Franz Neumeier für den wirklich sehr guten Bericht zur Queen Mary 2.
    Ich kann allen Schreibern nur zustimmen.
    Wer es „very british “ mag , ist dort sehr gut aufgehoben.
    Wobei ich persönlich von einer sog. Schnupperfahrt abraten würde.
    Die Cunardschiffe sind wirklich vom Preis / Leistungsverhältnis gut , bewegen sich inzwischen auch im Massenmarkt .
    Haben sehr differenzierte Preispolitik. Von Frühbucherpreis , Premiumpreis mit Bordguthaben,
    Smartpreis, Sail-away u. mitunter bei später Buchung nochmals Preisnachlässe.
    Meist sehr gutes Essen , manchmal auch weniger.
    Sehr elegantes u. gediegenes Ambiente u. viel Platz. ( s. die exzellenten Bilder von F. Neumeier )
    Gruss Alfred

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