RCIs Haiti-Strand Labadee von Unruhen betroffen

Die Unruhen im Vorfeld der für Sonntag angesetzten Präsidentschaftswahlen in Haiti wirken sich auch auf Royal Caribbeans Privatstrand Labadee aus. Bislang friedliche, aber lautstarke Protestaktionen dort verhindern derzeit ein Anlaufen der Kreuzfahrtschiffe von Royal Caribbean International.

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Am Dienstag, 19. Januar, musste bereits die Freedom of the Seas unverrichteter Dinge weiterfahren, nachdem Einheimische sich auf mehreren Booten zu einer anhaltenden Protestaktion in der Bucht vor Labadee versammelt hatten. Die Freedom of the Seas konnte zwar zunächst in Labadee anlegen, das Kapitän entschied sich dann aber aufgrund der unklaren Situation, die Passagiere nicht an Land zu lassen sondern stattdessen wieder abzulegen und den Tag auf See zu verbringen.

Auch die Navigator of the Seas am 21. Januar und die Vision of the Seas am 24. Januar konnte in Labadee aus dem gleichen Grund nicht anlegen. Die Allure of the Seas konnte dagegen am 26. Januar wieder in Labadee anlegen.

Royal Caribbean hat vorsorglich alle Mitarbeiter vom Privatstrand Labadee abgezogen und will die Situation weiter beobachten, bevor weitere Entscheidungen getroffen werden, inwieweit anstehende Stopps von Kreuzfahrtschiffen in Labadee abgesagt werden. Planmäßig würde als nächstes die Vision of the Seas am Sonntag, 24. Januar das Strand-Resort im Nordosten Haitis etwa 150 Kilometer entfernt von der Hauptstadt Port-au-Prince anlaufen. Schiffe von Celebrity Cruises sind aktuell nicht betroffen, da keine Anläufe anstehen.

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