Serenade of the Seas

Rohrbruch setzt Serenade of the Seas außer Gefecht

Ein Wasserrohrbruch hat am frühen Samstagmorgen die Serenade of the Seas soweit außer Gefecht gesetzt, dass sie ihre geplante Kreuzfahrt ab New Orleans erst am Sonntag mit einem knappen Tagen Verspätung antreten konnte.

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Offenbar hatte das Wasser einige elektrische Einrichtungen an Bord beschädigt, sodass Theater, Bordkrankenhaus und Fitnesstudio sowie einige Kabinen ohne Strom waren und die Fernseher in allen Kabinen nicht funktionierten. Kritische Bereiche seien von dem Stromausfall jedoch nicht betroffen. Man Arbeite intensiv daran, die Stromversorgung vollständig wieder herzustellen, sagte Royal Caribbean in einem Statement gegenüber Cruise Critic am Samstag.

Die Serenade of the Seas nahm in New Orleans zwar die meisten der neuen Passagiere auf, eine offiziell nicht genannte Zahl an Passagieren musste jedoch wieder die Heimreise antreten, weil ihre Kabinen so weit beeinträchtigt waren, dass sie nicht bezogen werden konnten. Nach Online-Berichten von Passagieren an Bord der Serenade of the Seas sollen mindestens 175 Kabinen betroffen sein.

Am frühen Sonntagmorgen wurde das Schiff dann zunächst an eine andere Pier in New Orleans verlegt, um am Cruise Terminal Platz für die für Sonntag dort eingeplanten Schiffe zu machen. An frühen Sonntagmittag legte die Serenade of the Seas schließlich in New Orleans ab und soll nach Informationen von Passagieren an Bord trotz der Verspätung alle drei geplanten Häfen – Nassau, Coco Cay und Key West – anlaufen, allerdings in umgekehrter Reihenfolge.

Passagiere, die ihre Kreuzfahrt wegen des Zwischenfalls nicht antreten konnten, bekommen den Reisepreis erstattet sowie eine Gutschrift für eine künftige Kreuzfahrt mit der Reederei in Höhe des für diese Reise bezahlten Preises.

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