Empress (Bild: lotseman, CC BY-SA 2.0)

Rückkehr der Empress of the Seas verzögert sich

Die Rückkehr der Empress of the Seas in die Flotte von Royal Caribbean International gestaltet sich schwieriger als erwartet. Die Reederei hat inzwischen insgesamt 13 Kreuzfahrten im April und Mai abgesagt. Die Renovierungsarbeiten in der Werft sind offenbar deutlich aufwändiger als ursprünglich geplant und nehmen daher mehr Zeit in Anspruch.

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Nach einigen Jahren unter dem Namen „Empress“ bei der spanischen Schwester-Reederei Pullmantur Cruises kehrt die Empress of the Seas 2016 in die Flotte von Royal Caribbean International zurück. Ursprünglich sollte sie nach einer Renovierung in der Werft in Freeport auf den Bahamas am 30. März 2016 wieder für RCI in Dienst gehen.

Zum zweiten Mal hat Royal Caribbean jetzt aber den Start-Termin verschoben und Reisen absagen müssen. Bei den Renovierungsarbeiten hat sich deutlich größer Renovierungsbedarf ergeben. In der Begründung für die Reise-Absagen hieß es zunächst, die Werft brauche mehr Zeit, um das Schiff in einen Zustand zu bringen, der den hohen Qualitätsansprüchen der Reederei entspreche.

Bei der neuerlichen Absage von sieben Reisen bis Ende Mai 2016 schreibt RCI nun, man habe darüber hinaus festgestellt, dass fünf Galleys an Bord nicht mehr reparaturwürdig seien. Man wolle sie deshalb mit einer Investition von rund 10 Millionen Dollar komplett erneuern, was zusätzliche Zeit in der Werft erfordere.

Die erste Reise der Empress of the Seas für RCI nach der Renovierung soll nun am 28. Mai 2016 beginnen. Diese Fünf-Nächte-Kreuzfahrt führt von Miami nach Grand Cayman und Key West.

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