Simulierter Titanic-Untergang in chinesischem Themenpark

Eine Kopie der Titanic in Originalgröße soll in einem chinesischen Themenpark im Südwesten der Provinz Sichuan entstehen. Schon 2016 soll die Titanic in Betrieb gehen und für bis zu 700 Menschen möglichst hautnah und lebensecht den Untergang des Liners erlebbar machen, inklusive Zusammenstoß mit dem Eisberg, simuliertem Wassereinbruch und Untergang.

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Eine Milliarde Yuan, umgerechnet rund 120 Millionen Euro, soll der Titanic-Nachbau kosten, der anhand der Pläne des Schwesterschiffe der Titanic, der Olympic entsteht. Gebaut wird das Titanic-Replikat von amerikanischen Spezialunternehmen.

Als Teil eines Themenparks wird die Titanic am Ufer des Flusses Qi liegen und als eine der Hauptattraktionen des Parks fungieren. Die Region um Daying, wo der Park entsteht, ist ein in China beliebtes Touristenziel, vor allem auch wegen eines großen Salzwasser-Sees, dem so genannten Toten Meer Chinas.

Die Betreiber des Themenparks seien sich der Sensibilität des Themas bewusst, die Umsetzung des Titanic-Nachbaus werde die Schiffskatastrophe vom 15. April 1912 nicht verniedlichen, zitiert die Nachrichtenagentur Reuters den Schauspieler Bernard Hill, der im Kinofilm „Titanic“ den Kapitän gespielt hatte und das Projekt in China unterstützt.

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