Titanic II: Australier will die Titanic originalgetreu nachbauen

2016 soll die „Titanic II“ zu ihrer Jungfernfahrt antreten – zumindest wenn es nach den Plänen des australischen Milliardärs Clive Palmer geht. Bereits Ende dieses Jahres soll in der chinesischen Werft CSC Jinling Shipyard mit dem Nachbau des historischen Luxusliners begonnen werden. Ein Vorvertrag dazu haben Palmer und die chinesische Werft offenbar bereits unterzeichnet. Die bereits zu diesem Zweck neu gegründete Reederei trägt den Namen Blue Star Line – in Anlehnung an die White Star Line.

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Wie mehrere australische Zeitungen berichtet will Palmer, der sein Geld bislang vor allem im Bergwerksgeschäft verdient, die Titanic so detailgetreu wie nur möglich und mit allem denkbaren Luxus rekonstruieren, aber – immerhin – mit moderner Technik und Sicherheit kombinieren. Die Titanic II soll 840 Kabinen bekommen und neun Decks hoch werden.

Unterscheiden soll sich das neue Schiff vom Originl aber bei technischen Details unter der Wasserlinie. So soll es einen Bugwulst bekommen sowie größere Ruder und Bugstrahlruder für eine bessere Manövrierfähigkeit. Zu den Baukosten wollte der Milliardär nicht sagen.

Selbst die Jungfernfahrt der Titanic II soll eine ähnliche Route nehmen wie die legendäre Titanic vor 100 Jahren – von England nach New York. Da die Titanic II in einer chinesischen Werft gebaut werde, so Palmer, habe er die chinesische Marine eingeladen, das neue Kreuzfahrtschiff bei der Atlantik-Überquerung von England nach New York zu begleiten.

Neben der Titanic II plant Palmer, sein Imperium weiter im Bereich Tourismus auszubauen. Bereits jetzt besitzt er ein Luxus-Ferienressort an der Sunshine Coast im australischen Bundesstaat Queensland sowie zwei Golfplätze an der Gold Coast. Und die Titanic II soll nicht das einzige Kreuzfahrtschiff bleiben: Palmer plant, gleich eine ganze Flotte von Luxus-Kreuzfahrtschiffen zu bauen.

7 Kommentare zu “Titanic II: Australier will die Titanic originalgetreu nachbauen

  1. Für mich ist es als wäre ein Traum in Erfüllung gegangen! Dass ein Millardär mehr als 100 Jahre nach dem Untergang dieses großartigen Schiffes einen detailgetreuen FAHRENDEN Nachbau anfertigt, hätte ich nie für möglich gehalten. Ich wünsche dem Kerl viel Glück für sein Projekt!

  2. Also ich find das das gar keine gute idee ist, vorallem der ehre des echtem schiffs gegenüber!Und dann noch in china!!

  3. Eine Legende zum Leben erwecken. Dies dient dem Gedenken an die Menschen die mit der Titanic untergingen. Und an die Verbesserungen die seit dem unternommen wurden. Das Wrack der RMS Titanic wird ausgebautet und verrottet. Aber der Glanz wird auf das neue Schiff über gehen. Nur schade das eine Fahrt zu teuer sein wird

  4. es ist richtig toll das eine titanic 2 gebaut wird nur schade das es zu teuer sein wird sonst wäre ich dabei es ist auch schade das das schiff nich gleich wird wie die orginal mal war ich hoffe das dieses schiff aus dem gleichen material gebaut wird und die gleiche länge und breite und höhe hat wie das orginal ich hoffe auch das diese titanic nicht singt

  5. Ein interessanter Plan, den ich aber für völlig unrealistisch halte. Alleine die modernen Sicherheitsvorschriften für Feuerschutz und Rettungsboote würden so erhebliche konstruktive Eingriffe in das Originaldesign bedeuten, dass man nur schwerlich von einem Nachbau sprechen könnte.

    Hinzu kommt, dass die Titanic in einem dreiklassen Layout konzipiert war, was man heute wohl keinem Passagier mehr zumuten könnte. Die Standardkabinen waren im Vergleich zu heutigen Schiffen winzig und besaßen keine Balkone. Für Nostalgiker vielleicht eine schöne Vorstellung, aber ob sich so ein Schiff erfolgreich vermarkten lässt bezweifle ich sehr.

    Mein Tip wäre, dass es sich bei dem Schiff am ehesten um eine an die Titanic angelehnte Konstruktion handeln würde, die von einem originalgetreuen Nachbau meilenweit entfernt wäre.

  6. @Gaius: Sehr realistische Einschätzung, sehe ich genau so. Ich denke, sobald das Projekt mal konkrete Züge annimmt, sprich erste Computer-Zeichnungen vorliegen, kann man besser beurteilen, wie ernsthaft der Mann das Projekt wirklich meint.

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