Viking Flusskreuzfahrten macht Ende 2013 dicht

Der Flusskreuzfahrten-Veranstalter Viking Flusskreuzfahrten wird Ende 2013 aufgelöst. Viking River Cruises wird von 2014 an ihre Schiffe nur noch in englischsprachigen Länder, vor allem in den USA und Großbritannien vermarkten. Das melden touristik aktuell und Schiffsreiseportal.

ANZEIGE

Der Rückzug aus dem deutschen Markt ist demnach für Viking eine strategische Entscheidung für die wesentlich rentableren und in jüngster Zeit rasant wachsenden Flusskreuzfahrten-Märkte Nordamerika und Großbritannien. Die Schließung der deutschen Niederlassung in Köln ist also keine Insolvenz, alle für 2013 geplanten Reisen werden planmäßig durchgeführt. Der bisherige Geschäftsführer von Viking Flusskreuzfahrten, Guido Laukamp, ist touristik aktuell zufolge bereits aus dem Unternehmen ausgeschieden, Interims-Geschätsführer bis Ende 2013 ist Alfoso Escobar.

Viking River Cruises baut derweil weiterhin zahlreiche neue Flusskreuzfahrtschiffe der Longship-Klasse, die auch bisher schon nicht in Deutschland vermarktet werden: Erst vor einem guten Monat wurden zehn dieser Flusskreuzfahrtschiffe in Dienst gestellt, für 2014 sind erneut zwölf Neubauten in Auftrag gegeben. 2015 will Viking River Cruises außerdem auch in den USA selbst auf dem Mississippi River Flusskreuzfahrten anbieten, die Hochsee-Sparte von Viking wird 2015 und 2016 zudem mit je einem neuen Kreuzfahrtschiff auch in der Hochsee-Kreuzfahrt wieder aktiv.

6 Kommentare zu “Viking Flusskreuzfahrten macht Ende 2013 dicht

  1. Das ist nur die Konsequenz daraus, daß die Flußreisen preislich sehr hoch dotiert sind.
    Nach wie vor ist eine Flußfahrt Tummelplatz für die ältere Generation. Diese sind sicherlich gerne auf eine beschaulichen Flußreise, jedoch kommen bei diesen Preisen nur die betuchteren
    Passagiere in den Genuß. Diese Reisen sind im Vergleich zu einer
    Seereise , die heute mit Dumpingpreisen angeboten werden viel, viel zu teuer.
    Man überlegt, ob man eine Woche für z.b. € 400 auf ein Seeschiff geht, wo so vieles an Bord und Land geboten wird oder aber für das Doppelte bis Dreifache auf ein Flusschiff, wo man sich nur auf den Ausflügen Abwechslung holen kann…

    Ich weiß von was ich spreche, es ist wahnsinnig schwer eine Flussreise zu verkaufen und wenn, den meisten Kunden sind nur aRosa und evtl. Nickotours bekannt, wenn man nicht einmal erfolgreich ein anderes Unternehmen den Kunden verkauft hat.

    Hier in der Gegend in der ich wohne, ist es noch einmal dreifach so schwer vom sparsamen Menschenschlag her gesehen und allgemein problematisch, diese auf irgendein Schiff zu bringen!

  2. Super Nachricht,
    endlich werden es weniger dieser lauten Feinstaub
    schleudern die in den Städten vor Anker gehen, hoffentlich hören alle Flussreisen auf.

  3. @ Willi… Schenker, Nagel & Co usw. wie sie alle heißen, sollten auch ihren „Laden“ wschließen, dann hätten wir weniger stinkende und gefährdende Lastwägen und Transporter auf der Strasse….

  4. Was Gabi Wille schreiben ist doch Schwachsinn nur Billig Billig so ist es beim Essen und Fleisch auch. Da braucht sich keiner wundern über die schlechten Lebensmittel und so auch über Reisen

  5. Haben Sie den Artikel richtig gelesen? Die Schiffe werden nur noch im englischsprachigen Raum vermarktet, das bedeutet nicht, das sie nicht mehr in Deutschland fahren. Schauen Sie mal in Köln am Rheinufer nach. Und ja, Flußkreuzfahrten sind teuer, aber eben auch informativ. Ich möchte z.B. nicht auf einem Hochseeschiff tagelang auf hoher See rumschaukeln und nur den Schiffsrummel nutzen (Das hat mir auf der Fähre zwischen Kiel und Oslo gereicht!) Ich brauche auch keine weiteren Belustigungen an Bord. Es gibt Landschaft, Landausflüge und wems noch immer langweilig wird, dem sei ein Buch empfohlen.

  6. Was anderes steht in meinem Beitrag doch auch nicht drin … Die Schiffe werden in Deutschland nicht mehr *vermarktet* und das ist korrekt. Das die Schiffe hier nicht mehr fahren, habe ich nicht geschrieben.

    Denn wie sie richtig feststellen, bedeutet das Ende Der Vermarktung hierzulande natürlich nicht, dass sie nicht weiterhin auf europäischen und deutschen Flüssen fahren würden, nur jetzt eben mit englischsprachigen Gästen an Bord.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.