„Yorktown“ auf dem Detroit River auf Grund gelaufen

Das Luxus-Kreuzfahrtschiff Yorktown der amerikanischen Great Lakes Cruise Company ist am Detroit River nahe des Ortes Wyandotte mit 120 Passagieren an Bord auf Grund gelaufen. Der US-Küstenwache zufolge sitzt das Schiff dort seit Samstagabend fest, es sei bei dem Unfall aber niemand verletzt worden, das Schiff habe keine Schräglage und es dringe auch kein Wasser ein. Eine Evakuierung der Passagiere sei nicht nötig.

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Nun werden Schlepper versuchen, das Schiff wieder frei zu bekommen. Falls das misslingt, müsste der Kapitän auf steigende Flusspegel hoffen und warten. Auf dem Detroit River herrscht derzeit Niedrigwassser, besonders die Gegend um den Unfallort Wyandotte gilt als schwierig, weil das Wasser dort an einigen Stellen oft nur rund einen Meter tief ist – zu wenig für die Yorktown mit 2,5 Metern Tiefgang.

Die Yorktown war am Samstag zu einer 7-Nächte-Kreuzfahrt von Detroit aus nach Cleveland und Montreal mit Ziel Quebec City aufgebrochen. Die 1988 speziell für küstennahe Kreuzfahrten und Routen auf den Großen Seen gebaute und 2009 umfassend renovierte Yorktown ist 78 Meter lang und bietet Platz für 138 Passagiere. Sie fährt unter amerikanischer Flagge.

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