Allure of the Seas: Alle Veränderungen nach dem Trockendock

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Im Mai 2015 ging die Allure of the Seas bei der Navantia-Werft im spanischen Cadiz ins Trockendock. Cruisetricks.de war nach dem Werft-Aufenthalt für die erste Sieben-Nächte-Kreuzfahrt im Mittelmeer ab Barcelona an Bord der Allure of the Seas – eigentlich um privat Urlaub zu machen. Aber natürlich haben wir uns bei dieser Gelegenheit auch alle Neuerungen und Änderungen genau angesehen.

Allure of the Seas in La Spezia

Allure of the Seas in La Spezia

Um es vorweg zu nehmen: Im Vergleich zu den Änderungen, die Royal Caribbean im vergangenen Jahr auf der Oasis of the Seas in der Werft vorgenommen hat, gibt es nur geringe Unterschiede (siehe „Alle Änderungen auf der Oasis of the Seas im Detail“). Dennoch gibt es Besonderheiten und ein paar interessante, neue Details. Denn als wir im vergangenen Jahr auf der renovierten Oasis of the Seas fuhren, waren einige Bereiche noch nicht ganz fertiggestellt und einiges wurde nachträglich revidiert – wie beispielsweise das geplante, dann aber nie umgesetzte Spezialitäten-Restaurant Wonderland.

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Für den technischen Betrieb der Allure of the Seas war vor allem eines sehr wichtig: Der Austausch der Azipod-Antriebseinheiten. Denn die hatten viele Probleme gemacht und RCI sogar dazu gezwungen, im Februar 2014 eine Kreuzfahrt abzusagen und das Schiff für Reparaturen ins Trockendock nach Freeport auf den Bahamas, zu schicken.

Neben technischen Optimierungen und Wartungsarbeiten gab es zahlreiche Umbauten und Veränderungen in für Passagiere sichtbaren Bereichen. Die Dimensionen der Renovierungsarbeiten sind bei diesem großen Schiff beeindrucken: Allein 39.000 Quadratmeter Teppiche wurden neu verlegt – und das ist noch nicht einmal die gesamte Fläche des Schiffs, denn ein Austausch der Teppiche war nicht überall nötig.

Bildergalerie: Allure of the Seas

Von unserer Reise auf der Allure of the Seas haben wir bei Facebook live berichtet, eine Zusammenfassung finden Sie im Beitrag “Live von der Allure of the Seas im Mittelmeer“. Im Podcast reden wir ebenfalls über “Neues und Besonderes auf der Allure of the Seas” und wir haben auch einen kompletten Schiffs-Reiseführer als Buch oder eBook.

Highspeed-Internet

Allure of the Seas in Palma de Mallorca

Allure of the Seas in Palma de Mallorca

Wirklich beeindruckend ist die Internet-Anbindung an Bord. Die neue Satelliten-Technik von O3b, die in der Karibik schon seit vergangenem Jahr funktioniert, ist nun auch in Europa im Einsatz: WLAN-Internet in DSL-Geschwindigkeit und zu vergleichsweise günstigen Preisen. Denn im Vergleich zu den sonst üblichen, sehr teuren Minuten-Preisen gibt es jetzt eine Flatrate für ununterbrochene Internet-Verbindung für 15 Euro pro Tag und will man ein zweites Gerät parallel nutzen, fallen dafür lediglich noch einmal 7,50 Euro an – praktisch auch, um auf diesem großen Schiff untereinander per Whatsapp oder E-Mail in Verbindung zu bleiben.

Kurz: Internet fühlt sich auf der Allure of the Seas im Mittelmeer an wie zu Hause – richtig schnell. Vor allem wer hingegen beruflich auf Internet angewiesen ist, wird es lieben.

Izumi auf Deck 4 mit Sushi und Teppanyaki

Das japanische Restaurant Izumi ist von Deck 15 nach unten auf Deck 4 neben das Hauptrestaurant gewandert und hat sein Angebot verändert: Statt Sushi und Hot Stone gibt es hier nun Sushi und Teppanyaki.

Teppanyaki im Restaurant Izumi

Teppanyaki im Restaurant Izumi

Beim Reservieren fürs Izumi muss sich der Passagier nun entscheiden, ob er im Sushi-Bereich sitzen oder einen Platz an einem der drei Teppanyaki-Tische haben möchte. Vom Teppanyaki-Bereich aus ist es allerdings dennoch möglich, beispielsweise als Vorspeise Sushi zu bestellen. Umgekehrt ist aber eine Teppanyaki-Bestellung aus dem Sushi-Bereich naturgemäß nicht möglich.

Denn bei Teppanyaki wird direkt vor dem Gast auf einer heißen Edelstahl-Platte gekocht, ein paar Gags und Show-Einlagen des Kochs inklusive. Wir haben Teppanyaki ausprobiert. Unser Urteil: empfehlenswert, gute Qualität, lecker zubereitet und gut ausgebildete Köche – was insbesondere auch beim Jonglieren mit dem Kochbesteck durchaus wichtig ist.


Die Sushi-Preise sind wie bisher a la carte, Teppanyaki kostet in der einfachen Variante 25 Dollar, bei einem Kombi-Menü mit zwei Hauptgerichten 30 Dollar – wobei die Portion bei letzterem eigentlich nur etwas für den sehr großen Hunger ist.

Der bisherige Raum des Izumi auf Deck 5 wurde übrigens dem Windjammer-Buffetrestaurant zugeschlagen, um angesichts der 44 neuen Kabinen hier mehr Sitzplätze zu schaffen.

Sabor ersetzt Rita’s Cantina

Edel-Mexikaner "Sabor" am Boardwalk

Edel-Mexikaner “Sabor” am Boardwalk

Am Boardwalk löst ein mexikanisches Spezialitäten-Restaurant das andere ab. Statt des eher einfachen, bodenständigen „Rita’s Cantina“ gibt es auf der Allure of the Seas jetzt die „Sabor Taqueria“ mit feineren und sehr leckeren, mexikanischen Gerichten inklusive einer direkt vor dem Gast zubereiteten Guacamole. Tortillas werden in einer eigenen Tortilla-Maschine frisch gebacken, das Zuschauen allein macht da schon Spaß.

Vom Ambiente her ist das Sabor so etwas wie ein Straßencafé: Im Wesentlichen überdacht, aber dennoch im Freien. Man hört das Meer rauschen und je nach Tageszeit gibt es viel zu beobachten, denn der Blick geht auf den Boardwalk und das Aqua Theater.

Da das Aqua Theater in direkter Nähe liegt, sollte man vor einer Reservierung hier allerdings das Tagesprogramm ansehen: Während im Theater eine Veranstaltung läuft, kann es sehr laut werden und damit die eigentlich wunderbare, entspannte Stimmung im Sabor stören.


Preise sind a la carte: Die frisch zubereitete Guacamole kostet beispielweise 4 Dollar, kleine Gerichte wie Tortillas und Quesadillas 5 Dollar, Hauptspeisen wie Tiger Shrimp oder Mole Short Rib 10 Dollar, Beilagen wie Reis oder Bohnen 1,50 Dollar und Desserts 2,50 Dollar, bespielsweise ein herrlicher Sweet Coconut Flan.

Hauptrestaurants: Silk, American Icon Grill, The Grande

Das ursprüngliche Haupt-Restaurant der Allure of the Seas ist, wie schon auf der Oasis of the Seas, thematisch nun in drei Ebenen aufgeteilt: Silk, The Grande und American Icon Grill. Dies ist der bevorstehenden Einführung des „Dynamic Dining“-Konzepts geschuldet, das auf den Schiffen der Quantum Class bereits umgesetzt ist. Laut Royal Caribbean soll es auch auf den Oasis-Class-Schiffen im Laufe des Jahres 2015 kommen, einen genauen Termin gibt es dafür aber noch nicht (Stand: Anfang Juni 2015). Derzeit gibt es also auf allen drei Ebenen weiterhin dieselbe, tägliche wechselnde Speisekarte des Hauptrestaurants.


Das thematische Design der drei Restaurants Silk, The Grande und American Icon Grill ist im Vergleich zu den Pendants auf Quantum und Anthem of the Seas recht zurückhalten ausgefallen.

Boardwalk

Neben dem neuen Restaurant Sabor heißt die Boardwalk Bar nun passend zum Restaurant „Sabor Tequila Bar“ und hat neben den normalen Drinks auch einige mexikanische Biere und Cocktails im Programm, insbesondere natürlich mit Tequila und Mezcal als Hauptzutat. Im Zuge der Neugestaltung der Bar hat selbige übrigens ihr Leuchtturm-artiges Türmchen am Dach verloren.


Ganz neu ist am Boardwalk eine „Arcade“-Spielhölle, die das bisherige Fotostudio „Smile – Novelty Photos“ ersetzt und den Jahrmarkt-Charakter der Boardwalk-Neighborhood noch mehr unterstützen soll.


Ebenfalls neu ist hier ein fahrender Stand mit Popcorn und Zuckerwatte (kostenpflichtig).

Entertainment

Tell me on a Sunday

Tell me on a Sunday

Die größte Änderung im Entertainment ist der Wechsel des Musicals im Amber Theater. Nach gut vier Jahren wird „Chicago“ durch „Mama Mia“ abgelöst, das auf der Allure of the Seas Mitte Juni Premiere haben wird. Bis dahin gibt es übergangsweise das wenig bekannte One-Woman-Musical „Tell me on a Sunday“ von Andrew Lloyd Webber.

Comedy Club

Comedy Club

Neu im Comedy Club: Neben einem englischsprachigen Comedian tritt dort nun auch ein spanischer Comedian auf – ein Tribut an die vielen Passagiere aus Spanien angesichts des Basis-Hafens Barcelona der Allure of the Seas im Sommer 2015.


Einen eigenen, kleinen Bereich hat die Art Gallery bekommen: Backbords zwischen Entertainment Place und Casino ist jetzt ein kleiner Teil des Casinos abgetrennt. Dort haben nun die Kunst-Auktionatoren einen Ausstellungsraum und ihren Schreibtisch.

Schmuck- und Handtaschen-Shopping

Michael-Kors-Shop auf der Royal Promenade

Michael-Kors-Shop auf der Royal Promenade

Drei neue Shops gibt es auf der Allure of the Seas: zweimal Handtaschen und Accessoires, einmal Schmuck. Dafür gibt es keinen Romero-Britto-Shop mehr. Anders als auf der Oasis of the Seas bleibt auf der Allure of the Seas der Stofftier-Laden „Pets at Sea“ am Boardwalk erhalten – auf der Oasis of the Seas wurde an dieser Stelle stattdessen ein kleiner Romero Britto Store neu eröffnet.

Auf der Royal Promenade hat der Accessoire- und Handtaschen-Shop der New Yorker Designerin Kate Spade den Platz des Cupcake Cupboards eingenommen. Cupcakes gibt aber weiterhin, nämlich jetzt am Boardwalk im Ice Cream Parlor.

Gegenüber des Promenade Cafés gibt es an Stelle des „Willow“ nun einen Shop von Michael Kors.


Und im Central Park hat mit „Regalia in the Park“ eine Dependance des des Regalia-Schmuckladens eröffnet, den es bereits auf der Royal Promenade gibt.

Rising Tide Bar

Rising Tide Bar

Rising Tide Bar

Rising Tide Bar

Rising Tide Bar

Nach wie vor für staunende Augen sorgt die Rising Tide Bar auf der Royal Promenade. Der Vollständigkeit halber sei daher erwähnt, dass es auch hier eine kleine Änderung gibt: Neben den hohen Bar-Hockern gibt es hier nun auch zwei niedrige Tische mit entsprechenden Stühlen zum Sitzen – angenehm für Passagiere, die vielleicht nach einem langen Landgang-Tag keine Lust mehr haben, ihren Cocktail halb stehend auf Barhockern zu trinken.

Kabinen und Suiten

Insgesamt 46 neue Kabinen und Suiten wurden auf der Allure of the Seas eingebaut. Die Gesamtzahl der Kabinen erhöht sich allerdings nur um 44, da Presidential Suite und diese bisherige Royal Suite jeweils aufgeteilt wurden. Insgesamt bietet die Allure of the Seas jetzt Platz für 5.492 Passagiere (Doppelbelegung) beziehungsweise 6.410 Passagiere bei Maximalbelegung der Kabinen. Zusammen mit durchschnittlich 2.384 Crew-Mitgliedern ergibt das 8.794 Menschen an Bord – zugelassen wäre das Schiff sogar für 8.880 Menschen.

Neue Royal-Suiten

Blick vom Balkon einer der Royal Suites

Blick vom Balkon einer der Royal Suites

Die bisherige Pinnacle Lounge und Pinnacle Chapel – selten und hauptsächlich für Hochzeiten und Events genutzte Räumlichkeiten in exklusiver Lage auf Deck 17 – hat Royal Caribbean in zwei neue Royal Suiten umgewandelt. Wir durften bereits einen Blick in die noch nicht ganz fertiggestellten Suiten werfen, Fotografieren war aber nicht gestattet. Im Laufe des Juni 2015 sollen die Suiten bezugsfertig sein.

Die Royal Suites sind in einiger Hinsicht etwas Besonderes. Zunächst einmal markieren Sie einen kleinen Wendepunkt beim Design, denn Royal Caribbean hat in den neuen Suiten auf bunte Farben wie Gelb und Blau komplett verzichtet und setzt vor allem auf edles Understatement in Weiß, Silber und Antharazit sowie geradlinige, schnörkellose Gestaltung.

Beeindruckend ist die enorme Raumhöhe von gefühlten fünf Metern in der gesamten Suite, die zur Seite gehende Fenster-Front ist komplett von oben bis unten verglast und bietet von überall in der Suite einen fantastischen Meerblick. Das gilt auch für das Schlafzimmer, wo das Bett mit Meerblick ausgerichtet ist und das gilt auch für das Badezimmer. Selbiges liegt etwas erhöht hinter dem Schlafzimmer-Bett und ist komplett offen, sodass das Meer selbst von der Badewanne aus zu sehen ist. Daneben gibt es noch ein weiteres, abgeschlossenes Badezimmer mit großer Duschkabine.

Der Balkon ist mit Whirlpool, Dusche und viel Fläche für Liegestühle ausgestattet.

Zusätzliche Grand Suites mit Balkon zum Aqua Theater

Grand Suites am Aqua Theater

Grand Suites am Aqua Theater

Offiziell als „Grand Suites“ bezeichnet und klassifiziert haben diese sechs neuen Aqua-Theater-Suiten – jeweils zwei auf Deck 11, 12 und 14 – einen Balkon, der sowohl zum Aqua Theater als auch zur Seite des Schiffs hin offen ist. Das Design ist ähnlich dem bei der Royal Suite beschriebenen, die Raumhöhe ist allerdings hier wieder auf normalem Schiffskabinen-Niveau.

Blick von einer der Grand Suites am Aqua Theater

Blick von einer der Grand Suites am Aqua Theater

Vor dem Trockendock-Aufenthalt der Allure of the Seas waren an der Stelle der sechs neuen Grand Suites öffentliche Außen-Bereiche, oft als „Secret Balconies“ bezeichnet, die von den Kabinengängen aus öffentlich zugänglich waren und als Geheimtipp galten, sowohl als ruhige Rückzugsorte als auch zum Anschauen der Aqua-Theater-Shows von oben. Laut Hotel Director waren diese Balkone eigentlich nie als für Passagiere zugänglich gedacht gewesen und tatsächlich waren sie auf den Deckplänen auch nie eingezeichnet. Nun hat RCI daraus also zusätzliche Suiten gemacht.

Exklusive Bereiche für Status-Kunden und Suiten-Gäste

Blick aus der Suite Lounge

Blick aus der Suite Lounge

Die räumlich größte Änderung betrifft die ehemalige Viking Crown Lounge: Die Lounge mit herrlichem Blick auf Pools und Meer auf Deck 17 ist nun nicht mehr für alle Passagiere zugänglich, sondern nur noch für Suiten-Gäste (ab Grand Suite) und Status-Kunden mit dem höchsten Rang „Pinnacle“.

Passagiere, die die Allure of the Seas aus der Zeit vor dem Trockendock-Aufenthalt kennen, sind darüber traurig, war die Viking Crown Lounge doch ein schöner Rückzugsort, wenn man in Ruhe ein Buch lesen oder einfach nur die Aussicht genießen wolle.

Aus Reederei-Sicht war die Lounge dagegen ein nur wenig genutzter Raum, während man zugleich nach Möglichkeiten suchte, zusätzliche Annehmlichkeiten für Suiten-Gäste zu schaffen, um konkurrenzfähig zu bleiben angesichts der ebenfalls steigenden Leistungen bei konkurrierenden Reedereien vor allem im Bereich der teuersten Kabinen an Bord.

Suite Lounge und Coastal Kitchen

Coastal Kitchen

Coastal Kitchen

Die Viking Crown Lounge ist auf der Allure of the Seas nun also exklusiv reserviert für Suiten-Gäste (nicht Junior Suite).  Zwei Concierges stehen den Passagieren hier mit einem eigenen Desk zu Diensten und übernehmen zusammen mit den Kabinen-Stewards quasi die Aufgaben der Rezeption und eines Butlers für die Suiten-Gäste.

Backbords findet sich die Suite Lounge mit bequemen Sesseln nebst einem kleinen Häppchen-Buffet, kalten Getränken, Kaffee und Tee.

Die zentrale Bar verbindet die Suite Lounge mit dem Restaurant „Coastal Kitchen“, in dem Frühstück, Lunch und Dinner serviert wird. Coastal Kitchen hat bis zu 90 Plätze und dient den Suiten-Gästen als zusätzliches Hauptrestaurant. Das ist quasi der erste Schritt zur Einführung des Dynamic Dining auf der Allure of the Seas, das auf den Quantum-Class-Schiffen bereits aktiv ist und hier im Laufe des Jahres folgen soll.


Coastal Kitchen hat eine eigene Galley auf Deck 17, sodass das Essen ganz frisch und „a la minute“ zubereitet auf den Tisch kommt. Die Gerichte sind mediterran-kalifornisch geprägt und – sofern wir uns ein Urteil nach jeweils einem Lunch und Dinner dort erlauben dürfen – sehr lecker. Suiten-Gäste, die hier Abendessen wollen, brauchen eine Reservierung, das Restaurant ist jedoch zuzahlungsfrei. Bier, Wein und Softdrinks sind hier übrigens inklusive.  Das Menü wechselt alle drei beziehungsweise vier Tage – während der Europa-Saison im Mittelmeer jeweils in den Zusteigehäfen Barcelona und Civitavecchia.

Diamond Lounge

Blick aus der Diamond Lounge

Blick aus der Diamond Lounge

Größere Veränderungen gibt es auch für Status-Kunden von RCIs Loyalitäts-Programm „Crown & Anchor Society“. Für alle Passagiere ab Status „Diamond“ gibt es nun den zweistöckigen Diamond Club auf Deck 11 und 12 mit Blick auf den Boardwalk und Aqua Theater.

Bisher war diese Lounge als „Concierge Lounge“ den „Diamond Plus“-Passagieren vorbehalten, die „Diamond“-Passagiere hatten einen eigenen Club auf einem Balkon an der Royal Promenade.

Balkon der ehemaligen Diamond Lounge, derzeit ungenutzt

Balkon der ehemaligen Diamond Lounge, derzeit ungenutzt

Die frühere Diamond Lounge auf einem Balkon oberhalb der Royal Promenade wurde teils in zusätzlich Innenkabinen umgewandelt. Der Balkon zur Promenade selbst existiert immer noch, ist aktuell aber ungenutzt (Tipp: Wenn die Tür dort offen ist, bietet sich von hier aus eine schöne Foto-Perspektive mit Blick auf die Promenade).

Das ursprünglich für den Bereich der bisherigen Concierge Lounge vorgesehene Spezialitäten-Restaurant „Wonderland“, das neben der Quantum Class auch für die Oasis-Class-Schiffe geplant war, wird es nun weder auf der Oasis of the Seas noch auf der Allure of the Seas geben, weswegen der Raum für die neue Diamond Lounge frei wurde.


Die Neuordnung der Status-Lounges begeistert trotz der schöne Lage nicht alle Crown&Anchor-Mitglieder gleichermaßen: Diamond-Mitglieder sind glücklich über den Aufstieg, bei dem einen oder anderen Diamond-Plus-Passagier herrscht dagegen ein wenig Verdruss darüber, dass man sich den Raum nun mit dem niedrigeren Diamond-Status teilen muss.

Buch-Tipp

Kreuzfahrtschiff-Guide: Oasis of the Seas & Allure of the Seas

Kreuzfahrtschiff-Guide: Oasis of the Seas & Allure of the Seas

Wenn Sie sich für alle Details zur Oasis of the Seas und Allure of the Seas interessieren, eine Reise auf einem der Oasis-Class-Schiffe planen und sich mit allen Tricks und Insider-Tipps vorbereiten wollen, dann möchten wir Ihnen unseren neuen Reiseführer „Oasis of the Seas & Allure of the Seas – Die größten Kreuzfahrtschiffe im Detail“ ans Herz legen. Hier finden Sie alles Wissenswerte zu den beiden Schiffen und viele wertvolle Hinweise zur Vorbereitung und Planung Ihrer Kreuzfahrt.

Fazit

Im Wesentlichen ist die Allure of the Seas nach dem Trockendock-Aufenthalt nun wieder identisch zur Oasis of the Seas, auch wenn es in Details viele, kleine Unterschiede gibt, die man als aufmerksamer Beobachter natürlich wahrnimmt, die für das Kreuzfahrt-Erlebnis aber unerheblich sind.

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Für uns persönlich zählen die Allure of the Seas und Oasis of the Seas weiterhin zu unseren absoluten Favoriten, weil sie wegen ihrer Größe eine enorme Vielfalt bieten und viel Freiraum für den Einzelnen lassen. Durch das dezentrale Konzept der Oasis Class verteilen sich die zahlenmäßig sehr vielen Passagiere so gut übers Schiff, dass sich die meisten kleineren Schiffe viel voller anfühlen und man auf Allure of the Seas und Oasis of the Seas immer wieder Plätze findet, an denen man ganz allein die Ruhe, das Rauschen des Meeres oder das Rascheln der Blätter in den Bäumen des Central Parks genießen kann.

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2 Kommentare zu Allure of the Seas: Alle Veränderungen nach dem Trockendock

  1. Rich on Juni 5, 2015 at 8:07 pm

    Super Bericht und extrem viele Fotos und gut recherchiert – einfach Klasse!
    Gibt es einen Hinweis darauf was in die ehemalige Diamond Lounge einzieht?

  2. Franz Neumeier on Juni 6, 2015 at 9:45 am

    Die frühere Diamond Lounge wurde im hinteren Bereich, wo die Sitzecken und die Kaffee-Maschine standen, in Innenkabinen umgewandelt. Der Balkon zur Promenade existiert weiterhin, ist aber komplett leer und ungenutzt. Ich habe im Text noch einen Absatz zu dem Thema eingefügt inklusive Foto von dem nun leeren Balkon.

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