Norwegian Breakaway: Erste Eindrücke und Bilder

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Norwegian Breakaway
Norwegian Breakaway

Bis zur Fertigstellung der Norwegian Breakaway sind es noch einige Wochen, doch kurz vor der Emsüberführung konnten wir in der Meyer Werft in Papenburg schon einen ersten Blick auf das Innenleben von Norwegians neuester Schiffsklasse werfen und auch die spektakulären Wasser-Rutschen ganz aus der Nähe betrachten.

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Obwohl fast überall noch Schutzfolien über Leuchter und Möbel gespannt, die Teppiche mit Karton abgedeckt und viele Bereiche im Rohbau sind, vermittelt der Baustellen-Rundgang in Papenburg schon einen guten ersten Eindruck. Und der ist in vieler Hinsicht sehr positiv.

Aufzug-Bereich, Beispiels für das neue Design
Aufzug-Bereich, Beispiels für das neue Design

Am auffälligsten ist das zurückhaltende Design: Kaum bunte Farben, stattdessen dezente Braun-, Beige- und Creme-Farbtöne, elegante Linienführung, wenig Schnörkel. Ein deutlicher Kontrast also zu den dem Gelb, Orange und Blau des Hochseil-Gartens hinterm Schornstein und vor allem zur Rumpfbemalung von Künstler Peter Max, die allerdings live vor Ort deutlich weniger schrill wirkt als auf Fotos. Die vorwiegenden Farbtöne sind auf dem nebenstehenden Foto eines Aufzugsbereichs schon ganz gut zu erkennen, da hier auch schon ein kleiner Streifen des Teppichs an dieser Stelle zu sehen ist.

Dezentes Design auch in den Kabinen

Ein erster Blick in eine fertig eingerichtete Balkonkabine war ebenfalls möglich. Das zurückhaltende, edle Design setzt sich hier fort. Sehr positiv fällt sofort das sehr große Waschbecken auf, das den allgemeinen Trend zu immer kleineren Designer-Waschbecken auf Kreuzfahrtschiffen trotzt. Die Klimaanlage ist statt an der Decke seitlich über den Schränken zu finden, die platzsparend über Schiebetüren verfügen.


Manhattan Room

Nahezu fertig ist der zweistöckige Restaurant-Bereich am Heck des Schiffs, ganz ähnlich wie auf der Norwegian Epic: Manhattan Room auf der unteren Etage, Cagney’s Steakhouse und Moderno Churrascaria auf der oberen Ebene.

Auffällige Unterschiede zur Norwegian Epic: Das Fenster am Heck der Norwegian Breakaway ist nun durch ein querlaufendes Designelement zweigeteilt, was der Optik des Raums sehr gut tut. Der Manhattan Room hat, soweit man das in dem noch nicht fertig gestellten Zustand beurteilen kann, sehr gewonnen und könnte einer der optisch schönsten Plätze auf der Norwegian Breakaway werden. Ebenfalls neu ist die große Bar auf der oberen Ebene, die in der Mitte zwischen Cagney’s und Moderno liegt.


The Waterfront: Restaurants mit Außenbereich

Mit Spannung wird das neuartige, zusätzliche Promenadendeck der Norwegian Breakaway erwartet, auf dem sich nahezu über die gesamte Schiffslänge Außenbereiche zu den innen liegenden Restaurants und Bars befinden sollen. Allerdings können unsere Fotos bislang nur einen sehr groben Eindruck vermitteln, da hier noch deutlich mehr als nur ein paar Details fehlten.

Die Bilder geben aber schon mal einen ersten Eindruck und zeigen, dass der Bereich beispielsweise größtenteils überdacht ist und die Sitzplätze durch Glas-Zwischenwände wahrscheinlich gut windgeschützt sein werden.

Der Innen-Bereich dieser Bars und Restaurants ist dagegen schon weiter fortgeschritten und spiegelt erneut das eher dezent-edle Ambiente der Norwegian Epic wieder. Die Bilder zeigen die Maltings-Bar sowie den Fat Cats Blues Club, wo der schon von der Norwegian Epic bekannte Slam Allen mit Band spielen wird.


Zweimal Atrium

Etwas Fantasie ist nötig bei den beiden Atrium-Bereichen. Das zwei Decks hohe Atrium ist dem der Norwegian Epic sehr ähnlich. Rezeption, Shore Excursion Desk und Atrium-Cafe unten, O’Sheehan’s Bar und Grill oben. Dazu über beide Decks der riesige Flachbildschirm für Sportübertragungen und interaktive Video-Games.

Noch komplett eingehüllt ist der enorme, hängende Deckenleuchter im dreistöckigen Atriumsbereich weiter hinten im Schiff, das auf Deck 6 mit dem Headliners Comedy Club und dem französischen Restaurant Le Bistro beginnt, um das sich auf Deck 7 das Spielkasino gruppiert und das auf Deck 8 den Mittelpunkt der Restaurants und Bars an der Waterfront bildet.


„The Haven“-Courtyard

Ganz wie auf den Schiffen der Jewel Class ist der private Pool-Bereich des „The Haven“-Suitenkomplexes auf der Norwegian Breakaway mit einem Magrodome überdacht, von dem sich das mittlere Drittel bei schönem und warmem Wetter öffnen lässt. So ist der exklusive Pool-Bereich für die Suiten-Passagiere auch bei den Abfahrten der Norwegian Breakaway im Winter ab New York voll nutzbar. Die für ausschließlich warme Fahrgebiete gebaute Norwegian Epic verfügt dagegen nicht über ein Glasdach über dem Pool- und Sonnendeck „The Haven“.

Auch hier geben die Bilder vorerst nur einen sehr groben Eindruck von der Pool-Landschaft. Computer-Zeichnungen lassen aber annehmen, dass dieser Bereich der Norwegian Breakaway denen auf den Schiffen der Jewel Class ähneln wird, wenn auch mit größerem Pool und insgesamt mehr Platz.


Wasser-Rutschen, Pooldeck, Hochseilpark

Werfen wir zum Abschluss noch ein Blick nach draußen, auf den Hochseilgarten und die wirklich rasant wirkenden Wasserrutschen einschließlich der beiden parallel laufenden Freefall-Rutschen. Diese Sport- und Vergnügungseinrichtungen der Norwegian Breakaway, die sich um den Schornstein des Kreuzfahrtschiffs gruppieren, sind bereits komplett fertig, wirken allerdings durch den frisch gefallenen Schnee auf unseren Bildern etwas surreal. Selbiges gilt auch für das Pooldeck. Trotzdem: Einen guten Eindruck von den Rutschen, dem Pooldeck und dem Hochseil-Kletterpark geben die Bilder allemal.


Und nicht fehlen sollen natürlich auch ein paar Bilder von der Norwegian Breakaway von außen:


Anmerkung*cruisetricks.de besichtigte die Norwegian Breakaway in Papenburg auf Einladung von Norwegian Cruise Line.

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9 Kommentare zu Norwegian Breakaway: Erste Eindrücke und Bilder

  1. Timo on März 13, 2013 at 11:33 am

    Danke für diesen informativen Bericht….

    Gruß
    Timo

  2. Gabriele Gudde on März 13, 2013 at 5:23 pm

    Super, danke für Bericht! Gut, das man dem Trend zu kleinen Designer-Waschbecken trotzt, hat man bei NCL wohl daraus gelernt, die Waschbecken auf der Epic sind die reinste Katastrophe…

  3. Marc D. on März 14, 2013 at 4:21 pm

    Hallo,
    ich habe mit großem Interesse Euren Bericht gelesen und möchte eines sagen: Vielen Dank für Bericht!

    Fragen habe ich aber:
    – Sind die Balkon in Deck 9 auf dem Überdachung von Waterfront größer als normal?
    – Wie sieht mit Swimmningpool von der Größe her im Vergleich zu Epic?

    Danke + Gruß
    Marc D.

  4. Carmen Winkler on März 14, 2013 at 4:46 pm

    Hallo Marc,

    nein, nur die vorderen Kabinen auf Deck 9 haben einen größeren Balkon und werden auch ausdrücklich als solche mit größerem Balkon angeboten.

    Zum Pool kann ich leider nichts sagen.

    Gruß

    Carmen

  5. Carmen on März 14, 2013 at 8:20 pm

    Marc,

    ich hab eine Rückmeldung bzgl. des Pool, der völlig anders aufgebaut ist als auf der Epic und nicht mehr so klein.

    Gruß

    Carmen

  6. Uwe on März 24, 2013 at 4:23 pm

    hallo und danke aus münchen
    wir sind bei der ersten transatlantik dabei :-)
    kann man vorne aus dem spa ins freie (über der brücke); ist auf keinem der bilder aus anderen foren oder berichten zu sehen; ich vermute mal eher nein
    danke und gruß
    uwe

  7. Franz Neumeier on März 24, 2013 at 4:32 pm

    @Uwe: Ich vermute, dass es dort keinen Außenbereich gibt, kann’s aber nicht sicher sagen, weil das Spa noch kräftig im Bau war, als ich das Schiff in Papenburg besichtigt habe und der Spa-Bereich deshalb noch nicht zugänglich war.

  8. Uwe on März 24, 2013 at 4:32 pm

    p.s. an marc: ich glaube die größeren balkone sind auf deck 8 vorne, nicht auf deck 9

  9. Uwe on März 24, 2013 at 4:36 pm

    danke franz
    wir freuen uns schon wie ein schnitzel auf die transatlantik
    echt schade, wenn vorne „zu“ ist; bei den großen celebrity-schiffen kann man vorne raus, ist echt klasse; dafür haben wir hinten den h2o, wie ist der im vergleich zur epic *neugier
    grüßle

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