Norwegian Epic – viel Licht und etwas Schatten

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Norwegian Epic in Rotterdam, 19. Juni 2010

Die Norwegian Epic ist keine Schönheit – in Realität wirken die Proportionen des neuen NCL-Kreuzfahrtschiffs noch kopflastiger als auf den vorab veröffentlichten Fotos. Aber darauf kommt es gar nicht an, wenn man erst einmal an Bord ist. In Inneren des Schiffs geht NCL ganz neue Wege – ein kreatives neues Kabinen-Layout, echte Single-Kabinen, kein großes Haupt-Restaurant, keine allabendlichen Broadway-Shows im Theater und ein Wasserpark mit rasanten Wasserrutschen. Cruisetricks.de hatte in rund 30 Stunden (plus ein paar wenige Stunden Schlaf) die brandneue Norwegial Epic erkundet.

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UPDATE (Juni 2011): Wir haben uns die Norwegian Epic noch einmal ganz genau angeschaut, diesmal eine ganze Woche lang im Mittelmeer. Hier unser Bericht: „Norwegian Epic: Liebe auf den zweiten Blick“.

Nur damit ich es später nicht vergesse zu erwähnen: Die Norwegian Epic ist nach der Oasis of the Seas das zweitgrößte Kreuzfahrtschiff der Welt, mit 4.100 Passagieren (bei Doppelbelegung der Kabinen). Wenn sie 2011 im Sommer ab Barcelona fährt, ist sie das größte Kreuzfahrtschiff, das je in Europa gefahren ist und übertrumpft damit auch die Liberty of the Seas, die 2011 ebenfalls ab Barcelona in See sticht.

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Norwegian Epic, Rotterdam Cruise Terminal

Die Norwegian Epic hinterlässt einen ambivalenten Eindruck: Einerseits viele faszinierende Einzelheiten, tolle Ideen, gemütliche Ecken, schöne Restaurants, vielfältiges Entertainment. Sehr positiv fällt auf, dass NCL sich beim Design zurückgehalten hat und anders als auf seinen sonstigen Schiffen an das europäische Publikum gedacht hat: keine schrillen Farben, sondern deutlich zurückhaltender und gedeckter wirkt die Epic vergleichsweise elegant. Andererseits fehlt ein wenig der rote Faden im Konzept und einige Aspekte sind aus unserer Sicht nicht gerade optimal gelöst.

Entertainment

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Genialer Nachtclub: Fat Cats Jazz Club

Das Entertainment auf der Norwegian Epic ist nicht nur sehr vielfältig, sondern auch absolut hochklassig – von Blue Man Group und Second-City-Comedy über das Spiegelzelt bis zu Live-Musik im Fat Cat Jazzclub wird der Abend an Bord nicht langweilig. Besonders spannend: Es gibt keine große Broadway-Abendshow im klassischen Sinne mehr. Anders als auf der Oasis of the Seas bieten die zusätzlichen Show-Rooms wie der Headliner Comedy Club, der Fat Cats Jazzclub, der Manhattan Room sehr viel Platz, so dass eine Reservierung nicht zwingend nötig sein dürfte. Wir haben die Spiegel-Zelt-Show gesehen: Zwei Stunden Akrobatik auf höchstem Niveau, unterhaltsam, farbenfroh, witzig. Das Essen dagegen etwas einfallslos, aber okay. Den Rest des Abends haben wir im Fat Cat Jazzclub verbracht, die Band ist sensationell, die Stimmung grandios. Und über Blue Man Group – unser zweiter Abend an Bord – muss man nicht viele Worte verlieren; ein absoluter Top-Act und ein neues Niveau an Abend-Unterhaltung auf einem Kreuzfahrtschiff.

Restaurants

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Romantisch und mit Blick aufs Meer: La Cucina

Neuartig ist das Restaurant-Konzept: Es gibt kein Haupt-Restaurant mehr, vielmehr insgesamt 20 Restaurants und Essensgelegenheiten, von denen 11 zuzahlungsfrei sind. Neben dem klassischen Buffet-Restaurant (wunderschön gelegen auf Deck 15 mit Blick nach vorne!) gibt es eine enorm große Auswahl an Restaurants, so dass man eigentlich zu jeder Mahlzeit woanders landet. Allerdings ist die Versuchung auch groß, in einem der Bezahlrestaurants zu landen, denn die wirklich faszinierenden Restaurants sind dann doch die zuzahlungspflichtigen.

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Resataurant „Taste“: größter LED-Lüster auf See

Wir haben das La Cucina und die Noodle Bar ausprobiert – beide mit sehr leckerem Essen. Der Italiener „Cucina“ bietet neben dem guten Essen ein weiteres Highlight: Es ist direkt über der Brücke gelegen und bietet einen einmalig schönen Blick direkt nach vorne aufs Meer. In der Noodle Bar isst man schon für 3,50 Dollar eine leckere (und als Mittagessen völlig ausreichende) Schüssel voll chinesischer Nudeln, gebratenem Reis oder eine Suppe – direkt vor den Augen zubereitet.

Problematisch: Auf unserer Fahrt war es trotz nur 2.500 Passagieren an Bord gar nicht so einfach, ohne Reservierung einen Platz in einem der Restaurants zu bekommen (ausgenommen dem Garden Cafe Buffet-Restaurant). Inwieweit hier das Freestyle-Konzept von NCL (freie Auswahl, spontane Entscheidungen) noch funktioniert, muss sich im Echtbetrieb zeigen.

Aquapark und Wasserrutsche

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Wahrhaft „epic“: The Epic Plunge

Ein Highlight- nicht nur für Kinder – ist „The Epic Plunge„, die Wasserrutschen. Auf zwei Rutschen geht es komplett um Dunkeln nach unten – auf der grünen rasant, auf der lila Rutsche etwas gemütlicher. Die große Attraktion aber ist die große, gelbe Rutsche: Mit großen, aufgeblasenen Reifen stürzt man sich ins Vergnügen, wird in einer Röhre vom Wasserstrom beschleunigt, bevor man in die große Schüssel hineinschießt und sich dort zwei- bis viermal im Kreis dreht, bevor einen das Loch in der Mitte verschluckt und unten im Auffangbecken wieder ausspuckt. Ich hab’s trotz kühler Temperaturen und einem eisigen Wind im Ärmelkanal ausprobiert – und bin wirklich begeistert. Diese Rutsche hat Suchtpotenzial. Die „Epic Plunge“ ist wirklich „epic“. Mit dieser Rutschenlandschaft stellt NCL alles in den Schatten, was es bisher auf Kreuzfahrtschiffen gibt. Etwas zwiespältig haben wir dagegen die Pool-Landschaft erlebt, siehe „Norwegian Epic: Pool und Wasserpark“.

Recess Kid’s Area & Entourage Teen Center

Ein absolutes Highlight sind auch die Bereiche für Kinder und Teens. Das Entourage auf Deck 16 (für Teens ab 12) ist einer der schönsten Plätze an Bord, mit gemütlichen Sitzecken, großen Flachbildschirmen für Games und einem traumhaften Ausblick auf den Wasserpark und seitlich aufs Meer. Der betreute Kinderbereich „Recess Kid’s Area“ besteht – anders als von vielen anderen Schiffen gewohnt – im Wesentlichen aus einem einzigen, weitläufigen Raum mit einer langen Fensterfront mit Meerblick. Integriert sind ein Bereich für die ganz Kleinen mit Spielgeräten, ein Spiel-Raum für die Älteren mit Wii und Playstation 3 sowie ein Video-Raum. Hier müssen sich Kinder einfach wohlfühlen.

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Peinliche Momente des Lebens: Spongbob, Patrick und ich …

Und nicht zu vergessen (auch wenn’s meinen persönlichen Geschmack nicht trifft): Die Nickelodeon-Charaktere. Spongebob und Co sorgen für ausgelassene bis alberne Stimmung für die Kids beim Frühstück im Spiegelzelt, speziellen Kinder-Pool-Partys und einigen anderen Aktivitäten rund um die Nickelodeon-Charaktere. Außerhalb der Kinderbereiche werden Spongebob und Patrick erfreulicherweise meiden und die erwachsenen Passagiere nicht weiter nerven. Bei der Vorstellung der Nick-Charaktere entstand dann auch eines der vielleicht peinlichsten Fotos meines Lebens, das ich Euch aber trotzdem nicht vorenthalten möchte: Ich mit Spongebob und Patrick. Schauderhaft …

Kein roter Faden

Bei aller Faszination für einzelne Attraktionen und gute Ideen vermisse ich ein Gesamtkonzept, einen roten Faden über das gesamte Schiff hinweg, wie es beispielsweise die Oasis of the Seas hat. Jeder Bereich der Epic, jede Attraktion, jedes Restaurant für sich genommen ist schlüssig und sehr schön gemacht. Aber alles wirkt wie willkürlich nebeneinander gestellt, ohne richtigen Zusammenhang. Und das Schiff ist sehr verschachtelt: Trotz der Größe des Schiffs habe ich nicht den Eindruck von Großzügigkeit und Weite.

Braucht ein Kreuzfahrtschiff einen roten Faden? Oder darf es auch sein wie das turbulente Vergnügungsviertel einer Stadt an Land, wo jedes Haus anders aussieht, alles bunt durcheinander geht? Die Frage muss letztlich jeder für sich selbst beantworten. Mir persönlich gefällt ein durchgängiges Konzept wie die Neighborhoods auf der Oasis of the Seas besser.

Sehr auffällig schon bei der Vorstellungsfahrt ab Rotterdam mit rund 2.500 Passagieren an Bord (vgl. 4.100 Vollbesetzung bei Kabinen-Doppelbelegung): An vielen Stellen herrscht dichtes Gedränge und es ist laut. Manchmal so laut, dass man sich schon über den Couchtisch im Atrium-Cafe (nahe der Rezeption) hinweg kaum mehr unterhalten kann. Bleibt abzuwarten, wie sich das im Echtbetrieb darstellt. Die Oasis of the Seas hat bewiesen, dass sie auch mit über 6.000 Passagieren zurechtkommt, ohne dass das Schiff auch nur annähernd überfüllt wirkt. Die Norwegian Epic muss diesen Beweis erst noch antreten.

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Problematisch: Lage und Größe des Casinos

Aus meiner persönlichen Sicht das größte Manko: Das Spielkasino erstreckt sich auf Deck 6 über gut die halbe Schiffslänge – Deck 6 ist der Hauptdurchgang über das Schiff. Das Casino ist zudem der einzige Raucherbereich im Schiffsinneren. Wer durch das Schiff laufen will, muss beinahe zwangsläufig durch das verqualmte Casino oder den Umweg über den Shopping-Bereich auf Deck 7 in Kauf nehmen. Vor allem für Familien mit kleinen Kindern ist diese zentrale Lage des Spielkasinos alles andere als optimal.

Die neuen Wave-Kabinen

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Erfrischend anders: Wave-Kabinen

Die gewagteste Neuerung auf der Epic ist der Grundriss vieler Kabinen: Kein klassisches Rechteck mehr sondern geschwungene Wände und das Bad ist direkt in die Kabine integriert. Allein für den Mut, vom üblichen Kabinen-Design auf Kreuzfahrtschiffen abzuweichen, verdient NCL höchsten Respekt.

Der erste Eindruck: Die Kabine wirkt eher schmal und lang, insgesamt aber sehr großzügig, das dunkle Holz gibt der Kabine einen edlen Touch. Anders als auf den Katalog-Fotos ist der Durchgang zwischen Schrankwand und Bett recht schmal, aber ausreichend. Die langgezogene, geschwungene Schrankwand gegenüber von Bett und Sofa bietet enorm viel Stauraum – so viel Schrankplatz haben wir in einer Balkonkabine eines Kreuzfahrtschiffs noch nie gesehen.

Doch die Meinungen zu den neuen Wave-Kabinen der Epic sind sehr geteilt: Das integrierte Bad kommt nicht bei allen gut an – vor allem in der kleineren Variante der Kabinen, bei denen das (viel zu kleine) Waschbecken direkt gegenüber dem Bett liegt, wird es bei der Morgentoilette sehr eng. Probleme bereitet auch die (nicht vorhandene) Schallisolierung der Toilette und – trotz Vorhang – der Lichteinfall von de Toilette in die Kabine. Muss ein Passagier in der Nacht mal raus, sind zwangsläufig die Kabinen-Genossen hellwach, vom Licht und dem Lärm der Vakuum-Spülung.

Andererseits ist die Trennung von Dusche, Toilette und Waschbecken gerade bei Dreier- und Vierer-Belegung der Kabine durchaus ein Vorteil. Anders als bei den gewöhnlich winzigen Badezimmern können hier zwei oder drei Passagiere gleichzeitig „ins Bad“, man steht sich weniger gegenseitig im Weg.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Typen dieser Wave-Kabinen mit jeweils diversen Abwandlungen. Details zu den verschiedenen Varianten der Wave-Kabinen und Details zu Einrichtung und Raumaufteilung folgen die nächsten Tage in einem ausführlichen Beitrag.

Am Rande bemerkt: Es gibt keine klassischen Aussenkabinen mit Fenster oder Bullauge mehr. jede Aussenkabinen auf der Norwegian Epic hat einen Balkon.

Single-Kabinen: Studios

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Gemütlich und preiswert: Single-Studios

Ein echter Hit sind die Studio-Kabinen: preisgünstige, gemütliche, kleine Innen-Kabinen speziell für Single-Reisende sowie mit einem gemeinsamen Lounge-Bereich nur für die Bewohner der Studios. Mit diesen Studios – die laut NCL selbst ohne Werbung bereits stark gebucht werden – macht NCL das Kreuzfahren für Singles sehr preisgünstig, weil – nicht wie sonst üblich – ein sehr hoher Einzelzimmer-Aufschlag verlangt wird. Die Studio-Kabinen sind modern und pragmatisch eingerichtet, haben ein großes Bett, das auch für zwei Personen reicht (die Studios sind prinzipiell auch mit Zweierbelegung buchbar). Ein Bullauge zum Gang (natürlich mit Sichtschutz) und Beleuchtung, für die der Passagier je nach Stimmung zwischen vier verschiedene Licht-Farben wählen kann – von Pink über Rot und Weiß bis Blau.

Die Ice Bar

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Frostiges Cocktail-Erlebnis: die Ice Bar

Beinahe hätte ich es vergessen: Ein witziges Gimmick an Bord der Norwegian Epic ist die Ice Bar. Der Raum ist auf minus 8 Grad herunter gekühlt, die Bar und die Sitzgelegenheiten sind aus blankem Eis. Passagiere, die im 45-Minuten-Rythmus einen Aufenthalt inklusive zweier Cocktails reservieren können, bekommen einen dicken Wintermantel. Voll besetzt sieht die Ice Bar aus wie eine Versammlung von Eskimos in einem Iglu.

Mehr Details zur Norwegian Epic

In den nächsten Tagen schreibe ich noch ausführlichere Beiträge zu einzelnen Aspekten auf der Norwegian Epic, vor allem zu den neuen Wave-Kabinen. Aber jetzt geht’s erst einmal ans Fotos sortieren, Bildergalerien online stellen und ein paar interaktive Panorama-Bilder zusammenbauen – von der Epic Plunge, der Pool-Landschaft und dem Spiegelzelt.

Anmerkung*: Cruisetricks.de reist auf der Norwegian Epic auf Einladung von Norwegian Cruise Line.

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5 Kommentare zu Norwegian Epic – viel Licht und etwas Schatten

  1. Sebastian Winkelmann on Juni 25, 2010 at 8:31 pm

    Zunächst einmal ein toller Bericht!

    Ich hätte es nicht anders in Worte fassen können, aber es stimmt das es viele einzelne Angebote gibt, die sich aber irgendwie wenig aneinander reihen lassen (oder nach 20 Stunden diesem ersten Eindruck noch nicht entgegenstehen können). Auf dem Pooldeck hatte ich – natürlich nur in kürzester Zeit – ein ähnliches Gefühl, was verstärkt wurde durch die Bugunzugänglichkeit bzw. Nichtsichtbarkeit (die Möglichkeit für das dortige Restaurant besteht ja nur mit Zuzahlung).

    Bzgl. des Kasinos kann ich nur zustimmen, und war erstaunt wie schon nach so kurzer Zeit so ausdünstende Teppiche und Stinkareale entstehen können…

    Bzgl. der Auslastung habe ich andere Erfahrung gemacht. Während Ein- und Ausschiffung am 21. bzw. 22. Juni wirklich grausam waren und viele Gäste mit einem eigentlich guten Eindruck somit ins Negative bis Negativste entließen (gerade die reiferen Passagiere taten mir Leid die nicht nur unendlich stehen und warten mussten, sondern auch Zweifel hatten ob sie sich denn an der richtigen Position befinden), verlief es sich bei unseren Reise mit ca. 1900 Passagiere sehr gut.

    Ice-Bar & Co waren natürlich ausgebucht, Garden-Cafè, Pool-Deck und Sheehan-Pub sehr angenehm nutzbar. Die beiden Musikbars waren voll, aber das berechtigterweise – ich habe zumindest den Bluesclub gesehen, der sehr begeisterte. Die beiden „Hauptrestaurants“ „Mannhattan-Room“ und „Taste“ waren zu Ihren Eröffnungszeiten fast schon verwaist, was für die Ruhe und Platzwahl gut, für die Athmosphäre dort – was nicht an den Restaurants, sondern an den fehlenden Gästen lag – eher abdienlich. Die Einfahrt nach Southhampton konnte ich so bei bestem Wetter zur Mittagszeit im Manhattan-Room und direktem Fensterplatz bei Live-Musik genießen.

    In der Studiokabine – auch wenn ich sie erst nach mehrmaliger Umrundung gefunden habe – habe ich mich ob des Designs sehr wohl gefühlt. Ich habe zwar keinen Mülleimer gefunden, der Seifenspender war auch falsch zusammengebaut, aber dies, und auch die Eigenart des „Indoor-Waschbeckens“ und der Fullview-Dusche, habe diesem keinen Abbruch getan. Insbesondere wenn man in der Gruppe reist, oder als Alleinreisender neue Leute kennenlernen will ist der für die Studio-Kabinen-Bucher zugängliche Living-Room (eine Art Lounge mit Bar) eine gute Sache.

  2. Franz on Juni 26, 2010 at 7:44 am

    @Sebastian: Danke für Deine ausführlichen Ergänzungen. Bei der Auslastung der Restaurants bin ich wirklich gespannt, wie sich das im Echtbetrieb auf einer kompletten 7-Nächte-Kreuzfahrt darstellt. Vorabfahrten haben halt immer eine ganz andere Dynamik und vor allem eine ganz andere zusammensetzung des Publikums. Da weiß man nie, wie’s hinterhet wirklich aussieht ;-)

    Blick nach vorne: Das La Cucina hat einen einmaligen Blick, ist aber zuzahlungspflichtig, das stimmt. Aber: Ein Deck drüber ist das Garden Cafe (Buffet-Restaurant), und das hat auch Tische ganz nach vorne hinaus, also einen ähnlich schönen Blick. Nur ist das Ambiente halt nicht so schön wie im La Cucina.

    Ansonsten hast Du völlig Recht: Nach hinten und vorne schauen ist auf diesem Schiff fast unmöglich. Nach vorne: La Cucina, nach hinten: der recht kleine Balkon des Spa-Bereichs sowie im Spice H2O, das rundherum verglast ist, aber auf Sichthöhe Schlitze hat, sodass man wenigstens ein Kameraobjektiv durchstecken kann …

  3. Sebastian Winkelmann on Juni 26, 2010 at 1:45 pm

    Die Rettungsbootverdeckung – ich dachte zunächst ich wäre im falschen Film / auf dem falschen Deck – enttäuschte mich persönlich sehr.

    Ansonsten muss und darf man NCL und der Epic in Zukunft natürlich zunächst erst einmal die Chance auf einen repräsentativen Eindruck geben – das Schiff ist ja schliesslich noch nicht einmal getauft.

    Das Angebot mit und auf dem Schiff ist letztlich so vielfältig, und kann verschiedenste Urlaubergruppen ansprechen, das man NCL trotzdem schon einmal gratulieren kann.

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