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© Boat Bike Tours – Windmühle

Ab diesem Jahr sind alle Reisen von Boat Bike Tours klimaneutral

[WERBUNG] Der niederländische Reiseanbieter Boat Bike Tours arbeitet schon seit einigen Jahren intensiv daran, seinen CO2-Fußabdruck deutlich zu reduzieren. Ausgerechnet im vergangenen Jahr wollte Boat Bike Tours Nägeln mit Köpfen machen. Aber wegen Corona mussten einige Pläne schließlich vertagt werden. Nachhaltigkeitskoordinatorin Margriet Lakeman lässt sich dadurch aber nicht aus dem Feld schlagen und bleibt zuversichtlich: „Das wird unser Jahr! Wir haben eine großartige Zusammenarbeit mit Justdiggit und Sea Going Green organisiert, wir halten Inspirationstreffen mit unseren Mitarbeitern und sind eifrig dabei, die Abläufe in unserem Büro nachhaltiger zu gestalten.“

„Den Gästen ein großartiges Urlaubserlebnis bieten – Das ist unser Anspruch, den wir bei jeder einzelnen verkauften Reise an uns selbst stellen. Aber wir sind auch davon überzeugt, dass die Reisen von Boat Bike Tours nachhaltig sein müssen. Schließlich führen sie durch einige der schönsten Naturgebiete von Europa. Es liegt in unserer Verantwortung, diese großartige Natur zu schützen, damit sie auch für zukünftige Generationen erhalten bleibt“, erklärt Margriet Lakeman.

Gemeinsam mit Justdiggit für eine grünere Welt

Darum hat Boat Bike Tours der Agentur Sea Going Green schon in 2018 den Auftrag gegeben, den CO2-Fußabdruck des Unternehmens zu berechnen. Im Jahr 2019 wurde die Studie auf die gesamte Flotte ausgeweitet. Das Ergebnis: Die durchschnittlichen Emissionen pro Gast und Woche lagen bei 243 Kilo CO2 in 2019. Ziel für 2021 ist eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf maximal 160 Kilo pro Gast und Woche.

Weil die Emissionen (noch) nicht komplett auf Null zurückgedreht werden können, startete Boat Bike Tours im Jahr 2020 startete die Zusammenarbeit mit Justdiggit. Das ist eine Non-Profit-Organisation, die afrikanischen Bauern dabei hilft, Dürregebiete wieder zu begrünen. „Denn“, so Justdiggit, „Bäume und Pflanzen sind die Klimaanlage unseres Planeten“.

Boat Bike Tours hat eine zweijährige Partnerschaft mit Justdiggit abgeschlossen, um den Ausstoß von CO2 zu kompensieren. Konkret bedeutet das, dass mit Unterstützung von Boat Bike Tours ab Januar 2021 fast 7.000 Hektar ausgetrocknetes Land in Kenia begrünt werden. Dadurch werden 81 Millionen Liter Regenwasser wieder in den Boden aufgenommen und über 10.000 Tonnen CO2 aus der Luft entfernt!

© Boat Bike Tours – Liebe zur Natur

Mit einer guten Geschichte überzeugen

„Natürlich kompensieren wir nicht nur Emissionen, die wir (noch) nicht vermeiden können. Wir tun noch viel mehr. Dabei fangen wir direkt hier in unserem eigenen Büro an „, sagt Margriet. „Wir haben zum Beispiel mehrere Inspirationstreffen mit unseren Reedereien, Köchen und Reiseleitern organisiert. Die Kapitäne, die für uns fahren, sind nicht bei uns angestellt und auch ihre Mitarbeiter nicht. Wenn wir wollen, dass sie ihr Verhalten ändern, müssen wir sie überzeugen. Und das kann man nur mit einer guten Geschichte erreichen.“

Und diese Geschichte ist angekommen: Immer mehr Schiffsbesitzer beschäftigen sich mit dem Thema Nachhaltigkeit: Sie verwenden weniger Plastik an Bord, schaffen Sonnenkollektoren an, installieren LED-Birnen und wassersparende Duschen. „Außerdem beschäftigen wir uns im Moment mit der Frage, wie wir unsere Gäste dazu anregen können, öfter eine vegetarische Mahlzeit zu bestellen“, erklärt Margriet. Denn weniger Fleischkonsum gibt der Umwelt enormen Aufwind: Ein einziges fleischfreies Gericht spart 2,5 Kilo CO2!

Auch das eigene Büro umgekrempelt

„Aber Boat Bike Tours schaut beim Thema Nachhaltigkeit nicht nur auf die Schiffsbesitzer und die Gäste. Umweltschutz fängt für uns in unserem eigenen Büro an“, berichtet Margriet. „Wir installieren LED-Lampen, verwenden ökologische Putzmittel, trennen Müll und reduzieren den Einsatz von Papier und Plastik wo wir nur können. Wir besprechen auch mit den Hafenbehörden, welche Möglichkeiten es gibt, die Abfälle von den Schiffen getrennt anzuliefern und wir pochen darauf, dass die Schiffe mit ausreichend Landstrom versorgt werden, damit der kraftstoffintensive Generator nicht so häufig laufen muss. Denn egal, wie viel wir bereits tun. Es gibt immer Raum für Verbesserungen!

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