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TUI Cruises: Fakten, Details & Bilder

TUI Cruises ist eine junge Reederei: 2008 wurde das Unternehmen gegründet, wächst seitdem jedoch rasant und hat aktuell eine Flotte auf sechs mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen.

Die beiden ältere, ursprünglich von Celebrity Cruises übernommene Schiffe Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 wurden 2018 und 2019 jeweils durch Neubauten mit gleichem Namen ersetzt, die alte Mein Schiff 2 unter dem neuen Namen „Mein Schiff Herz“ aber vorerst in der Flotte behalten. Seit 2019 hat TUI Cruises damit eine sehr junge Flotte von sechs Neubauten, die alle den Namen „Mein Schiff“ plus eine Nummer als Zusatz tragen, einzige Ausnahme: Mein Schiff Herz.

2023 soll mit der Mein Schiff 7 ein letztes Schiff der aktuellen Baureihe hinzukommen. Für 2024 und 2026 ist jeweils ein Neubau mit LNG-Antrieb in Planung. Beide Schiffe werden dann bei Fincantieri und nicht wie die bisherigen Neubauten bei Meyer Turku gebaut.

TUI Cruises hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer ernsten Konkurrenz zum Marktführer AIDA in Deutschland entwickelt. TUI Cruises hat den zweitgrößten Marktanteil in der deutschen Kreuzfahrt. Firmensitz von TUI Cruises ist Hamburg, die Schiffe fahren unter maltesischer Flagge.

TUI Cruises ist ein Joint-Venture-Unternehmen der TUI AG und Royal Caribbean Cruises Ltd., die jeweils 50 Prozent der Anteile halten. Die Reederei profitiert stark von der Erfahrung der Neubau-Abteilung von Royal Caribbean in Miami, aber auch insgesamt von den Möglichkeiten des zweitgrößten Kreuzfahrt-Konzerns der Welt; ebenso aber auch von den Ressourcen der TUI AG.

Besonderheiten bei TUI Cruises

TUI Cruises richtet sich ausschließlich an den deutschsprachigen Markt, entsprechend sind Entertainment, Essen und Konzept auf deutsches Publikum optimiert. Bordsprache ist Deutsch.

Nahezu alle Getränke sowie Trinkgelder sind im Reisepreis inklusive, lediglich in den zuzahlungspflichtigen Spezialitätenrestaurants werden die Getränke extra berechnet.

Anders als Hauptkonkurrent AIDA setzt TUI Cruises auf ein klassisches Restaurant-Konzept mit mehreren, großen Hauptrestaurants mit Bedienung am Tisch. Zusätzlich gibt es ein Buffet-Restaurant. Feste Tischzeiten gibt es nicht, den Passagieren steht frei, wann und wo sie essen möchten.

Für Suiten-Passagiere steht auf den Neubauten eine eigene Lounge und ein separates Sonnendeck zur Verfügung.

Tipps & Fakten

Die aktuelle Flotte von TUI Cruises

Schiff
Baujahr
Tonnage (BRZ)
Passagiere *
Links
Mein Schiff Herz (ehem. Mein Schiff 2)
1997 (bei TUI Cruises seit 2011)
77.302
1.912
Mein Schiff 1 (neu)
2018
111.554
2.894
Mein Schiff 2 (neu)
2019
111.554
2.894
Mein Schiff 3
2014
99.526
2.506
Mein Schiff 4
2015
99.526
2.506
Mein Schiff 5
2016
98.785
2.534
Mein Schiff 6
2017
98.811
2.534
Mein Schiff 7
2023
111.500
2.894
(Mein Schiff 8)
2024
161.000
(Mein Schiff 9)
2026
161.000
* bei Doppelbelegung

360-Grad-Panorama-Fotos zu TUI Cruises

Reiseberichte

Besondere Themen

TUI-Cruises-News und weitere Themen

Alle weiteren cruisetricks.de-Beiträge und News zu AIDA-Themen finden Sie auf der Kategorie-Seite zu AIDA Cruises. https://www.cruisetricks.de/tui-cruises/

4 Kommentare

Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

4 Gedanken zu „TUI Cruises: Fakten, Details & Bilder“

  1. Hallo Herr Neumeier!
    TUI Cruises kann keine Kritik vertragen! Die Eigenseiten der Vermittler von TUI Cruises wollen keine Kritik hören; kritische Kommentare über Mein Schiff 5 über die Vercharterung des Schiffes im Juni 2021 werden gesperrt! Natürlich ist rechtlich nicht zu beanstanden als Rechteinhaber. Aber es bleibt ein fader Geschmack, wenn die bis jetzt gelebte Pressefreiheit mit Füßen getreten wird. Schade, wenn man vom amerikanischen Mehrheitspartner schlechte Manieren übernimmt.
    Es sind schöne Schiffe, aber das Management verhält sich charakterlich sehr fragwürdig!
    Mit freundlichen Grüßen!
    Dirk Langer

  2. Hallo Herr Langer, können Sie ausführen, auf was genau Sie sich mit dem „Sperren von kritischen Kommentaren“ beziehen? Zumindest hier auf cruisetricks.de kann ich mich an keinen kritischen Kommentar erinnern, der gesperrt worden wäre. Für andere – und erst recht nicht TUI Cruises – kann ich natürlich nicht sprechen, weil ich darauf keinen Einfluss habe.

  3. Hallo Herr Neumeier!
    Sperren heißt, eine Sache zu unterbrechen! Bei Gerichten ist in manchen Fällen eine Revision beim BGH nicht mehr möglich. Hier kann nur noch geprüft werden, ob ein Grundrecht verletzt wurde. Nach diesem Schema verfährt zum Beispiel die TUI Fan und Buchungsseite des Reisevermittlers „ Andy“. Dieser Seitenbetreiber sagt zu den kritischen Kommentaren über die Stornierungen der Mein Schiff 5 Reisen im Juni 2021, dieses Thema ist sinngemäß abgeschlossen. Ein weiterer Kommentar zu diesem Vorgang ist nicht mehr möglich. Die Informationskette wird selektiert und abgebrochen.
    Ob diese „Basta-Rhetorik“ heute noch oder wieder zeitgemäß ist, wäre sehr fraglich! Die deutsche Geschichte hat gezeigt, wie man Andersdenkende mundtot machen kann. Wehret den Anfängen!!!
    Wenn die unterschiedlichen Kommentare sachlich und nicht verletzend sind, so ist unser verbrieftes Recht auf Meinungsfreiheit verwirklicht und mit Leben erfüllt.
    Mit freundlichen Grüßen!
    Dirk Langer

  4. Hallo Herr Langer,

    ich stimme Ihnen zu: Meinung zu äußern, muss erlaubt sein. Wenn ich’s richtig verstehen, geht es dabei um eine Seite eines Reisevermittlers, nicht um TUI Cruises selbst, oder? Darauf hat TUI Cruise s dann aber vermutlich keinen Einfluss.

    Aber ich denke, es ich auch wichtig, Meinungsfreiheit richtig zu verstehen: Es ist nicht die Freiheit, sich absolut überall äußern zu dürfen. Es ist das Recht, vom Staat und von Gesetzen nicht an der öffentlichen Äußerung seiner Meinung gehindert zu werden. Wenn es sich um eine private oder geschäftliche Website handelt, hat der Betreiber dennoch das Recht zu entscheiden, was bei ihm veröffentlicht wird und was nicht – zumal er rechtlich auch die Verantwortung dafür trägt, was auf seiner Website geschieht. Insofern schränkt er mit beispielsweise mit dem Beenden einer Diskussion nicht das grundgesetzlich garantierte Recht auf Meinungsfreiheit ein. Ob es aber eine gute Idee ist, so zu handeln, ist eine ganz andere Sache …

    Herzliche Grüße
    Franz Neumeier

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