In einem langfristigen Vertrag mit der Kreuzfahrtschiff-Werft Meyer Turku hat Royal Caribbean das fünfte Kreuzfahrtschiff der Icon-Baureihe bestellt. Neben der bereits bestehenden Option für ein sechstes derselben Klasse haben die beiden Unternehmen außerdem eine neue Option für Icon Nr. 7 bis 2036 vereinbart.
Royal Caribbean erwähnt in einer Pressemitteilung zudem, dass der jetzt geschlossene Rahmenvertrag mit Meyer Turku auch den Weg ebne für eine „neue, bahnbrechende Schiffsklasse, die über Icon hinausgeht“. Nähere Details dazu gibt es aber noch nicht.
Bislang hat Meyer Turku mit der Icon of the Seas (Januar 2024) und der Star of the Seas (August 2025) zwei der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt bereits abgeliefert. Die Legend of the Seas ist für Juli 2026 geplant und ein viertes, noch namenloses Icon-Kreuzfahrtschiff für 2027. Das fünfte Schiff der Baureihe, das die Reederei jetzt bestellt hat, soll 2028 in Dienst gehen.
Wichtig dürfte der Rahmenvertrag von Royal Caribbean mit Meyer Turku auch sein, um sich längerfristig Werftkapazitäten für weitere Mega-Kreuzfahrtschiffe zu sichern, um das derzeit rasante Wachstum der Reederei nicht womöglich wegen Werftengpässen ausgebremst zu sehen. Eine Rolle dürften dabei auch die anhaltenden Gerüchte über eine geplante, neue Schiffsklasse von MSC Cruises spielen, die angeblich größer als die Oasis-Class-Schiffe werden sollen und ebenfalls Slots in einer für so große Schiffe geeigneten Werft benötigen. Meyer Turku wurde in diesen Gerüchten bereits als wahrscheinlichster Kandidat genannt.
Für Royal Caribbean ist ansonsten auch noch das siebte und möglicherweise letzte Schiffe der Oasis-Class in Bau, das bei Chantiers de l’Atlantique im französischen Saint-Nazaire entsteht. Noch nicht konkret bestellt, aber bereits explizit angekündigt sind kleinere Kreuzfahrtschiffe unter dem Projektnamen „Discovery Class“, die Royal Caribbean mutmaßlich als mittelfristigen Ersatz für die alternde Flotte der Vision- und Radiance-Class-Schiffe plant.





Cool, mit beidseitgen Rückfahrspiegel.
@Thomas Schürer: Dieser optische Effekt ist mir noch nie aufgefallen. Aber jetzt kriege ich dieses Rückspiegel-Bild nicht mehr aus dem Kopf ;-)
Vollkommen abwegig ist das ja auch nicht, denn die Brückennocks dient ja tatsächlich dazu, dass die Brückenbesatzung das ganze Schiff bis ganz hinten sehen kann und sich nicht nur auf Kamerabilder verlassen muss.