Handy, E-Mail, Internet & WLAN

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Richtig teuer kann es werden, wenn Sie an Bord unbedacht Ihr Handy benutzen – baut das Handy nämlich über das bordeigene Handy-Netz eine Verbindung auf, dann telefonieren Sie über eine sehr teure Satelliten-Verbindung.

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Tipp: Achten Sie beim Telefonieren immer genau darauf, mit welchem Telefon-Provider ihr Handy verbunden ist. Liegt das Schiff im Hafen oder fährt sehr küstennah, läßt sich oft eine Verbindung zu landbasierten Mobilfunkmasten herstellen. Wenn nicht, verzichtet man lieber ganz aufs Telefonieren.

Für Kreuzfahrten in Mittelmeer und Nordeuropa lohnt es sich, beim Mobilfunkbetreiber für eine kleine Extra-Gebühr vergünstigte Auslandstarife anzuschließen, so dass Sie im Hafen deutlich günstiger nach Deutschland telefonieren als mit dem Standard-Roaming-Tarif. Für die USA (einschließlich Bermudas, Bahamas und Puerto Rico) bietet sich eine separate SIM-Karte mit US-Telefonnummer an, mit der Sie beispielsweise bei Cellion für 39 Cents pro Minute über das US-Handynetz von AT&T Cingular innerhalb der USA und nach Deutschland telefonieren.

Internet und WLAN an Bord

Internet ist an Bord von Kreuzfahrtschiffen generell teurer und meist auch noch langsam, weil die Verbindung per Satellit aufgebaut wird. Zwischen 40 Cent und 1 Dollar pro Minute kostet die Datenverbindung in die Welt, also bis zu 60 Dollar pro Stunde plus manchmal auch noch eine Aktivierungsgebühr (Beispiel Carnival: 3,95 Dollar). Günstiger oder sogar kostenlos geht es, wenn Sie sich beim Landgang mit Ihrem Netbook oder Smartphone beispielsweise in das WLAN eines lokalen Anbieters einklinken – Cafes oder Fastfood-Ketten bieten häufig kostenlosen WLAN-Zugang. Eine Internet-Recherche vor der Kreuzfahrt nach freien WLAN-Hotspots in den Zielhäfen kann so eine Menge Geld sparen.

Tipp: Wer auf Internet auch an Bord nicht verzichten kann, nutzt den Service am besten früh morgens, wenn andere Passagiere noch schlafen. Der Minutenpreis bleibt zwar der gleiche, Sie haben die Satelliten-Verbindung aber weitgehend für sich allein und surfen entsprechend schneller.

Haben Sie Ihre Laptop oder Netbook dabei, dann nutzen Sie für den Abruf von E-Mails kein Webmail, wo Sie die Mails bei bestehender Internet-Verbindung lesen und beantworten müssen. Wesentlich billiger fahren Sie, wenn Sie einen POP3-E-Mail-Client nutzen (beispielsweise Thunderbird), der die Mails in einem Rutsch herunterlädt, so dass Sie die Mails in Ruhe offline lesen und bearbeiten können. Erst zum Versand der Mails brauchen Sie dann wieder kurzfristig eine Internet-Verbindung. Vergessen Sie dabei nicht, den E-Mail-Client schon zu Hause einzurichten und zu testen, damit Sie am Kreuzfahrtschiff nicht mit Konfigurationsproblemem zu kämpfen haben.

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