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Hanseatic Spirit (Bild: Vard)

Hanseatic Spirit seit 28. Juni 2021 offiziell Teil der Flotte von Hapag-Lloyd Cruises

Hapag-Lloyd Cruises hat in der norwegischen Werft Vard Langsten den Expeditionsschiff-Neubau Hanseatic Spirit übernommen. Damit ist nun auch das dritte Expeditionskreuzfahrtschiff der neuen Baureihe Teil der Flotte.

Anders als die beiden Schwesterschiffe Hanseatic Nature und Hanseatic Inspiration wird die Hanseatic Spirit mit einem „adults only“-Konzept fahren: Die Reederei akzeptiert nur Passagiere über 18 Jahren.

Zu ihrer Jungfernfahrt soll die Hanseatic Spirit Ende August von Hamburg aus in See stechen. Die Reise führt von Hamburg über Helgoland, die südschwedische Inselwelt sowie Göteborg und Rügen zurück nach Hamburg. Anschließend wird das Schiff – so der Plan der von Hapag-Lloyd Cruises – zunächst weiter in der Nord- und Ostsee unter anderem zum Indian Summer nach Lappland fahren und im Oktober an die französische, belgische und friesische Küste, nach Polen und Schweden fahren.

Bis August wird das Schiff nun zunächst von Norwegen nach Deutschland überführt. In Hamburg sollen weitere Ausbauarbeiten gemacht werden, die in Norwegen pandemiebedingt aufgrund von Reise- und Güterverkehrsbeschränkungen nicht durchgeführt werden konnten.

Seit dem ersten Stahlschnitt im Juni 2019 wurde die Hanseatic Spirit in der Vard-Werft in Rumänien gebaut, Ende 2020 als Stahl-Rohbau in die Werft im norwegischen Tomrefjord nahe Alesund geschleppt und dort weitgehend fertiggestellt. Die beiden Vard-Werften in Rumänien und Norwegen sind Teil der italienischen Fincantieri-Werftengruppe.

Wie ihre beiden 2019 in Dienst gestellten Schwesterschiffe bietet die Hanseatic Spirit Platz für je 230 Passagiere, in der Antarktis und bei Spitzbergen-Umrundungen ist die Zahl auf 199 begrenzt. Die drei baugleichen Schwesterschiffe sind unter anderem mit zwei ausfahrbaren Glas-Balkonen auf Höhe des Pooldecks und einem Decksumlauf auf dem Vorschiff ausgestattet.

Bewusst verzichtet hat die Reederei auf Gadgets wie Hubschrauber oder U-Boote, dafür haben die Expeditionsschiffe aber beispielsweise eine sehr große Reichweite, sodass sie lange Routen fahren können, die mit den meisten anderen Expeditionskreuzfahrtschiffen nicht möglich sind.

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