Mit der Celebrity Eclipse durch die südliche Karibik

(aktualisiert) von Franz
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Celebrity Eclipse

Celebrity Eclipse

Wir sind mit der Celebrity Eclipse zwei Wochen lang durch die südliche Karibik gefahren und haben live von dieser Reise berichtet, die uns von Miami aus vor allem in die südliche Karibik führte: nach Aruba, Curacao und Bonaire, St. Lucia, Barbados, Antigua, St. Kitts und St. Maarten. Der komplette Bericht mit Bilder und Impressionen von dieser Reise haben wir hier noch einmal zusammengestellt.

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Einen sehr detaillierten und ausführlichen Reisebericht finden Sie auf unserer Schwester-Website cruisediary.de, dort auch zum Nachlesen als PDF oder eBook: “Südliche Karibik mit der Celebrity Eclipse“.

Wir haben Schnorchel-Touren und traumhafte Strände genossen, exotische Früchte und karibische Küche probiert, haben die koloniale Vergangenheit der vielen Karibik-Inseln auf dieser Fahrtroute entdeckt und auch den einen oder anderen Geheimtipp auf den Inseln gefunden. Reizvoll ist aber auch die Celebrity Eclipse selbst, unter anderem mit ihrer Rasenfläche “Lawn Club” auf Deck 14.

Fotos von der Celebrity Eclipse haben wir bereits von ihrer Einführungsfahrt 2010 ab Hamburg zusammengestellt, ebenso wie interaktive Panorama-Bilder der Celebrity Eclipse.

Reiseroute

Fahrtroute der Celebrity Eclipe "Exotische Südliche Karibik" (Karte: Open Street Maps)

Fahrtroute der Celebrity Eclipe “Exotische Südliche Karibik” (Karte: Open Street Maps)

Von Miami aus in die südliche Karibik ist es ein gutes Stück weg – deshalb beginnt unsere Reise mit zwei wunderbar entspannten Seetage, zwischen Kuba und Haiti hindurch und an Jamaica vorbei direkt nach Aruba. Auf der ersten der drei ABC-Inseln wartet ein Jeep auf uns für eine wilde Fahrt über die Insel.

Curacao am nächsten Tag werden wir dagegen eher ruhig angehen und einen gemütlichen Bummel durch die Altstadt machen. Und in Bonaire ist Schnorcheln und Bootfahren an der Reihe – schließlich muss man das herrliche warme Wasser der Karibik ja auch mal direkt genießen und nicht nur mit dem Schiff darauf herum schwimmen.

Nach einem weiteren Seetag kommen wir nach St. Lucia, wo wir einen Ganztages-Ausflug gebucht haben, um möglichst viel von der Insel zu sehen. Auf Barbados gibt’s Rum und – eine kleine Überraschung in der Karibik – eine Schokoladenfabrik.

In Antigua werden wir versuchen, von den an diesem Tag doch recht vielen Kreuzfahrt-Touristen Abstand zu gewinnen – im Hafen sind voraussichtlich die Celebrity Eclipse, Legend of the Seas, MSC Musica und Norwegian Pearl … Also gehen wir mit dem Boot auf Eco-Tour.

Nachdem wir auch St. Kitts noch nie gesehen haben, ist dort wieder eine Große Inseltour geplant, wohingegen wir uns für St. Maarten gar nichts im Voraus vorgenommen haben – da waren wir schon ein paar Mal. Wer ausgefallen Tipps hat, immer her damit. Vielleicht bleiben wir auch einfach an Bord und machen uns einen schönen Tag im Spa und machen ein Picknick auf dem Rasend es Lawn Clubs an Bord.

Für Erholung bleibt jedenfalls noch genug Zeit, denn zurück nach Miami ist der Weg weit und zwei Seetage warten auf uns, bevor wir wieder ins kalte Deutschland zurück fliegen. Aber bis dahin ist jetzt noch sehr viel Zeit …

Tag 0: Anflug auf Miami

Der Kreuzfahrthafen von Miami aus der Luft

Der Kreuzfahrthafen von Miami aus der Luft (Bild: Carmen Winkler)

Wegen kräftiger als üblichen Winden über dem Atlantik sind wir gestern auf einer sehr südlichen Route nach Miami geflogen, über die Azoren und die Bahamas. Entsprechend flogen wir nicht wie üblich entlang der Küste Floridas, wo man den Kreuzfahrthafen von Fort Lauderdale gewöhnlich auf der rechten Seite sehr gut sieht.

Stattdessen gab es aber den perfekten Blick auf den Hafen von Miami mit fünf Kreuzfahrtschiffen (von links): Celebrity Reflection, MSC Divina, Carnival Glory, Carnival Breeze und Norwegian Getaway. Und die Europa 2 war ebenfalls da, nämlich am gegenüber liegenden Pier.

Tag 1: Abschied aus Miami

Sonnenaufgang in Miami

Sonnenaufgang in Miami

Ein imposanter Sonnenaufgang in Miami: Wir übernachteten im Holiday Inn am Flughafen, das von der Lage her eigentlich nur deshalb akzeptabel ist, weil es sehr nahe am Flughafen liegt, denn rund herum ist außer Autobahnen, Flughafen und ein paar Gewerbegebäuden absolut nichts.

Flughafen Miami vom Hotel-Restaurant aus

Flughafen Miami vom Hotel-Restaurant aus

Aber das Hotel hat ein Restaurant und eine Bar im 9. Stock mit Panorama-Fenstern mit Blick auf Miamis Downtown und auf den Flughafen, was vor allem für Flugzeugfans durchaus ein Grund sein kann, hier zu buchen, denn die startenden Maschinen fliegen direkt an den Panoramafenstern des Restaurants vorbei.

Sonnenuntergang vor miami - diesmal vom Wasser aus gesehen

Sonnenuntergang vor Miami – diesmal vom Wasser aus gesehen

Bye-bye Miami ...

Bye-bye Miami …

Bye-bye Miami: Was man bei den Temperaturen deutlich über 20 Grad leicht vergisst – es ist Winter und entsprechend früh geht auch hier die Sonne unter. Bei Sonnenuntergang haben wir Miami gestern verlassen, zum Abendessen im Spezialitäten-Restaurant Tuscan Grille um 6:30 Uhr war es dann schon dunkel. Dafür muss man am Morgen nicht allzu früh aufstehen, um den Vollmond noch in seiner ganzen Schönheit über dem Meer zu sehen – obwohl frühes Aufstehen dank Jetlag ohnehin noch nicht allzu schwer fällt.

Tag 2: Seetag & Captain’s Dinner

Morgendlicher Mond über dem Lawn Club der Celebrity Eclipse

Morgendlicher Mond über dem Lawn Club der Celebrity Eclipse

Den herrlichen Blick im Tucsan Grille durch die Panoramafenster nach hinten konnten wir dafür heute Morgen beim Frühstück genießen; als „Elite“-Statusmitglieder bei Celebrity Cruises dürfen wir hier frühstücken. Übrigens eine schöne der Besonderheiten bei Royal Caribbean, Celebrity Cruises und Azamara Club Cruises: Der Status, den man sich bei einer Reederei erarbeitet, gilt auch bei der Schwesterreederei – für uns also „Elite“ bei Celebrity, passend zu unserem „Diamond“-Status bei RCI.

Blick vom Kabinenbalkon

Blick vom Kabinenbalkon

Ich bin dann mal (gedanklich) weg … Die Sonne, die Wärme und die Liegestühle auf unserem Kabinen-Balkon haben eine magische Anziehungskraft. Der Drang, mich einfach mal in die Sonne zu legen und nichts zu tun, ist stärker als alles andere … Auf dem Balkon ist übrigens viel Platz, der Tisch ist groß genug für ein gemeinsames Frühstück und die Rückenlehnen der Stühle lassen sich zurückklappen – alles in allem sehr bequem.

Wir fahren übrigens gerade an der Küste Kubas entlang, gelegentlich sieht man in der Ferne ein wenig Land. Heute gegen Mitternacht passieren wir dann die Meerenge zwischen Kuba und Haiti.

Captain’s Dinner

das offizielle Foto vom Captain's Table

Das offizielle Foto vom Captain’s Table

Kapitän Dimitrios Manetas

Kapitän Dimitrios Manetas

Auch nach so vielen Kreuzfahrten gibt es immer noch Überraschungen und Neues: Kapitän Dimitrios Manetas hat uns gestern am Gala-Abend an seinen Tisch eingeladen. Wir hatten diese Ehre zwar schon je einmal auf den Flussraddampfern Delta Queen und Mississippi Queen, aber noch nie auf einem der großen Hochsee-Kreuzfahrtschiffe – das Dinner am Captain’s Table für uns also eine Premiere.

Captain's Table

Captain’s Table

Carmen Winkler und Franz Neumeier am Captain's Table

Carmen Winkler und Franz Neumeier am Captain’s Table

Zusammen mit drei anderen Paaren sowie einer älteren, alleinreisenden Dame hatten wir einen sehr unterhaltsamen Abend mit Kapitän Manetas, der einem fast ein wenig leidtun konnte, denn er kam kaum zum Essen, so viele Fragen hatten seine Gäste und so viele Anekdoten und Geschichten gab er selbst zum Besten. Aber er nahm’s mit Humor – das sei der Grund, warum er trotz der vielen Jahre auf Kreuzfahrtschiffen immer noch so schlank sei …

Danke, Kapitän Manetas, für einen tollen Abend!

Eheversprechen an Bord

Gary und Mary Mcleod

Gary und Mary Mcleod

Am Captain’s Table hatten wir auch Gelegenheit, uns ausführlich uns mit Mary und Gary Mcleod aus Michigan zu unterhalten: Die feierten ihren 30. Hochzeitstag und hatten am Nachmittag an Bord ganz feierlich ihr Eheversprechen erneuert. Herzlichen Glückwunsch dazu auch hier noch einmal!

Sie schwärmten von einer wunderbaren Zeremonie mit Kapitän Dimitrios Manetas im „Tuscan Grille“-Spezialitätenrestaurant mit seinen großen Panoramafenstern zum Heck und genau zu der Uhrzeit am Nachmittag, zu der sie ursprünglich vor 30 Jahren geheiratet hatten. Das Ganze übrigens organisiert vom Wedding Planer der Reederei. Kein billiges Vergnügen, dafür aber offenbar perfekt organisiert.

Die Celebrity Eclipse gehört zu den wenigen Kreuzfahrtschiffen, auf denen man sich tatsächlich auch rechtkräftig vom Kapitän verheiraten lassen kann. Das ist möglich, weil die Schiffe von Celebrity Cruises unter maltesischer Flagge fahren und das Recht in Malta Eheschließungen an Bord ermöglicht, sobald das Schiff in internationalen Gewässern fährt (siehe zu diesem Thema auch unseren ausführlichen Beitrag „Heiraten am Kreuzfahrtschiff“).

Tag 3: Seetag, Hot Glass Show

Glasbläser-Werkstatt auf der Celebrity Eclipse

Glasbläser-Werkstatt auf der Celebrity Eclipse

Auf jeder Kreuzfahrt sollte man zumindest eine wirklich außergewöhnliche Sache tun – etwas, das man normalerweise nicht auf einem Kreuzfahrtschiff findet. Auf der Celebrity Eclipse ist das die Hot Glass Show am Lawn Club. Am Rande der Rasenfläche auf Deck 15 hat das Schiff nämlich eine große Glasbläser-Werkstatt, in der talentierte, junge Glaskünstler arbeiten und in zweistündigen Shows ihre Kunst präsentieren.

Hot Glass Show

Hot Glass Show

Ehrlich gesagt war ich von der Idee nicht besonders begeistert, zwei Stunden lang Glasbläsern dabei zuzusehen, wie sie Vasen und Ähnliches produzieren. Aber die drei Glasbläser hier auf der Eclipse verstehen es wirklich, das Publikum in ihren Bann zu ziehen und für einen vergnüglichen Zeitvertreib zu sorgen. Letztlich bin ich fasziniert zwei Stunden lang geblieben, habe viel darüber gelernt, wie sich Glas in geschmolzenem oder heißem Zustand verhält, warum Glas nicht gleich Glas ist, wie die Fare ins Glas kommt und mit welchen Tricks man Glas in die erstaunlichsten Formen bringen kann.


Betrieben wird die Werkstatt in Kooperation mit dem Corning Museum of Glass aus dem kleinen Ort Corning im US-Bundesstaat New York. Einige der Glaskunstwerke werden an Bord für wohltätige Zwecke versteigert, ansonsten ist die Hot Glass Show aber reines (und kostenloses) Entertainment. Das Zuschauen macht viel Spaß – und weil das Ganze im Freien am Lawn Club stattfindet, stört es auch nicht weiter, wenn man zu einer Show später kommt oder früher geht. Für mich persönlich durchaus eine sehr positive Überraschung und etwas, das man an Bord der Celebrity Eclipse auf keinen Fall verpassen sollte.

Strahlender Sonnenschein, aber Wind und ein paar Wellen

Strahlender Sonnenschein, aber Wind und ein paar Wellen

Ganz Karibik-untypisch spärt man heute die See tatsächlich ein wenig

Ganz Karibik-untypisch spärt man heute die See tatsächlich ein wenig

Die Überfahrt nach Aruba wird gerade ein wenig unruhiger, vor allem der Wind hat kräftig aufgefrischt und soll bis zu 45 Knoten erreichen, bläst aber jetzt schon bei 26 Knoten die Gischt bis auf unseren Balkon auf Deck 6 hoch. Gelegentlich regnet es buchstäblich aus heiterem Himmel. Promenadendeck und der Lawn Club auf Deck 15 sind wegen des Windes bis morgen früh gesperrt.

Der Wind treibt die Gischt bis auf unseren Balkon auf Deck 6

Der Wind treibt die Gischt bis auf unseren Balkon auf Deck 6

Das Schiff wiegt sich in den etwa vier Meter hohen Wellen sanft hin und her, die Sonne scheint, kaum eine Wolke ist am Himmel zu sehen und es hat 25 Grad – also eigentlich ein richtig schöner Tag auf See.

Tag 4: Aruba

Jeep-Tour auf Aruba

Jeep-Tour auf Aruba

Endlich, Aruba! Vor drei Jahren wollte ich eigentlich schon einmal nach Aruba, aber der Wind spielte uns damals einen Streich: Die Star Flyer, mit der wir unterwegs waren, bekam den Wind direkt von vorne und konnte daher ohne Segel nur relativ langsam mit dem Hilfsmotor fahren – der Hafenstopp in Oranjestad musste daher ausfallen. Jetzt mit der Celebrity Eclipse sind wir also endlich da und haben mit EL Tours eine halbtägige Jeep-Tour rund um die Insel gebucht: Natur und Küste statt Diamonds International, Gucci, Del Sol und Co in den Shops am Hafen.

California Lighthouse

California Lighthouse

Durch das „Beverly Hills von Aruba“, wo angeblich auch Tom Cruise und Tom Selleck Häuser besitzen, geht es zuerst zum California Lighthouse, einem Leuchtturm, der nach einem Schiff benannt ist, das dort auf Grund gelaufen ist und der Anlass war, den Leuchtturm zu bauen.

Entlang der immer windigen Küste geht es dann über rumpelige Wege zu einer Kapelle an historischer Stelle. Spannender sind hier aber eigentlich die riesigen Kakteen und einige der für Aruba so typischen Divi-Bäume, die meist von den stetigen Nordwest-Winden ganz windschief wachsen und nie besonders groß werden.

Oranjestad

Oranjestad

Reizvoll ist die Küste auch, weil die felsige Küste vulkanischen Ursprungs durch den Wind immer eine ordentliche Brandung hat und die Wellen mit viel Getöse und spritzender Gischt auf die Felsen prallen. Besonders eindrucksvoll ist dieses Schauspiel bei der Natural Bridge – einer natürlichen Brücke, die das Meer hier aus dem Vulkangestein herausgespült hat. Die ursprünglich größte natürliche Brücke der Karibik ist nach einem schweren Hurrikan vor einigen Jahren zwar eingestürzt, die Reste sind noch zu sehen. Direkt daneben liegt aber eine weitere, nicht etwas kleinere Brücke. In der zugehörigen Bucht brechen die Wellen besonders spektakulär an der Felsenküste.


Faszinierend sind auf der Rückfahrt die hohen Kakteen, die auf Aruba gerne auch mal als stacheliger Gartenzaun benutzt werden. Abseite der Küste, wo der Wind etwas weniger kräftig bläst, mischen sich dann auch wieder Divi-Bäume unter die Kakteen, teils zu einem undurchdringlichen Dickicht und die Straße wirkt beinahe wie in diesem Wald hineingeschlagen.

Zurück am Hafen haben wir dann natürlich trotzdem noch einen Spaziergang entlang Oranjestads Hauptstraße gemacht – mit der malerischen Straßenbahn den kurzen Weg vom Kreuzfahrt-Terminal nach Downtown und zu Fuß zurück, vorbei an den vielen Shops, aber auch einigen malerischen, bunten Häusern, die an die Kolonialzeit hier erinnern. Heute ist Aruba übrigens ein vollständig autonomer und gleichberechtigter Teil des Königsreichs der Niederlande. Vor allem ist Aruba eine sehr freundliche Insel und ein schöner Hafenstopp, der auf Kreuzfahrt-Route in der südlichen Karibik fehlen sollte.

Zwei Tipps zur Jeep-Tour: Die Autos fahren, wenn’s nicht gerade regnet, ohne Verdeck. Gute Sonnencreme ist daher essenziell, ein Sonnenhut bringt dagegen wegen des Fahrtwinds wenig, außer er sitzt sehr fest am Kopf. Und wer gerne auch etwas von Oranjestad sehen möchte, wählt den Halbtagesausflug – der ist nämlich bis auf das Mittagessen und den Nachmittag am Strand identisch.

Tag 5: Curacao

Curacao

Curacao

Blick auf Curacao von Deck 14 der Eelebrity Eclipse aus

Blick auf Curacao von Deck 14 der Celebrity Eclipse aus

Ähnlich wie bei Aruba hat auch Curacao eine ganz persönliche Geschichte für mich – denn nach unserer verspäteten Ankunft mit der Star Flyer hier vor drei Jahren, haben wir hier zwei wunderbare Tage im Hotel verbracht, bevor wir Plätze im Flieger zurück nach Europa bekamen. Auf einem der Fotos ist ein großer Infinity-Pool direkt am Meer zu erkennen, das war unser Hotel.

Heute mit der Celebrity Eclipse ist sehr faszinierend, welch völlig anderen Blick man auf Willemstad von einem vergleichsweise großen Schiff aus hat. Statt aus der Normalperspektive von Deck 2 oder 3 auf der Star Flyer schaut man hier von Deck 15 von oben auf die Stadt hinunter, die berühmte Schwimmbrücke und die bunten Häuser sind so schon direkt vom Schiff aus zu sehen.

Curacao

Curacao

Wir haben den Tag auf Curacao gemütlich gestaltet und sind vormittags und nachmittags jeweils ein wenig spazieren gegangen. Der Weg vom Kreuzfahrt-Anleger in die Stadt dauert nur wenige Minuten, führt vorbei an den unvermeidlichen Juwelieren und sonstigen Touristen-Läden, aber auch entlang der Mauern des kleinen, historischen Forts der Holländer hier. Tipp: Zu den Restaurant in der Fort-Mauer führen Treppen hinauf – von dort hat man einen schönen Blick aufs Schiff und die Hafeneinfahrt.

Blick in Richtung Kreuzfahrt-Terminal

Blick in Richtung Kreuzfahrt-Terminal

Willemstad hat einen sehr großen, natürlichen Hafen, was Curacao schon seit jeher für die Seefahrt sehr interessant gemacht hat. Auch heute noch wird der Hafen intensiv genutzt, wovon man vorne in der Altstadt aber nur wenig merkt. Nur gelegentlich wird die schwimmende Brücke, die hier zu ersten Mal schon Ende des 19. Jahrhunderts errichtet wurde, zur Seite gefahren, wenn ein großes Schiff vom Hafen zum Meer oder umgekehrt fahren will.

Beim Bummel durch die Stadt genießt man die bunten Häuser entlang des Ufers, taucht ein in die ein wenig exotische Welt des Gemüse- und Obstmarktes, auf dem man durchaus ein paar Früchte findet, die man so noch nie zuvor gesehen hat. Am schönsten präsentiert sich Willemstad am späten Nachmittag, wenn die Sonne tief steht und die bunten Häuser noch intensiver erstrahlen lässt.


Ein Tipp übrigens für alle Kreuzfahrer, die In Curacao anlegen: In dem Shop- und Restaurant-Komplex, der sich an den Kreuzfahrt-Anleger anschließt, gibt es einen Geldautomaten, der neben Antillen-Gulden auch US-Dollar ausspuckt, und zwar gebührenfrei (sofern man eine Kreditkarte hat, bei der die eigene Bank bei Auslandsauszahlungen ebenfalls nichts berechnet).

Tag 6: Bonaire

Schnorcheln auf Bonaire

Schnorcheln auf Bonaire

Bonaire ist ein fantastischer Kreuzfahrt-Hafen für Schnorchel-Touren. Die unter Naturschutz stehende, vorgelagerte Insel „Klein Bonaire“ ist mit dem Boot nur ein paar Minuten vom Kreuzfahrt-Anleger entfernt und hat ein wunderschönes Riff mit den unterschiedlichsten Korallen von den riesigen Elefantenohren bis zu kleinen Anemonen und eine großen Vielfalt an Fischen, von Papageienfischen und Trompetenfischen bis zu Barrakudas und Wasserschildkröten – letztere haben wir leider nicht gesehen, dafür aber so ziemlich alles, was man an Fischen und Korallen hier sonst sehen kann.

Unser Schnorchelboot, die Seacow

Unser Schnorchelboot, die Seacow

Wir hatten den Ausflug mit der „Seacow“ über Celebrity Cruises gebucht, weil der Anbieter nur noch über die Reedereien buchbar ist, sobald Schiffe im Hafen sind. Der Anbieter ist aber sehr zu empfehlen, die Guides waren erstklassig und zeigten den Schnorchlern unter Wasser auch verstecke Fische und Korallen, die man allein vermutlich nicht gesehene hätte.


Nachdem am Vormittag kurz vor Abfahrt zu dem Schnorchel-Ausflug noch einen gewaltigen, tropischen Regenguss über uns herein gebrochen war, vor dem nicht einmal das Zeltdach vor dem Schiff richtig schützten konnte, schien kurz darauf wieder die Sonne von einem fast wolkenfreien, strahlend blauen Himmel.

Kralendijk

Kralendijk

Legend of the Seas in Bonaire

Legend of the Seas in Bonaire

Am Nachmittag haben wir noch einen kleinen Stadtbummel gemacht entlang der Hauptstraße des kleinen Städtchens Kralendijk. Die Kreuzfahrtschiffe legen hier in Bonaire direkt im Zentrum an. Besonders schön in Kralendijk: Die Souvenirs sind vorwiegend handgemacht und kommen von der Insel, viele lokale Künstler bieten hier ihren Schmuck, Bilder und andere kreative Souvenirs an.


Mit unserer Celebrity Eclipse war übrigens auch die Legend of the Seas of the Seas, die im vergangenen Sommer ja auch für einige Reisen in Hamburg beheimatet war.

Tag 7: Seetag, geplante Neuheiten auf der Celebrity Eclipse

Celebrity Eclipse

Celebrity Eclipse

Am Seetag zwischen Bonaire und St. Lucia trifft uns, ganz gemäß Murphy‘s Law, schlechtes Wetter: Wolken, Wind, gelegentlich etwas Regen, aber immerhin ist es weiterhin sehr warm und ab und zu schaut auch mal die Sonne durch.

An einem solchen Tag bleibt viel Zeit, sich an Bord ein wenig umzuhören und wie schon einige Leser in Kommentaren waren auch wir neugierig, was sich auf der Celebrtiy Eclipse ändern wird, wenn sie im April ins Trockendock geht. Beim Hotel Director haben wir ein paar Antworten gefunden …

Die Weinstube „Cellar Masters“ wandelt Celebrity Cruises in eine Sportsbar um, in der es auch eine kleine Speisekarte mit typisch amerikanischen Kneipen-Gerichten geben wird. Dafür sollen auch die bisherigen Trennwände zwischen den einzelnen Sitzgruppen an den Fenstern verschwinden, sodass die Sportsbar offener und größer wirkt.

Für Suiten-Gäste wird es aus Deck 3 auf der Steuerbord-Seite ein neues, exklusives Restaurant namens „Luminae“ geben, das Hauptrestaurant Moonlight Sonata wird an dieser Stelle entsprechend verkleinert. An der Sitzplatz-Zahl von Hauptrestaurant und Luminae zusammen genommen ändert sich also nichts.

Entgegen immer wieder aufkommender Gerüchte soll das Spezialitäten-Restaurant Bistro on Five nicht abgeschafft werden. Im Laufe des Jahres 2015 bekommt es aber – wohl auf allen Schiffen – eine umfangreichere Speisekarte, die über das bisherige Angebot an Crepes hinausgehen und damit attraktiver werden soll (Zuzahlung derzeit 7 Dollar).

Beim Lawn Club auf Deck 15 kommt ein neues „Black & White“-Fotostudio an die Stelle des Glasmuseums. Die Glasbläser-Werkstatt selbst bleibt aber erhalten. Anders als auf der Celebrity Silhouette und Celebrity Reflection wird es auf der Celebrity Eclipse also auch nach dem Trockendock-Aufenthalt kein Grill-Restaurant, sondern weiterhin die Hot Glass Show.

Tag 8. St. Lucia

Regenbogen und Celebrity Eclipse in St. Lucia

Regenbogen und Celebrity Eclipse in St. Lucia

In St. Lucia zeigt sich eine ganz andere Seite der Karibik, wenn man von den ABC-Inseln kommt: zerklüftete Berge mit dichtem, tropischem Regenwald und die Straßen führen in nur zwei Richtungen: steil bergauf oder steil bergab. Und wer sich hier einen Mietwagen nimmt, muss außerdem mit Linksverkehr zurechtkommen.

Die "Pitons" Vulkan-Bergspitzen, Wahrzeichen St. Lucias

Die “Pitons” Vulkan-Bergspitzen, Wahrzeichen St. Lucias

Obwohl wir im Januar in der Trockenzeit hier sind, gab es heute jede Menge Regen, der meist ebenso schnell geht, wie er kommt. Wenn es aber regnet, dann in einer Intensität, die man sich in Deutschland kaum vorstellen kann. Dummerweise erwischte es uns am heftigsten, als wir mit einem offenen Wassertaxi-Boot von einem wunderschönen Strand, gelegen zwischen den beiden berühmten „Pitons“-Vulkanberg-Spitzen St. Lucias, zurück zum Bus mussten. So bis auf die Haut durchnässt waren wir schon lange nicht mehr.

Celebrity Eclipse und Braemar in Castries, St. Lucia

Celebrity Eclipse und Braemar in Castries, St. Lucia

Zuvor waren wir auf einer fünfstündigen Insel-Rundtour mit dem örtlichen Veranstalter Cosol – sehr zu empfehlen, wer in so relativ kurzer Zeit möglichst viel von St. Lucia sehen will und zwischendurch auch noch ein paar lokale Spezialitäten und frisches, reifes Obst probieren will. Außerdem haben wir im schwefelhaltigen Schlamm-Wasser des Vulkans gebadet (laut Guide der einzige Vulkan der Welt, in dem man direkt mit dem Auto hineinfahren kann), sind durch Fischerdörfer gefahren und haben eine Bananen-Plantage besucht.


Und natürlich hat uns St. Lucia bei der Auslauf-Party am Helipad der Celebrity Eclipse noch einmal mit einem kräftigen Regenguss verabschiedet. Nicht aber ohne und auch noch einmal einen dieser unbeschreiblich intensiven Regenbögen zu präsentieren, wie wir sie heute mehrfach gesehen haben – wunderschön!

Tag 9: Barbados

Celebrity Eclipse, Celebrity Summit und Braemar in Bridgetown, Barbados

Celebrity Eclipse, Celebrity Summit und Braemar in Bridgetown, Barbados

Ein gemütlicher Tag in Barbados ohne großen Ausflug, nur ein kurzer Spaziergang zu zwei kulinarischen Highlights der Insel: Schokolade und Rum. Mit uns im Hafen von Bridgetown heute übrigens die Celebrity Summit und die Braemar, selbige wir gestern schon in St. Lucia getroffen hatten.

Agapey Chocolate Factory

Agapey Chocolate Factory

In der kleinen Scholokaden-Manufaktur Agapey erklärte uns der Chef persönlich die Herstellung von Schokolade, ließ uns Kakao-Bohnen und verschiedene Schokoladen probieren, die er aus karibischen Kakao-Bohnen herstellt, und führte uns seine Maschinen vor. Mit 18 US-Dollar ist die Tour in der Agapey Chocolate Factory zwar nicht ganz billig, aber jeden Cent wert, sehr ausführlich und in unserem Fall sogar exklusiv nur für uns beide. Anmeldung zu Touren ist hier übrigens vorab via Internet zwingend notwendig.

Agapey Chocolate Factory

Agapey Chocolate Factory

Die Agapey Chocolate Factory liegt nur ein paar Fußminuten vom Kreuzfahrthafen entfernt und außerdem direkt auf dem Weg zur ältesten Rumfabrik der Karibik: Mount Gay. Beides lässt sich also ideal kombinieren. Und einen Zusammenhang gibt es ohnehin: Eine der sehr feinen Schokoladen-Sorten von Agapey hat eine Rum-Karamell-Füllung mit Mount Gay Extra Old.

Mount Gay

Mount Gay

Bei Mount Gay wurde 1703 der karibische Rum als solcher erfunden – von einem Herrn namens Gay und einem mit dem so gar nicht passenden Namen „Sober“ (engl.: nüchtern). Die Führung hier (10 US-Dollar) besteht vor allem aus ein paar Erklärungen des Guides, einem kurzen Film, der Besichtigung der Lager- und Abfüll-Halle und einem Tasting von vier Rum-Sorten sowie einem Rum-Eier-Likör, der hier ebenfalls hergestellt wird. Wer wirklich guten, karibischen Rum probieren möchte, ist hier richtig.

Mount Gay

Mount Gay

Nach Bridgetown selbst haben wir es zugegebenermaßen nicht mehr geschafft – teils wegen des doch ein wenig erhöhten Alkoholspiegel nach der Rum-Fabrik, teils weil uns ein erneut kräftiger Regenguss die Motivation für den Fußmarsch dorthin dann doch ein wenig verleidet hat. Stattdessen haben wir einen gemütlichen Cappuccino beziehungsweise ein Kännchen Tee im Café al Bacio an Bord der Celebrity Eclipse genossen.


Tag 10: Antigua

Hell's Gate, Antigua

Hell’s Gate, Antigua

Erst sah es so aus, als würden wir unseren geplanten Ausflug auf Antigua verpassen: Wegen eines medizinischen Notfalls an Bord legte die Celebrity Eclipse in der Nacht einen kurzen Zwischenstopp in Martinique ein (dem Patienten geht es dem Vernehmen nach wieder gut), sodass wir rund 1,5 Stunden später als geplant in St. John’s ankamen. Doch der Touranbieter „Adventure Antigua“ wartete auf uns. Positiv überrascht hat uns dabei auch Celebrity Cruises: Die Rezeption war – obwohl der Ausflug nicht über die Reederei gebucht war – mit einem Telefonanruf vom Schiff aus behilflich, den Touranbieter zu kontaktieren und über unsere Verspätung zu informieren.

Norwegian Pearl, Legend of the Seas, MSC Musica, Celebrity Eclipse

Im Hafen von St. John’s, Antigua: Norwegian Pearl, Legend of the Seas, MSC Musica, Celebrity Eclipse

Ein wenig verspätet ging es dann also los: Mit einem kräftigen Motorboot entlang der Küste Antiguas zu einigen kleinen, vorgelagerten Inseln mit Mangroven, herrlichen Buchten mit Sandstränden, einem kurzen Stopp auf Rum Island mit Rum Punch und einem Strand mit unzähligen Muschen in Korallenstücken, dazu mittags einem Picknick direkt am Strand. Das Schnorcheln am Nachmittag war nett, aber nicht zu vergleichen mit der Unterwasser-Pracht auf Bonaire. Allerdings konnten wir auch nicht zu dem sonst bei diesem Ausflug („Eli’s Eco Tour“) üblichen Riff, weil der Wind zu stark war.


Der Höhepunkt des Ausflugs war aber war Hell’s Gate: Eine kleine Insel mit einer natürlichen Felsbrücke und einer kleinen Höhle, zu der wir vom Boot aus geschwommen sind. Durch einen turbulenten Pool ging es durch die Höhle hinauf auf die Insel und über die Felsbrücke, die laut Tourguide genau auf der Grenze zwischen Atlantik und Karibischer See liegt.


Viel Spaß hat aber auch die Motorboot-Fahrt selbst gemacht. Bei der rasanten Fahrt über das türkisgrüne Wasser pfeift einem der Fahrtwind um die Ohren, gelegentlich fliegt ein Schwall Gischt übers Boot. Vorbei an exklusiven Ferien-Ressorts mit ihren Traumstränden kann man sich dabei schon ein wenig wie der Besitzer eine kleinen Rennboots fühlen und bei karibischer Wärme machte es auch nichts, wenn man dabei ein wenig nass wird. Alles in allem ein sehr gelungener und absolut empfehlenswerter Ausflug, bei dem man Antigua vom Wasser aus entdecken kann.

Mit der Celebrity Eclipse im Hafen St. Johns heute: Norwegian Pearl, MSC Musica und Legend of the Seas.

Tag 11: St. Kitts

Brimstone Hill Fortress

Brimstone Hill Fortress

Es ist faszinierend, welch unterschiedlichen Eindruck die Inseln in der Karibik vermitteln, die oft nur wenige Meilen voneinander entfernt liegen. Die wolkenverhangenen, dicht bewaldeten, grünen Hügel von St. Kitts haben heute früh beim Einlaufen fast ein wenig an Ushuaia erinnert – jedenfalls, solange, bis man die Balkontür aufmachte, denn natürlich hat es auch hier angenehme 28 Grad.

Basseterre

Basseterre

Von Basseterre aus haben wir eine Inselrundtour mit einem privaten Anbieter (Thenford Grey’s) gemacht: Eine kleine Stadtrundfahrt durch das britisch geprägte und dennoch sehr bunte Basseterre, zu einer alten Zuckerplantage mit ihren Ursprüngen im Jahr 1626, die heute zum Teil einen botanischen Garten beherbergt (Romney Manor), quer über die Insel zur Atlantik-Seite von St. Kitts, auf einen Aussichtshügel mit Blick auf die Nachbarinsel Nevis.

Mein Schiff 1 und Celebrity Eclipse in Basseterre

Mein Schiff 1 und Celebrity Eclipse in Basseterre

Besonders beeindruckend aber ist die aus dem 17. Jahrhundert stammende Festung hoch oben auf einem Berg, die Brimstone Hill Fortress. Die gut erhaltene Festung ist UNESCO-Weltkulturerbe. Über abenteuerlich steile Straßen und extrem enge Torbögen geht es hinauf zur Festung mit herrlichem Ausblick über die Insel inklusive der Nachbarinsel St. Eustatius.


Ansonsten begegnen einem auf St. Kitts auch einige Tiere, unter anderem die weißen Ibisse, aber auch Affen und Mungos. Letztere wurden im 17. Jahrhundert angesiedelt, um die Giftschlangen auf der Insel auszurotten – ganz ähnlich wie auf anderen Karibik-Inseln auch. Zu spät merkte man, dass Mungos nicht nur Giftschlangen fressen, sondern auch die Hühnerställe plündern …

Tag 12: St. Maarten

Strand und Kreuzfahrt-Hafen von St. Maarten

Strand und Kreuzfahrt-Hafen von St. Maarten

Unser letzter Hafenstopp auf dieser Reise: St. Maarten. Auf der geteilt niederländisch und französischen Insel waren wir schon zweimal, deshalb haben wir uns heute einen ruhigen Tag ohne großen Ausflug gegönnt. Mit dem Wassertaxi (Tagespass: 7 Dollar) sind wir vom Kreuzfahrt-Terminal hinüber nach Philipsburg gefahren und haben uns bei einem Spaziergang entlang der Strandpromenade und der Haupt-Shopping-Straße den ganzen Wahnsinn der Juwelen-, Uhren- und sonstiger Shops von Diamonds International und Effy bis Del Sol und Cariloha angesehen.

Strand in Philipsburg

Strand in Philipsburg

Wer zum ersten Mal nach St. Maarten kommt, sollte allerdings versuchen, dem extremen Massentourismus im Hafen zu entgehen und zum Beispiel auf die französische Seite nach Marigot oder an einen der schönen Strände fahren. Und natürlich zum berühmten Maho Beach – einem kleinen Strandabschnitt direkt vor der Landebahn des Flughafens, wo man die Flugzeuge mit kaum mehr als ein paar Dutzend Metern Abstand direkt über sich hinwegdonnern lassen kann.

Wir haben es uns stattdessen auf den Wärmeliegen im Persian Garden der Celebrity Eclipse gut gehen lassen, Aroma- und Dampfsauna genossen und die „Tropical Rain“- und „Spring Shower“-Duschen ausprobiert – und dabei den Persian Garden komplett für uns alleine gehabt, weil alle anderen Passagiere wohl an Land unterwegs waren.


Mit uns im Hafen heute in St. Maarten wieder die Celebrity Summit, die wir schon einmal in Barbados getroffen hatten, sowie die neue Regal Princess. Die Celebrity Eclipse verstreckte sich dabei übrigens hinter der Regal Princess, sodass sie von der Stadt aus nicht zu sehen war.

Helipad der Celebrity Eclipse in der Abendsonne

Helipad der Celebrity Eclipse in der Abendsonne

Das Auslaufen in St. Maarten haben wir am Helipad der Celebrity Eclipse erlebt: mit einem Glass Sekt in der Hand, bei traumhaftem Wetter, kaum Wind, warmer Abendsonne.

Philipsburg, St. Maarten

Philipsburg, St. Maarten

Ein perfekter Moment, leider aber auch ein wenig wehmütig, denn St. Maarten war unserer letzter Hafenstopp auf unserer Reise durch die südliche Karibik.


Es folgen zwei Seetage, bis wir zurück in Miami sind und dann geht es zurück ins kalte Deutschland …

Tag 13 & 14: Seetage, Lawn Club

"Wine & Cheese" am Rasen des Lawn Club

“Wine & Cheese” am Rasen des Lawn Club

Die Zeit rennt selbst auf einer 14tägigen Kreuzfahrt erstaunlich schnell davon und so wird es am letzten Tag unserer Reise höchste Zeit, noch ein paar meiner Lieblingsplätze auf der Celebrity Eclipse zu erwähnen.

Obwohl eine der Hauptattraktionen der Celebrity Eclipse ist es am Lawn Club meist sehr ruhig. Hier lässt sich herrlich entspannen, die Wolken am Himmel beobachten, ganz ungestört ein Buch lesen – mit einem Badetuch direkt am Rasen oder auf einem der bequemen Sessel entlang des Rasens.

Lawn Club

Lawn Club

Fast schon ein wenig surreal fühlt sich der „Wine & Cheese“-Event am Lawn Club an: Man sitzt gemütlich auf Picknick-Decken, auf kleinen Tischchen steht ein Glas Wein, ein Teller mit Käse und Crackern, am Rand des Rasens ist ein kleines Käse-Buffet aufgebaut, ein Gitarrist sorgt für ruhige Unterhaltung – und das alles auf einem Kreuzfahrtschiff unter freiem Himmel …


„Wine & Cheese“ fand auf unserer Reise zweimal statt, jeweils an einem der Hafentage kurz vor dem Auslaufen. Der Wein wird nach Barpreisen abgerechnet, soweit nicht im Getränkepaket ohnehin enthalten, den Käse gibt’s kostenfrei dazu.

Sky Observation Lounge

Sky Observation Lounge

Ein Platz, den es auf großen Kreuzfahrtschiffen immer weniger gibt, ist die Sky Observation Lounge. Diese große Lounge mit gemütlichen Loungern, Sesseln und Sofas mit Blick nach vorne ist ein schöner Platz, wenn man einfach mal ein Buch oder sich in Ruhe unterhalten will. Lediglich Quiz-Veranstaltungen, die hier gelegentlich stattfinden, stören da ein wenig.


Promenaden-Deck

Promenaden-Deck

Ganz ohne Störung und im Freien geht es dagegen auf dem Promenadendeck, das auf der Celebrity Eclipse an einigen Stellen sehr breit ist. Besonders schön ist der Platz direkt außerhalb des Café al Bacio und der Eisdiele mit bequemen Sesseln.

Murano

Murano

Murano

Murano

Und dann wäre da noch das Spezialitätenrestaurant Murano – das teuerste, aber auch mit deutlichem Abstand das Beste an Bord. Während wir mit dem Tuscan Grille – wie schon in den Kommentaren unten erwähnt – wenig zufrieden waren und auch das Qsine bei aller Faszination dieses Restaurants seine kleinen Schwächen hat, ist das Murano rundum hervorragend, das Ambiente stimmt und das Essen ist exzellent.

Fazit:

Celebrity Eclipse in St. John's, Antigua

Celebrity Eclipse in St. John’s, Antigua

Zum Abschluss unserer 14tägigen Kreuzfahrt mit der Celebrity Eclipse ein kleines Fazit – und um es gleich vorauszuschicken: ohne Anspruch auf Vollständigkeit, keine umfassende Schiffskritik, sondern ein Fazit am Ende von 14 Tagen Live-Blogging direkt von Bord. Einen sehr ausführlichen Reisebericht mit allen Details wird Carmen auf ihrem Blog www.cruisediary.de schreiben.

Wir haben diese Reise vor allem wegen der besonderen Fahrtroute gemacht, die eine der schönsten ist, die man auf einem größeren Schiff in der südlichen Karibik machen kann. Und obwohl selbst 14 Tage nicht genug sind, um die wunderschönen und abwechslungsreichen Inseln entlang der Route zu erkunden, blicken wir auf zwei herrliche Wochen mit faszinierenden, erlebnisreichen Landausflügen zurück und haben jede Minute genossen – vielleicht mit Ausnahme der paar Minuten, als wir auf St. Lucia im offenen Boot bei strömendem Regen und starkem Wind ausharren mussten.

Wir waren aber auch sehr neugierig auf die Celebrity Eclipse selbst. Zuletzt waren wir mit Celebrity Cruises auf der Celebrity Summit 2010 in Neuengland unterwegs, dazwischen lediglich auf kurzen Einführungsfahrten neuer Solstice-Class-Schiffe. Und in dieser Zeit haben wir immer wieder in Foren gelesen und teils von cruisetricks.de-Lesern gehört, dass die Qualität bei Celebrity Cruises gelitten habe.

In meinem Fazit nach zwei Wochen auf der Celebrity Eclipse bin ich jetzt in der heiklen Situation zu schreiben, dass wir von der Kritik nur sehr wenig nachvollziehen können. Vielleicht, weil wir zufällig eine Reise erwischt haben, auf der alles besonders gut gelaufen ist? Oder weil die Berichte, die wir gelesen haben, von Reisen stammen, auf denen besonders viel außer der Reihe schief gelaufen ist?

Meine Annahme ist aber ein anderer – zumindest was einen Teil der Kritikpunkte angeht: Celebrity Cruises ist seit einiger Zeit dabei, das Profil der Kreuzfahrtmarke zu schärfen, die Zielgruppe leicht zu verändern, das schon länger existierende „Modern Luxury“-Konzept konsequenter umzusetzen und weiter zu entwickeln.

Veränderungen, die damit zusammenhängen, werden von Stammkunden nachvollziehbarerweise als Abweichung vom Gewohnten und damit oft als negativ wahrgenommen. Daraus wird abgeleitet, die Motivation für die Veränderungen sei Qualitätsabbau, Sparmaßnahmen oder Ähnliches. Das mag in einigen Details stimmen, denn auch Reedereien müssen natürlich auf ihre Kosten achten und langfristig profitabel arbeiten. An anderer Stelle ist die Motivation aber eben eine ganz andere, nämlich Umsetzung und Weiterentwicklung des neuen Konzepts. Wir haben uns auch recht ausführlich zu diesem Thema mit dem Hotel Director der Celebrity Eclipse unterhalten, um die Idee dahinter zu verstehen.

Abgeschafft hat Celebrity Cruises beispielsweise bei der Live-Musik das Streichquartett und die A-Capella-Gruppe – beides durchaus sehr beliebte Music-Acts an Bord der Celebrity-Schiffe. Und auch wenn einem das nicht gefällt: Diese eher traditionelle Art von Kreuzfahrtschiff-Unterhaltung passt eher nicht in das neue „Modern Luxury“-Konzept.

Dafür setzt Celebrity Cruises aber die Sänger und Tänzer aus den großen Production-Shows vermehrt auch anderweitig am Schiff ein, beispielsweise für Shows am Pool oder in der Sky-Lounge, wo auf unserer Reise beispielsweise nach einer kleinen Swing-Show mit Band die Tänzer und Sänger gemeinsam mit den Passagieren tanzten. Demnächst übernimmt Celebrity Cruises offenbar die Production Shows mitsamt den Tänzern und Sängern in Eigenregie, um hier flexibler zu werden.

Kritisiert wird immer wieder, dass die Live-Musik zum Tanzen in der Sky Lounge ersetzt wurde durch einen DJ, der Musik vom Band spielt. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Denn zugleich gibt es mehr Live-Tanzmusik im Atrium, jeden Abend. Und da spielt dann eben auch mal die 7-Mann-Band aus dem Theater Bigband-Musik im Atrium live. Statt einer jeden Abend gleichen Jazz-Band in der Ensemble-Lounge ist die Live-Musik hier abwechslungsreicher geworden – mal spielt ein Gitarrist, mal eine 2-Mann-Jazz-Band, mal die vierköpfige, ziemlich gute Band, die sonst abends zumeist im Atrium live aufspielt.

Das sind einige spontan herausgegriffene Beispiele, die zeigen, dass viele der kritisierten Punkte mit Veränderungen im Konzept von Celebrity Cruises zu tun haben – das Publikum soll jünger werden, die Schiffe moderner, das Konzept soll deutlich von klassisch-traditioneller Kreuzfahrt abweichen; ein wenig erinnert das auch an die Grund-Idee der Europa 2 vom Hapag-Lloyd Kreuzfahrten, wenn auch natürlich auf einem anderen Qualitäts- und Preisniveau.

Die Modernisierung und Verjüngung kann Celebrity Cruises durchaus gut tun, wenn damit eine klare Positionierung gegenüber Hauptkonkurrenten wie Holland America Line oder Princess Cruises gelingt. Ob einem diese Veränderungen als Stammgast von Celebrity Cruises gefallen oder nicht, muss aber natürlich jeder für sich selbst beurteilen.

Was uns auf der Celebrity Eclipse hervorragend gefallen hat, ist das hohe Niveau an persönlichem und individuellem Service, die Freundlichkeit und Aufmerksamkeit der Crew. Und das ist, zumindest meiner Ansicht nach, der wichtigste Aspekt auf einer Kreuzfahrt überhaupt. Bar-Kellner merken sich beispielsweise sehr schnell Namen und Vorlieben ihrer Gäste, die Offiziere sind überall am Schiff sehr präsent, ansprechbar, nehmen sich viel Zeit für Gespräche mit den Passagieren. Insgesamt hat man den Eindruck, dass sich die Crew sehr persönlich um die Passagiere kümmert, sich viel Zeit nimmt, fast nie gestresst wirkt und mit den Passagieren wie auch untereinander einen herzlichen und fröhlichen Umgangston pflegt. Auf einem relativ großen Schiffe wie der Celebrity Eclipse trifft man so viel persönlichen Service sonst eher selten.

Bildergalerie: Celebrity Eclipse

Es sind aber auch die Kleinigkeiten, wegen derer wir uns auf der Celebrity Eclipse sehr wohl gefühlt haben. Beispielsweise fragte der Sommelier im Murano-Spezialitätenrestaurant uns von sich aus nach unserem Getränkepaket – wir hatten das Classic-Paket, in dem vor allem in den Spezialitätenrestaurants nur eine Handvoll Weine von der Karte inkludiert sind. Statt aber – wie wir das bei anderen Reedereien häufig erlebt haben – zu versuchen, uns einen möglichst teuren Wein außerhalb des Getränkepakets zu verkaufen, bot er uns sogar einen im Paket inkludierten Wein an, der im Murano gar nicht auf der Karte steht. Trotz der tatsächlich in den vergangenen Jahren deutlich gestiegenen Getränkepreise kommt so nie das Gefühl auf, dass Umsatz an Bord übermäßig im Vordergrund steht – was bei anderen Reedereien teils deutlich anders wirkt.

Dieses Beispiel soll einfach stellvertretend für viele ähnliche Details stehen, wegen derer wir uns sehr liebenswert und ehrlich-freundlich behandelt gefühlt haben. Deshalb fällt unser Fazit zu dieser Reise auch sehr positiv aus. Ein paar Kleinigkeiten gibt es immer, die einem persönlich nicht gefallen oder die auch objektiv anders besser gelöst sein könnten. Insgesamt aber sind wir nach dieser Reise erleichtert, das Celebrity Cruises auch künftig zu unseren persönlichen Favoriten zählen kann, weil sich – zumindest auf dieser Reise mit der Celebrity Eclipse – viele Kritikpunkte, die wir im Vorfeld gelesen hatten, für uns so nicht bewahrheitet haben.

Anmerkung*: Cruisetricks.de reiste auf der Celebrity Eclipse auf Einladung von Just Away, unserem Website-Sponsor vom Oktober 2014. Celebrity Cruises sponsert uns freundlicherweise den Internet-Zugang für die Liveblog-Aktualisierungen.

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49 Kommentare zu Mit der Celebrity Eclipse durch die südliche Karibik

  1. Ingrid on Januar 5, 2015 at 12:27 am

    das ist ja witzig!! Haben vor ein paar Stunden die Eclipse nach 14 traumhaften Tagen verlassen und warten jetzt auf unseren Heimflug!! Wünsche euch eine schöne Zeit auf einem tollen Schiff!! Viele Grüsse Ingrid

  2. Reisekegsi on Januar 5, 2015 at 1:44 pm

    Na dann Gute Reise, aber St.Maarten ist doch der Maho-Beach ein MUSS.

    Liebe Grüsse

    Gerhard

  3. Christian on Januar 5, 2015 at 7:38 pm

    Wir sind sehr gespannt auf Eure täglichen Berichte! Wenn Ihr am 18. Januar das Schiff verlasst, werden wir auf der Eclipse einchecken und die nächsten zwei Wochen mit ihr auf einer fast identischen Route unterwegs sein. Es ist unsere erste Kreuzfahrt mit Celebrity. Wir freuen uns schon auf viele Tips und Anregungen!
    In den letzten Monaten findet man auf den deutschen sowie internationalen Bewertungsportalen immer häufiger auch negative Kritiken von Stammkunden der Reederei. Bin gespannt, ob Ihr – als erfahrene Celebrity-Kunden – die negativen Veränderungen, die wohl stattfinden, bestätigen könnt.
    Viel Spaß auf der Reise! :-)

  4. Thomas Niekamp on Januar 6, 2015 at 12:11 am

    St.Maarten: ganz klar: ZAUN-SURFEN am Maho-Beach muss man gesehen und wer mutig ist mal gemacht haben .

  5. Michael Hunger on Januar 6, 2015 at 3:03 pm

    Wir haben die Eclipse am Sonntag nach 14 Tagen Weihnachts- und Silvesterkreuzfahrt verlassen und sind gespannt auf die täglichen Berichte. Gespannt deshalb, weil wir leider als Stammkunde von Celebrity doch einige Negativpunkte bei dieser Kreuzfahrt mitgenommen haben. Es fing an, dass im Hauptrestaurant die Kleiderordnung nicht eingehalten und den Gästen abverlangt wurde. Größere Familiengruppen erschienen 20-30 Minuten nach dem Sitzungsbeginn im Hauptrestaurant, was eine ständige Unruhe im Bereich dieser Tische zur Folge hatte. Dass Schiff war bis auf das letzte Klappbett ausgebucht, was sich dann auf dem Deck sehr negativ bemerkbar machte. Das leidige Thema Liegenreservieren und sich alle 2 Stunden mal blicken lassen, wurde von der Crew nicht konsequent unterbunden. Das der Hauptpool für jugendliche über 12 Jahren zugänglich gemacht wurde, war sicherlich der hohen Anzahl von Jugendlichen geschuldet. Diese Verhaltensregeln wurden zb. auf der Reflection im letzten Jahr konsequent verfolgt und umgesetzt. Vermisst haben wir bei dieser Reise u.a die a capella Gruppe. Aus unserer Sicht muss Celebrity aufpassen, dass der gewisse Flair der Schiffe nicht verloren geht. Wie bereits von Christian beschrieben, mehren sich die negativen Einträge in verschiedenen Foren. Klar ist, dass jeder Gast gewisse Dinge anders wahrnimmt und bewertet, wir vergleichen die Reisen aus der Erfahrungen der anderen Schiffe von Celebrity. Deshalb unsere Bitte, Berichten Sie objektiv, auch wenn die Reise gesponsert ist.

    Viel Spaß noch!

  6. Franz on Januar 6, 2015 at 4:34 pm

    Keine Sorge, Sponsoring einer Reise wirkt sich definitiv nicht darauf aus, WAS und WIE wir berichten. Das Sponsoring ermöglich uns lediglich, ÜBERHAUPT zu berichten – bei rund 3 Monaten pro Jahr auf See wäre das anders überhaupt nicht finanzierbar.

    Die Weihnachts-/Silvester-Reise war sicherlich sehr untypisch. Aktuell sind knapp 70 Kinder an Bord, bei der Weihnachtsreise waren es knapp 700, wenn ich die Zahl richtig im Kopf habe. Das ist für Celebrity extrem viel. Dieses deutlich andere Publikum dürfte sich daher auch entsprechend auf Kleiderordnung, Disziplin bei den Essenszeiten, Liegen reservieren ausgewirkt haben.

    Die A-Capella-Gruppe vermissen wir ebenfalls schmerzlich. Die hat Celebrity Cruises komplett abgeschafft. Die 4-Mann-Band in der Ensemble Lounge wurde ebenfalls auf ein Streicher-Duo zusammengeschrumpft. Das ist v.a. auch insofern schade, als eine der positiven Besonderheiten von Celebrity Cruises immer die vielfältige Live-Musik an Bord war.

    Bzgl. Liegen reservieren werde ich nicht allzu zuverlässig berichten können, weil wir selbst sehr selten am Pool liegen und dieses Thema daher eher aus der Distanz beobachten, aber nicht intensiv selbst dabei sind ;-)

    Wir halten die Augen aber besonders auch bei den angesprochenen Punkten auf. Einen wie üblich sehr ausführlichen Bericht zu allen Details gibt’s anschließend dann auch bei cruisediary.de

  7. Michael Hunger on Januar 6, 2015 at 9:02 pm

    Danke für die schnelle Rückmeldung mit den ersten Fakten und Informationen. Das finden wir Klasse und spricht für euch! Nach eurer Reise werden wir sicher besser beurteilen können, ob ein negativer Trend bei Celebrity zu erkennen ist oder ob es sich um eine Ausnahmesituation aufgrund der Weihnachts- und Silvesterkreuzfahrt gehandelt hat. Das mit der Livemusik ist schade, da wir diese in all den Jahren sehr geschätzt und genossen haben.

    Freuen uns auf die täglichen Berichte und wünschen euch viel Spaß.

  8. Hans on Januar 7, 2015 at 7:50 am

    Ich beneide euch ,-)

    Wir waren im März 2014 mit diesem tollen Schiff unterwegs.

    Die Kritik von Michael Hungar kann ich nicht verstehen.
    Man kann bis zu 30 Minuten nach Sitzungsbeginn in das Hauptrestaurant kommen.
    Jungendliche im Hauptpool? na wo sollen sie denn sonst Baden? etwa an einem Seil vom Schiff nachgezogen? :-)
    Es gibt ja auf dem Schiff keinen Solariumbereich ( bei Royal Carribean erst ab 16 Jahre )

    Und überhaupt wegen Kleiderordnung, Junge Leute, Essen usw. er soll mal mit Costa fahren dagegen ist Celebrity um Klassen besser auch vom Design im Schiff.

  9. Hans on Januar 7, 2015 at 7:56 am

    Irrtum!

    Es gibt schon den Solariumbereich aber das ist ja nicht der Hauptpool sondern das Hallenbad.
    Ich kann nicht verlangen das in der Karibik bei warmen Wetter die Jugendlichen im Hallenbad schwimmen :-(

    Wir waren übrigens auch am Mahoo Beach :-)

  10. Hans on Januar 7, 2015 at 8:09 am

    Eine A-Capella Gruppe ginge mir nicht ab ;-)

    Eher schon die Live Band da wir leidenschaftliche Tänzer sind.
    Das muß ich gestehen kann Costa viel besser, auf der Fortuna und Mediterranea waren 2 Tanzflächen mit Live Musik.

    Wir waren auch einmal im Qisine Restaurant, wir fanden es sehr originell und lecker.

    Einzig den Brunch gab es auf unserer Kreuzfahrt nicht :-(

  11. Franz Neumeier on Januar 7, 2015 at 12:58 pm

    Eine ziemlich gute Live-Band spielt auf unserer Reise bislang jeden Abend im Atrium zum Tanz auf. Nur in der Sky Observation Lounge gibt es Live-Musik nur noch sehr eingeschränkt, da kommt die Tanzmusik vom Band.

    Zum Thema Pools: Es gibt einen Außenpool, den ich jetzt mal Hauptpool nennen würde, mit Whirlpools, Bars, Sonnenliegen. Und direkt daneben liegt der mit einem festen Glasdach überdachte Solarium Pool, ebenfalls mit Pool, Whirlpools und edlen, massiven Sonnenliegen und schön dicken Auflagen sowie einen Café.

    Der Solarium Pool ist für Erwachsene (ab 16) reserviert. Und wenn diese Regelung so ist, dann erwarte ich als Passagier auch, dass das konsequent durchgehalten wird. Aber auf unserer Reise geschieht das auch – Kinder werden im Solarium-Bereich vom Personal auch konsequent hinaus gebeten, wenn sie dort in den Whirlpool oder den Pol gehen.

  12. Michael Hunger on Januar 7, 2015 at 4:52 pm

    Kurzer Kommentar zu Hans ???,
    wenn Sie meine Ausführung aufmerksam gelesenen hätten, geht es nicht um einen Vergleich mit Costa sondern um die Erwartungshaltung der Kunden an Celebrity. Wenn man Stammkunde bei Celebrity ist und einen Vergleich der letzten 9 Jahren hat, kann man ganz gut beurteilen wohin der Trend geht. Der Slogang bei Costa ist ja nicht “Modern Luxury”. Die Wahrnehmung und die Erwartungshaltung ist sicherlich bei jedem Gast anders. Für Gäste die flexibel Essen wollen, hat Celebrity extra das Select Dinning eingeführt. Nach meinen Informationen sollte man spätestens 15 Minuten nach Beginn der Sitzung seinen Platz eingenommen haben. Übrigens, die Hot Claas Show ist wirklich sehenswert, weil sie wie bereits von Franz Neumeier beschrieben wurde, von 3 Künstlern sehr gut rübergebracht wird. Eventuell kann ja Franz Neumeier in Erfahrung bringen, ob bei der ersten großen Überholung der Eclipse die Hot Claas Show dem Steak House weichen muss, wie auf der Reflection.
    Weiterhin viel Sonne und viel Spaß auf Aruba.

  13. Michael (45) on Januar 7, 2015 at 10:06 pm

    Wir haben vor 4 Wochen die gleiche Reise mit der ECLIPSE beendet. Es war bereits unsere siebente Fahrt mit einem SOLSTICE-Class Schiff. An Bord habe ich nicht mehr als 10 Kinder gesehen. Dafür waren nach Auskunft der Crew ca. 400 deutschsprachige Passagiere an Bord.
    Meine Empfehlung ist der Besuch in der Ensemble Lounge mit dem Pop Duo: Julia & Alex. Die Sängerin ist der Hammer mit einer Stimme und Interpretation bei der man Gänsehaut bekommt.
    Schaut ebenfalls mal bei Perry Grant im Cellar Masters vorbei, das ist ein Unikat.

    Schade nur, dass Celebrity(RCCL) die neuen EDGE-Class Schiffe bei STX in Frankreich entwickeln lässt und die Erfolgsgeschichte mit Meyer nicht fortgesetzt wird.

    Ansonsten wünsche ich noch viele Erlebnisse in der Karibik.

  14. chris67 on Januar 8, 2015 at 8:24 pm

    Danke für die ersten Eindrücke die wir gern verfolgen so kurz vor unserer Reise (01.02.).
    Mich würde interessieren ob deutschsprachiges Personal an Bord ist, ob der Safe groß genug ist für einen Standard Notebook und ob es ähnlich wie auf Aida-Schiffen selbst waschen kann, da auf der letzten Tour fast alle unsere Kleidungsstücke “nicht trocknergeeignet” waren und somit nicht gereinigt werden konnten.

    Wir freuen uns auf weitere Fotos, Eindrücke und Tipps von den Inseln, da wir auch hier noch total unschlüssig sind.

    Viel Spass noch

    chris

  15. Franz Neumeier on Januar 8, 2015 at 9:52 pm

    @chris: Da auf dieser Route immer sehr viele Deutsche an Bord sind (aktuell: ca. 200, auf er vorigen Reise rund 400), ist das Schiff quasi 2sprachig, Durchsagen sind auf Englisch und Deutsch, selbst im Buffet-Restaurant sind die Speisen auch auf Deutsch ausgezeichnet. An der Rezeption gibt es zumindest eine deutsche Rezeptionistin, einige andere sprechen ebenfalls Deutsch. Das ist also völlig problemlos.

    Der Safe ist sehr groß, da passt selbst ein großes Laptop. Einen Waschsalon gibt es dagegen nicht, selbst waschen geht also nicht (außer im Waschbecken, aber das ist dann doch ein wenig unpraktisch, zumal es in der Dusche – zumindest in unserer Balkonkabine auf Deck 6) nur zwei Haken aber keine Wäscheleine gibt).

  16. chris67 on Januar 9, 2015 at 12:00 am

    @Franz:

    Danke für die schnellen Infos. Das hört sich (fast) alles gut an.
    Wir werden den weiteren Reiseverlauf täglich verfolgen :-)

  17. Wschiro on Januar 11, 2015 at 5:57 pm

    Hallo Franz und Carmen,

    Ein Highlight bei Celebrity war ja immer der Brunch mit den tollen Eisfiguren und den vielen Tollen Leckerlies. So 4 verschiedene graved Lachs oder auch mal Lobster. Das gibt es ja nicht mehr.
    Ich glaube, das vermissen die Stammgäste und sicher auch die Amis.
    Könnt Ihr in Erfahrung bringen, ob das zukünftig so bleiben soll?

    Noch schöne Tage

  18. Michael Hunger on Januar 12, 2015 at 1:55 pm

    Danke für die Infos bezüglich der geplanten Umbauten im April.
    Dann noch viel Spaß und gutes Wetter für die zweite Woche!

  19. Michael on Januar 12, 2015 at 4:19 pm

    Lieber Franz,

    vielen Dank für deine interssanten Berichte. Wir schiffen am 1.März auf eine ähnliche Tour ein und können uns so bereits ein sehr gutes Bild machen, was uns erwartet.

    Ich habe eine Frage bezüglich der Spezialitäten-Restauarants.
    Sollen wir die schon vor der Abreise buchen oder sind immer genügend Plätze vorhanden?
    Kannst Du uns sagen, an welchen Tagen die “formal evenings” stattfinden?

    Noch viel Spass duf Eurer Reise
    Michael

  20. Franz Neumeier on Januar 12, 2015 at 8:30 pm

    Lieber Michael, die drei “formal nights” sind auf unserer Reise am ersten Seetag, dann an dem Seetag in der Mitte und und am vorletzten Seetag.

  21. Franz on Januar 12, 2015 at 10:02 pm

    Bei Celebrity Cruises verändert sich gerade einiges an solchen Details, weil die Reederei versucht, ihr Profil zu schärfen, auf ein jüngeres Publikum zu zielen und den Schiffen insgesamt ein moderneres Ambiente zu geben. Viele dieser Änderungen hängen damit zusammen und natürlich erscheint jede Änderung für sich genommen erst einmal wie ein „Abschaffen guter alter Gewohnheiten“. Aber ich denke, diese Sichtweise wäre zu einseitig – denn zugleich entsteht natürlich auch Neues. Ich werde versuchen, diese Aspekte nach Ende unserer Reise zusammenzufassen, weil man es glaube ich als Gesamtbild besser nachvollziehen kann als wenn man einzelne „das gibt es auch nicht mehr, obwohl so viele Stammgäste das mögen“-Aspekte wahrnimmt …

    Aber um die konkrete Frage trotzdem noch schnell zu beantworten: Der Brunch wurde meines Wissens in etwas reduzierter Form ins Buffet-Restaurant verlegt. Dafür gibt’s aber andere Events mit Eisskulpturen, beispielsweise vor einigen Tagen ein karibischer Themenabend im Buffetrestaurant mit lokalen Spezialitäten und eben herrlichen Eisskulpturen. Es ist alles also weniger ein „Abschaffen“ von Dingen als vielmehr ein Prozess der Veränderungen.

  22. chris67 on Januar 15, 2015 at 12:21 am

    Hallo Franz und Carmen,

    nun haben wir auch schon einiges von eurer Tour mitbekommen. Für uns wäre es informativ, wenn ihr am Ende eurer Tour eure Highlights und Empfehlungen mitteilen könnte.

    Wir wollen auf jeden Fall Landausflüge und 1-2 Schnorcheltouren (für Einsteiger) mitnehmen.

    Vorab schon mal vielen Dank für die Infos, Eindrücke und vor allem die Fotos.

    LG Chris

  23. Andreas Halamoda on Januar 15, 2015 at 3:47 pm

    Lieber Franz, liebe Mitdiskutierer und Mitleser,

    auch wir sind schon seit einigen Jahren sehr gerne immer wieder mit Celebrity gefahren, haben nun einen “Status” im Vielfahrerclub, aber auch uns ist nach der letzten Reise auf der Silhouette (Transatlantik April/Mai) 2014 die Lust auf Wiederholungen vorläufig vergangen. Das fällt nicht leicht, denn die Solstice-Class ist hardwareseitig einfach DIE Schiffsklasse und X hat stets Routings der Extraklasse (siehe gerade diese Reise von Carmen und Franz). Wenn man sich auf ein konstantes Produkt verlassen könnte, wäre auch das Preis-Leistungsverhältnis noch gut.

    Klar sind uns auch Änderungen beim Musikstil, der Unterhaltung und dem Niveau der Mitreisenden aufgefallen. Aber mein Hauptkritikpunkt kam hier noch nicht zur Sprache: Die Küche. Die letzten beiden Reisen standen ausgerechnet unter der Leitung englischer Chefköche. Bei der vorletzten (Kurzreise Constellation 2013) tat ich das noch als einmaligen Betriebsunfall ab, doch ich lag leider falsch. Das Ergebnis war in beiden Fällen eine Kulinarik, die zwar quantitativ nicht zu kritisieren war, qualitativ der gehobenen Erwartungshaltung jedoch keineswegs entsprach. Eine Mischung aus Sparen (wenig frische Lebensmittel, viel Convenience-Food) und Unlust sowie Unvermögen der Küchencrew. Deren Leitung konnte sicher gut Bankette organisieren bzw. Kantinen führen, wäre jedoch bei der adäquaten Zubereitung eines qualitativ fantastischen Stücks Fleisch bzw. Fisch hilflos. Ein sinnloser und überteuerter Besuch im “Tuscan Grille” machte das deutlich.

    Das Buffetrestaurant zeichnete sich durch eine tägliche Wiederholung von mindestens 80% der Gerichte fragwürdig aus. Und noch nie sah ich in einem Hauptrestaurant auf einem Kreuzfahrtschiff so viele Gerichte als ungenießbar zurückgehen, und das bei einer sehr prätentiös klingenden Speisekarte. Und noch nie hörte man öfter die Mitpassagiere von den “good old days” sprechen. Zumindest die “Veränderungen” im Bereich der Kulinarik bei X kamen auf dieser Kreuzfahrt nicht gut an…

    Man wird natürlich schnell als Nörgler und Querulant abgetan, wenn man diese Dinge wiederholt äußert. Es ist aber konstruktiv gemeint. Und wer X gebucht hat, sollte sich sein eigenes Bild machen und sich seine Vorfreude dennoch nicht nehmen lassen, denn der Service war Extraklasse, die S-Class ist fantastisch und die Routen bleiben überdurchschnittlich. Vielleicht waren es wirklich nur zwei “Ausrutscher” hintereinander…

    Nur ist eben mein Verdacht, dass man zukünftig ein oberflächliches Publikum anlocken will, das auf Qualität keinen Wert mehr legt (wer die weiterhin will, soll Suite-Class buchen) und lieber Freunde und Nachbarn mit Urlaubsbildern der beeindruckenden S-Class neidisch machen will. Und wie oben sehr gut geschrieben: Es dreht sich nicht um den Vergleich mit anderen Reedereien, sondern nur um die Erfüllung der selbst geweckten Erwartungshaltung…und um die “good old days”.

    Herzliche Grüße
    Andreas

  24. Muḥammad on Januar 15, 2015 at 6:26 pm

    As-salam alaykom!
    Lieber Franz, könntest du etwas zum Thema Essen schreiben?
    Es wäre Interessant mehr darüber zu erfahren, gerade in Anbetracht des Kommentars von Andreas Halamoda.

    maʿa s-salamah,
    Muḥammad

  25. Franz on Januar 15, 2015 at 10:01 pm

    @Andreas & @Muhammad: In der begrenzten Zeit hier an Bord kann ich im Rahmen des Live-Bloggens das Thema nicht ausführlich behandeln; Carmen wird das in ihrem ausführlcihen Bericht von unserer Reise bei cruisediary.de machen.

    Aber trotzdem zumindest ganz kurz: Unsere Erfahrung ist bislang deutlich anders. Wir haben einen australischen Executive Chef. Das Essen im Hauptrestaurant ist ebenso gut, wie wir das von früher bei Celebrity Cruises gewohnt sind. Auch vermehrten Einsatz von Convenience-Produkten konnten wir eigentlich nicht feststellen.

    Die Kritik am Buffet-Restaurant kann ich bzgl. der Celebrity Eclipse nur teilweise bestätigen. Das Essen dort ist sehr vielfältig und selbst Fisch und Fleisch auf den Punkt gegart. Vor allem auch abends gibt es dort sehr viele Live-Cooking-Stationen. Allerings ist die Auswahl so groß, dass man tatsächlich den Eindruck bekommen kann, dass es “immer das selbe” gibt – aber wir haben’s wirklich genau angesehen: Die Speisen variieren sehr stark. Nur kann natürlich auch der beste Koch der Welt neben Huhn, Schwein, Lamm, Rind und div. Fischsorten zusätzliche Dinge erfinden … wenn es all das jeden Tag gibt, wirkt es natürlich leicht so, als wäre es immer dasselbe …

    Beim Tucsan Grille kann ich Andreas allerdings weitgehend zustimmen: Die Speisekarte wirkt wenig inspiriert und ist weder ein richtiges Steakhouse noch ein richtiger Edelitaliener. Under der Garpunkt beim Fleisch war bei keinem unserer Gerichte gut getroffen (sondern zu durch). Da sind Giovanni’s Table und Chops Grille bei der Schwester-Reederei RCI jeweils deutlich besser.

    Bis auf ebenfalls nicht wirklich gut getroffene Garpunkte bei allen Fleischsorten war unser Dinner im Qsine dagegen sehr gelungen und hat viel Spaß gemacht. Heute abend sind wir im Murano – da bin ich sehr gespannt …

  26. Michael Hunger on Januar 15, 2015 at 10:54 pm

    Den Ausführungen von Franz zum Thema Essen auf der Eclipse kann ich nur zustimmen. Für die Masse an Gästen zu meiner besagten Holiday Cruise, war das Essen sowohl im Buffet Restaurant als auch im Hauptrestaurant wirklich gut. Ich finde persönlich auch einen Giovannis Table viel besser als den Tuscan Grill.
    Danke auch an Andreas Halamoda für den ausführlichen Bericht.
    Wünsche Euch zum Abschluss noch zwei schöne Seetage.

  27. Karla on Januar 16, 2015 at 12:48 pm

    Hallo, vielen Dank für die tollen Liveberichte. Wie immer sehr informativ. Für uns besonders
    interessant, da wir am 01.02 mit der Eclipse diese Fahrt gebucht haben. Statt Bonaire laufen wir aber
    Grenada an. Wir haben auf Eure Empfehlung hin auch schon auf St.Lucia/Cosol Tours und St.Kitts/
    Grey´s Island Excursions Plätze reserviert. Hoffentlich klappt das!?! Bei Eli´s Eco Tour auf Antigua klingt
    die Sache mit “Hell´s Gate” recht abenteuerlich. Deshalb zögern wir noch etwas. In St. Maarten werden
    insgesamt 6 Schiffe liegen (15600 Passagiere !) Da werden wir versuchen uns in Richtung Marigot zu
    orientieren. Gibt es dazu vielleicht noch einen Tipp ? Wir wünschen noch schöne Tage bis Miami und
    einen guten Rückflug…..ins trübe Germany

  28. Andreas Halamoda on Januar 16, 2015 at 1:19 pm

    Hallo allerseits und danke für die Kommentare,

    nur um Missverständnisse auszuschließen; die Speisen im Buffetrestaurant bestanden auf unserer Silhouette-Reise nicht nur aus den täglich gleichen Fleisch- bzw. Fischsorten, sondern eben zu >80% aus den exakt gleichen Gerichten bzw. Rezepturen. Nur noch der frisch aufgeschnittene Braten wechselte täglich sowie je eine Schüssel in den indischen, asiatischen und mexikanischen Ecken sowie eine “Pizza of the day” und mal ein anderer fertiger Salat. Sicher müsste es in Anbetracht der insgesamt großen Auswahl nicht so gewaltig stören – nur leider hat es auch im Gegensatz zu früher nicht mehr wirklich geschmeckt.

    Der deutsche Chefkoch auf RCI’s Splendour wenige Wochen zuvor hatte sicher auch kein größeres Budget zur Verfügung – aber großes Können. Es schmeckte alles sehr lecker. Da stört es mich nicht, wenn die Speisekarte einfacher daher kommt als bei X, ganz im Gegenteil, denn Ehrlichkeit ist Trumpf. Und in Chops Grille und Izumi waren hervorragend ausgebildete Köche am Werk. Eine Beschwerde im “Tuscan” wurde bezeichnenderweise damit beantwortet, dass das Gericht “exakt nach den Vorgaben der Gesellschaft zubereitet” wurde.

    Möglicherweise war unsere Reise ein Ausreißer, denn der Sparwahn war im Hinblick auf die Bevorratung so extrem, dass man das sich als “Premium”-Anbieter eigentlich nicht erlauben darf. So waren für die 15 Nächte an Bord nur 3 Sorten Joghurt geladen – der neutrale weiße bereits mit eingerechnet. Und ich bleibe auch dabei, dass so eine inkompetente Küchenleitung auf einem Schiff dieser Klasse nichts zu suchen hat. Man darf sich dann auch angesichts der gewaltig gestiegenen Getränkepreise nicht wundern, wenn es beißende Kritik von langjährigen X-Kennern hagelt und diese Kunden fernbleiben, zumal ich auch keinen Fragebogen mehr erhielt, weder manuell noch online, man sich für meine Meinung also nicht mehr interessiert.

    Aber schön, dass es auf der Eclipse noch nicht soweit ist, bzw. sich dieser Negativtrend wieder umgekehrt hat. Genießt die restliche Zeit.

    Herzliche Grüße
    Andreas

  29. Franz Neumeier on Januar 16, 2015 at 2:11 pm

    @Karla: Ein wenig Abenteuer ist die Tour mit Hell’s Gate schon. Aber ich würde sie trotzdem sehr empfehlen. Zum einen bekommt man an Bord gute “Schwimmsocken” (Gummischuhe mit Profil), sodass man sich an den Felsen nicht verletzt und zum anderen kann man sich das vor Ort anschauen, und an Bord bleiben bzw. derweil baden, wenn man diesen Teil nicht mitmachen will. Aber es ist wirklich harmlos und eigentlich für jeden zu schaffen. Man muss halt nur ein wenig aufpassen, dass man sich an den scharfkantigen Felsen nicht aufschürft.

    Bzgl. St. Maarten: Da kann man an einem solchen Tag keinen wirklich guten Tipp geben. Aber Marigot ist schon sehr schön und auch an einem solchen Tag nicht so überlaufen wie Philipsburg. Wir hatten vor einigen Jahren einen Mietwagen (vorab reserviert!) und sind einfach individuell über die Insel gefahren. Da müsst Ihr Euch halt nur vorab ein wenig kundig machen, damit Ihr wisst, wie und wo Ihr fahren müsst, damit Ihr möglichst viel seht und Euch nicht verfahrt ;-)

  30. chris67 on Januar 17, 2015 at 3:23 pm

    Danke für die vielen tollen Vorab-Infos zu unserer Tour am 01.02.
    Schön waren auch die Abschluss-Infos zum Schiff.

    Wir werden auch gespannt sein wie das Essen nach den Kritiken wegkommt.

    Guten Heimflug.

  31. René K. on Januar 17, 2015 at 4:57 pm

    Hallo Franz!

    Ein sehr schönes Schiff und bestimmt mein nächstes Urlaubsziel. Die Sky Observation Lounge sieht sehr gut aus. Ist das eine Lounge wie die Viking Crown Lounge bei RCI oder ist die nur für etwas “höhere” in dem Vielfahrerprogramm?

    Etwas zum Thema Essen. Ich war leider noch nicht auf Celebrity Cruises aber auf der Allure of the Seas im Dezember gab es auch nicht jeden Tag immer wieder neue Gerichte im Windjammer Restaurant. Hat mich auch nicht weiter gestört nur ich weiß nicht ob das bei Celebrity immer so war. Man kann auf so einem Schiff auch nicht immer was neues auftischen und auch nicht für jeden speziell, dann sollte man schon ins Hauptrestaurant gehen oder in ein Spezialitätenrestaurant für ein wenig Abwechslung.
    Wenns denn aber auch nicht schmeckt und die das nicht wechseln kann ich schon den Ärger verstehen.

    Sonst wünsche ich euch noch viel Spaß an den letzten beiden Tagen und eine schönen Ruckflug.

    Mfg!

  32. Franz Neumeier on Januar 17, 2015 at 5:04 pm

    Die Sky Observation Lounge ist für alle Passagiere :-)

  33. Franz on Januar 20, 2015 at 11:51 am

    @Chris: Carmen wird noch einen ausführlichen Reisebericht auf http://www.cruisediary.de schreiben, da findest Du entsprechende Tipps für die Ausflüge. Schnorcheln würde ich unbedingt auf Bonaire empfehlen, dort war es mit Abstand am schönsten. Ansonsten ist wohl auch Aruba und Barbados zum Schnorcheln sehr zu empfehlen.

  34. Michael Hunger on Januar 20, 2015 at 1:36 pm

    Danke für den ausführlichen Abschlussbericht. Jeder Stammkunde muss sich über die Veränderungen ein eigenes Urteil bilden und dann für sich selbst entscheiden, ob man den Weg mitgeht. Wir haben für uns das Fazit gezogen, dass es sich bei unserer Reise um eine Ausnahmesituation gehandelt hat und diese sicherlich der hohen Anzahl an Gästen und auch dem Publikum geschuldet war. Ansonsten hat es Spaß gemacht, euch die 14 Tage zu begleiten und die Berichte zu lesen.

  35. Franz Neumeier on Januar 20, 2015 at 1:46 pm

    @Michael Hunger: Wir haben uns an Bord mit der Betreuerin für die “Captain’s Club”-Mitglieder unterhalten und sie sagte ebenfalls, dass die Weihnachts-/Silvesterreise vom Publikum her sehr ungewöhnlich war. Ähnlich muss es wohl auch an Thankssgiving zugehen: Das sind halt in den USA traditionelle Termine für Familien-Urlaube, sodass da das Publikum jünger ist und viele Familien mit Kindern an Bord sind, was natürlich alle Abläufe an Bord deutlich verändert.

    Noch als Ergänzung: Wir haben auf unserer Reise erlebt, dass die Crew reservierte, aber längere Zeit unbenutzte Liegen konsequent abgeräumt hat und eine entsprechende Notiz auf der Liege hinterlassen hat. Allerdings war das Abräumen auf unserer Reise auch nur selten überhaupt nötig, weil man eigentlich an jedem Tag und zu jeder Zeit eine freie Liege finden konnte.

  36. Michael Hunger on Januar 20, 2015 at 10:20 pm

    @Franz Neumeier Vielen Dank für diese weitere wertvolle Information. Freue mich schon auf die nächsten Berichte.

  37. Muhammad on Januar 21, 2015 at 3:45 pm

    As-salam alaykom!
    Lieber Franz, welche Kabinenkategorie hattest du auf der Reise?
    Wie kommst du mit den abgerundeten Ecken des Bettes zurecht?
    War die Reise gesponsort? Ich hatte in Erinnerung das du eher die eigenen Schiffe von royal caribbean bevorzugst. Gab es denn deinen leckeren Eistee auf der Eclipse?

    Schade das Andreas Halamoda das Essen hier so schlecht macht.

    maʿa s-salamah,
    Muḥammad

  38. Franz Neumeier on Januar 21, 2015 at 3:59 pm

    Wir hatten eine Balkonkabine auf Deck 6 vorne.

    Die abgerundeten Bett-Ecken – nunja, optimal sind die nicht. Wenn man etwas größer ist, also so ab 1,80 m, dann hängt ein Fuß schonmal unten ein wenig raus … Oder man legt sich ein wenig schräg ins Bett. Für mich war’s okay, aber nicht optimal. Dafür stößt man sich an der Bettkante nicht das Bein an, was bei spitzen Ecken in engen Kabinen oft der Fall ist.

    Ja, die Reise war im Wesentlichen gesponsert, wie im Beitrag auch erwähnt. Sponsor war der Reiseveranstalter Just Away.

    Royal Caribbean International gehört privat sicherlich zu unseren Favoriten, weil sie für unsere Bedürfnisse, v.a. wenn unsere Tochter dabei ist, ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis bieten. Aber ich bin nicht fixiert auf eine Reederei. Mir gefallen, ganz privat und unabhängig vom Job, auch viele andere Reedereien und Schiffe, darunter definitiv auch Celebrity. Aber ich versuche auch immer, private Vorlieben und Job/Berichterstattung zu trennen – dann geht es mehr um objektive Berichterstattung, Fakten, Details, damit sich aus der Beschreibung jeder für sich selbst ein Urteil bilden kann. Insofern spielt’s dann keine wirkliche Rolle, ob mir persönlich ein Schiff mehr oder weniger liegt oder ob ich da auch privat mit Familie buchen würde.

    Und ja, Eistee gab’s natürlich ;-)

    Bzgl. Essen: Ich denke nicht, das Andreas das Essen “schlecht macht”, ich glaube, er hatte auf seiner Reise einfach Pech. Ausreißer passieren bei jeder Reederei mal; schließlich sind die Köche auch nur Menschen und die Reedereien finden halt – genau wie Unternehmen an Land – nicht immer die perfekten Kandidaten für offene Stellen. Qualitätsschwankungen völlig ausschließen kann glaube ich kein Unternehmen, ob auf See oder an Land. Und in den beiden Spezialitätenrestaurants Qsine und vor allem im Tuscan Grille waren wir ja ebenfalls nicht wirklich komplett zufrieden mit der Leistung.

  39. chris67 on Januar 22, 2015 at 1:39 am

    @Franz: einfach tolle Bilder der Reise, dazu noch die vom Schiff selber – das macht schon Lust auf meer :-)

    Einzig was mir im Moment vielleicht nicht ganz so zusagt ist der Wechsel der Celebrity – aber Geschmacksache – ich lass mich gern überzeugen.
    Hab vor Jahren auf der Celebrity Century gern dem Klassischen Streichquartett zugehört, das ja hier nun durch Showbeiträge ersetzt wird. Für mich persönlich höchstwahrscheinlich angenehmer. Warten wir mal ab und lassen uns überraschen – aber wir freuen uns auf jeden Fall.

  40. Andreas Halamoda on Januar 22, 2015 at 2:23 pm

    Danke, Franz, für die Verteidigung, aber wenn Muhammad meint, ich mache hier das Essen schlecht (das können eigentlich nur die Köche an Bord), kann man ihn nicht vom Gegenteil überzeugen, wenn er das so sehen will. Es waren übrigens nun 2 Reisen mit X hintereinander (mit anhaltender Abwärtstendenz, denn der frische Fisch im Spa Cafe war in der Zwischenzeit dem Rotstift zum Opfer gefallen), auf denen ich das Pech hatte, aber egal, es war bei mir eben wie es war. Bei Euch war es besser, und das ist auch gut so.

    Was ich zu Deinem Fazit der Reise aber gerne noch sagen würde (und gar nichts mit dem Thema Essen zu tun hat): Celebrity begründet die Veränderungen also mit einer Schärfung des Profils für seine Zielgruppe gegenüber den Mitbewerbern. Wenn ich nun an meinen Aufenthalt im Cafe al Bacio im Mai 2014 zurückdenke, stelle ich fest, dass mir für den Cappuccino 4 US $ berechnet wurden. Natürlich kann ich mir dafür so viel Kuchen aus der Theke geben lassen, bis ich platze. Was ich nicht mehr bekomme ist musikalische Unterhaltung… da war nichts mehr, kein a-capella, kein Streichquartett, nada. Nun habe ich bei einem Freund gelesen, dass der Cappuccino bei der Herbst-TA bereits 4,50 US $ gekostet haben soll. Dafür kann ich mich doch fast schon ins Szenecafe auf die Maximilianstraße setzen, oder?

    Da fängt man dann eben das Vergleichen an. Auf der Constellation 2013 passte ich noch ins Zielpublikum; der Capu kostete 3,5 US $, es spielten Streicher und die A-Capellas sangen. Auf der Ruby Princess 2013 kostete der Capu im “International Cafe” 2,50 US $, mit dem Erwerb der Kaffeekarte (15 Spezialitäten für 30 US $) sogar nur noch 2,0. Es gab reichlich Unterhaltung durch Musiker und Akrobaten. Und ja, man konnte ebenfalls Kuchen und dazu noch Salate und Paninis haben soviel man wollte. Die Qualität war vergleichbar, eher noch besser. Auch Service, Publikum und Ambiente standen dem Cafe al Bacio nicht wirklich nach.

    Vielleicht umwirbt X nun erfolgreich ein Zielpublikum, dem diese Entwicklung völlig egal sein kann. Mir persönlich fehlen auch nach Lektüre Deines Bericht (vielen herzlichen Dank nochmals dafür!) die Anhaltspunkte, warum diese Preissteigerungen durch die “Veränderungen” zu rechtfertigen sind. Für mich (Normalverdiener, kreuzfahrtverrückt, 2 KFs pro Jahr mit einer bedenklichen Tendenz zu 3…) spielt es eine Rolle, ob mein Cappuccino 2 oder 4,50 $ kostet. Aber wenn ich nun nicht mehr zur neuen, zahlungskräftigeren Zielgruppe von X zähle, nehme ich mein Schicksal an, denn es gibt massenhaft überzeugende Alternativen, z.B auch die “Mein Schiff 3”, von der ich gerade komme.

    Herzliche Grüße

    Andreas

  41. Carmen Winkler on Januar 22, 2015 at 8:46 pm

    Andreas,

    die Preise haben weiter angezogen. Espresso/Ristretto/Espresso Macchiato 3,5, doppelter Espresso 4,5 und ab Cappu alles 5 Dollar. Auch ein Soda kostet nun generell 3 Dollar (allerdings werden nur noch Dosen serviert, kein Fountain mehr, Fountain wird nur noch für Longdrinks wie Cuba Libre genutzt).

    Die Preise fallen dem “Normalkreuzfahrer” aber kaum auf, da derzeit fast jeder ein Classic Paket als Bonus bei der Buchung mit dabei hatte.

    Gruß
    Carmen

  42. Andreas Halamoda on Januar 23, 2015 at 2:09 pm

    Hi Carmen,

    lieben Dank für die Info. Tja, wie soll man das werten? Überlasse ich anderen, ich will auch nicht immer der Miesmacher sein. Ich denke aber, Pluspunkte könnte X wieder sammeln, indem sie einfach offiziell auf ein All-Inklusive umstellen würden, wenn faktisch so viele schon von diesen Aktionen profitieren. Dann könnten sich diejenigen, denen die Veränderungen nicht so behagen, sich diese zumindest “schöntrinken”.

    Herzliche Grüße

    Andreas

  43. Michael on Januar 24, 2015 at 11:54 pm

    Hallo,
    wir haben Euren Urlaub mit Spannung verfolgt. am 15.2.2015 startet unsere gleiche Kreuzfahrt mit der Celebrity Eclipse. Die Reisebericht waren sehr interessant und aufschlussreich.
    Ich hätte da noch eine Frage. Hat zu dem Lawn-Club jeder Zugang oder nur bestimmte Kabinen?
    vielen Dank für Eure Mühe.
    Michael

  44. Franz Neumeier on Januar 25, 2015 at 10:22 am

    Der Lawn Club ist offen und frei zugänglich für alle.

  45. Franz Neumeier on Januar 26, 2015 at 9:23 am

    @Andreas: Es ist natürlich auch nicht mein Job zu rechtfertigen, was Celebrity Cruises tut ;-) Ich kann nur Erklärungsversuche wagen bzw. wiedergeben, was Celebrity mir auf entsprechende Fragen antwortet.

    Eine Aspekt darfst Du aber glaube ich nicht übersehen, auch wenn Dich (und mich genau so) das nicht glücklich macht: Preise bestimmen sich in der Marktwirtschaft meist über Angebot und Nachfrage. Hypothetisch, weil ich es für den konkreten Fall “Café Al Bacio” nicht bestimmt weiß: Wenn das Café immer rappelvoll ist, liegt es nahe, die Preise anzuheben – so lange, bis etwa genau so viele Leute diese höheren Preise zahlen wollen wie Sitzplätze vorhanden sind.

    In Bezug auf Spezialitätenrestaurant-Preise, die inzwischen ja auch alles andere als ein Schnäppchen sind, habe ich vom Hotel Director genau diese Begründung bekommen: Der Preis bestimme sich letztlich durch Angebot und Nachfrage.

    Wobei wir gerade bei den Spezialitätenrestaurants durchaus beobachtet habe, dass das Angebot bei den aktuellen Preisen teilweise vielleicht dann doch die Nachfrage übersteigt – wenn man genauer nachfragte, gab es für einige Tage auf der Reise durchaus Rabatte von 20% auf die Cover Charge bei Qsine und Tuscan Grille …

    Man muss es glaube ich realistisch sehen: Celebrity Cruises ist zwar Premium, aber eben Premium-Massenmarkt, wo Geld eben auch über Onboard-Revenue verdient wird. Vielleicht nicht so stark wie im unteren Segment des Massenmarktes, aber eben auch nicht so gar nicht wie auf Luxus-Schiffen, die dann aber eben im Grundpreis einer Reise auch deutlich höher liegen.

    Angebot, Nachfrage und Shareholder Value – darauf läuft es letztlich immer hinaus, egal bei welcher Reederei …

  46. Semmernegg Ernst on Januar 26, 2015 at 11:24 am

    Hallo Carmen und Franz!
    Wir haben mit Vergnügen Euren Reisebericht von der Karibikkreuzfahrt gelesen.
    Eure Eindrücke decken sich genau mit unseren nur wir könnten es nicht so gut in Worte fassen!
    Es ist jetzt doch schon eine Woche vergangen, durch Eure Reisebeschreibung haben wir die Reise noch einmal erlebt.
    Zur Zeit lesen wir mit Begeisterung Dein Buch und bekommen Lust auf mehr- tolle Reisebeschreibungen.

    Viele liebe Grüße und alles Gute für Eure Miitelmeerkreuzfaht zu Pfingsten
    vonEuren Mitreisenden Christa und Ernst aus der Steiermark die beim Abendessen bei Euch am Tisch gegenüber sitzen dürften!

  47. Franz Neumeier on Januar 26, 2015 at 11:43 am

    Hallo Christa und Ernst,

    es hat uns sehr gefreut, Euch kennenzulernen. Danke für die schönen, gemeinsamen Abendessen im “Moonlight Sonata”. Die Reise hat auch Dank Eurer netten Gesellschaft sehr viel Freude gemacht :-)

    Herzliche Grüße
    Carmen und Franz

  48. chris67 on Februar 19, 2015 at 1:44 pm

    Feedbeck von unserer Karibik-Reise (01.02. bis 15.02. ):

    Hallo Cruisetricks-Team,

    auch wir sind nun leider zurück von unserer Karibiktour mit der Eclipse. Anbei mein persönliches Feedback von unserer Reise.

    Wir hatten 14 Tage mit schönem Wetter. In Grenade regnete es ca. 15 Minuten heftig. Ansonsten alles bestens.

    Das Schiff gefiel uns sehr gut. Das Personal war sehr aufmerksam und der Umgang mit den Gästen war vorbildlich (hatten wir auch schon anderes erlebt gegen Reiseende). Wir können vorwiegend nur vom Oceanview Cafe berichten, da uns 20:30 zum Essen im Sonata zu spät war und wir leider keine andere Essenszeit bekamen auch kein Select Dinning – das gefiel uns gar nicht – war aber so.

    Der Consierge Service war sehr aufmerksam und reinigte immer zu der Zeit als wir essen gingen die Zimmer. Man bemerkte sie fast gar nicht – TOP.

    Vom Mast Grill und Aqua Spa waren wir etwas enttäuscht, da der Bereich nicht sehr groß war und (für uns) nicht richtig zum Essen einlud.

    Wir hatten ein Getränkepaket – jedoch musste man in vielen Bars immer nachfragen was beinhaltet ist, da auf vielen Karten nur Getränke aufgeführt waren, die im Getränkepaket nicht enthalten waren – also kannte man die Auswahlmöglichkeit der Getränke gar nicht.

    Wie schon erwähnt war ser Service Top – man hatte zum Frühstück die Auswahl Getränke am Automaten zu holen, sich vom vorbeifahrenden Kaffeewagen zu ordern oder Getränke (wie Espresso oder frischer O-Saft) zu bestellen. Es bestand überall die Möglichkeit auch Getränke mitzunehmen (to go).

    Das Internet fanden wir wiederum sehr teuer bei Celebrity.

    Die Inseln der Route waren sehr schön und sehr unterschiedlich – es war für jeden Geschmack etwas dabei. Grenada und St. Lucia gefielen uns landschaftlich sehr gut – hier merkte man aber die Armut des Landes und sorry auch die Aufdringlichkeit der Einheimischen für die Momentaufnahme(wie gesagt unser Empfinden). St. Marteen zum Abschluss begeisterte uns mit den schönen Buchten, mit Maho Beach und der schönen Shopping-Meile in Philippsburg.

    Für uns waren es in den 7-8 Stunden je Insel immer nur Momenteindrücke, die wir auf jeden Fall wiederholen wollen.

    Gruß aus dem kalten Deutschland.

    Chris

  49. Carmen Winkler on Februar 19, 2015 at 2:05 pm

    Hallo Chris,

    Danke für das Feedback! Und schön, dass euch die Reise gut gefallen hat.

    Das Problem mit dem Getränkepaket hatte ich auch. Erst zu Hause, als ich die Unterlagen sortiert hatte, entdeckte ich ein Blatt, das ich an einem der Stände mitgenommen hatte, wo die Getränkepakete verkauft wurden. In dem Blatt war alles aufgeführt, was beim Classic Paket inkludiert war.

    Gruß
    Carmen

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