Hurtigruten kauft norwegische Kleven-Werft

Hurtigrutens Tochterunternehmen KVE Holding AS übernimmt die norwegische Kleven-Werft in Ulstein komplett. Damit sichert sich die norwegische Reederei wohl vor allem die Fertigstellung zweier Expeditionsschiff-Neubauten, die derzeit bei Kleven entstehen.

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Zwei künftige Expeditions-Kreuzfahrtschiffe für Hurtigruten werden derzeit bei Kleven gebaut. Bereits 2017 war die Werft in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Ein Investoren-Konsortium unter Führung von Hurtigruten hatte damals 40 Prozent der Werft-Anteile für knapp 32 Millionen Euro übernommen, um die Werft zu retten.

Nun kauft Hurtigruten die Werft komplett. Ebenfalls übernommen werden die damit zusammenhängenden Unternehmen Kleven Maritime Contracting and Kleven Maritime Technology. Mit dem Deal bringt Hurtigruten bis zu knapp 65 Millionen Euro neues Kapital in das Unternehmen und sichert rund 750 Arbeitsplätze.

Im Februar 2018 war bekannt geworden, dass sich die beiden Neubauten verspäten – statt im Sommer 2018 soll die Roald Amundsen erst im Mai 2019 in Dienst gehen. Und auch das nachfolgende Schwesterschiff Fridtjof Nansen wird sich verspäten und nicht wie geplant im Juli 2019 fertig gestellt sein.

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