Markus Zoepke, Yvonne Catterfeld, Jörg Eichler bei dr Katalog-Präsentation in München

Länger Aufenthalte, neues Dining-Konzept bei A-Rosa

A-Rosa hat einige Neuerungen für 2016 angekündigt, darunter häufigere Übernacht-Aufenthalte in attraktiven Städten, mehr Kinder-Animation und ein neues, optionales Dinner-Angebot ohne Buffet. In München stellten CEO Jörg Eichler und COO Markus Zoepke zusammen mit A-Rosas Markenbotschafterin Yvonne Catterfeld den neuen Katalog für 2016 vor.

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Bei einigen Fahrt-Routen sieht A-Rosa für 2016 Übernacht-Aufenthalte vor: auf der Donau etwa in Wien und Budapest, auf Rhein-Routen in Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen und in Frankreich in Avignon, Arles und Lyon. Wieder im Programm ist eine Donau-Reise, die in Wien beginnt und endet, wodurch mehr Zeit für die angelaufenen Städte bleibt als bei der Abfahrt in Passau beziehungsweise ab 2016 ab Engelhartszell.

Engelhartszell statt Passau

Konsequenzen aus der schwierigen Liegeplatz-Situation in Passau hat A-Rosa bei den Donau-Kreuzfahrten gezogen: Von 2016 an werden die A-Rosa-Schiffe nicht mehr von Passau, sondern vom 22 Kilometer flussabwärts gelegenen Engelhartszell aus starten. Für die Passagiere gibt es einen Shuttle-Bus von Passau zum Anleger dort.

A-Rosa-Markenbotschafterin Yvonne Catterfeld
A-Rosa-Markenbotschafterin Yvonne Catterfeld

Mit der Verlegung des Abfahrtshafens vermeide man sowohl das große Schiffsaufkommen in Passau als auch die unkalkulierbaren Verzögerungen bei der direkt unterhalb von Passau gelegenen Schleuse Jochenstein, die in jüngster Zeit immer häufiger zu Verspätungen geführt hätten.

Dinner mit Bedienung statt Buffet

Neu für A-Rosa ist auch ein zusätzliches Dinner-Angebot: Gegen einen Aufpreis ab 14,90 Euro pro Person und Abend gibt es ein Drei- bis Fünf-Gänge-Menü in einem separaten Restaurant-Bereich mit Bedienung am Tisch statt des sonst bei A-Rosa üblichen Buffets. Dieses Dinner soll es an fast allen Abenden auf allen Reisen ab fünf Tage Dauer geben.

Familien, Kinder, Alleinreisende

Weiter ausbauen will A-Rosa die Attraktivität für jüngeres Publikum ab 40 Jahren sowie Familien mit Kindern. Dazu werden die Kinder-Animations-Angebote in den Oster- und Sommerferien ausgeweitet und auf diesen Reisen gibt es Kinderbetreuung ganztätig von 8 bis 21 Uhr auch während Hafenliegezeiten.

Sehr konsequent ist A-Rosa auch beim Angebot „Kinder reisen kostenlos“: Bis 15 Jahre gilt das uneingeschränkt und bei Familien mit zwei Kindern gibt es dafür sogar eine separate Kabine kostenfrei. Ähnliche günstige Konditionen gelten für Alleinreisende, die auf zahlreichen Reisen zu jeder Jahreszeit in einer Kabine zur Einzelbelegung ohne Zuschlag fahren.

Geschäftsentwicklung gegen den Markt-Trend

Sehr zufrieden zeigte sich CEO Jörg Eichler von der Geschäftsentwicklung von A-Rosa. Entgegen dem Markttrend in der Flusskreuzfahrt verzeichne das Rostocker Unternehmen 2015 bislang ein Umsatzplus von 18 Prozent. Seit der strategischen Neuausrichtung von A-Rosa vor zwei Jahren mit Alles-inklusive-Konzept und einer zusätzlichen, jüngeren Zielgruppe sei es gelungen, sich von der nach wie vor sehr preisgetriebenen Entwicklung am Flusskreuzfahrtmarkt abzulösen und mit einem Premium-Produkt stabil hohe Preise zu erzielen. Der Anteil der Buchungen im günstigeren Tarif „A-Rosa Classic“ liege bei unter sechs Prozent, über 9 Prozent der Kunden würden dagegen „Premium Alles Inklusive“ buchen.

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