Star Breeze (Bild: Fincantieri)

Star Breeze, Star Pride und Star Legend werden um 25,6 Meter verlängert

In der Fincantieri-Werft in Palermo hat die Verlängerung der Star Breeze von Windstar Cruises begonnen. Wieder in Dienst gehen soll das Schiff im Februar 2020. Im Lauf des Jahres sollen dann auch die Schwesterschiffe Star Pride und Star Legend verlängert werden.

Es ist ein 250-Millionen-Dollar-Projekt, das Windstar Cruises mit der Verlängerung der Star Breeze begonnen hat. Mit der „Star Plus Initiative“ modernisiert und vergrößert die Reederei ihre drei baugleichen Luxusyachten. Sie werden von 134 auf knapp 160 Meter verlängert. Die neu eingesetzte Mittelsektion beinhaltet 50 zusätzliche Kabinen, sodass die Passagierkapazität der Star Breeze, Star Pride und Star Legend von jeweils 212 auf 312 ansteigt. Außerdem bekommen die Schiffe bei der Gelegenheit auch ein neues, modernes Anriebssystem.

Den durch die Verlängerungen gewonnen Platz am Pooldeck nutzt Windstar für einen neu gestalteten Pool und Whirlpool. Neu hinzu kommen auch zwei Restaurants, das spanische „Cuadro 44 by Anthony Sasso“ und der „Star Grill by Steven Raichlen“.

Die Star Breeze wurde 1989 als Seabourn Spirit in Dienst gestellt und in der Schichtau Seebeckwerft in Bremerhaven gebaut. Nach dem Umbau soll sie am 20. Februar 2020 von Barcelona aus wieder in See stechen.

Die baugleichen Schwesterschiffe Star Legend (Jungfernfahrt 1992, ursprünglich Royal Viking Queen, ab 1996 Seabourn Legend) geht am 2. Juli ab Barcelona wieder in Dienst, die Star Pride (1988, ex Seabourn Pride) am 20. November 2020. Alle drei Schiffe hatte Windstar 2015 von Seabourn übernommen. Bis dahin bestand die Windstar-Flotte ausschließlich aus Segelschiffen.

Renovierung der Wind Surf im November 2019

Auch eine der Windstar-Segelschiffe geht für größere Umbaumaßnahmen in die Werft: Die Wind Surf wird im November 2019 bei Navantia im spanischen Cadiz 20 Tage lang renoviert und umgebaut. Unter anderen werden dabei zwölf Suiten am Heck der Wind Surf in je zwei Suiten geteilt, sodass die Passagierkapazität des Schiffs von 310 auf 342 steigt. Das entspricht dann der ursprünglichen Konfiguration des Segel-Kreuzfahrtschiffs, als es noch als Club Med 1 unterwegs war.

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