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Carnival Glory

Carnival Glory, Grand Classica vorübergehend Hotels für Hurrikan-Helfer in New Orleans

Mindestens zwei Kreuzfahrtschiffe werden vorübergehend zu schwimmenden Hotels in New Orleans für Hilfskräfte nach dem Hurrikan Ida. Die Carnival Glory wurde von der Federal Emergency Management Agency (FEMA) gechartert, die Grand Classica vom Energieunternehmen Entergy.

Auf der Grand Classica sollen mehr als 1.500 Arbeiter des Energieunternehmens Entergy unterkommen, die vor Ort in New Orleans und und Lousiana daran arbeiten, das Stromnetz wieder aufzubauen, dass während des Hurrikans Ida stark beschädigt wurde. Auch eine Woche nach dem verheerenden Wirbelsturm sind dort Hundertausende Haushalte ohne Stromversorgung.

Die Grand Classica ist derzeit das einzige Kreuzfahrtschiff der Bahamas Paradise Cruise Line und fährt auf der Kurzstrecke von Palm Beach, Florida, zu den Bahamas. Am 7. September 2021 ist sie für den Hilfseinsatz in New Orleans eingetroffen. Die ehemalige Costa Classica bietet im Kreuzfahrtbetrieb Platz für 1.308 Passagiere bei Normalbelegung der Kabinen und für maximal 1.680 Passagiere.

Die deutlich größere Carnival Glory von Carnival Cruise Line wurde von der FEMA gechartert. Sie bietet Platz für bis zu 2.980 Passagiere.

Die FEMA ist eine amerikanische Bundesbehörde, die dafür zuständig ist, die Folgen großer Katastrophen zu managen und zu beseitigen. Das Kreuzfahrtschiff soll vorerst bis zum 2.600 Hilfskräfte aufnehmen, die möglichst schnell für der Beseitigung der Hurrikan-Schäden zum Einsatz kommen sollen. Dazu gehören auch Krankenhausmitarbeiter, Katastrophenmanager und Techniker.

Carnival Cruise Line sagt die eigentlich ab New Orleans geplanten Kreuzfahrten der Carnival Glory bis 18. September 2021 ab. Das Schiff soll nach den derzeitigen Plänen am 19. September wieder in den Kreuzfahrtbetrieb gehen.

Ursprünglich hatte es geheißen, die FEMA plane, ein oder mehrere Kreuzfahrtschiffe für einen Zeitraum von 60 Tage zu chartern mit einer Verlängerungsoption von weiteren 30 Tagen. Möglicherweise wird die FEMA daher die Carnival Glory noch länger chartern oder ein weiteres Kreuzfahrtschiff hinzunehmen. Bereits früher waren Kreuzfahrtschiffe immer wieder für solche Einsätze nach Naturkatastrophen von der FEMA gechartert worden.

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