Mit einem neuen Roaming-Abkommen deckt Gigsky als Anbieter von alternativen Internet-Verbindungen auf Kreuzfahrtschiffen nun nahezu alle Reedereien ab. Ein neues Roaming-Abkommen mit Telenor Maritime zusätzlich zum bisherigen Partner Cellular-at-Sea ermöglicht Internet-Zugang fürs Smartphone per eSIM-Karte auf den Schiffen von insgesamt 40 Reedereien inklusive AIDA, TUI Cruises, Hapag-Lloyd Cruises und Phoenix Reisen sowie nahezu aller internationaler Reedereien inklusive Costa und MSC Cruises.
Gigsky bietet eSIM-Karten für Smartphones an, mit denen man sich an Bord von Kreuzfahrtschiffen direkt über das Mobilfunknetz des Schiffs mit dem Internet verbinden kann. Auf diese Weise umgeht man die von den Reedereien angebotenen, oft relativ teuren Internet-Pakete, bei denen das Smartphone über das schiffseigenen Wlan-Netzes ins Internet kommt.
Neues Roaming-Abkommen mit Telenor
Neu durch das Roaming-Abkommen mit Telenor Maritime ist beispielsweise die komplette Flottenabdeckung bei TUI Cruises. Cellular-at-Sea deckte bislang schon Mein Schiff 1 bis 6 ab, nun kommen auch Mein Schiff 7, Relax und demnächst Flow hinzu.
Mit entsprechendem Tarif, der meist nur geringfügig teurer ist als der „Nur-Kreuzfahrt“-Tarif, funktioniert Gigsky auch an Land, sodass man sowohl beim Landgang als auch am Kreuzfahrtschiff mit derselben eSIM-Karte Internet nutzen kann.
Neben einer kostenlosen Testversion mit 100 Mbyte Daten kostet Gigsky beispielsweise in den USA und in der Karibik mit einem GByte Datenvolumen gültig für sieben Tage regulär 34,99 Euro, bei Sonderaktionen oft günstiger.
Cruisetricks.de weist der Transparenz halber darauf hin, dass wir mit Gigsky insofern kooperieren, als wir einen Gutschein-Code CRUISETRICKS anbieten können, mit dem Crusietricks.de-Leser einen Rabatt von zehn Prozent erhalten – oder direkt über diesen Link. Wir erhalten für die Verlinkung von Gigsky eine kleine Provision. Auf die redaktionelle Berichterstattung hat das keinen Einfluss.
Unser Leser Walter M. Huber hat im Herbst 2025 Gigsky unabhängig getestet und uns seinen Testbericht zur Verfügung gestellt: „Praxistest: Handy-Datenroaming auf Kreuzfahrt mit Gigsky“.
Informationen zu anderen Optionen während Kreuzfahrten ins Internet zu gelangen, finden Sie in unseren Beiträgen „Auf Kreuzfahrt günstig ins Internet“ und „Die beste SIM-Karte oder eSIM für die Karibik-Kreuzfahrt“ (nicht nur für die Karibik, übrigens).
Wie genau funktioniert Gigsky?
Voraussetzung für Gigsky ist ein Smartphone, das eSIMs unterstützt – was viele moderne Mobiltelefone inzwischen tun. eSIMs sind, einfach ausgedrückt, SIM-Karten, die man nicht physikalisch in das Smartphone steckt, sondern auf elektronischen Weg kauft, installiert und zur Nutzung dann aktiviert. Oft unterstützt dabei eine App des eSIM-Anbieters, wie in diesem Fall die App von Gigsky.
Die Einrichtung ist im Grunde einfach, aber gelegentlich hakt es dann eben doch. Mit den folgenden Tipps, die wir teils selbst auch schon bei anderen eSIM-Anbietern erprobt haben und teils als Hinweise von Gigsky bekommen haben, vermeidet man Schwierigkeiten.
- Installieren Sie die App, bevor Sie aufs Kreuzfahrtschiff gehen. Laden Sie die Gigsky-App herunter und richten Sie Ihre eSIM ein, während Sie noch zu Hause im eigenen Wlan sind. Das dauert nur ein paar Minuten und spart am Tag der Einschiffung zur Kreuzfahrt Zeit.
- Anders als sonst die Empfehlung für Kreuzfahrt gilt bei Gigsky: Schalten Sie nicht den Flugmodus ein, sobald Sie an Bord sind. Laut Gigsky ist aktiver Flugmodus der häufigste Fehler, der die Nutzung verhindert. Das Smartphone benötigt eine aktive Mobilfunkverbindung, um das Mobilfunknetz des Schiffs zu finden und mit der Gigsky-eSIM zu nutzen.
- Deaktivieren Sie Wlan, solange Sie Internet via Gigsky nutzen. Das vermeidet Probleme, da Smartphones Wlan grundsätzlich gegenüber eine Mobilfunkverbindung bevorzugen. Allerdings funktioniert die App der Reederei an Bord meist nur korrekt, wenn Sie mit dem Schiffs-Wlan (kostenlos ohne Internet-Paket) aktiv ist. Schalten Sie Wlan also aus, wenn Sie Gigsky-Internet nutzen und wieder an, wenn Sie die Funktionen der der Schiffs-/Reederei-App nutzen wollen.
- Vermeiden Sie eine vorzeitige Aktivierung der eSIM. Wenn Ihr Ihr Gigsky-Tarif auch die Nutzung an Land beinhaltet („Cruise + Land“) und das Ihr Heimatland abdeckt, wird er möglicherweise sofort nach der Installation aktiviert. Um Ihr Datenvolumen für die Reise zu sparen, lassen Sie deshalb die GigSky-eSIM in den Einstellungen Ihres Smartphones deaktiviert, bis Sie tatsächlich in See stechen.
- Deaktivieren Sie in den Handy-Einstellungen die 5G-Netz-Unterstützung. Die meisten Kreuzfahrtschiffe nutzen 4G/LTE oder 3G. Wenn Ihr Smartphone auf den reinen 5G-Modus festgelegt ist, findet es dann kein Signal. Stellen Sie Ihre Netzpräferenz entsprechend auf 4G/LTE ein.
Und wie gut ist Gigsky dann auf See wirklich?
Gigsky schreibt dazu: Lassen Sie uns realistische Erwartungen setzen. Sie verbinden sich mitten auf dem Ozean über Satelliten. Das entspricht nicht den technischen Möglichkeiten Ihres Breitbandanschlusses zu Hause. Die Geschwindigkeiten liegen in der Regel zwischen 700 Kbit/s und 4 Mbit/s. Das reicht völlig für Nachrichten, E-Mails, soziale Medien, Google Maps und bei guten Bedingungen sogar für Videoanrufe. Aber einen 4K-Film streamen? Eher nicht.
Und es gibt unvermeidliche Lücken in der Netzabdeckung. Schiffe sind verpflichtet, ihre Mobilfunknetze innerhalb von zwölf Seemeilen vor der Küste abzuschalten. Sobald sich das Schiff einen Hafen nähert, verlieren Sie also erst einmal das Signal. Zumindest, bis Sie sich bei einem „“Cruise + Land“-Tarif wieder mit dem Mobilfunknetz an Land verbinden können. Das Gleiche kann passieren, wenn Sie in der Nähe von Inseln vorbeifahren.
Unwetter, bergige Küstenlinien und Routen in hohen Breitengraden in der Nähe der Arktis oder Antarktis können die Satellitenverbindung des Mobilfunknetzes an Bord ebenfalls stören. Und wenn das Netzwerk nach einer Unterbrechung wieder verfügbar ist, ist für etwa 20 Minuten mit langsameren Geschwindigkeiten zu rechnen, denn dann verbinden sich erst einmal wieder alle Geräte gleichzeitig mit dem Netz und suchen nach Updated in E-Mails, Social Media und Co.
Einen realistischen und unabhängigen Test lesen Sie übrigens in unserem Beitrag „Praxistest: Handy-Datenroaming auf Kreuzfahrt mit Gigsky“.




