Kreuzfahrthäfen: Antarktis & Kap Hoorn

Einmal in die Antarktis – das ist der Traum fast jeden Kreuzfahrtfans. Und tatsächlich tauchen die Passagiere der Expeditionskreuzfahrtschiffe in der Antarktis in eine geradezu unwirkliche Welt aus Eis, Pinguinen, Walen, Robben, Forschungsstationen, historischen Walfangstationen und vollkommen unberührter Natur ein. Mit etwas Glück spielt das Wetter mit und es ist auf dem Weg von oder in die Antarktis auch ein Besuch von Kap Hoorn möglich.

Ushuaia (Argentinien)

Ushuaia

Kap Hoorn (Chile)

Albatros-Skulptur und Leuchtturm auf Kap Hoorn

Drake Passage (Atlantischer Ozean)

Besser vorsorgen: Seegang in der Drake Passage

Half Moon Bay (Antarktis)

Pinguin-Kolonie in Half Moon Bay

Neumayer-Kanal (Antarktis)

Neumayer-Kanal, Antarktis

Port Lockroy (Antarktis)

Port Lockroy, Antarktis

Paradise Bay (Antarktis)

Paradise Bay, Antarktis

Cuverville Island (Antarktis)

Cuverville Island, Antarktis

Neko Harbour (Antarktis)

Neko Harbour

Enterprise Island (Antarktis)

Enterprise Island, Antarktis

Devil Island (Antarktis)

Devil Island

Paulet Island (Antarktis)

Paulet Island

Deception Island (Antarktis)

Deception Island, Whalers Bay, Antarktis

Livingston Island (Antarktis)

Hannah Point, Livingston Island, Antarktis

Der Ausgangspunkt für Antarktis-Kreuzfahrten ist häufig die südargentinische Stadt Ushuaia, gelegentlich aber auch die chilenische Stadt Punta Arenas. Antarktis-Kreuzfahrter erleben daher auf ihrer Reise oft auch die als Feuerland bekannte Region, einen Teil der chilenischen Fjorde und das Kap Hoorn. Aber bei aller Faszination für den südlichsten Zipfel Südamerikas ist das eigentliche Ziel doch die antarktische Halbinsel.

Pinguine, überall Pinguine – jedenfalls fast, je nach Monat auch ganz kleine Küken oder schon freche Teenager, die ihren Pinguin-Eltern den letzten Nerv rauben. Neben Millionen dieser liebenswerten, kleinen Vögel faszinieren in der Antarktis Eis und Eisberge, Wale, die Seeelefanten mit ihren massigen Körpern und die Seeleoparden mit ihren spitzen Zähnen. Besucher können verlassene Walfangstationen vergangener Zeiten erkunden und Forscher in diversen Stationen besuchen, die sich immer über etwas Abwechslung und Gäste freuen.

Sehr beeindruckend ist aber auch die unberührte und ungezähmte Natur der Antarktis. Das Wetter schlägt hier innerhalb weniger Minuten von wolkenlosem Sommerwetter bei fünf Grad plus in einen eisigen Schneesturm um, nur um sich eine halbe Stunde später grau in grau mit Wolkendecke zu zeigen. Ob Anlandungen an bestimmten Plätzen möglich sind, entscheidet das Wetter ganz spontan.

Auf die eineinhalb- bis zweitägige Fahrt durch die stürmische Drake-Passage mit teils starkem Seegang sollten sich Antarktis-Kreuzfahrer mit ausreichend Medikamenten gegen Seekrankheit vorbereiten. Die Belohnung für die kleine Strapaze sind die unbeschreiblich schönen Erlebnisse auf der antarktischen Halbinsel.

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