Die Drake-Passage beginn ruhig und mit einem stimmungsvollen Sonnenuntergang

Tag 9 – Drake Passage

Sonnenaufgang: 3:53 Uhr – Heute war endlich Ausschlafen angesagt – wenn man schlafen kann, wie Jerome schon sagte. In der Drake Passage war zwar sozusagen bestes Wetter, nicht einmal Schaumkrönchen auf den Wellen. Aber der Seitenwind und die lang gestreckten Wellen ließen das Schiff durchaus ordentlich schaukeln. – Die Tänzergruppe bestritt heute wohl den Hauptteil des Tagesprogramms. Zwei Mal stand Stretching auf dem Programm, dann Fitness, Zumba, Abbs, Salsa und Bowling auf der Wii. Daneben gab es verschiedene Vorträge im Theater. Sophie hielt ihren Vortrag über Dr. Otto Nordenskjöld heute auf Englisch. José gab eine „Introduction to Marine Mammals“. Axel hielt schließlich einen Vortrag auf Deutsch zum Thema „Klima – Klimawandel?“. – Motto des Mittagessens war heute „Pasta Buffet“. Das Mittagessen ist übrigens sowohl oben im Le Rodrigues als auch unten im Le Coromandel identisch, ebenso das Frühstück. Nur das Abendessen ist unterschiedlich, da es im Le Coromandel à la Carte Essen gibt und im Le Rodrigues Buffet. Für das Buffet ist zudem eine Reservierung nötig, da die Plätze dort beschränkt sind.

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Bis heute Mittag konnten noch Bestellungen für die Photo-CD oder die DVD abgegeben werden. Die Photos können auf den beiden Macs auf Deck 5 (Entertainment Area) angesehen werden, die DVD läuft auf dem Fernseher in der Kabine.

Drake Passage – ich will ja nicht meckern, aber auch hier teilweise sogar Sonnenschein (und ein bisschen Nebel). Die See ist ruhig, der Wind kommt mit 30 km/h aus Osten. Das sieht eher aus wie im Mittelmeer und nicht wie die gefürchtete Drake Passage. Wir kommen – obwohl nur etwas über 12 Knoten fahren – gut voran und haben bereits mehr als die Hälfte der Strecke geschafft. Bei der Hinfahrt waren wir mit 15 Knoten deutlich schneller unterwegs. Ob da morgen noch etwas kommt?

Um 19 Uhr stand letztmals ein Recap auf dem Programm. Davor noch eine Durchsage von Jerome, dass beim Recap der Kapitän eine wichtige Durchsage machen wird. Normalerweise hätte ich mir jetzt Sorgen gemacht, aber wir hatten schon eine Vorwarnung bekommen. Frei nach dem Motto: „Der chilenische Vulkan war wieder aktiv und leider ist der argentinische Luftraum geschlossen…“ Aber nein, das Wetter war so gut. Grob gesagt, Wind aus Ost kommt nur an zwei Tagen im Jahr vor. Wir haben so gute Fortschritte gemacht, dass wir noch einen kleinen Programmpunkt einschieben können: Kap Hoorn. So wurde aus dem Recap mehr ein Briefing für morgen.

Show gab es an diesem Abend keine, dafür Tanzen in der Karikal Longe mit den Tänzern und Musikern. Für die Größe des Schiffs ist Entertainment-Department übrigens recht stark vertreten. Neben den vier Tänzerinnen und dem Tänzer gibt es ein Duo (Keyboard, Gitarre, Gesang), eine Sängerin sowie zwei Pianisten, die in den beiden Lounges bzw. dem Theater unterhalten.

Am Abend standen die Kofferanhänger am Expedition Desk zum Mitnehmen bereit. Das Tagesprogramm für Morgen enthielt die Informationen für die Abreise. Da wir auf dem Charterflug gebucht sind, bekommen wir die gelben Anhänger. Das Gepäck muss morgens bis 6:30 Uhr vor der Kabine stehen und wir sehen es erst in Buenos Aires am Flughafen wieder. Die Kabine muss bis 8 Uhr geräumt sein. Abreise zum Flughafen ist um 8:30 Uhr.

Sonnenuntergang: 23:07 Uhr

Anmerkung*: Cruisetricks.de reist auf der L'Austral auf Einladung der Compagnie du Ponant, die Hälfte der Anreise und des Vorprogramms haben wir selbst getragen.

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