Ponant plant zwei neue Kreuzfahrtschiffe für Paul Gauguin Cruises

Ponant hat mit Fincantieri einen Vorvertrag für den Bau zweier neuer Kreuzfahrtschiffe unterschrieben, die für Paul Gauguin Cruises vorgesehen sind. Die in der Südsee aktive Reederei gehört seit Sommer 2019 zu Ponant.

Die neuen Kreuzfahrtschiffe für Paul Gauguin Cruises sollen bereits 2022 ausgeliefert werden und eine Weiterentwicklung der Explorer-Klasse von Ponant sein. Sie werden jeweils Platz für 230 Passagiere bieten und eine Tonnage von rund 11.000 BRZ haben. Damit sind sie etwas größer als die bei Ponant eingesetzten 180-Passagiere-Schiffe der Explorer-Klasse.

Das zu Fincantieri gehörende Werft-Unternehmen Vard in Norwegen und Rumänien hat für Ponant selbst bereits vier Kreuzfahrtschiffe der Explorer-Klasse gebaut, zwei weitere sind für 2020 vorgesehen, außerdem ein Eisbrecher-Kreuzfahrtschiff mit LNG-Hybridantrieb für 2021.

Laut der italienischen Zeitung La Repubblica sollen die beiden neuen Paul-Gauguin-Schiffe die größte Batterie-Kapazität der Kreuzfahrt-Branche haben. Ponant verspricht, dass sich damit die Maschinen bei Hafenstopps oder vor Anker bis zu zehn Stunden am Tag komplett ausschalten lassen beziehungsweise für längere Zeit emissionsfreie Fahrt an besonders sensiblen Stellen möglich sein wird.

Der Neubau-Deal hat einen Auftragswert von 300 Millionen Euro. Für ein drittes Schiff wurde darüber hinaus eine Option vereinbart.

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