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Pacific Princess

Princess Cruises verkauft die Pacific Princess

Princess Cruises verkauft mit der Pacific Princess das letzte der früheren R-Class-Kreuzfahrtschiffe in der Flotte. Das 1999 gebaute Schiff geht an Azamara. Damit wächst die kürzlich von Sycampre Partners übernommene Flotte von Azamara von drei auf vier ehemalige R-Class-Kreuzfahrtschiffe.

Der Verkauf der Pacific Princess ist Teil des Flottenoptimierungsplans des Mutterunternehmens Carnival Corp., mit den die am wenigsten kosteneffizienten Kreuzfahrtschiffe der Carnival-Marken abgestoßen werden. Zuvor hatte Princess Cruises bereits die Sea Princess und die Sun Princess abgegeben.

Die Sea Princess wurde Anfang November 2020 an Sanya International Cruise Development (SICD) in China verkauft. Sie wird in „Charming“ umbenannt und soll weiter als Kreuzfahrtschiff betrieben werden. Käufer der Sun Princess soll das japanische NGO Peace Boat sein, die das Schiff wohl unter dem neuen Namen Pacific World betreiben will.

Erst vor einem Tag hatte die Royal Caribbean Group bekannt gegeben, die Kreuzfahrtmarke Azamara zu verkaufen, deren Flotte aus drei Schwesterschiffen der Pacific Princess besteht, also ebenfalls frühere R-Class-Schiffe: Azamara Pursuit, Azamara Quest und Azamara Journey. Weitere vier Schiffe dieser Baureihe, die Insignia, Nautica, Regatta und Sirena, sind Teil der Flotte von Oceania Cruises.

Update: Wenige Tage nach Bekanntwerden des Azamara-Deals zwischen Sycamore Partners und der Royal Caribbean Group gab das Investmentunternehmen bekannt, dass die bei Princess Cruises ausgemusterte Pacific Princess Teil der Azamara-Flotte wird. Der neue Name des Schiffs ist noch nicht bekannt.

Die Pacific Princess kam 2002 zu Princess Cruises. Ursprünglich wurde sie 1999 als R3 für Renaissance Cruises in Dienst gestellt worden. Das Boutique-Kreuzfahrtschiff bietet Platz für 670 Passagieren und hat eine Tonnage von BRZ 30.277.

Laut Princess Cruises ist die Pacific Princess mehr als 1,6 Millionen Seemeilen für die Reederei gefahren und unternahm elf Weltreisen.

Eine Übersicht aller in der Pandemie an andere Reedereien, Investoren oder zur Verschrottung verkauften Kreuzfahrtschiffe finden Sie in unserer ständig aktualisierten Übersichtstabelle im Beitrag „Verkäufe und Verschrottungen: Welche Kreuzfahrtschiffe die Reedereien in der Coronakrise ausmustern“.

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