Fincantieri will beim Schiffsbau mit China kooperieren

Fincantieri, Carnival Corp und China CSSC Holdings wollen beim Bau von Kreuzfahrtschiff für den chinesischen Markt eng zusammenarbeiten. Die drei Unternehmen unterzeichneten jetzt eine Absichtserklärung für dieses Ziel. Fincantieri bezeichnet die angestrebte Kooperation als „historisch“.

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In einem möglichen Joint Venture zwischen dem italienischen Werften-Konzern Fincantieri, dem weltgrößten Kreuzfahrt-Unternehmen Carnival Corp und dem größten chinesischen Schiffs-Bauer CSSC sollen erstmals Kreuzfahrtschiffe komplett in China gebaut werden. Fincantieri will in dem möglichen Joint Venture CSSC dabei unterstützen, entsprechende Produktionskapazitäten für Kreuzfahrtschiffe in China aufzubauen.

Und auch Carnival will bei der Kooperation seine Expertise bei der Planung und Entwicklung von Kreuzfahrtschiffen einbringen und dabei eng mit Fincantieri und CSSC zusammenarbeiten. Erst kürzlich hatte Carnival bereits für Aufsehen in der Branche gesorgt mit der Bekanntmachung, dass man die Gründung einer eigenen Kreuzfahrt-Marke speziell für den chinesischen Markt anstrebe. Dabei hatte Carnival bereits davon gesprochen, die Schiffe für diese chinesische Kreuzfahrt-Marke auch in China bauen zu lassen.

Mit dieser geplanten Kooperation würde erstmal in großen Stil Know-how zum Bau von Kreuzfahrtschiff nach China transferiert. Bislang waren chinesische und insgesamt asiatische Werften immer wieder gescheitert beim dem Versuch, im Kreuzfahrtschiff-Bau dauerhaft Fuß zu fassen.

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