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"sponsored by Oceania Cruises" - was bedeutet das für cruisetricks.de?

Midnatsol ab Hamburg: Hurtigruten-Reise mit dem Komfort einer Expeditionskreuzfahrt

Von Hamburg in die Fjorde Norwegens: Als bereits zweites Schiff von Hurtigruten fährt die Midnatsol auf der Nordkapp-Route. Die Reisen haben Kreuzfahrt-Charakter, bleiben aber nahe am Erlebnis der klassischen Küstenroute. Cruisetricks.de war kurz vor der Premiere in Hamburg an Bord der Midnatsol und hat sich das umfangreich renovierte Schiff genau angesehen.

Im Frühjahr 2026 hat Hurtigruten die Midnatsol für 50 Tage nach Dänemark in der Werft geschickt und das Schiff umfangreich renovieren lassen. Was sich dabei alles verändert hat, lesen Sie im Absatz „Umbau und Modernisierung im Frühjahr 2026“. Aber auch schon zuvor hatte die Reederei das Schiff in ein Expeditionsschiff umgewandelt und als „Maud“ eine Weile für den britischen Markt in Dover positioniert.

Midnatsol
Midnatsol in Hamburg

Und so ist die Midnatsol jetzt ein robustes Expeditionskreuzfahrtschiff für rund 550 Passagiere unter norwegischer Flagge und mit überwiegend norwegischer Crew. Zugleich kommen diese Kreuzfahrten ab Hamburg dem Erlebnis der originalen Reise auf der Norwegen-Küstenroute sehr nahe.

Denn anders als große Kreuzfahrtschiffe fährt die Midnatsol entlang der Küste, durch Fjorde und enge Passagen – wie eben auch die Küstenrouten-Schiffe. Statt aber in allen 34 Häfen teils nur sehr kurze Zeit anzuhalten, legt die Midnatsol (und die Finnmarken) längere Hafenstopps dort ein, wo es touristisch attraktiv ist und lässt die Häfen aus, auf denen man auch bei den Küstenrouten-Schiffen ohnehin nicht austeigen könnte.

Auf der norwegischen Küstenroute war die Midnatsol für bis zu 1.000 Passagiere zugelassen, nicht alle natürlich mit Kabine. Da übernachtet dann schonmal der eine oder andere Norweger auf einem Sofa in der Aussichtslounge, wenn er über Nacht mittfährt, um von A nach B zu kommen.

Dieser besondere enge, manchmal vielleicht auch zu enge Kontakt zu den Norwegern geht auf Schiffen der Signature-Flotte verloren. Dafür ist ein kleines Expeditions-Team an Bord, das mit Vorträgen und besonderen Landausflügen für ein intensives Norwegen-Erlebnis sorgen soll.

Ambiente und Design

Zwar ist die Midnatsol ein schon etwas älteres Schiff, Baujahr 2003, was man an der einen oder anderen Stelle natürlich spürt, beispielsweise an der etwas geringeren Größe der Kabinen. Aber die Midnatsol ist sehr gut gepflegt und wurde zuletzt im Frühjahr 2026 umfangreich renoviert.

Das Design an Bord der Midnatsol ist eine faszinierende und überraschend harmonische Kombination aus modernen, skandinavischen Elementen mit Farben und Materialien wie Wolle, Kiefer, Birke, Eiche oder Granit und Elementen des ursprünglichen Designs des Schiffs wie etwa die weiß-gelben Glasbausteine an einigen Stellen im Treppenhaus.

Viel Freifläche auf den Außendecks

Sehr viel Freifläche bietet die Midnatsol am Observationdeck 9. Seit dem Wegfall der zwei Whirlpools, die hier vorderhalb des Schornsteins vor der Renovierung noch vorhanden waren, ist diese Fläche noch größer geworden.

Der Vorteil dürfte sich vor allem bei Nordlicht-Sichtungen zeigen. Denn das Deck lässt sich nun komplett abdunkeln, sodass auch keine Poolbeleuchtung mehr für Lichtverschmutzung am Nachthimmel sorgt.

Wem Whirlpools besonders wichtig sind, wählt für die Nordkapp-Route statt der Midnatsol die Finnmarken, denn dort gibt es die Außen-Whirlpools weiterhin.

Bemerkenswert ist der Umlauf im Freien auf Deck 6. Hier geht es meist beschaulicher zu als am Observationdeck und wer gerne mal nahe am Wasser das Rauschen des Kielwassers am Heck genießt oder über den Schiffsbug in den Sonnenuntergang schauen will, ist hier richtig.

Kabinen und Suiten

Die Kabinen sind – auch dem Alter des Schiffs geschuldet – etwas kleiner als von Kreuzfahrtschiffen gewohnt. Dafür hat das Bad aber beispielsweise Fußbodenheizung. Die Temperatur im Bad und in der Kabine lässt sich also separat regeln.

Aussenkabine 455, U2
Polar-Außenkabine N2, Nr. 455

Wichtig bei der Kabinenwahl: Die Betten sind nicht verschiebbar. Aus einer Kabine mit zwei Einzelbetten lässt sich also keine mit Doppelbett machen und umgekehrt. Je nach Vorliebe sollte man also die passende Variante buchen.

Insgesamt sechs Schuko-Steckdosen mit 220 Volt fand ich in meiner Außenkabine 455, jeweils zwei über der Minibar, dem Schreibtisch und zwischen den Betten. In anderen Kabinen habe ich jeweils nur eine Steckdose gesehen. An den Nachttischlampen gibt es außerdem je eine USB-C-Ladebuchse fürs Smartphone.

Aussenkabine 455, U2
Polar-Außenkabine N2, Nr. 455

Die Schränke sind, je nach Kabinenkategorie unterschiedlich, nicht sehr tief, bieten aber dennoch recht viel Hängeplätze sowie breite Regalbretter. Sehr angenehm: Die Betten sind relativ hoch, sodass man auch größere Koffer unter dem Bett verstauen kann.

Das Bad ist eher klein, die Dusche mit Vorhang und dem robusten Spiegelschrank aus Metall über dem Waschbecken sieht man sein Alter ein wenig an.

Aussenkabine 455, U2
Badezimmer

Eine Minibar und Snacks sind vorhanden, aber separat zu bezahlen und nicht Teil des All-inklusive-Angebots.

Drei Restaurants mit „Norway’s Coastal Kitchen“

Die größten Veränderungen hat Hurtigruten auf der Midnatsol im Vergleich zum früheren Küstenrouten-Betrieb bei der Gastronomie vorgenommen. Das gleiche Restaurant-Konzept gibt es auch auf dem Schwesterschiff Trollfjord, das auf der Spitzbergen-Route ab Bergen und auf der Nordkapp-Route ab Oslo fährt. Aber auch auf der Finnmarken gibt es die drei Restaurants, nur in anderer Anordnung.

Kern des Restaurant-Konzept von Hurtigruten ist „Norway’s Coastal Kitchen“, also eine sehr regional ausgerichtete, skandinavische Küche auf – soweit ich das nach nur einem Tag an Bord beurteilen kann – recht hohem Niveau. Laut Hurtigruten kommen in den Sommermonaten 80 Prozent der Lebensmittel von norwegischen Zulieferern, insgesamt um die 180, im Winter naturgemäß weniger. Dreimal werden auf der Nordkapp-Route frische Lebensmittel geladen, in Tromsö, Bergen und Alesund.

Und um den Passagieren die norwegische Küche noch näher zu bringen, gibt es auf jeder Reise sieben Koch-Shows mit wechselnden Themen.

Hauptrestaurant ist das „Flora“ am Heck auf Deck 5 mit Frühstück und Mittagessen als Buffet und Dinner a-la-carte mit Service am Tisch. Der Name des Restaurants „Flora“ sei, so Hurtigruten, inspiriert von Norwegens Kräutern, Beeren, Pilzen, Blumen, Obst und Gemüse.

Von mittags durchgehend bis zum Abend geöffnet hat die Brasserie Árran mit A-la-carte-Service am Tisch. Das Essen ist grundsätzlich im Reisepreis inkludiert. Wer will kann aber „Upgrades“ bestellen, vom Dry-Aged Rib-Eye-Steak (11,50 Euro pro 100 Gramm) über Dry-Aged Heilbutt (13,80 Euro pro 100 Gramm) bis hin zu lebendig eingekauften Königskrabben aus dem Wassertank für 130 Euro pro Kilogramm.

Brasserie Arran
Brasserie Arran

Der Restaurantname „Árran“ ist laut Hurtigruten das nordsamische Wort für das Feuer in einem traditionellen Lavvo-Zelt.

Brasserie Arran
Brasserie Arran

Als drittes Restaurant ist das Røst zsowohl Fine-Dining gegen Aufpreis als auch das inkludierte Restaurant für Suiten-Passagiere. Für Letztere gibt es hier Frühstück, Mittagessen, Dinner. Das Konzept passt „Norway’s Coastal Kitchen“ und verspricht drei- bis fünfgängige Menüs mit „feinster, arktischer Küche“.

Suiten-Restaurant Rost
Fine-Dining- und Suiten-Restaurant Røst

Nicht-Suiten-Passagiere zahlen im Røst einen moderaten Aufpreis von 26 bis 30 Euro.

Bars, Lounges und Entertainment

Das norwegische Kulinarik-Konzept findet sich auch in der Bar wieder: 20 norwegische Biere gibt es hier, alle im Reisepreis inklusive. Becks oder Warsteiner sucht man hier vergebens. Auch bei den Cocktails gibt es neben den Klassikern auch solche mit norwegischem Touch – sei es über norwegische Spirituosen, sei es aber auch mit besonderen Zutaten wie Seetang.

1893 Bar
1893 Bar, norwegisches Bier

Wie von Expeditionsreisen oder der Küstenroute gewohnt, besteht das Entertainment vor allem aus der grandiosen, norwegischen Landschaft: In der zweistöckigen Aussichtslounge – die „1893 Bar“ auf Deck 8 und die „Lounge 1893“ darüber – auf Deck 9 mit gemeinsamem Panoramafenster nach vorne und zur Seite kann man stundenlang einfach nur sitzen und die vorbeiziehende Landschaft genießen.

Denn auch auf den Signature-Reisen fährt Hurtigruten ständig durch Fjorde und ganz nahe entlang der Küste in norwegischen Gewässern. Land ist meist sehr nahe, sodass es immer etwas zu sehen gibt. Das gibt es auf keiner Kreuzfahrt mit den großen Schiffen und ist die eigentliche Attraktion bei Hurtigruten.

In der „1893 Bar“ steht auch aber auch ein Piano für gepflegte Barpiano-Unterhaltung. Außerdem bietet das Expeditionsteam zum Fahrtgebiet und den Häfen passende Aktivitäten und Vorträge an, auf den Reisen ab Hamburg auch auf Deutsch.

Lecture Hall
Lecture Hall

Und nicht zu vergessen: Die Midnatsol hat mehrere hübsch Lounge-Bereiche, teils ganz ruhig, teils lebhafter mit Kaffee- und Teestation. Und es gibt noch eine klassische Bibliothek, mit echten Büchern und Brettspielen.

Midnatsol: Mein Kurzfazit

Wer Kreuzfahrtluxus und -service braucht, auf die große Abendshow, Pools und Animation nicht verzichten kann, wird auf der Midnatsol nicht allzu glücklich werden. Wer dagegen vor allem die Seereise als solche genießt, inklusive feiner, norwegischer Küche und viel von der norwegischen Küste sehen will, wird sich Hurtigruten zu Hause fühlen. Guten Service gibt es auf der Midnatsol aber trotzdem und die norwegische Crew fällt durch Herzlichkeit und – für viele ebenso wichtig – oft sehr gute Deutschkenntnisse positiv auf.

Promenade, Deck 6
Promenade, Deck 6

Im Vergleich zur klassischen Küstenroute bieten Midnatsol und Finnmarken ab Hamburg inklusive Deutsch als primäre Bordsprache eine spannende Kombination aus Kreuzfahrt-artiger Reise mit längeren Hafenstopps an den touristisch interessanten Orten und intensivem Norwegen-Erlebnis der historischen „Hurtigruten“.

Angenehm ist im Vergleich zur traditionellen Küstenroute das All-inklusive-Konzept. Die Betonung auf norwegische Kulinarik findet man auf allen Hurtigruten-Schiffen, auf der Midnatsol aber mit einem besser zum Kreuzfahrt-Charakter der Reisen passenden Restaurant-Konzept.

Inklusiv-Leistungen auf Signature-Reisen der Midnatsol

Im Reisepreis enthalten sind:

  • Trinkgelder
  • Auswahl an alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken, u.a. auch 20 norwegische Biere (keine Cocktails; nicht im Fine-Dining-Restaurant Røst)
  • Restaurants (Røst für Suiten-Passagiere kostenfrei, ansonsten 26-30 Euro Aufpreis für Dinner)
  • Internet-Zugang
  • Sauna
  • Fitness-Studio
  • Guest Laundry
  • für Suiten-Passagiere zusätzlich: Essen und Getränke im Fine-Dining-Restaurant Røst, Cocktails, Minibar

Getränkepreise auf der Nordkapp-Route der Midnatsol

Die folgenden Getränke-Preise sind Stand September 2026 in Euro.

Softdrinks, Wasser inklusive:

  • Tafelwasser still und Sprudel
  • Softdrinks
  • Säfte
  • Kaffee-Spezialitäten
  • Tee
  • Kombucha

Bier inklusive:

  • 20 Sorten norwegisches Bier

Wein inklusive:

  • Hurtigruten Hauswein Rot, Weiß
  • Mud House Sauvignon Blanc, Neuseeland
  • By Hausmann Chardonnay, Frankreich
  • Orjan Rheingau Riesling
  • Torre del Lalasco Pinot Grigio, Venetien
  • Barbera D’Alba Giacosa Fratelli
  • La Tennerie Foncalieu, Frankreich
  • By Hausmann Pinot Noir, Frankreich
  • Checchi Chianti
  • Mionetto Prosecco Org Ex Dry
  • Puy Cherie Rosé, Frankreich
  • Antikonic Rabarbra @ Jordbaer, Norwegen
  • ALT Blanc de Blancs alkoholfrei
  • ALT Sparkling Rosé alkoholfrei

Spirituosen inklusive:

  • je ein oder zwei überwiegend norwegische Spirituosen: Gin, Wodka, Aquavit, Brandy, Whisky, Magenbitter
  • Captain Morgan White und Dark Rum
  • Olmeca Tequila Silver, Reposado
  • div. norwegische Liköre

Cocktails *: 18,50 Euro (für Suiten-Passagiere inklusive)
alkoholfreie Cocktails *: 12,00 Euro (für Suiten-Passagiere inklusive)
Spirituosen **: 11,50 bis 15,50 Euro (für Suiten-Passagiere teilweise inklusive)

Laden Sie hier die vollständige Getränkekarte der Midnatsol als PDF herunter, Stand: September 2026.

Bordwährung Euro, Bordsprache Deutsch (und Englisch)

Bei den Hamburg-Abfahrten der Midnatsol auf der Nordkap-Route ist die Bordwährung Euro, auf der Spitzbergen-Route im Sommer ab Bergen dagegen norwegische Kronen.

Die Crewmitglieder, mit denen die Passagiere in Kontakt kommen, stammen überwiegend aus Norwegen, vielen von ihnen sprechen auch Deutsch.

Während im Sommer auf der Spitzbergen-Route an Bord Englisch (sowie Deutsch und Norwegisch) gesprochen wird, ist auf der Nordkapp-Linie ab Hamburg Deutsch die Hauptsprache, einschließlich der Tagesprogramm, Durchsagen und Vorträgen.

Wie die Midnatsol zur „Maud“ und wieder zur „Midnatsol“ wurde

Die Midnatsol wurde 2003 als Schwesterschiff der Trollfjord gebaut, auf der Küstenroute eingesetzt. 2021 wechselte sie im Mai 2021 in die Expeditionsschiff-Flotte von Hurtigruten unter dem Namen „Maud“ für den britischen Markt mit Basishafen Dover. Pandemiebedingt verschob sich der Start mehrfach, die erste Fahrt ab Dover begann schließlich am 22. September 2021. Im November 2024 kehrte das Schiff als Midnatsol vorübergehend auf die Küstenroute zurück und blieb nach der Aufspaltung des Unternehmens in Hurtigruten und HX Expeditions in der Hurtigruten-Flotte.

Heute ist die Midnatsol Teil der sogenannten „Signature-Flotte“, also im Kreuzfahrt-Einsatz und nicht auf der regelmäßigen Küstenroute zwischen Bergen und Kirkenes. Im Sommer fährt sie auf der Spitzbergen-Route ab Bergen, in den Wintermonaten auf der Nordkapp-Route ab Hamburg. Auf der Nordkapp-Route fährt sich mit Basishafen Hamburg als zweites Schiff neben der Finnmarken (von 2021 bis April 2025 unter dem Namen Otto Sverdrup), die schon seit 2024 auf dieser Route ganzjährig aktiv ist.

Umbau und Modernisierung im Frühjahr 2026

Vor ihrem Einsatz in der Signature-Flotte ging die Midnatsol im Frühjahr für 50 Tage in die Werft Orskov im dänischen Frederikshavn. Laut Werft wurden in dieser Zeit 243 Passagier-Kabinen renoviert, Restaurants umgestaltet, Lounges und Bars aufgefrischt. Technisch sei das Antriebswellen-Systems erneuert, Thruster, Getriebe und Stabilisatoren überholt, Rohrleitungen erneuert und eine neue Ballastwasser-Aufbereitungsanlage eingebaut worden.

Sauna und Fitness-Studio auf Deck 9 hat Hurtigruten komplett erneuert.

Die deutlichsten Veränderungen aber sind der Wegfall der zwei Whirlpools am Observationdeck vorderhalb des Schornsteins sowie Veränderungen bei den Restaurants.

Observation Deck – hier gab es früher zwei Whirlpools
Observation Deck – hier gab es früher zwei Whirlpools

Auf der Maud lagen noch alle drei Restaurants (Aune, Fredheim und Lindstrøm, so wie heute auf den HX-Schiffen) auf Deck 5. Geblieben ist dort am Heck das Hauptrestaurant Flora (ex Aune) und die konzeptionell neue Brasserie Arran (an Stelle des Fredheim).

Brasserie Arran
Brasserie Arran

Das dritte Restaurant (ex Lindstrøm) hat Hurtigruten jedoch nach oben auf Deck 8 verlegt, das das Fine-Dining- und Suiten-Restaurant „Røst“. Auf Deck 8 liegt es jetzt an Backbord auf einer Teilfläche einer zuvor größeren Lounge und Bar.

Suiten-Restaurant Rost
Fine-Dining- und Suiten-Restaurant Røst

An der Stelle des vorigen Lindstrøm-Restaurants auf Deck 5 ist nun das Expeditions- und Ausflugsteam eingezogen.

Expedition Team, Excursions
Expedition Team, Excursions

Das Auto-Deck aus der Küstenrouten-Zeit gibt es auf der Midnatsol übrigens weiterhin. Das eigene Auto kann man für die Signature-Reisen aber dennoch nicht mit an Bord bringen. Dem Raum nutzt Hurtigruten vor allem als Lagerraum.

Auch für Landstrom ist die Midnatsol ausgerüstet. Wegen zu unterschiedlicher, technischer Systeme in Norwegen und Hamburg kann sie sich in Hamburg allerdings nicht an den Landstrom anschließen. Bei einer Umrüstung des Schiffs wäre es nicht mehr kompatibel zu den Landstromanschlüssen in Norwegen und eine Nachrüstung des Landstroms in Hamburg ist wohl zu teuer oder aufwändig.

Midnatsol (Archiv)
Midnatsol (Archivbild)

Wer einen Vergleich anstellen möchte. 2014 war ich schon einmal mit der Midnatsol unterwegs, damals auf der klassischen Küstenroute von Bergen nach Kirkenes: „Norwegen live: Mit Hurtigruten von Bergen nach Kirkenes“.

Schiffsdaten Midnatsol

  • Baujahr: 2003 (zuletzt 2026 umfangreich renoviert)
  • Bauwerft: Fosen Mekaniske Verksteder, Rissa, Norwegen (heute: Fosen Yard)
  • Flagge: Norwegen (Norwegian Ordinary Ship Register)
  • Tonnage: BRZ 16.151
  • Länge: 135,75 Meter
  • Breite: 21,5 Meter
  • Kabinen: 272
  • Passagiere: 544 (bei Doppelbelegung der Kabinen), maximal 570

Anmerkung*: Cruisetricks.de verbrachte eine Nacht auf der Midnatsol in Hamburg auf Einladung von Hurtigruten.
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Cruisetricks.de verbrachte eine Nacht auf der Midnatsol in Hamburg auf Einladung von Hurtigruten.

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Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

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