Ocean Cay MSC Marine Reserve (Computer-Zeichnung: MSC)

Neue Details zur MSCs Privatinsel Ocean Cay auf den Bahmas

MSC hat weitere Details zur Privatinsel „Ocean Cay MSC Marine Reserve“ in der Karibik bekannt gegeben. Nach einigen Verzögerungen im Bau soll am 9. November 2019 erstmal ein MSC-Kreuzfahrtschiff mit Passagieren in Ocean Cay anlegen.

Sieben weiße Sandstrände mit insgesamt drei Kilometern Länge, ein Leuchtturm, Wassersport, Spa-Behandlungen, ein Restaurant mit Food-Festival-Atmosphäre, Shopping-Bereiche und gegen Aufpreis sogar eine exklusive, kleine Nebeninsel verspricht MSC für Ocean Cay. Alle Details finden sich in der Pressemitteilung zu Ocean Cay von MSC.

Ocean Cay ist eine knapp 0,4 Quadratkilometer große Insel der Bahamas, die früher zur Sandgewinnung genutzt wurde und von MSC komplett umgebaut, gesäubert und renaturiert wird. Über 2.300 Bäume und 7.500 einheimische Sträucher werden gepflanzt. Ein Bereich von 64 Quadratkilometern rund um die Insel wird zum Meeresreservat inklusive Korallen-Aufzucht, in der das Wachstum neuer Korallen gefördert und unterstützt werden soll. Geplant ist auch ein Meereslabor zur Erforschung klimaresistenter Korallenarten.

Ocean Cay MSC Marine Reserve (Computer-Zeichnung: MSC)
Ocean Cay MSC Marine Reserve (Computer-Zeichnung: MSC)

Ocean Cay erhält eine Pier, sodass die Kreuzfahrtschiffe direkt anlegen können und die Passagiere nicht tendern müssen. Da die Insel lediglich 65 Seemeilen von Miami entfernt liegt, sollen die Schiffe bis spät in den Abend an der Insel bleiben können, weil die Fahrtzeit nach Miami unter vier Stunden beträgt. OCean Cay befindet sich 32 Kilometer südlich von Bimini und 105 Kilometer östlich von Miami.

Bilder aus der Bau-Phase

Neben den Neuigkeiten hat MSC auch einige Bilder aus der Bau-Phase der Privatinsel sowie Computer-Zeichnungen des Ziels veröffentlicht, die einen Eindruck vom bisherigen Zustand geben und eine Vorstellung vermitteln, wie die Insel einmal aussehen soll:

Ocean Cay MSC Marine Reserve (Foto: MSC)
Ocean Cay MSC Marine Reserve (Foto: MSC)

Besonderheiten der MSC-Privatinsel Ocean Cay

Im Vergleich zu den von anderen Reedereien bekannten Privatinseln in der Karibik wird Ocean Cay einige Besonderheiten haben. Insbesondere werden einige Leistungen auf der Insel nicht im Reisepreis inklusive sein, sondern extra berechnet.

Essen und Trinken sind auf Ocean Cay nicht im Reisepreis inklusive. Wer ohne Aufpreis essen will, muss dafür in die Restaurants an Bord des Schiffs zurückkehren, das an der Pier liegt. Die Getränke an Land sind nicht in den Getränkepaketen inklusive, jedoch soll es Upgrade-Angebote für die Pakete geben.

Was Essen und Trinken auf der Insel angeht, folgt MSC damit dem Beispiel von Norwegian Cruise Line, wo auf deren Privatinsel Harvest Caye in Belize die Speisen und Getränke an Land ebenfalls separat berechnet werden.

MSCs Ocean Cay hat auch ein eigenes Wlan-Netz. Dafür soll es Tagespässe geben, aber auch ein Upgrade-Paket zu den Internet-Paketen an Bord.

Exklusive Privatinsel nahe Ocean Cay

Wer es besonders exklusiv haben möchte, kann sich in der Nähe von Ocean Cay eine ganz eigene, kleine Privatinsel für den Tag mieten. Der Ausflug dorthin beinhaltet ganztägig ein privates Boot, Liegen mit Sonnenschutz, Getränke und Verpflegung. Was das kosten wird, ist noch nicht bekannt.

11 Kommentare

11 Kommentare zu “Neue Details zur MSCs Privatinsel Ocean Cay auf den Bahmas

  1. Es kommt immer mehr die Tendenz von Kreuzfahrtgesellschaften auf, die Gäste erstmal an Bord zu holen.
    Dann wird abkassiert , was das Zeug hält.
    Was war das früher ein Angebot bezüglich Essen usw. auf Kreuzfahrten !, gegenüber heute !

  2. @Michael Timmer: Die Kunden sind an dieser Entwicklung allerdings auch nicht ganz unschuldig. Denn die meisten schauen beim Buchen so sehr auf den Preis, dass sie vergessen, dass Leistung eben bezahlt werden muss (weil sie eben auch die Reederei Geld kostet). Also stellen sich viele Reedereien auf dieses Konsum-Verhalten ein – möglichst günstiger Basispreis und den eigentlichen Umsatz macht man dann übers Zusatzgeschäft.
    Wobei man das auch insgesamt nicht unbedingt negativ bewerten muss. Der Vorteil dabei ist, dass man sehr günstige Reisen bekommt und an Bord selbst entscheiden kann, wie viel man zusätzlich ausgeben will (statt bei möglichst viel Inklusiv-Leistungen und entsprechend höherem Basis-Preis vor allem diejenigen quer zu subventionieren, die besonders viel essen/trinken) ;-)

  3. Ich bin sehr überrascht was die Reisenden so alles verlangen. Das ist typisch deutsch. Alles soll inkludiert sein. Das ist doch keinen Abzocke sondern was ganz besonderes, wenn wir einen solche Insel besuchen können. Selbst in Spanien bezahlen Sie für einen Liege 6 Euro und für einen Schirm ebenfalls 6 Euro. Da gibt es auch keinen Getränke und Essen am Strand ohne Bezahlung. Wenn wir alles inkludiert haben möchten, dann werden wir mit dem heutigen Reisepreis die Leistungen nicht erhalten. Gerne möchte ich darauf hinweisen, dass die Mitarbeiter der Insel auch gerne am Monatsende Ihren Lohn haben möchten, das geht aber nicht, wenn alles billig und inkludiert ist. Wir freuen uns auf einen Reise im Januar und sind sehr gespannt auf die Insel.

  4. @Heinrich Ostermann: Danke! Da kann ich Ihnen nur rundum zustimmen. Bei den Reederei-Privatinseln ist allerdings zu bedenken, dass dort ursprünglich eben das meiste im Reisepreis inkludiert war und sich das erst in jüngster Zeit ändert. Deshalb haben langjährige Kreuzfahrer das Gefühl, dass ihnen da etwas weggenommen wird – was natürlich, wie Sie richtig feststellen, nicht der Fall ist. Man bucht eine Kreuzfahrt zu bestimmten Bedingungen – oder eben nicht, wenn einem die Bedingungen nicht behagen …

  5. Schade ist nur ,daß man gezwungen ist auf dieser Privatinsel zubleiben!!!!!
    Ich wollte so gerne auf den Bahamas mit den Schweinen schwimmen.

  6. @Ramona F.: Die „Schweineinsel“ ist viel zu weit weg, das würde eh‘ nicht gehen. Die Bahamas erstrecken sich insgesamt über eine Fläche von 650 mal 750 Kilometern …

  7. @Ramona F.: Du brauchst ja einfach nur eine Route auswählen wo 2-3 Tage auf den Bahamas verbracht werden, dann kannst den Ausflug zur „Schweineinsel“ einfach selbst buchen/organisieren, Gibt es sehr gute Angebote online.

  8. Natascha S.: Wenn ich gewußt hätte ,daß für “ Singles“ überhaupt keine Freizeitaktivitäten vorhanden sind hätte ich niemals diese Route gebucht!!!!!
    Ich alleine brauche keine einsame Insel und jeder Passagier kann auch nicht tauchen!!!!!
    Das nächste Mal gehts mit mein Schiff auf Reisen !!!!!

  9. Verstehe deine „Wut“ nicht wirklich. Mache eigentlich nur Kreuzfahrten und man kann sich wohl vor jeder Buchung über alles sehr genau informieren, damit man die richtige Route findet.
    Wer natürlich gerne mehr für die gleiche Leistung bezahlt fährt mit „Mein Schiff“

  10. Natascha ….deine ,du ?????
    Kennen wir uns????
    Sie schreiben im Namen der MSC……
    Mein Schiff ist nicht teurer.
    Man bezahlt nur bei mein Schiff im Vorfeld was die MSC im Nachhinein abkassiert.
    Ach und bei Benachrichtige mich über Kommentare,habe ich kein Kreuz gemacht.
    Bitte berücksichtigen!
    Vielen Dank

  11. @Natascha A. & Ramona F.: In diesem Beitrag geht es im Ocean Cay und nicht um die Frage, ob MSC oder TUI Cruises besser ist. Ich bitte daher um Verständnis, dass ich die Diskussion an dieser Stelle beenden möchte. Wenn Sie da privat weiter diskutieren möchten, vermittle ich gerne E-Mail-Adressen.

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