Norwegian Cruise Line Holdings wertet die Kundentreue-Programme seiner Kreuzfahrtmarken NCL, Oceania Cruises und Regent Seven Seas Cruises auf: Im Rahmen eines „Loyalty Status Honoring Program“ wird der Status von Passagieren bei einer der drei Marken künftig auch bei den Schwestermarken anerkannt und mit den entsprechenden Zusatzleistungen bedacht.
Das „Loyalty Status Honoring Program“ tritt für Kreuzfahrten mit Beginn ab 15. Oktober 2025 in Kraft. Die Mitglieder der drei Treuepogramme Latitudes Rewards, Oceania Club und Seven Seas Society werden ab diesem Tag auch bei Kreuzfahrten mit einer der Schwestermarken in einen äquivalenten Status eingestuft und erhalten die entsprechenden Zusatzleistungen.
Anders als beim Status-Match innerhalb der Royal Caribbean Group erhalten die Passagiere bei NCLH aber nicht permanent die jeweils äquivalenten Statusstufe. Sie werden stattdessen aber bei jeder einzelnen Kreuzfahrt mit einer Schwestermarke so behandelt, als hätten sie den jeweiligen Status.
Letztlich ist das aber eher nur ein formaler Unterschied, denn Punkte zum weiteren Aufstieg sammeln können Kunden in den Programmen beider Reederei-Unternehmen nur mit Kreuzfahrten der jeweiligen Marke, in der sie den Status tatsächlich durch Reisen erworben haben. Punkte werden also immer nur spezifisch für das Treueprogramm derjenigen Marke gesammelt, mit der der Kunde tatsächlich unterwegs ist.
Die Statusstufen der drei Kundentreue-Programme werden bei NCLH nach dem folgenden Muster anerkannt und angewendet:
| NCL: Latitudes Rewards | Oceania Cruises: Oceania Club | Regent Seven Seas Cruises: Seven Seas Society |
| Bronze | Bronze | Bronze |
| Silver | Silver | Silver |
| Gold | Gold | Gold |
| Platinum | Platinum | Platinum |
| Sapphire | Platinum | Titanium |
| Diamond | Diamond | Diamond |
| Ambassador | President’s Circle | Commodore |
Status-Match bei anderen Kreuzfahrt-Unternehmen
Die Royal Caribbean Group hat einen Status-Match schon seit vielen Jahren. Dort wird der Treueprogramm-Status, den ein Passagier bei einer der Marken Royal Caribbean International, Celebrity Cruises und Silversea Cruises erworben hat, in einer vergleichbaren Statusstufe bei den jeweils anderen Marken anerkennt.
Als einzige Kreuzfahrtreederei hat MSC Cruises sogar einen unternehmensübergreifenden Status-Match für den hauseigenen „MSC Voyagers Club“: Einmalig kann man sich bei MSC in einen entsprechenden Status einstufen lassen, wenn man bei anderen touristischen Unternehmen eine gewisse Stufe erreicht hat. Das funktioniert für die Programme vieler Hotel-Ketten sowie konkurrierender Kreuzfahrtreedereien.
In die Treueprogramme der US-Reedereien ist zuletzt Bewegung gekommen, nachdem Carnival Cruise Line sich in seinem „Carnival Rewards“-Programm als Nachfolger für das bislang geltende „VIFP Club“-Programm kürzlich vom lebenslangen Status für die Kunden verabschiedet hatte. Von Juni 2026 an müssen sich die Kunden dort ihren Status regelmäßig neu verdienen.
Carnival Cruise Line ist die erste US-Reederei, die diesen harten Schritt geht und steckt dafür heftige Kritik von ihren Kunden ein. Andere Reedereien haben ihre Programme bislang nicht in eine ähnliche Richtung geändert. Royal Caribbeans CEO Michael Bayley äußerte sich kürzlich zu dem Thema und sprach davon, man wolle einen solchen Schritt im eigenen Treueprogramm Crown & Anchor Society „vermeiden“.





Endlich….. Darauf warte ich schon lange. Mit dem NCL Saphire Status werde ich dann einmal Oceanía ausprobieren.
Servus Christian,
wir sind gerade mir der Oceania Allura auf See Richtung Boston, es ist für uns die fünfte 14-Tage-Freifahrt (108 Cruise Credits). Oceania hat wirklich ein erstrebenswertes Repeater-Programm, Crystal Cruises kommt dem nahe, allerdings ist die Auswahl an Destinationen mit zwei Schiffen beschränkt.
Die aktuelle Übersicht der Benefits: https://de.oceaniacruises.com/oceania-club-benefits
Ein Tipp zum „Priority Terminal Check-In“:
Es gibt verschiedene Linien vor den Check-In-Schaltern, eine davon sollte für Suiten und Club-Mitglieder mit Staus Platinum, Diamond, President’s Circle beschriftet sein. Sollte, ist aber nicht immer und das führt manchmal leider zu Unstimmigkeiten. Denn die einteilende Person hat keine Ahnung was den Club Status angeht, sondern entscheidet nur nach Stateroom-Listen mit entsprechenden Kabinenkategorien (also die Linie zum Anstellen).
Manchmal hilft das Vorweisen des „Boarding Pass“, hier ist der entsprechende „Oceania Club Level“ vermerkt. Bei weiterem Zweifel hilft nur das Vordringen zum Oceania Concierge, der sich bei den Check-In Schaltern aufhält, auch wenn die einteilende Person dagegen protestiert.
Viel Spaß lieber Christian bei Deiner Oceania-Platinum-Kreuzfahrt,
LG Rudi