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"sponsored by Oceania Cruises" - was bedeutet das für cruisetricks.de?

Tipps & Tricks zur Kabinenwahl

cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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Die Kabine ist am Kreuzfahrtschiff einerseits ein Ort, an dem man sich meist nur zum Duschen und Schlafen aufhält. Andererseits ist sie auch das temporäre Zuhause während der Reise und damit nicht ganz unwichtig. Welches sind also die besten und die schlechtesten Kabinen an Bord?

In dieser Podcast-Episode beschäftigen wir uns ausschließlich mit der Wahl der richtigen Kabine. Wobei „richtig“ durchaus für jeden etwas anderes bedeuten kann. Und dabei geht es nicht nur um die Frage, ob Innen-, Außen-, Balkonkabine oder Suite. Auch das jeweilige Fahrtgebiet kann darüber entscheiden, welcher Kabinentyp der attraktivste ist.

Aber neben der Kategorie spielen eben auch viele andere Faktoren eine wichtige Rolle, damit man sich, je nach individuellen Wünschen und Gewohnheiten, in der Kreuzfahrtschiff-Kabine wohlfühlt. Worauf man dabei achten sollte und wann die genaue Lage der Kabine entscheidend ist, darüber sprechen wir ausführlich im Podcast.

Und wir gehen der Frage nach, ob es sich lohnt, den höheren Preis für Buchungskategorien zu zahlen, bei denen man sich die konkrete Kabinennummer schon bei der Buchung aussuchen kann. Oder ob man sich das Geld sparen und auf die von der Reederei automatisch zugewiesene Kabine einlassen sollte. Ebenfalls ein Thema: Bieten auf Kabinen-Upgrade und warum ein Upgrade nicht automatisch gut ist.

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In der Aftershow beschäftigen wir uns mit Passagierzahl-Rekorden: Nassau kürzlich mit 33.254 Passagieren an einem einzigen Tag, dem Miami-Rekord von sogar 75.712 Passagierbewegungen an einem Tag, mit entsprechenden Problemen für die lokale Infrastruktur, die aus allen Nähten platzt. Und wir diskutieren, warum sich Miami oder Nassau sich über die stetig steigenden Zahlen freuen, anderswo aber die Sorge um Overtourismus inzwischen überwiegt, wie etwa in Barcelona.

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4 Kommentare

Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

4 Kommentare zu „Tipps & Tricks zur Kabinenwahl“

  1. Balkonkabinen sind nicht immer teurer als Innen oder Aussenkabinen, manchmal sogar günstiger und öfters auch nur ein geringer Aufpreis.
    Jerome soll bitte nicht jammern, Lehrer verdienen gut
    Und manche Lehrerin seit 17 Jahren im Krankenstand ;-)

  2. Moin zusammen,
    Einstiegsbesoldung in BW für Grundschule liegt bei 4,5K, Endstufe ist 5,7K. Ich denke dass dieses kein Anlass ist für Neiddiskussionen oder auch die aus den Medien bekannte Krankenstand-Queen als Normalfall anzunehmen. Wer mit diesem Einkommen als 3- oder 4-köpfige Familie eine Kreuzfahrt buchen möchte der wird schon genau hinsehen müssen ob er sich Innen- oder Balkonkabine leisten möchte. Allgemein sollten wir (wie in Schweden) aufhören aus Einkommen ein Geheimnis zu machen, wirkt gegen Neid und führt zu nachweislich angemesseneren Gehältern weil sich Menschen nicht mehr zu billig verkaufen.

    Nachdem ich bei auf der Norwegian Escape auf deren Transatlantik-Indienststellung direkt unter dem Buffetrestaurant ein nervtötendes Stühlerücken-Erlebnis genießen durfte und zum Glück, da nicht ausgebucht, eine andere Kabine bekommen konnte, achte ich peinlichst auf die „Sandwich-Lage“ – also über und unter der meinen nur andere Kabinen – keine technischen oder Veranstaltungsräume wie im Podcast beschrieben. Liegt eine Balkonkabine am „Ende“ kann es geschehen dass direkt daneben ein laut dröhnender Lüftungsauslass ist, also empfehle ich auch darauf zu achten dass beidseitig andere Kabinen liegen und wegen Geräuschen aus Nachbarkabinen bestenfalls ohne Verbindungstür, denn die sind nach eigener Erfahrung nicht mal „schnarchdicht“.

    Auf der Ocean Princess (nicht mehr im Dienst) hatte ich einst eine Außenkabine (Ocean View) ganz vorn, und so kann ich Jérômes Beschreibug des „aus dem Bett Fallens“ bei Aktivierung des Bugstrahlrudern 1:1 bestätigen. Das Schiff war recht klein und wahrscheinlich waren wir so nah an diesem Technikbereich wie damals Jérôme in seiner Crewkabine. Es war nicht nur laut – die ganze Kabine erzitterte durch die Vibrationen. Und wie beschrieben tatsächlich urplötzlich.

    Wenn das Fahrtgebiet selbst zwischen den Haltepunkten nichts Großes zu bieten hat ist die Innenkabine für meinen Geschmack durchaus empfehlenswert, bei den spektakulären Fahrtgebieten wie Alaska, Schärgengärten, Arktis, Antarktis oder auch Panama-Kanal-Durchfahrt finde ich die Balkonkabine schon bereichernd. Morgens den Vorhang zur Seite zu schieben und von ganzen Walherden überrascht zu werden, das ist schon was, auch Eisbergeszenarien, Wolkenformationen oder sensationelle Sonnenauf- und Untergänge können zu sofortiger Foto-Aktion animieren. Im Februar 2025 war es sogar in der Antarktis bei windgeschützter Lage des Schiffs auf meinem Balkon sonnig-warm, jedoch wegen des immer noch existenten Ozonlochs war Vorsicht geboten bezüglich UV-Strahlung.

    Wer auf Ruhe im Kabinengang besonderen Wert legt sollte vielleicht darauf achten, dass in der Nähe der Kabine keine Einrichtungen liegen die viel Personenverkehr bewirken wie ein Kid’s Club, Zugang zum Brücken-Schaufenster (wie auf QM2) oder Laundry Rooms, eine Lage am Gang-Ende wäre dann vielleicht besser, auch wenn dann Schiffsbewegungen vielleicht stärker wahrnehmbar sind. Mich stört Schaukeln gar nicht.

    Eine besondere Kategorie sind noch die „Virtual Balcony Staterooms“ wie z.B. auf der Oasis Class von Royal Caribbean zu finden. (Quantum und Icon Class auch?). Da hinein hatten wir mal zwei Jugendliche gesteckt, wir zwei Erwachsenen hatten eine Balkonkabine auf einer Karibikfahrt. Es gibt ein bodentiefes hoch auflösendes LED-Display das mittels Kamera den seitlichen Blick auf einer echten Balkonkabine simuliert, witziges Feature, finde ich! Deutlich günstiger natürlich und vielleicht eine nette Alternative zur teureren Variante.

    Im Bericht über Grönland hörten wir wieder über das Restlicht-Problem, also dass die Kabine nicht vollständig zu verdunkeln war. Wenn es nur der Schlitz zweier Vorhangteile wäre könnte man sich mit drei Wäscheklammern helfen, wenn aber der obere oder seitliche Abschluss der Vorhänge viel Licht durch lässt, dann hilft nur die Schlafmaske. Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, hilft mir auch im Sommer wenn ich daheim nachts die Fenster sperrangelweit offen lassen möchte zum Durchlüften. Man kann sich wirklich daran gewöhnen *lg*. Nicht alle haben guten Tragekomfort, aber ich habe ein Modell von dm entdeckt, das ich echt empfehlen kann: schmiegt sich gut an, hat zwei prima verstellbare Gummischlaufen, so dass man die Sitzfestigkeit gut anpassen kann, und als Clou: ein Kühl-Gel-Pad! Wenn es an der All-Inclusive-Bar zu dolle zuging, kann man am Abend die Gurkenscheiben-Augenkühlung auch gemüsefrei haben *g* [Ebelin Schlafmaske mit Kühlgel-Pad, EAN 4067796190786] Das Pad kann man raus nehmen, um es in den Kühlschrank zu stecken, oder auch um es gar nicht zu nutzen.

  3. @Volker: Beim Thema Lichteinfall und Schlafmaske bin ich ehrlicherweise auch ein wenig zickig: Warum soll ich mich an eine Schlafmaske „gewöhnen“ (i.e. damit herumquälen, bis ich es irgendwann nicht mehr als Qual empfinde), nur weil die Reederei es nicht fertig bringt, in einer teuer zu bezahlenden Kabine der Blende, die den Lichteinfall blockieren solle, nicht fünf Zentimeter mehr Holz oder einen Vorhang nicht 10 Zentimeter mehr Breite gönnen will? Klar kann man sich behelfen, aber ich fahre ja nicht in Urlaub, um mir dann Mängel schönzureden und selbst zu beheben ;-) Die definitiv bessere Lösung wäre, wenn man solche lösbaren Probleme einfach seitens des Schiff-/Kabinenbaus behebt.

  4. Ach ja…. lieber Franz, Du hast ja Recht, als Dauerreisender mit an die 100 Hotelübernachtungen kann ich natürlich jedes Mal an der Rezeption eine „Protestnote“ hinterlassen, dass gleißend grelle Klimaanlagenpanels meine Nacht erhellen oder die damenstrumpfdünnen Vorhänge null Abdunklung bieten, es ist nach nach vielen Jahren leider keine Besserung in Sicht. Daher bin ich zum einzig sicher wirksamen Mittel geschritten. meiner persönlichen Verdunklung ‚g‘. Bleibt alle gut gekühlt im Süden!

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