Royal Caribbean International hat mit der Star of the Seas ihr zweites Kreuzfahrtschiff der Icon-Klasse übernommen. Der Neubau wurde am 10. Juli 2025 in der finnischen Werft Meyer Turku ausgeliefert. Die Star of the Seas ist weitgehend baugleich mit der Icon of the Seas, die im Januar 2024 in Dienst gestellt wurde.
Die Star of the Seas hat eine Tonnage von BRZ 248.663, ist 364,75 Meter lang, 48,47 Meter breit und bietet in 2.805 Kabinen Platz für 5.610 Passagiere bei Standardbelegung der Kabinen und maximal 7.600. Sie fährt unter der Flagge der Bahamas. Taufpatin wird die Sängerin Diana Ross.
Gemeinsam mit der Icon of the Seas ist die Star of the Seas als zweites Schiff der neuen Icon-Klasse das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Zu ihrer Jungfernfahrt soll sie im August 2025 ab Port Canaveral in See stechen. Zuvor wird das Schiff noch für finale Ausrüstungsarbeiten nach Cádiz in Spanien überführt.
Lokale Medien in Cadiz hatten zunächst berichtet, dass die Star of the Seas wegen anhaltender Metallarbeiterstreiks dort nicht für letzte Arbeiten in die Navantia-Werft in Spanien gehen würde. Nun schreibt Royal Caribbean in der aktuellen Pressemitteilung allerdings, das Schiff werde dennoch nach Cadiz gehen. Nachfragen zum genauen Sachverhalt ließ die Reederei unbeantwortet.
Wie ihr Schwesterschiff bietet die Star of the Seas zahlreiche thematisch gestaltete Erlebnisbereiche, darunter:
- Thrill Island mit dem Wasserpark „Category 6“, der sechs Wasserrutschen umfasst, darunter Familienrutschen und eine Freefall-Rutsche.
- Chill Island, ein Poolbereich über drei Ebenen mit vier Pools, darunter „Royal Bay“, laut Reederei der größte Pool auf See.
- Surfside, ein Familienbereich mit Wasserzonen für Kleinkinder, einem Familienrestaurant und Spielangeboten.
- Aquadome, ein gläserner Kuppelbereich mit Blick aufs Meer, tagsüber Ruheraum, abends Veranstaltungsort mit artistischen Shows.
- The Hideaway, ein exklusiver Erwachsenenbereich mit einer Infinity-Pool-Terrasse in 41 Metern Höhe über dem Meeresspiegel.
Hinzu kommen Bereiche, die bereits von anderen Schiffen der Royal-Caribbean-Flotte bekannt sind und für die Icon-Klasse weiterentwickelt wurden, darunter die Royal Promenade mit bodentiefen Fensterfronten und der zentralen Skulptur „The Pearl“, der Parkanlage „Central Park“ mit Tausenden echter Pflanzen sowie ein neues Abendrestaurant im Stil eines Supper Clubs der 1930er-Jahre.
In Vergleich zur Icon of the Seas hat Royal Caribbean nur geringfügige Veränderungen vorgenommen. Insbesondere gab es Anpassungen in den Familien-Bereich, basierend auf Kunden-Feedback. Surfside beispielsweise wurde für Kinder im Alter von um die zehn Jahre optimiert. In den Teenager-Bereichen legt die Reederei auf der Star of the Seas einen größeren Schwerpunkt auf Aktivitäten abseits von Bildschirmen. The Pearl wurde farbenfroher gestaltet, der Supper Club hat ein neues Thema bekommen, Chicago Lincoln Park Supper Club statt New York’s Empire Supper Club.
Wie schon die Icon of the Seas wird auch die Star of the Seas mit Flüssigerdgas (LNG) betrieben. Das Schiff verfügt zudem über ein Abwärmerückgewinnungssystem und einen Anschluss für Landstrom.
Die „Star of the Seas“ wird nach ihrer Indienststellung wöchentliche Kreuzfahrten in die östliche und westliche Karibik unternehmen, mit Zwischenstopps unter anderem auf Royal Caribbeans privater Insel Perfect Day at CocoCay auf den Bahamas.





Klasse. Bitte mehtr von solche tollen Schiffen!! Wer sich das ausgedacht hat, dem gehört ein Orden verliehen. Nicht ohne Grund ist Bernard Meyer mein absolutes Idol und einer der großartigsten Menschen, die je gelebt haben.