Trinkgeld bei Costa bald inklusive

Trinkgelder sind bei Costa bald im Reisepreis inklusive. Für die Tarif-Kategorie „FlexPreis“ und bei Gruppen-Buchungen gilt die Neuregelung des Trinkgelds bei Costa ab dem 10. März 2017. Bei allen anderen Buchungskategorien sind die Trinkgelder ab dem Winterkatalog 2017/18 inklusive.

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Bislang belastet Costa das freiwillige Service-Entgelt von 10 Euro beziehungsweise 12,50 Dollar pro Person und Tag automatisch dem Bordkonto. Passagieren steht es aber frei, diese Beträge ganz oder teilweise stornieren zu lassen.

Die neue Trinkgeld-Regelung bei Costa gilt zunächst für Buchungen in Deutschland, nicht jedoch in der Schweiz. Update: Für Österreich gilt die gleiche Regelung seit 27. März 2017.

Mit der Inkludierung des Trinkgelds in den Reisepreis folgt Costa den deutschen Reedereien AIDA und TUI Cruises, bei denen Trinkgelder schon lange nicht mehr separat berechnet werden, sowie Norwegian Cruise Line, die Trinkgelder (ebenso wie Getränke) in ihrem All-inklusive-Preise für den deutschen Markt seit Kurzem ebenfalls bereits in den Reisepreis einrechnen.

Durch das inkludierte Trinkgeld bei Costa werden die Reisepreise ansteigen, weswegen die Neuregelung nur beim Flex-Preis sofort umsetzbar ist. Bisherigen Preise des gedruckten Katalogs sind dagegen nicht veränderbar, weswegen erst mit Erscheinen des nächsten Katalogs im Frühjahr 2017 das Trinkgeld für die neu gebuchten Reisen ab der Wintersaison 2017/18 inkludiert sein werden.

2 Kommentare zu “Trinkgeld bei Costa bald inklusive

  1. Hallo Franz! Das heisst, dass Kreuzfahrten für CH und Ö einstweilen bei einer einwöchigen Reise um etwa 70,– günstiger sein werden, wie in D? Ich sehe das sehr problematisch, da an Bord unter den Gästen ohnehin so viel geredet und verglichen wird, alle Kategorien in einen Topf geworden werden und es beim Abendessen schon zum Volkssport geworden ist, wer in welchem Reisebüro weniger bezahlt hat … :-)

  2. Hallo Oliver, ob der Preisunterschied nun exakt 70 Euro sein wird, weiß ich nicht, aber ja, so ist es gedacht. Aber das große Problem sehe ich da jetzt ehrlich gesagt nicht, denn es ist doch eigentlich sehr transparent, dass die einen eben die 70 Euro schon im Voraus bezahlt haben und die anderen es eben erst an Bord bezahlen. Aber ich stimme Dir insofern zu als es wohl nicht so abwegig wäre, das Trinkgeld künftig in allen deutschsprachigen Märkten zu inkludieren und entsprechend in die Preise einzukalkulieren.

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