Berlin, FTI Cruises

FTI Crusies’ Berlin an Dreamliner Cruises verkauft

FTI Cruises hat die Berlin an das maltesische Unternehmen Royalton Investment mit dessen offenbar neuer Marke Dreamliner Cruises verkauft. Zuvor hatte FTI bereits angekündigt, seine Kreuzfahrtsparte mit der Berlin als einzigem Schiff aufzugeben. Auch alle verbleibenden Kreuzfahrten der Berlin wurden jetzt abgesagt.

Dreamliner Cruises plant der Pressemitteilung von FTI zufolge einen kompletten Umbau des 1980 gebauten Kreuzfahrtschiffs. Sie soll zu einer modernen, luxuriösen Megayacht werden und den Namen “Dream Goddess” tragen. Die Berlin passe aufgrund ihrer Größe perfekt in die Pläne, Luxusyacht-Kreuzfahrten anzubieten, schreibt Clayton Andreson, CEO von Dreamliner Cruises, in der Pressemitteilung.

Den erzielten Kaufpreis für die Berlin nannte FTI nicht. FTI hatte bereits Ende Juli angekündigt, als Folge der Coronakrise seine Kreuzfahrt-Sparte mit FTI Cruises aufzugeben. Die Berlin war das einzige eigenen Kreuzfahrtschiff von FTI Cruises. Ursprünglich hatte FTI Cruises angekündigt, den Betrieb der Berlin zum 1. November 2020 einzustellen. Infolge des Verkaufs des Schiffs hat das Unternehmen nun alle verbleibenden Kreuzfahrten der Berlin für September und Oktober 2020 abgesagt.

In den 1980ern und 90ern war die Berlin für 13 Jahre und 21 Folgen das TV-Traumschiff im ZDF und trug von 1980 bis 2004 den Namen „Berlin“, bevor es als „Spirit of Adventure“ für die britische Reederei Saga Cruises fuhr. Seit Mai 2012 war das Schiff als „FTI Berlin“ und später „Berlin“ wieder zurück auf dem deutschen Kreuzfahrtmarkt.

Die in Malta ansässige Holdinggesellschaft Royalton Investment besitzt über Tochtergesellschaften nach eigenen Angaben die weltweit größte Flotte an Megayachten. Zu der Holding gehört unter anderem auch SSH Maritime sowie Investments in vorwiegend touristische Unternehmen im Luxussegment.

Weder die Marke Dreamliner Cruises noch deren CEO Clayton Andreson sind augenscheinlich in der Kreuzfahrt-Industrie bislang in Erscheinung getreten. Nähere Details zu den Plänen des Unternehmens mit der Berlin gibt es bislang noch nicht.

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