Asta Lassesen, CEO Hurtigruten Expeditions (Bild: Hurtigruten)

Hurtigruten trennt Expeditions- und Küstenschiff-Geschäft

Hurtigruten teilt das Fähr- und Kreuzfahrtgeschäft in zwei Unternehmensparten auf: Hurtigruten Expeditions und Hurtigruten Norwegen. CEO von Hurtigruten Expeditions wird die bisherige Finanzchefin Asta Lassesen.

Daniel Skjeldam bleibt CEO der Hurtigruten Group. Mit Asta Lassesen bekommt „Hurtigruten Expeditions“ jedoch im Zuge der Umstrukturierung eine eigene Geschäftsführerin. Lassesen ist seit knapp zehn Jahren für Hurtigruten tätig und war zuletzt Chief Financial Officer (CFO) der Hurtigruten Goup.

Hurtigruten setzt seit einigen Jahren auf ein starkes Wachstum im Expeditionsbereich und schreibt in einer aktuellen Pressemitteilung, dass die Nachfrage nach dieser Art von Kreuzfahrten für die Jahre 2021 und 2022 sehr groß sei. Die Gründung eines eigenen Unternehmensbereichs für dieses Geschäft soll dabei helfen, dieses Wachstum weiter voranzutreiben.

Die stetig gewachsene Flotte von inzwischen acht Expeditionskreuzfahrtschiffen bedient inzwischen sowohl klassische Arktis- und Antarktis-Routen wie Nordwestpassage, Grönland, Norwegen und Spitzbergen, aber auch Warmwasser-Fahrtgebiete wie die britischen Inseln, Karibik und Südamerika.

Neu hinzukommen soll 2021 auch Alaska. Von Hamburg aus hat Hurtigruten eine für touristische Zwecke attraktivere Variante der klassischen Postschiffe-Route entlang der norwegischen Küste neu ins Programm genommen.

Aufgegeben hat Hurtigruten aufgrund der anhaltenden Covid-19-Pandemie dagegen die Antarktis-Saison 2020/21. Die Antarktis-Expeditionsreisen von Oktober 2020 bis März 2021 wurden abgesagt.

 „Hurtigruten Norwegen“ auf der klassischen Postschiff-Route

„Hurtigruten Norwegen“ bedient weiter die Postschiff-Route entlang der norwegischen Küste und ist hier weiterhin Fähr-, Fracht- und Passagierschiff in einem. Ab 2021 sind sieben Hurtigruten-Schiffe auf dieser Strecke unterwegs.

Hurtigruten teilt sich die Lizenz für diese Route mit dem Konkurrenten Havila, der bei einer Ausschreibung des norwegischen Staates den Zuschlag für die Hälfte des Geschäfts bekommen hatte und derzeit die dafür nötigen Schiffe bauen lässt.

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