USA-Reisen und selbst Kreuzfahrten mit US-Abfahrthäfen sind gerade nicht sehr beliebt, so scheint es. Cruisetricks.de hat mit dem Nordamerika-Spezialisten CRD Touristik gesprochen, der ausgerechnet jetzt sogar neue USA-Flusskreuzfahrten ins Programm nimmt. Das Interview bringt überraschende Erkenntnisse und hält einige gute Tipps bereit, wie man die vermeintlich so schwierig gewordene Einreise in die USA übersteht.
Ist es für einen Reiseveranstalter mutig, oder gar verrückt, bei der aktuellen, politischen Stimmung neue Ziele in den USA ins Programm zu nehmen? Im Falle von CRD Touristik sind das Flusskreuzfahrten am Columbia River im äußersten Nordwesten der USA in dessen Amerikaprogramm.

„Wer will denn jetzt überhaupt noch in die USA reisen?“ hat Cruisetricks.de die COO und stellvertretende Geschäftsführerin Pia Hambrock und den Produktmanager Fabian Meyer bei CRD Touristik im Zoom-Interview gefragt. Und wer ohnehin in die USA reisen will, bekommt von den beiden außerdem ein paar Expertentipps, wie man sich auf eine reibungslose USA-Einreise vorbereitet und mit welchen Tricks man lange Warteschlangen bei der Immigration vermeidet.
Franz Neumeier: Mit der aktuellen, politischen Stimmung ist das gerade nicht die beste Zeit für Euch als Spezialist für Nordamerika-Reisen, oder? Wie schafft Ihr es, in der aktuellen Stimmung USA-Reisen zu verkaufen, und seien es nur Kreuzfahrten mit US-Abfahrtshäfen?
„Es gibt einen Rückgang, aber nur einen kleinen, und die Nachfrage nach den USA ist weiterhin hoch.“
Pia Hambrock: Uns gibt es ja schon sehr lange, wir feiern gerade 50-jähriges Jubiläum. Entsprechend haben wir auch einen sehr großen Kundenstamm an Wiederholern. Besonders diese Kunden wissen, wofür sie das Land so lieben, was sich nicht verändert hat und warum es sich lohnt, weiter in die USA zu reisen. Diese Kunden sind uns auf jeden Fall geblieben, sie reisen weiter in die USA. Aber auch generell: Es gibt einen Rückgang, aber nur einen kleinen, und die Nachfrage nach den USA ist weiterhin hoch. Es ist und bleibt ein sehr beliebtes Reiseziel.

Franz Neumeier: Man sagt leichtfertig „niemand will mehr in die USA“, aber tatsächlich ist der Einbruch, glaube ich, irgendwo bei etwa zehn Prozent. Das heißt, 90 Prozent reißen ja immer noch dorthin.
Pia Hambrock: Richtig. Die Gründe, warum wir in die USA reisen, haben sich auch nicht geändert. Diese unendlichen Weiten, die wir in den USA erleben, und wunderschöne Städte, die Natur und eben auch Kreuzfahrten. Das gibt es ja alles noch und deshalb gibt es aus unserer Sicht auch keinen Grund, nicht dorthin zu reisen.
Franz Neumeier: Welcher Typ von Urlauber ist das denn, der jetzt in die USA reist? Ich kann mir vorstellen, jemand der noch nie dort war, wird im Moment vielleicht nicht so leicht davon zu überzeugen sein.
Pia Hambrock: Wir machen trotzdem weiterhin Marketing und möchten auch neue Kunden akquirieren. Das klappt auch gut. Was bei uns ganz wichtig ist: Wir haben persönlichen Kundenkontakt und man merkt schon, dass die Verunsicherung gerade bei Neukunden hoch ist. Aber wir merken auch, dass man diese Angst gut nehmen kann, indem man sehr viel von persönlichen Erfahrungen berichtet.
„Man muss ein bisschen mehr beraten, den Kunden vielleicht etwas mehr an die Hand nehmen.“
Das Thema Einreise war sehr groß und wurde in den Medien wirklich ausgeschlachtet. Auch da können wir von unseren Erfahrungen berichten, eben auch von Neuerungen wie zum Beispiel der MPC-App, mit der die Einreise sehr viel einfacher ist. Damit habe ich dieses Jahr keinmal länger als zehn Minuten irgendwo bei der Immigration gewartet, was fantastisch ist.
Ich glaube, dass man ein bisschen mehr beraten, den Kunden vielleicht etwas mehr an die Hand nehmen muss. Andere Kampagnen, die wir machen, sind nur auf Wiederholer ausgerichtet. Gerade wenn wir jetzt über eine Flusskreuzfahrt auf dem Columbia River sprechen, ist das eher etwas für Wiederholer-Kunden als für jemanden, der zum ersten Mal in die USA reist.
Franz Neumeier: Auf die Columbia-River-Kreuzfahrt gehen wir gleich noch ausführlicher ein. Gibt es noch ganz grundsätzlich Argumente, gerade jetzt USA-Urlaub zu machen?
Pia Hambrock: Der Dollar steht gut. Und auch Flugpreise sind deutlich zurückgegangen. Es ist also gerade sehr, sehr attraktiv, wieder in die USA zu reisen und das nach vielen Jahren, wo es eher hochpreisig war.
Franz Neumeier: CRD hat gerade eine neue USA-Destination ins Programm aufgenommen: Flusskreuzfahrten am Columbia River, also ganz im Nordwesten der USA. Das ist zweifellos eine fantastische Reise, das kann ich auch aus eigener Erfahrung sagen. Aber wie ich das gelesen habe, war trotzdem mein erster Gedanke: Warum ausgerechnet jetzt eine neue USA-Destination und noch dazu eine relativ spezielle?
Fabian Meyer: Das ist etwas für diejenigen, die den amerikanischen Kontinent noch intensiver erkunden wollen. Der Columbia River hat diese ursprüngliche Natur. Man geht ein bisschen auf Expeditionsreise, auf den Spuren der Entdecker Lewis und Clark. Das ist schon sehr abseits des klassischen USA-Erlebnisses, das man sonst immer so im Kopf hat. Und genau daher denken wir, dass das bei unseren Kunden gut ankommen wird.

Franz Neumeier: Okay, sprechen wir ein wenig über die Flusskreuzfahrt am Columbia River. Ich war vor ziemlich genau vor 20 Jahren das erste Mal dort und habe bis heute großartige Erinnerungen daran. Was macht den Columbia River aus Eurer Sicht besonders?
Fabian Meyer: Man geht auf diese Entdeckungstouren von Louis und Clarks. Man hat die gewaltigen Berge, die großartigen Bergpanoramen. Man fährt entlang von Weingütern. Man hat gar nicht so im Kopf, was die USA alles zu bieten hat. Die gewaltigen Schluchten, gerade wenn es dann Richtung Snake River geht, da wird es dann schon fast vergleichbar mit dem Grand Canyon, diese enorme Gewalt der Natur.
„Die gewaltigen Schluchten sind fast vergleichbar mit dem Grand Canyon.“
Was auch sehr interessant ist auf der Kreuzfahrt, ist der Kontakt mit Native Americans. Das Bordprogramm ist so gestaltet, dass man die Menschen und ihre Kultur näher kennenlernen kann. Das ist Beispiel ein Experte, der an Bord kommt und sein Wissen über die Kultur und die Geschichte des Landes oder der Region teilt. Oder musikalische Einlagen, die einem diese Kultur näherbringt und einen inspiriert.
Franz Neumeier: Ich habe einen Ausflug in Erinnerung, der hat mich bis heute prägt und im Grunde zu einem Vulkan-Fan gemacht hat – ein Ausflug zum Mount St. Helens. Die Dimensionen sind unbeschreiblich. Da sind riesige Täler, oder es waren einmal bis zu 600 Meter tiefe Täler, die durch den Ausbruch 1980 komplett mit Lava aufgefüllt wurden. Das vor Ort zu sehen, hat mich tief beeindruckt auf dieser Reise. Und das andere waren die gewaltigen Schleusen am Columbia River.
Fabian Meyer: Genau. Das schon ein kleines Highlight. Man fährt bei der Route am Columbia und Snake River durch acht Schleusen und hat da schonmal einen großen Höhenunterschied von fast 120 Metern. Das ist beeindruckend, wenn man bedenkt, dass es sich um eine Flusskreuzfahrt handelt. Und auch die ganze Technik ist spannend.
„Das kann man wirklich nur vom Schiff aus sehen.“
Pia Hambrock: Das kann man wirklich nur vom Schiff aus sehen. Die Schluchten und Landschaften zeigen sich erst aus dieser Perspektive in ihrer ganzen Tiefe. Mit dem Auto oder zu Fuß käme man gar nicht so weit hinein.
Franz Neumeier: Für einen Kreuzfahrtjournalisten eher ungewöhnlich, habe ich vor einigen Jahren mal eine Wein-Tour im Columbia Valley nach Walla Walla gemacht. Die Weine dort gehören zu den besten, die ich je probiert habe, also eine wirklich großartige Weinregion. Kommt man da auch während der Flusskreuzfahrt am Columbia River hin?
Fabian Meyer: Tatsächlich sogar relativ intensiv mit entsprechenden Landausflügen. Und pro Hafen ist auf der Reise auch ein Landausflug im Reisepreis inklusive. Auf jeden Fall kann man damit viel von dieser Destination erkunden.
Pia Hambrock: Vielleicht auch zu erwähnen, weil wir ja ebenfalls sehr viele Mietwagenreisen anbieten: Für diese Weintasting-Touren ist eine Kreuzfahrt sehr viel besser, weil man danach eben nicht mit dem Auto weiterfahren muss.
Franz Neumeier: Beinahe hätte ich es vergessen – wir sollten auch noch kurz über die Reederei sprechen, mit deren Schiffen die Columbia-River-Kreuzfahrten stattfinden.
„Die American Encore von American Cruise Lines wird 2026 überhaupt erst in Dienst gestellt.“
Fabian Meyer: Die Reederei heißt American Cruise Lines. Das ist die größte Reederei für Flusskreuzfahrten in den USA. Am Columbia River fahren acht Schiffe von ACL auf dieser Route. Die Reise, die wir ausgesucht haben, ist mit der American Encore. Die ist komplett neu, wird 2026 überhaupt erst in Dienst gestellt. Von daher können sich die Gäste auf das allerneueste Schiff freuen. Oder, falls gewünscht, gibt es auch Touren mit einem Raddampfer, wo man dieses klassische Flusserlebnis hat, wie man es vom Mississippi kennt. Wirklich wunderschön.
Franz Neumeier: Tatsächlich habe ich selbst auf den Mississippi-Raddampfern mit den Kreuzfahrten angefangen.
Pia Hambrock: Das ist bei unseren Kunden auch so. Die Mississippi-Kreuzfahrten haben wir jetzt schon länger im Programm und die laufen sehr gut. Die Gäste kommen sehr zufrieden wieder und das ist definitiv auch ein Grund für den Ausbau, eben jetzt auch auf dem Columbia River.
Franz Neumeier: Jetzt fliegt man ja natürlich in die USA nicht nur für eine einwöchige Flusskreuzfahrt. Wie kann man den Columbia River, der so ein bisschen abgelegen da ganz oben im Nordwesten der USA liegt, in eine längere Amerikareise einbetten? Was bietet sich da an?
„Von Seattle könnte man auch gleich noch eine Alaska-Kreuzfahrt anhängen.“
Fabian Meyer: Zunächst kann man natürlich einen Mietwagen nehmen und Richtung Seattle fahren, durch das Kaskaden-Gebirge. Und von Seattle könnte man auch gleich noch eine Alaska-Kreuzfahrt anhängen, vielleicht mit Holland America Line, das ist sehr zu empfehlen.
Alternativ könnte man aber auch die typische Washington-Route erleben, Richtung Olympic Park und Mount Rainier. Oder Richtung British Columbia, die Rocky Mountains erleben, bis nach Jasper und Banff oder auch über den Well Gray Provincial Park bis zurück nach Vancouver.
Franz Neumeier: Da ist man dann natürlich mit der Flusskreuzfahrt gleich mal vier Wochen unterwegs.
Pia Hambrock: Wobei wir sehr viele Kunden haben, die mindestens drei Wochen in Amerika sind. Es wäre also keine Seltenheit, da eine längere Reise draus zu machen. Was man natürlich auch immer toll verbinden kann mit der Flusskreuzfahrt ist der Rocky Mountaineer, also der Luxuszug in Westkanada. Und von Seattle kann man ja easy nach Vancouver und von da dann mit dem Rocky Mountaineer weiterfahren.
Franz Neumeier: Die Columbia-River-Kreuzfahrt startet in Portland, Oregon, und endet in Clarkson nahe Spokane, Washington State. Wie kommt man da am besten hin, oder wieder weg?
„Die Flüge könnte man alle über Condor buchen.“
Fabian Meyer: Ab Portland fliegt unter anderem die Condor. Ab Clarkston bietet American Cruise Lines einen kostenlosen Transfer zum Flughafen Clarkston an. Alternativ steht ein kostenpflichtiger Shuttle-Service nach Spokane zur Verfügung. Dort gibt’s die Möglichkeit, einen Mietwagen zu übernehmen. Von Spokane gibt es verschiedene Möglichkeiten: Delta, American Airlines fliegen von dort zu ihren großen Drehkreuzen, oder auch West Jet, mit denen Condor zusammenarbeitet. Da könnte man auch alle Flüge über Condor buchen.
Franz Neumeier: Haben Sie zum Abschluss vielleicht noch ein paar Profi-Tipps, was die Einreisesituation in die USA zur Zeit angeht? Wir haben es eingangs ja schon festgestellt – eigentlich alles halb so wild. Aber ein ungutes Gefühl hat man gerade dennoch …
Pia Hambrock: Also erstmal sollte man das alles in Relation setzen. In diesem Jahr wurden eigentlich gar nicht mehr Leute an der Grenze festgehalten als in den Jahren zuvor. Es wurde nur zum ersten Mal medial aufgegriffen. Rein faktisch gab es immer einen Grund, warum diese Leute an der Grenze festgehalten wurden.
„Ich kann nur jedem die MPC-App ans Herz legen.“
Also: Man sollte einfach beim Esta-Antrag alle Fragen ehrlich beantworten, dann haben Touristen auch keine Probleme. Ansonsten kann ich die MPC-App wirklich jedem nur ans Herz legen, die Daten vorher auszufüllen und für die Einreise zu benutzen, weil man dann zu einem separaten Schalter gehen kann. Dort werden nur Länder abgewickelt, die auch MPC nutzen dürfen.
Auch noch wichtig zu wissen: Wenn man nicht so gut Englisch spricht, kann man den Officer immer bitten, seine Frage nochmal zu wiederholen. Und tatsächlich gibt es für den Worst Case überall auch Übersetzungshilfen, die man am Flughäfen anfragen kann. Und lieber einmal zu oft sagen: „Ich habe sie nicht verstanden“ als eine Frage, die man nicht verstanden hat, falsch zu beantworten. Und natürlich sollte man ernst bleiben und keine Witze machen.
Franz Neumeier: Ich erinnere mich immer noch an meine erste Einreise von Kanada in die USA, da war ich 19. Am Steuer unseres Autos saß ein schon etwas älterer Herr mit geringen Englischkenntnissen, der auf alle Fragen des Grenzbeamten mit einem fröhlich-gutmütigen „yes, that’s right“ antwortete. Obwohl er keine der Fragen verstand. „Yes, that’s right“ war denn auch seine Antwort auf die Frage des Grenzbeamten, ob er etwas zu verzollen habe. Aber das war 1998, da konnte man so etwas mit ein paar freundlichen Worten wieder in Ordnung bringen.
„Alle Dokumente ausgedruckt an der Hand haben: Esta, Rückflugticket.“
Pia Hambrock: Ja, damals ist man mit so was noch leichter durchgekommen. Aber dafür haben wir jetzt bei der MPC auch den Vorteil, dass man viele der Fragen schon online beantworten kann und dann eben nicht alles mündlich machen muss.
Letzter Tipp: Es ist ein großer Vorteil, immer alle Dokumente ausgedruckt an der Hand zu haben, Esta, Rückflugticket. Um klar zeigen zu können: „Ich habe vor, auch wieder auszureisen. Ich möchte gar nicht hierbleiben.“
Franz Neumeier: „Ich will nicht hierbleiben“ sollte man allerdings so sagen, dass nicht der Eindruck entsteht, man hätte etwas gegen die USA, oder gar gegen die Regierung … Aber Scherz beiseite: Vielen Dank für die Tipps. Obwohl ich schon zigmal in den USA war, wusste ich auch noch nicht, dass man bei der Einreise nach einem Übersetzer fragen kann. Wieder etwas gelernt.





Kleiner Erfahrungsbericht (Kreuzfahrt Neuengland plus bisschen Landurlaub, gerade zurück!) zur MPC App am JFK: hat überhaupt nicht oder allenfalls ein bisschen funktioniert. Unser Sohn hatte uns die App empfohlen, wir haben dann bei Ankunft auch die ausgeschilderte Line gefunden und begangen. Um anschließend in einer ganz normalen Line zustehen, völlig durcheinander mit aus anderen Lines kommenden Leuten, mit allen Fragen noch einmal, mit Leuten ohne App, deren Befragung richtig lange dauerte, mit Fotos noch einmal etcpp. Allenfalls da wir die erste „normale“ Line nicht benutzt haben, die dann noch deutlich länger war später, hatten wir einen
Vorteil, aber nicht so wie erwartet und definitiv nicht so wie im Interview beschrieben.
Allerdings haben wir beim Rückflug JFK als sowas von unorganisiert und schlecht erlebt, dass es auch darauf zurückzuführen sein mag.
Man beginnt dann, Frankfurt zu lieben .
@Sabine Hohagen: Ja, JFK ist immer speziell und anders, leider, offensichtlich auch bei diesem Thema. Seit es MCP gibt, habe ich es einmal in Huston und zwei oder dreimal in Miami genutzt und bin damit jedesmal sehr gut gefahren. Absolut verlasen kann man sich aber offenbar nicht darauf.
Gutes Interview, das wieder einmal zeigt, dass die beispiellose Hetze in unseren Systemmedien und die Realität weit auseinander klaffen.
Ich kenne persönlich Leute, die wegen lächerlicher Gründe an der Grenze abgewiesen wurden, und das zwar während der Clinton-Administration. Mit der Regierung hat das überhaupt nichts zu tun, sondern eher mit dem Übereifer des jeweiligen Beamten.
Für EU-Bürger ist der Vorgang überhaupt nicht kompliziert, für Angehörige anderer Länder sieht das anders aus. Eine Bekannte ist vor zwei Monaten mit ihrem Pflegekind aus einem nicht-EU-Land in die USA geflogen, wir haben zu dritt 4 Stunden gebraucht, um erstens alle Anforderungen zu kapieren und die Dokumente zusammen zu bringen und zu scannen bzw. auszufüllen und dann ein ganzes Paket an die Botschaft geschickt. Das Visum ist innerhalb weniger Tage postwendend gekommen, also nicht so heiß gegessen wie gekocht, aber das könnte schon einige Leute abschrecken.
Dazu kommt natürlich der massive Wohlstandsverlust in Europa, was sich auf das Luxusgut Fernreise nicht unbedingt positiv auswirkt.
Beispielsweise Thailand bekommt das besonders deutlich zu spüren.
Und natürlich, wie Du unlängst berichtet hast, ist das gerade bei Deutschen und Österreichern vormals extrem beliebte Reiseziel Las Vegas gerade dabei, sich mit geradezu absurden Preisexplosionen und kleinkarierten Gebühren ins Aus zu schießen. Und natürlich mit der Schließung vieler Attraktionen zu Gunsten von langweiligen Pseudo-Schicki-Micki-Hotels.
Das selbe gilt für die Disney-Themenparks, die in den USA im Gegensatz zu Europa und Japan ebenfalls eine absurde Preissteigerung hinter sich haben.
Ein wesentlicher Faktor ist ohne Zweifel auch der Verfall Kaliforniens, explodierende Preise und Heerscharen von Obdachlosen beispielsweise in San Francisco, was sogar zu einer „human excrement map“ im Internet geführt hat, und die vom Newsom-Regime nur weg geräumt werden, wenn ein kommunistischer Diktator auf Staatsbesuch kommt.
#Iwasoisbessa: Also, über die „Hetze der Systemmedien“ müssen wir uns mal privat unterhalten, denn das ist völlig verquerer Quatsch (sorry, nicht persönlich gemeint). Aber die Diskussion gehört hier nicht her.
Bei allem anderen, was Du schreibst, kann ich nur zustimmen.
Kurzer Erfahrungsbericht zur MPC-App am New Yorker JFK-Airport:
Einreise im August 2025. Wir hatten die App bei der Ankunft im Terminal aktiviert, alles andere hatten wir schon zu Hause vorausgefüllt. Der Weg zu den MPC-Lines war deutlich ausgeschildert, unsere in der App genannte Line problemlos zu finden. Unsere Wartezeit betrug etwas mehr als 10 Minuten. Nach knapp 5 weiteren Minuten waren wir nach der Abgabe unserer Fingerabdrücke und drei Fragen der freundlichen Beamtin durch.
Wir können die Nutzung der MPC-App nur empfehlen. Das war die bei weiten schnellste und problemloseste Einreise in die USA, die wir jemals hatten.