Kreuzfahrt-Reedereien gründen mächtigen Lobby-Verband

Die Kreuzfahrt-Branche tut sich weltweit zusammen. Unter dem Dachnamen „Cruise Lines International Association“ (CLIA) vereinigen sich neun bisher eigenständig agierende Kreuzfahrtverbände zu einem zentralen Dachverband. So will sich die Kreuzfahrt-Industrie mit dann zusammengenommen rund 100 Milliarden Dollar Jahresumsatz eine noch deutlichere Stimme in der Öffentlichkeit und bei der politischen Lobby-Arbeit verschaffen.

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Zum neuen CLIA-Dachverband gehört neben der bisherigen CLIA nun auch das European Cruise Council (ECC) unter seinem neuen Namen „CLIA Europe“, die Asia Cruise Association (ACA), die Passenger Shipping Association (PSA/ACE), sowie die nationalen Verbände AFCC aus Frankreich, ABREMAR aus Brasilien, die Northwest and Canada Cruise Association (NWCCA), die Alaska Cruise Association (ACA) und das International Cruise Council Australasia (ICCA).

Die CLIA soll die Kreuzfahrt-Industrie außerdem bei UNO-Gremien wie IMO und IFO repräsentieren. Für ihre Mitglieder will die CLIA aber neben der Lobby- und Öffentlichkeitsarbeit auch Ansprechpartner beispielsweise für Fragen der Sicherheit, Nachhaltigkeit und Gesundheit sowie den teils komplizierten gesetzlichen Regularien in der Schifffahrt sein.

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