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Warum Alaska so besonders ist

cruisetricks.de Kreuzfahrt-Podcast
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Alaska ist ein Traumziel, dass sich per Kreuzfahrtschiff besonders gut und bequem erkunden lässt. Cruisetricks.de war bereits zum siebten Mal dort unterwegs und wir sprechen darüber, was man in Alaska erleben kann und warum diese Destination nie langweilig wird.

In der vorausgegangen Podcast-Episode haben wir über die MSC Poesia gesprochen, mit der wir im Mai 2026 in Alaska unterwegs waren, nun geht es um die Destination selbst. Wir sprechen darüber, was Alaska als Kreuzfahrt-Ziel so besonders und einzigartig macht – und warum die konkrete Fahrtroute und das Schiff in Alaska weniger wichtig sind als in anderen Destinationen.

Konkret: Wie man selbst auf relativ günstigen Alaska-Kreuzfahrten mit Standardrouten zu den größten Häfen der Region die Natur und die Tierwelt Alaskas intensiv erleben kann. Und wir geben Tipps, wie man das Alaska-Erlebnis noch intensiver gestalten kann.

Aftershow als Bonus und Extra-Podcast für unsere Steady-Abonnenten

In der Aftershow sprechen wir über die Touristengebühren in Griechenland und Island, die einige Reedereien von ihren Passagieren vor Ort kassieren beziehungsweise dem Bordkonto belasten. Wir sprechen darüber, warum das juristisch umstritten ist, weil feststehende Kosten einer Pauschalreise eigentlich in den Reisepreis einkalkuliert werden müssen.

Die Aftershow, ebenso wie die werbefreie Version des Podcasts, ist ein besonderes Goodie exklusiv für unsere Unterstützer via Steady, das wir in einem eigenen, kleinen Podcast bereitstellen. Bei Steady finden Sie als Abonnent eine einfache Anleitung, wie Sie diesen Podcast inklusive der werbefreien Haupt-Show abonnieren können.

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3 Kommentare

Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

3 Kommentare zu „Warum Alaska so besonders ist“

  1. Hallo Franz Neumeier und Jerome Brunelle,
    das war wieder ein sehr interessanter Podcast zu einem spannenden Thema. Wenn ich mir was wünschen dürfte, wenn Hr Neumeier etwas, nein eigentlich viel langsamer sprechen würde und vor allem lauter. Die Stimme wird leider sehr oft zum Flüstern……… Das Sprechtempo und die Stimmstärke von Herrn Brunelle ist top.
    Das soll jetzt keine Kritik sein, sondern nur eine Anregung.

  2. Vielen Dank für das Feedback, das ist sehr wertvoll für uns, denn sowas nimmt man selbst natürlich gar nicht wahr. Ich werde mir Mühe geben, langsamer und lauter/deutlicher zu sprechen. Aber verzeihen Sie mir bitte schon vorab, wenn mir das nicht immer gelingt. Sprechverhalten zu ändern, ist leider ziemlich schwierig weil es sehr viel mit Gewohnheit zu tun hat und Gewohnheiten zu ändern, ist anspruchsvoll.

  3. Moin zusammen!

    Alaska – eine unbedingte Empfehlung. Vielleicht unter den aktuellen politischen Verhältnissen mit Vorbehalt (denn ich hätte keine Lust bei der Einreise mein Smartphone, Tablet und Laptop durchsuchen zu lassen), aber es kommen ja sicher wieder bessere Zeiten. Wie Franz schon bildhaft beschrieb: das besondere Naturerlebnis und auch die Kultur der First Nations (Ureinwohner) sind immer dabei und sogar auf großen Schiffen beeindruckend in der Begegnung. Die Reedereien wissen um das Interesse ihrer Passagiere an Natur und Kultur, es ist ja der dominierende Grund für diese Reisebuchung, und haben stets einen kundigen „Narrator“ an Bord, der über Lautsprecher und auch in Vorträge in den Lounges / Theater die Besonderheit dieses Fahrtgebiets vorstellt. Die karibik-typischen Sonnen-Strand-Alkoholexzesse sucht man an Bord vergebens, statt dessen viele Menschen in gut isolierender Outdoorkleidung mit „meterlangen“ Tele-Objektiven für die Natur- und Tierfotografie – eine gänzlich andere Klientel, was ich als wohltuend empfand. Dennoch muss man auch mit dem Vorurteil aufräumen dass es in Alaska immer nur „kalt“ sei. Es gibt einen alten Temperaturrekord von fast 38°C und Anchorage knackte die 32 Grad im Jahr 2019. Fährt man in die Kalbungszonen von Gletschern herein, dann geht es natürlich herunter bis auf den Gefrierpunkt. So etwas sind aber immer wahrlich ikonische Erlebnisse wenn das Schiff so nah wie möglich an einen „Tidal Glacier“, einen der im befahrbarenWasser endet/kalbt, heranfährt und sich da in zwei bis drei Stunden ganz langsam zwei mal im Kreis dreht. Wenn das Wetter mit spielt wünscht man sich der Moment möge nie enden.

    Ausflüge in die Natur sind ein Muss, denn die Hafenstopps selbst bieten zu wenig von der riesigen Weitläufigkeit der Region. Eine ideale Kombination wäre ein Hinweg von Seattle oder Vancouver nach Seward oder Whittier um dann eine Tour mit einem Mietwagen zu starten. Ob ein RV (Wohnmobil) in Frage käme muss jeder selbst heraus finden. Billig ist Alaska nicht, wegen der sehr kurzen Reisesaison, ich würde es mit Norwegen vergleichen, was man bei Hotelübernachtungen einkalkulieren sollte. Der Roadtrip z.B. von Seward (Kenai Halbinsel) bis nach Valdez (tatsächlich der Havarierungsort der Exxon Valdez!), hie und da eine Tour mit den zahlreichen Ausflugsbooten zur Tier- und Naturbeobachtung, zwei bis drei Tage für den Denali National Park (Mount Denali wurde kürzlich vom Unaussprechlichen wieder in McKinley zurück benannt…), das bietet eine grandiose Ergänzung zum Kreuzfahrtschiff und kann in Art und Intensität nicht verglichen werden, es ergänzt sich gegenseitig perfekt für meinen Geschmack. Solche Unternehmungen erfordern natürlich mindestens 4 oder besser 5 Wochen an Zeitbudget. Wäre Jérôme begeistet von Alaska? Ja, da bin ich sicher!

    Zu Victoria kann auch ich nur Positives sagen: es fühlt sich beinahe britischer an als das Vereinigte Königeich. Es gibt einen regen Verkehr mit Wasserflugzeugen schon aufgrund ihrer Hauptstadtfunktion für British Columbia. Da muss man sich Zeit nehmen das knallbunte Hausbootvietel zu besuchen um die Starts und Landungen der Flugzeuge bei wundervollem Sonnenwetter zu beobachten. Blauer Himmel, das Glitzern des Wassers und die bunten Häuser, die Kamera fotografiert sensationelle Ergebnisse fast von selbst. Natürlich bucht man den British High Tea mit Fruit Scones and Sandwiches im ikonischen Fairmont Empress Hotel und wählt seinen Tee aus eine Teebuch, fachmännisch die Teeblätter begutachtend. Live Pianomusik, während sich die Sonne im Wasser des Hafens spiegelt und von den putzigen gelben Wassertaxis durchschnitten werden, diese Stimmung wird einen vermutlich ein Leben lang begleiten … man kommt schnell zum Ergebnis dass der kurze Pro-Forma-Stopp in dieser kanadischen Stadt weder Victoria nach Vancouver Island im Ganzen gerecht wird. Das muss man auf einem Road Trip durch West-Kanada erkunden, z.B. beginnend in Calgary und die Canadian Rockies überquerend mit Banff, Jasper, Lake Louise, dem Columbia Icefield, dem Johnston Canyon. Von Victoria starten zahlreiche Walbeobachtungstouren. Mit dem Mietwagen fährt man am besten bis zu Tofino und Ucluelet am Pacific Rim, der rauhen Westküste, und auf dem Weg dort hin kommt man an dem atemberaubenden Ort „Cathedral Grove“ vorbei der einen mit einem gigantischen Urwalt aus borealen Regenwaldriesen den Atem raubt. Wild, urwüchsig, und kaum einer kann sich hier dem Drang zum „Bäumeumarmen“ entziehen, wobei es mehrere Menschen dafür bräuchte. Man kann durchaus sein Herz verlieren an den Westen Kanadas und an Alaska!

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