Klaus Hildebrand bei der Taufe der TUI Sonata im August 2010

Premicon-Geschäftsführer Klaus Hildebrand gestorben

Klaus Hildebrand, größter Aktionär (36,75%), Vorstandmitglied und Geschäftsführer der Premicon AG, ist am 2. Dezember nach langer schwerer Krankheit im Alter von 56 Jahren gestorben. Bereits seit Mitte November hatte das frühere Vorstandmitglied Thoma Wirmer Hildebrands Rolle im Premicon-Vorstand vertretungsweise übernommen.

Klaus Hildebrand wurde am 10. Oktober 1954 in München geboren und begann seine Karriere nach einem Betriebs­wirtschaftsstudium bei der Conti-Unternehmensgruppe. 1992 begann Hildebrand neben dem Unternehmensbereich Immobilien das Marktsegment Flussschifffahrt aufzu­bauen und realisierte zwei Flusskreuzfahrtschiffe. 1992 kaufte er von der Treuhandanstalt die Sächsische Dampf­schiffahrt und sanierte sie.

1998 hat Hildebrand die Premicon AG mitgegründet und war seitdem Vorstand des Unternehmens. Außerdem ist er Geschäftsführer und Gesellschafter der Sächsischen Dampfschiffahrt und Aufsichts­ratsvorsitzender der Köln-Düsseldorfer Deutsche Rheinschiffahrt AG.

Die Münchner Premicon AG ist Marktführer für geschlossene Flusskreuzfahrtschiff-Fonds und besitzt 25 Flusskreuzfahrtschiffe, die unter anderem an Kreuzfahrtanbieter wie Vantage, Avalon, Viking und neuerlich auch an TUI verchartert sind.

(Quelle Lebenslauf: FMG FondsMedia)

1 Kommentar zu “Premicon-Geschäftsführer Klaus Hildebrand gestorben

  1. Mit großer Erschütterung habe ich vernommen, dass Herr Hildebrand
    verstorben ist. Als ehemalige Sekretärin der Sächsischen Dampf-
    schiffahrt kenne ich Herrn Hildebrand seit dem Verkauf der Weißen
    Flotte, die dann unter Sächsische Dampfschiffahrt firmierte.
    Herr Hildebrand war stets ein fairer, korrekter und menschlicher
    Vorgesetzter. Er wird in meiner Erinnerung immer ein solcher bleiben.
    Ich wünsche allen – seiner Frau und seinen Kindern aber auch
    den Mitarbeitern der PREMICON – für die Zukunft viel Kraft.
    Sein Tod hat auch bei der Sächsischen Dampfschiffahrt eine
    große Lücke gerissen.
    Es tut mir unendlich Leid

    Uta Bachmann

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