Richard Branson plant Gründung von „Virgin Cruises“

Richard Branson, britischer Unternehmer und Edel-Abenteurer, plant den Einstieg in die Kreuzfahrt. Das berichtet der TV-Sender Sky News. Die Planungen für „Virgin Cruises“ seien in einem frühen Stadium.

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Der TV-Sender beruft sich auf namentlich nicht genannte Insider. Viele Details werden in dem Bericht ebenfalls nicht genannt. Allerdings hat Branson offenbar die US-Unternehmensberatung Allen & Co beauftragt, mit der Entwicklung eines Konzepts zu beginnen. Als anfängliche Investition sollen rund 1,7 Milliarden Dollar geplant sein, etwa zwei Drittel sollen dabei von Banken kommen, ein Drittel von anderen Investoren.

Update: In einem Interview mit dem Handelsblatt hat Richard Branson die Pläne bestätigt und einer deutschen Werft gute Chancen eingeräumt, den Auftrag für die Schiffsneubauten zu bekommen. Daneben werde aber auch mit einer italienischen Werft verhandelt.

Der Hauptsitz von Virgin Cruises soll in den USA sein. Wann Virgin Cruises den Betrieb aufnehmen könnte und welche Art von Kreuzfahrtschiffen die potenzielle neue Reederei betreiben will, ist noch nicht bekannt.

Zu Richard Bransons Imperium gehören unter anderem Fluggesellschaften (Virgin Atlantic, Virgin America), eine Mobilfunk-Gesellschaft (Virgin Mobile) und ein Unternehmen für Weltraumtourismus (Virgin Galactic). Im Herbst eröffnet im Chicago außerdem das erste Hotel der ebenfalls zu Brasons Firmenimperium gehörenden Hotel-Kette Virgin Hotels.

Update 6.3.2014: In einem Interview mit der englischen Zeitung The National aus Abu Dhabi bestätigt Sir Richard Branson die Pläne zur Gründung einer neuen Reederei. Der Sitz der Reederei soll in Miami sein. Geplant seien zunächst zwei Schiffs-Neubauten für 2019. Als Fahrgebiete seien das Mittelmeer und die Karibik angedacht.

3 Kommentare zu “Richard Branson plant Gründung von „Virgin Cruises“

  1. Es tut fast schon weh diesen Artikel zu lesen. Wie schafft man so viele (Tipp-)Fehler in einem so kurzen Text? Sie sollten sich mehr Zeit beim Schreiben nehmen.

  2. Sorry, bei dem Beitrag war ich tatsächlich etwas in Eile und mit einem verletzten Finger ist das Tippen leider auch nicht gerade die helle Freude ;-) Drei Fehler habe ich gefunden und korrigiert …

  3. Na, da sind wir mal gespannt, ob dem umtriebigen Herrn noch ein Konzept einfällt, das es so noch nicht am Markt gibt. Karibik und Mittelmeer klingt allerdings nach „Klassikern“ der Kreuzfahrtbranche. Deutsche Werft kann ja wohl nur Meyer bedeuten. Für das strukturschwache Emsland ist der Boom beim Neubauten sicher ein Segen – und wenn Herr Meyer es noch hinbekommt, dass auch seine zugekauften Arbeiter mit Werksverträgen vernünftige Arbeits- und Lebensbedingungen bekommen, dann kann man sogar mit einigermaßen gutem Gewissen auf diesen Schiffen mitfahren.

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