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Royal Caribbean bestellt Discovery-Class-Schiffe bei Chantiers de l’Atlantique

Die Planungen für die neue „Discovery“-Schiffsklasse sind schon seit rund zwei Jahren ein offenes Geheimnis, jetzt hat Royal Caribbean offiziell den Bau der ersten beiden Discovery-Class-Schiffe plus vier weitere Bauoptionen bei der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique beauftragt. 2029 soll das erste Kreuzfahrtschiff der Discovery Class in Dienst gehen, das zweite im Jahr 2032.

Viele Details sind zu den Schiffen der Discovery Class bislang nicht bekannt und auch die aktuelle Pressemitteilung liefert keine weiteren Einzelheiten. Klar ist aber, dass die neue Schiffsklasse deutlich kleiner werden soll als die derzeitigen Schiffe der Icon- und Oasis-Class.

Die Versprechen der Reederei sind vollmundig: „Diese Schiffe werden zeigen, was möglich ist, wenn Design und Zweckmäßigkeit aufeinandertreffen, (…)“, schreibt Jason Liberty, Chairman und CEO der Royal Caribbean Group in der Pressemitteilung. „Durch unsere Partnerschaft mit Chantiers de l’Atlantique nutzen wir (…)  neue Technologien, um die Branche für die kommenden Jahrzehnte erneut neu zu gestalten.“

In der Vergangenheit hat die Royal Caribbean Group solche Versprechen allerdings auch immer eingehalten und innovative Schiffe mit unerwarteten und bis dahin für technisch kaum machbaren geltenden Features auf den Markt gebracht.

Mutmaßlich ist die Discovery Class als Ersatz für die alternden Kreuzfahrtschiffe der Radiance- und Vision-Class gedacht, die bereits jetzt zwischen 21 und 29 Jahre alt sind. Das erste Schiff der Vision Class, die Grandeur of the Seas, wurde 1996 in Dienst gestellt, aber auch das jüngste Schiff der Radiance Class, die Jewel of the Seas, ist mit Baujahr 2004 bereits 21 Jahre alt. Die Schiffe dieser beider Schiffsklassen haben eine Tonnage von deutlich unter BRZ 100.000 und bieten Platz für um die 2.500 Passagiere.

Zeitweise war auch die Meyer-Werft in Papenburg im Gespräch für den Bau der Discovery Class. Was den Ausschlag für Chantiers de l’Atlantique gegeben hat, ist nicht bekannt. Zuletzt jedoch hatte MSC Cruises einen umfangreihen Rahmenvertrag mit der Meyer-Werft geschlossen, sodass es dort möglicherweise auch gar nicht mehr genug freie Bauslots für Royal Caribbean gegeben hätte.

21 Kreuzfahrtschiffe hat Chantiers de l’Atlantique bereits für die Royal Caribbean Group gebaut, das erste 1985 mit der Sovereign of the Seas, damals das größte Kreuzfahrtschiff der Welt. Zwei weitere Schiffe sind mit der Celebrity Xcite (geplant für 2028) sowie dem siebten Oasis-Class-Schiff (2028) für Royal Caribbean International derzeit in Frankreich in Bau.

Bei Meyer Turku entsteht für Royal Caribbean außerdem gerade das Icon-Class-Schiff Legend of the Seas, zwei weitere dieser Klasse sind dort für Auslieferung in den Jahren 2027 und 2028 beauftragt. Und für Celebrity Cruises sind aktuell 20 Flusskreuzfahrtschiffe bei einer Werft in den Niederlanden beauftragt, die von 2027 bis 2031 in Dienst gehen soll.

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Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

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