Seabourn plant zwei Expeditionskreuzfahrtschiff-Neubauten

Seabourn plant den Neubau von zwei Expeditions-Kreuzfahrtschiffen. 170 Meter lang sollen die Schiffe werden und Platz für 264 Passagiere bieten. Die Werft-Unternehmen T. Mariotti und Damen sollen die beiden Schiffe gemeinsam bauen.

Seabourn gab bekannt, dass man für den Bau der zwei Expeditions-Kreuzfahrtschiffe einen Vorvertrag unterschrieben habe. Die Schiffe sollen im bis Juni 2021 beziehungsweise Mai 2022 fertiggestellt sein. Für die Neubauten gehen T. Mariotti und die Damen Shipyards Group eine Partnerschaft unter dem Namen „Mariotti Damen“ ein.

Zwar hatte Seabourn in begrenztem Umfang schon seit einigen Jahren Antarktis-Kreuzfahrten und expeditionsartige Reise in warmen Fahrtgebieten im Programm. Nun will die amerikanische Ultraluxus-Reederei aber intensiv ins Expeditionsgeschäft einsteigen, das derzeit einen regelrechten Boom erfährt.

Die neuen Schiffe mit einer Tonnage von BRZ 23.000 sollen mit Eisklasse PC6 ausgestattet sein, aber nicht nur in der Arktis und Antarktis, sondern auch in warmen Expeditions-Fahrtgebieten eingesetzt werden. Sie sollen ein innovatives, neues Design für Luxus-Expeditionen haben, aber auch viele der Features beibehalten, die man von Seabourn gewohnt ist. Auf genauere Details geht die Reederei in der aktuellen Presseinformation dazu nicht ein.

Zur Ausstattung der Schiffe sollen neben 24 Zodiacs auch zwei U-Boote gehören. Das erste Seabourn-Expeditionsschiff soll die Sommersaison zunächst in der Arktis verbringen und dann in die Antarktis wechseln.

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