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Video: Meine Lieblingsplätze und Highlights der Costa Toscana

Auf der Costa Toscana war ich schon einmal zur Taufe im Juni 2022 … und jetzt noch einmal, um Euch ein Video mit den Highlights des Kreuzfahrtschiffs und von meinen Lieblingsplätzen an Bord mitzubringen. Und auch Kapitän Pietro Sinisi verrät im Video persönliche, welches seine beiden Lieblingsorte auf der Costa Toscana sind. Begleitet mich mit an Bord der Costa Toscana.

Außerdem finden Sie bei cruisetricks.de ein ausführliches Schiffsportrait der Costa Toscana, eine umfassende Bildergalerie zum Schiff und auch eine Podcast-Episode, die sich mit der Costa Toscana beschäftigt.

Ich nehme Euch mit auf die Piazza del Campo, auf die Glasboden-Brücke am Heck des Schiffs und die Bar Orizzonte mit ihrem wunderbaren Blick. An der Infinity Bar am Heck der Costa Toscana stoße ich mit einem Aperol Spritz auf Euch an und zeige Euch meine Lieblingsbar, die Campari Bar. Die besten Cocktails an Bord der Costa Toscna gibt’s übrigens genau an diesen beiden Bars: Infinity und Campari Bar.

Ich bin früh aufgestanden, um Euch den Sonnenaufgang vom Volate Skywalk aus zu zeigen und steige für Euch mit der Kamera in die zwei rasantesten Wasserrutschen im Splash Aqua Park.

Es gibt einen Blick in eine Kabine, nämlich die Balkonkabine 12315 am Heck der Costa Toscana mit ziemlich großem Balkon und Blick auf die Infinity Bar.

Und natürlich teste und zeige ich Euch das Essen auf der Costa Toscana: Die Amarillo-Eisdiele an der Piazza dei Miracoli, das Hauptrestaurant L’Argentario, die Kiki Poke Bowls, die Pizzeria Pummid’Oro inklusive eines riesigen 500-Gramm-Mozarellas, das leckere Sushi von Sushino und vor allem: das großartige Spezialitäten-Restaurant Archipelago, unter anderem mit einem Menü des spanischen Drei-Sterne-Kochs Angel Leon, der sich auf Zutaten aus dem Meer spezialisiert hat. In jedem Gericht – außer der Nachspeise – sind bei ihm Meeresfrüchte wie Seeigel, Algen oder Plankton oder Fisch enthalten. Wer’s wenige experimentell mag, wählt eines der beiden anderen Menüs, die ebenfalls von absoluten Spitzenköchen entwickelt wurden.

Seid Ihr schon einmal auf der Costa Toscana oder ihrem Schwesterschiff Costa Smeralda gewesen? Wie hat Euch das Schiff gefallen und welches sind Eure Lieblingsplätze? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Anmerkung*: Cruisetricks.de fuhr auf der Costa Toscana auf Einladung von Costa Cruises.
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Cruisetricks.de fuhr auf der Costa Toscana auf Einladung von Costa Cruises.

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23 Kommentare

Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

23 Gedanken zu „Video: Meine Lieblingsplätze und Highlights der Costa Toscana“

  1. Lieber Franz,
    im Artikel fragst du:
    Seid Ihr schon einmal auf der Costa Toscana oder ihrem Schwesterschiff Costa Smeralda gewesen?

    Natürlich nicht !
    Selbst wenn mir jemand eine Reise mit einem Costa-Schiff schenken würde,
    so sage ich, nein danke, nicht mit Costa !
    Nicht dass Du nun vielleicht denkst, ich bin einer der Überlebenden der Costa Concordia.

    Nein, aber manche Reedereien mag ich einfach nicht, und habe ich auch nie mögen,
    so etwa auch AIDA (das ist jetzt aber nur ein Zufall, dass die zu Costa gehören)

    Liebe Grüße
    Manfred

  2. @Manfred; Ich finde solche pauschalen Hassbotschaften immer sehr schade … Dinge ablehnen, die man nicht einmal aus eigener Anschauung kennt und dann noch nicht einmal begründet, warum genau man etwas nicht mag. Ich bemühe mich bei cruisetricks.de immer, sachlich zu argumentieren, Hintergründe zu erklären, Fakten zu liefern – das erhoffe ich mir umgekehrt auch von meinen Lesern, wenn sie Kommentare verfassen. Warum lehnst Du Costa so vehement ab? Was ist daran „natürlich“, dass man etwas für undenkbar hält, das jedes Jahr Hunderttausende andere Menschen durchaus gut finden und buchen? Und warum lehnst Du es so strikt ab, obwohl Du die Produkte offenbar noch nicht einmal genauer kennst? Da würde ich mir einfach mehr Sachlichkeit und echte Argumente wünschen, damit es für andere Leser einen Mehrwert hat …

  3. Lieber Franz,

    tolle Arbeit, dieses umfangreiche Portrait. Da sage noch einer, Reisejournalisten würden nur am Pool liegen und sich Cocktails reichen lassen. Das ist eine Menge Mühe, die da erforderlich ist, ohne ruhige Minute. Ich war ja eine Woche an Bord der MSC Seashore (nachts vom 21. auf den 22.04. kamt Ihr uns entgegen, falls Du genau da an Bord der Toscana warst), die etwas kleiner ist, und habe längst nicht alles erlebt & gemacht was dort möglich ist, obwohl in Civitavecchia an Bord geblieben.

    Ich hätte jetzt gesagt, dass die Seashore das für mich attraktivste italienische Schiff im Mittelmeer der Saison 2023 ist – mit den „nach innen“ gerichteten Meraviglia-Class und World-Class-Schiffen von MSC und den Farcus-Schiffen von Costa kann ich in sonnigen Destinationen nichts anfangen. Aber die Toscana legt ja doch noch eine Schippe drauf. Auch wenn man teilweise voneinander „abguckt“, wie mit den Glasbrücken oder den Infinity-Whirlpools auf dem umlaufenden Sonnendeck bzw. dort am Heck.

    Was mir aber im Portrait auffällt: die Kabine der Toscana scheint funktional alles dem bunten Design unterzuordnen. Ich nehme in der Regel (zu) viel Bekleidung mit auf die Reise, lege aber auch Wert auf eine ordentliche Kabine. Dafür brauche ich Stauraum. Den scheint es nicht wirklich zu geben, oder täuscht der Eindruck?

    Herzliche Grüße
    Andreas

    @Manfred: Ich bin seit Jahrzehnten bekennender „Wechselbucher“ und kann nur jedem dazu raten. Zwar brauche ich dann ewig (oder schaffe es nie) um bei irgendeiner Reederei an der Bar oder für alle sichtbar am Lanyard getragen mit einer güldenen Cruisecard aufzutrumpfen, bin mir aber sicher, keine neuen Eindrücke zu verpassen. Das ist für mich das Salz in der Suppe. Und – schöner Nebeneffekt – man stellt fest, dass (Vor-) Urteile beispielsweise nach misslungenen Reisen revidierbar sind.

  4. Lieber Andreas,
    ich war eine Woche später auf der Costa Toscana. Aber im Vorbeifahren nachts hätten wir eh‘ wenig Chancen gehabt, auch nur zu winken. Bzgl. Stauraum in den Kabinen der Costa Toscana: Ja, der ist etwas knapp, allerdings nicht so knapp, wie es im Video wirkt, denn einen weiteren Schrank mit Safe und Regalbrettern habe ich im Video nicht gezeigt (weil ich den selbst erst später entdeckt hatte, nachdem das Video schon fertig war) ;-)
    Sowas wie die Glasrücken sind, glaube ich, weniger ein „voneinander abgucken“, sondern einfach technische Entwicklungen in den Werften, die etwas möglich machen, was früher nicht ging, z.B. durch neue Techniken oder Werkstoffe und dann bieten die Reedereien das ihren Kunden halt auch an und die freuen sich darüber, ohne dass sie da groß auf die Konkurrenz schielen würden.
    Herzliche Grüße
    Franz

  5. @Franz
    Also, mein Kommentar war doch keine „Hassbotschaft“ (wie du schreibst).
    Costa gehört lediglich zu jenen Reedereien, die ich eben nicht mag, das ist doch ein Unterschied.

    Und ich bin mir sicher, dass es auch für dich Dinge gibt, die Du nicht magst….

  6. @Manfred: So wie Du’s formulierst, setzt es alle ziemlich herab, die Costa mögen. „Natürlich nicht! nicht geschenkt“ ist keine sachliche Kritik, sondern eben eine pauschale Aburteilung. Und leider liefest Du auch kein einziges Argument mit, warum Du Costa nicht magst …

  7. @Franz
    du schreibst: „leider liefest Du auch kein einziges Argument mit, warum Du Costa nicht magst …“

    Warum ?
    Weil es bestimmt Niemanden (!) interessieren wird, dass mir z.B.

    die italienische Sprache nicht behagt…
    die italienische Mentalität unsympathisch ist…
    zu viele laute (italienische) Gäste sind…
    vor allem im Sommer zu viele lärmende Kinder sind (ich liebe Kinder, aber im Urlaub will ich etwas Ruhe haben)
    Wasserrutschen etc. sehr stören…
    die Inneneinrichtung der Schiffe nicht gefällt…
    das Design und die Farbgestaltung der Kabinen nicht gefallen…
    und, und, und….

  8. @Manfred: Doch, das interessiert, denn es hilft einem zu verstehen, warum Du Costa nicht magst. Es hilft jedem Leser einzuordnen, ob die Kriterien, die für Deine Bewertung ausschlaggebend sind, auch für den jeweiligen Leser relevant sind. Wenn Du’s, nur um ein Beispiel zu nehmen, an der italienischen Sprache festmachst, weiss jemand, der italenisch liebt, dass Deine Wertung für ihn/sie völlig irrelevant ist.
    Das unterscheidet dann eine fundierte Kritik von einer Hassbotschaft (wie ich es, zugegeben etwas überspitzt formuliert hatte?

  9. Costa Toscana VAE usw. 3/23
    Kaum Kinder und wenige Italiener an Bord. Dafür Kundschaft in wildem Mix: Araber, Zentralasiaten, US-Amerikaner, Deutsche, Koreaner, Brasilianer undundund. Leider hatte ich drei Tage lang ein Jugendorchester auf dem Flur. Mir hat es trotzdem gefallen.
    Das Buffetrestaurant ist das übliche Schlachtfeld, aber das Fixrestaurant war tadellos und ich habe überraschend gut gegessen. Im Niedrigpreissektor ist das Schiff sicher eine Design-Perle.

  10. Wir waren als Familie im Frühjahr 22 auf der Toscana im Mittelmeer.
    Es war für uns nach ca 2 Dutzend Kreuzfahrten (u.a. Celebrity, Carnival, MSC, NCL, AIDA) das mit Abstand schlechtest konzipierte und am wenigsten durchdachte Schiff auf dem wir jemals waren! Der „Main-Pool“ auf dem Sonnendeck war nur unwesentlich größer als mein Pool zu Hause im Garten, absolut unzureichend bei 5000+ Passagieren.
    Der „Wasserpark“ bestand aus zwei mehr schlecht als rechten Rutschen, die Restaurants waren schlecht gestaltet und miserabel organisiert! Die Bars waren zahlreich an Bord verstreut, aber es war ein Glücksspiel ob sie geöffnet waren nicht und wenn in Betrieb unterbesetzt mit teils halbstündigen Wartezeiten für ein Getränk.
    Die Qualität des Essens (Abend im Bedienrestaurant) war gut bis sehr gut, um auch etwas Positives zu erwähnen. Ich würde auch nicht eine Kreuzfahrt-linie ablehnen weil sie dort italienisch reden. Solche Kritik erscheint mir unqualifiziert und unsachlich…
    Wir haben jetzt nochmal coasta gebucht (natürlich ein anderes Schiff) und geben dem ganzen noch eine Chance, das sage ich um klar zu machen bei der Kritik handelt es sich um die Toscana und nicht die Linie im Allgemeinen, aber tatsächlich würden wir lieber für eine gute Reise bezahlen, als mit der Toscana umsonst zu fahren.

  11. @Hans: Ich würde konstatieren: Falsche Zielgruppe, bei der Schiffsauswahl schlecht beraten. Vieles von dem, was Du kritisierst, kann man vorher wissen, wenn man sich Deckpläne und Schiffsbeschreibungen ansieht. Ohne Dir da zu nahe treten zu wollen: Wenn Du z.B. einen großen Pool und viele große Wasserrutschen willst – warum hast Du dann dieses Schiff gebucht?
    Costa hat sich bei der Planung des Schiffs ganz sicher sogar sehr viel gedacht – nur halt für eine andere Zielgruppe. Denn keine Reederei gibt eine Milliarde Euro für ein Schiff aus, dass sie nicht sehr gut durchdenkt.
    Einziger Punkt, bei dem ich auch ganz objektiv zustimmen kann, ist die Wartezeit bei Bar-Getränken – zumindest an den beliebten Bars zu entsprechenden Stoßzeiten. Da ist in der Tat zu wenig Personal vorhanden, um die zu erwartende Nachfrage in halbwegs passabler Zeit zu befriedigen.

  12. @Franz: weder noch! Und ich recherchiere SEHR gut vor jeder Kreuzfahrt! Nur war die Toscana zum Zeitpunkt unserer Reisebuchung praktisch nagelneu. Folglich gab es relativ wenig Infos über das Schiff und schon gar keine Rezensionen oder Foren mit Infos. Es war also ein „Versuch“… der ging schief. Wenn es das Ziel von Costa war ein „schwimmendes Seniorenheim“ (sorry aber war so)zu konzipieren mit vielen Sitznischen und Leseecken, dann mag man das gelungen nennen. Und natürlich erwarte ich auf einem Kreuzfahrtschiff einen Pool der zumindest ansatzweise dazu geeignet ist einer Vielzahl Reisender einen entsprechenden Platz anzubieten. Der „Nebenpool“ lag so ungünstig an der Schiffsseite, dass er den ganzen Tag im Schatten lag und demnach kühl und ungemütlich. So etwas ist unabhängig von der Zielgruppe für mich eine Fehlplanung.
    Zum völlig überforderten, schlecht organierten Barpersonal sowie den nicht nachvollziehbaren Öffnungszeiten der Bars hab ich bereits etwas gesagt.
    Ich mag um die Restaurants gerne ergänzen: Morgens und Mittags waren die Buffets total überlaufen, es bildeten sich am Eingang lange Warteschlangen von bis zu 20 min vorm Frühstück. Das Personal dort versuchte die Gäste zu platzieren und Tische zuzuweisen, womit sie heillos überfordert waren und was auch nicht klappte. An einem Buffet sollte eine Art „Einbahnstraße“ implementiert werden, die Toiletten waren am Ausgang. Als meine Tochter während des Essens auf Toilette musste durfte sie anschließend nicht mehr zurück zum Buffet (Einbahnstrasse). So etwas ist kein Konzept, das ist auf gut deutsch großer Mist.

  13. abschließend sei erwähnt, hier geht es um MEINE Meinung! Und die ist eben ein schlecht konzipiertes und und nicht gut durchdachtes Schiff. Dass ihre Meinung werter Franz, davon abweichen darf und die Erbauer des Schiffs vlt dachten was tolles zu konzipieren stelle ich nicht in Abrede. ändert nichts daran dass es mir/uns überhaupt nicht gefallen hat. Dass es das mit Abstand schlechteste Schiff war auf dem wir je gefahren sind (weit über 20 verschiedene Schiffe bisher)… und dass wir völlig ohne Übertreibung auf der Toscana (NUR um dieses Schiff geht es) selbst für geschenkt nicht nochmal fahren werden. Wir hoffen in wenigen Wochen auf einem anderen costa nicht ähnlich enttäuscht zu werden…

  14. Franz: Costa hat sich bei der Planung des Schiffs ganz sicher sogar sehr viel gedacht – nur halt für eine andere Zielgruppe.

    Dann erlauben Sie mir noch eine Frage: Wer ist denn die Zielgruppe der Toscana?
    Das konnte ich bisher nirgends erfahren. Außer Costa würde allgemein auf alte Leute die weder Pool noch Spaß im Urlaub suchen setzen…aber dazu passt ihr Marketing irgendwie so gar nicht.

  15. @Hans: Keine Sorge, ich will mich da auch gar nicht streiten und natürlich hat jeder seine eigene Meinung, die natürlich auch auf den jeweils individuellen Vorstellungen basiert. Kein Problem damit.

    Ich persönlich bin immer sehr vorsichtig mit so absoluten Aussagen wie „schlecht“ oder „undurchdacht“ – denn das suggeriert eben dann doch eine objektive Tatsache und klingt nicht wie eine persönliche Meinung. Etwas „Schlechtes“ ist etwas Schlechtes, daran gibt’s nichts zu rütteln. Und es sagt quasi jedem, der das schön oder okay findet, dass er auf dem falschen Weg ist, weil er etwas „Schlechtes“ gut findet ;-) Und „undurchdacht“ ist, egal wie man es dreht und wendet, eine objektive Tatsache, die behauptet, derjenige hätte nicht nachgedacht – was aber einfach nicht zutrifft. Das Ergebnis des Denkens entspricht nur nicht Deinen persönlichen Erwartungen und Vorstellungen. Das ist etwas anderes als „nicht nachgedacht“ ;-)

    Deshalb verwende ich lieber Formulierungen wie „das gefällt mir nicht“, weil da klar rüberkommt, dass es meine Meinung ist und nicht die objektive Feststellung einer Tatsache.

    Einen inhaltlichen Punkt will ich aber nochmal ansprechen, weil Du mich da vielleicht falsch verstanden hast: Ich glaube, es bringt nichts, von einem Schiff einen großen Pool „zu erwarten“, wenn man vorab am Deckplan deutlich sehen kann, dass es eben keinen großen Pool gibt. Das ist, als würde ich einen Fiat Punto kaufen und dann sagen, „von einem anständigen Auto erwarte ich aber 200 PS “ ;-)

    Ich drücke Dir die Daumen, was Eure zweite Costa-Reise angeht. Aber stelle Dich schonmal darauf ein, dass es dort am Buffet genauso voll sein wird. Costa ist nunmal eine Massenmarkt-Reederei am eher unteren Preis-Rand und noch dazu ein Schiff mit italienischer Prägung, wo dem Publikum ein wenig Gedränge nichts ausmacht, ja, es fast schon zur Kultur dazu gehört, laut und eng zusammenzurücken. Das gefällt mir persönlich auch nicht, aber das macht es nicht automatisch „schlecht“, sondern nur für mich persönlich ungeeignet.

    Tipp dazu übrigens: Das Buffet ist erträglich, wenn man außerhalb der Stoßzeiten hingeht. Da Italiener gerne länger schlafen, ist das Buffet jeweils zu Beginn der Öffnungszeit deutlich leerer. Wenn’s ganz hart kommt, hole ich mir auch mal einen vollen Teller vom Buffet und gehe zum Essen dann aber an den Pool oder in die Kabine. Nicht optimal, aber vielleicht der Preis, den man dafür zahlt, dass die Reise ansonsten halt deutlich günstiger ist als bei vielen anderen Reedereien.

  16. Der entscheidende Punkt bei Costa und der Zielgruppe ist die mediterrane/italienische Lebensart, die alles bei Costa prägt. Italiener, Spanier stören sich viel wenige an Lautstärke, Enge, ein wenig Chaos. Ich glaube, aber das ist nur meine persönliche Meinung, der „typische Italiener“ würde sich bei TUI Cruises wahrscheinlich richtig unwohl fühlen, weil ihm da alles zu ruhig, geordnet, aus seiner Sicht ein wenig steril zugeht.

    Den zweiten Aspekt habe ich schon erwähnt: Costa ist relativ günstig, da bleibt nichts übrig, als z.B. beim Service Abstriche zu machen im Vergleich zu teureren Kreuzfahrten. Und um das Argument gleich vorwegzunehmen: Ja, natürlich gibt es auch teurere Reisen bei Costa – wenn die Nachfrage das Angebot übersteigt, gehen auch bei Costa die Preise hoch (Sommerferien in Italien z.B.), ohne dass man auf diesen Reisen dann aber erwarten kann, dass Costa plötzlich das Service-Personal verdoppelt und die Leistung hochgeht.

  17. @Hans
    Sorry, aber jeder ist selbst schuld, wenn er bei Costa bucht.
    Lies bitte den ersten (meinen) Kommentar dieses Beitrags.

  18. @Franz: ich möchte nochmal kurz ein paar Dinge ergänzen, unabhängig vom Schiff.
    Ich habe nichts gegen „mediterrane Lebensart“ wir fahren sehr häufig mit MSC, da steckt mediterran bereits im Namen;) aber die Schiffe, selbst die älteren waren besser konzipiert und mehr durchdacht.
    Und hier komme ich zum zweiten (allgemeinen) Punkt. Sie sagen ich soll nicht absolute Formulierungen verwenden (z.b. schlecht durchdacht) sondern deutlich kennzeichnen es handelt sich um eine meinung und keine Feststellung (subjektiv objektiv)…nun wie darf ich dann im ursprünglichen Beitrag ihre Formulierungen wie z.b. die besten Cocktails, die rasantesten Rutschen und leckeres Sushi verstehen? Das kann ja lediglich IHRE Meinung und keine objektive Tatsache sein sein? ;)
    Was mir übrigens klar ist, ein Beitrag eines Journalisten ist regelmäßig eine Meinung und wenn sie fragen wart ihr schon auf der Toscana und wie ist eure meinung? nun, dann kann JEDER der nun meine antwort liest sehr gut erkennen, daß das meine meinung wiedergibt…

    Letzte Stichwort: in Ihrer Antwort schreiben Sie mir ich hätte schlecht recherchiert wenn ich einen Pool oder gar Aquapark erwartet hätte….dann scrolle ich hoch auf IHREN Artikel und lese dort von den „rasantesten rutschen im aquapark“ – läßt sich daraus schließen dass eben diese Seite und ihre Artikel für eine ausgewogene Recherche offensichtlich ungeeignet wäre? Ich hoffe nicht!
    In diesem Sinne, ahoi:)

  19. @Hans: Wir müssen uns da gar nicht so groß streiten … Offensichtlich haben wir einfach eine unterschiedliche Vorstellung bei der Unterscheidung von Meinungsäußerungen/Wertung und Fakten. Nochmal ein Versuch zu verdeutlichen, was ich meine:

    „undurchdacht“ ist eine Feststellung: Da hat jemand nicht nachgedacht. Das lässt keine Interpretation zu. Es ist keine Meinung, ob jemand gedacht hat oder nicht. Entweder er hat gedacht oder nicht. Würde man sagen, er habe nicht gedacht (obwohl er das vielleicht getan hat), dann ist es eine Unterstellung, aber immer noch keine Meinung. (könnte man z.B. formulieren als: „ich unterstelle/vermute mal, dass da jemand nicht weit genug gedacht hat“ oder so).

    „beste“, „lecker“ o.ä. sind dagegen Begriffe, die automatisch eine Wertung wiedergeben (und nebenbei, der „beste Cocktail bei Reederei A“ kann im Vergleich zu Reederei B dennoch schrecklich sein – er ist halt nur der beste unter den insgesamt schlechten bei B.). Es sind per se wertende Begriffe, also Meinungsäußerung, ohne dass man das weiter kenntlich machen muss.

    Zu meinen Formulierungen oben:

    Vielleicht nur schnell allgemein angemerkt: Der Text oben ist kein Schiffsportrait, er ist lediglich eine lockere Kurzzusammenfassung, was man in dem Video sehen kann. Also letztlich sowas wie Werbung für das Video ;-) Das recherchierte und umfassende Schiffsportrait ist im Beitrag direkt unter dem Video verlinkt: https://www.cruisetricks.de/costa-toscana-neues-besonderes-und-reizvolles-des-neuen-costa-flaggschiffs/

    >„rasantesten rutschen im aquapark“ – bitte alles lesen: Das steht, dass ich im VIdeo die zwei rasantesten Rutschen an Bord im Video zeige. Das bedeutet nicht, dass die beiden objektiv sehr rasant sind; es sind eben nur die rasantesten auf diesem Schiff. Ich zähle insgesamt vier Rutschen – zwei große, zwei kleine weiter unten.

    >… ein Beitrag eines Journalisten ist regelmäßig eine Meinung …

    Nein, ist es eigentlich nicht. Es gibt im journalistischen Handwerk eine klare Regel und die lautet, Fakten (wie objektiv z.B. die Auswahl der genannten oder nicht genannten Fakten generell ist, darüber kann man natürlich endlos streiten) und Meinung voneinander zu trennen. Wobei, siehe oben, offensichtlich wertende Begriffe nun gerade in einem etwas persönlicheren Online-Format nicht nochmal gekennzeichnet werden müssen, weil es eben offensichtlich ist, wo der Journalist/Autor zwischendurch auch mal seine Meinung äußert, beziehungsweise aufgrund Recherche und Erfahrung eine (hoffentlich qualifizierte) Wertung abgibt.
    Da liegt nämlich noch ein wesentlicher Unterschied: Eine Meinung kann auch aus dem Bauch heraus ohne groß weitere Recherche geäußert werden (und das ist natürlich auch völlig okay). Wenn ich als Journalist eine Wertung abgebe – also z.B. „die Bar mit den besten Cocktails an Bord“, dann ist das mehr als nur eine einfache Meinung (bzw. sollte/muss es sein). Denn diese Wertung basiert darauf, dass man sich alle Bars genauer angesehen, Cocktails probiert hat, die Barkeeper bei der Zubereitung beobachtet hat, sich die Kreativität der angebotenen Cocktails angesehen hat, um dann zu dem wertenden Ergebnis zu kommen, welche Bar unter diesen Kriterien die beste ist.
    Und wenn ich in einem Beitrag schreibe „das Schiff XY hat Platz für 4.530 Passagiere in 2.300 Kabinen“, dann ist das selbstverständlich ohnehin keine Meinung oder Wertung, sondern eine recherchierte Tatsache. Insofern ist ein journalistischer Beitrag keineswegs „regelmäßig eine Meinung“.

    Herzliche Grüße
    Franz Neumeier

  20. Hab ich alles verstanden und vieles davon ist mir bekannt, keine Sorge.
    Und ohne eine grundsätzliche Diskussion über Meinungen, Recherche, Fakten usw fortzuführen zu wollen…
    1. Ich (aber auch meine Familie sowie mitgereiste Freunde) empfanden ganz subjektiv die Toscana als schlecht durchdacht und konzipiert.
    2. Der Pool an Seite befand sich den größten Teil des Tages im Schatten (FAKT). Lag vermutlich an der dummen Sonne und nicht daran dass jemand beim konzipieren nicht dran gedacht hat dass ein Schornstein oder eine hohe Bordwand Schatten werfen könnte (IRONIE)…

    Aber ich mag 2 Fragen die Sie mir gern beantworten dürfen aber bisher vermieden haben wiederholen:
    – Wer oder was ist die Zielgruppe? (Das hat nix mit mediterran zu tun)
    Alte Leute, Familien, „Adrenalin-Junkies“, Paare, Singles? Ruhe suchende? usw

    – Warum erwähnen Sie selbst die 2 rasantesten Rutschen im Aquapark im Artikel um mir dann vorzuhalten ich hätte schlecht recherchiert wenn ich einen Aquapark auf diesem Schiff erwartet hätte?

    Ein letzter Summenstrich: Ungeachtet aller objektiven Zahlen, Daten, Fakten oder subjektiven Bewertungen und Meinungen: Die Toscana war von insgesamt über 20 Schiffen zahlreicher Reedereien mit den ich unterwegs war, das Schiff welches mir in seiner Gesamtheit mit weitem Abstand am schlechtesten gefallen hat!

  21. Über die faktische Aussage des Wortes „schlecht“ und „undurchdacht“ werden wir uns wohl nie einig werden ;-)
    Zu den Pools nur schnell noch angemerkt: Vielleicht (ich weiß es nicht) war es sehr wohl durchdacht und genau so geplant, dass die seitlichen Pools im Schatten liegen. Nicht jeder mag Sonnenbrand und manche bevorzugen Liegestühle udn Pool durchaus im Schatten. Das muss ja nicht Ihre persönliche Vorliebe sein. Aber das macht diese Pools weder „schlecht“ noch „undurchdacht“, sondern lediglich unpassend zu Ihren persönlichen Vorstellungen.

    Zu den zwei offenen Fragen:

    Zielgruppe: Doch, das hat sogar essenziell etwas mit italienischer Lebensart zu tun. Es ist eine Massenmarkt-Reederei, die sich nicht auf ganz spezifische Zielgruppen fokussiert – das würde auf so großen Schiffen keinen Sinn machen, weil es den Kreis der potenziellen Kunden zu weit einschränken würde. Gemeinsamer Nenner der Passagiere bzw. der Zielgruppe ist die Liebe zu genau dieser Lebensart: lebhaft, manchmal laut, gesellig, kontaktfreudig, kinderliebend, usw.

    Für eine genaue Zielgrippe-Definition würde ich Sie aber bitten, Costa direkt zu fragen. Es ist nicht meine Aufgabe, deren Marketing-Strategie zu definieren ;-)

    Ich habe Ihnen, soweit ich mich erinnern kann, nicht vorgeworfen, einen Aquapark erwartet zu haben. Aber abgesehen davon kann ein Aquapark ja auch aus nur zwei (bzw. wenn man die beiden kleinen dazuzählt vier) Rutschen bestehen. Was ich meinte ist, dass man die Größe des/der Pools und des Aquaparks oder wie auch immer man es nennen will, und die gebotenen Features, vorher feststellen kann, an Bord also nicht überrascht sein muss, dass es nicht den Erwartungen entspricht.

  22. ok, ich gebe auf. Der Pool im Schatten war großartig durchdacht, ebenso das eiskalte Wasser in eben diesem. Deshalb wurde der Pool auch kaum genutzt, war praktisch ständig leer, ebenso wie die so beliebten liegen im Schatten leer waren. Vermutlich wegen dieses Geniestreiches und perfekt durchdachten Konzeptes haben sich noch mehr Gäste am hauptpool versammelt bzw diesen in Ermangelung einer freien liege genervt und enttäuscht verlassen…

  23. Über eiskaltes Wasser hatten Sie bislang nichts gesagt; das würde ich definitiv als objektiven Mangel betrachten. Bzgl. Schatten sind wir lediglich unterschiedlicher Meinung – Sie finden Schatten eben nicht gut, ich eher schon. Um was es mir die ganze Zeit geht, ist die Unterscheidung zwischen objektiven Fakten und subjektiver Meinung und die sinnvollen Formulierungen, um diese Unterscheidung deutlich zu machen. Wenn man eine Meinung formuliert, als seien es objektive Fakten, dann führt das den Leser in die Irre.

    Deshalb: Eine unmissverständliche Meinung wäre z.B.: „Ich finde, Schatten ist keine gute Idee für einen Pool und gefällt mir nicht, so wie offenbar auch vielen anderen Passagieren nicht, weil der Pool immer leer war“, Eine irreführende, weil gar nicht objektiv gemeinte Feststellung von Fakten wäre eben: „Die Anordnung des Pools ist undurchdacht, der Pool ist schlecht.“

    Lassen wir’s damit bewenden. Ich glaube, wir sind da einfach unterschiedlicher Meinung ;-)

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