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Viertes Schiff der Cunard Line bekommt den Namen „Queen Anne“

Das vierte Schiff der Cunard Line wird „Queen Anne“ heißen. Das neue Kreuzfahrtschiff befindet sich derzeit in der Fincantieri-Werft in Monfalcone im Bau und soll Anfang 2024 in Dienst gehen. Die Namensgebung und der Bau haben sich wegen der Pandemie verzögert.

Die Queen Anne wird das 249. Schiff in der langen Geschichte von Cunard Line und das vierte der aktuellen Flotte mit Queen Mary 2 (2004, Chantiers de l’Atlantique, Saint Nazaire), Queen Victoria (2007, Fincantieri, Marghera), Queen Elizabeth (2010, Fincantieri, Monfalcone).

Zusammen mit dem Stardesigner und Creative Director Adam D. Tihany habe man für die Queen Anne ein durchdachtes, außergewöhnliches Design geschaffen, das neue Standards setze, so Cunard in einer Pressemitteilung. Auf der Queen Anne sollen sich die für Cunard typischen Bereiche und Räumlichkeiten in neukonzipierter Form wiederfinden. Zudem erwarte die Passagiere ein gänzlich neues Kulinarik-, Kultur- und Unterhaltungserlebnis.

Die Einrichtung werde in kräftigen Farbtönen gehalten sein und eine „bemerkenswerte Ästhetik in Einklang mit der von den Cunard-Schiffen bekannten zeitlosen Eleganz aufweisen“. Auch soll die Queen Anne als erstes Schiff der Flotte ihren Schiffsnamen in einem neuen Schriftdesign am Bug tragen.

Den Vorvertrag für das neue Kreuzfahrtschiff hatten Fincantieri und Cunard Line bereits im September 2017 unterzeichnet. Die Indienststellung war ursprünglich für 2022 geplant, verzögerte sich pandemiebedingt jedoch. Als Buchungsstart für die Reisen nennt Cunard Line nun den Mai 2022. Die Queen Anne wird mit einer Tonnage von rund 113.000 BRZ und 3.000 Passagieren größer sein als die Queen Victoria und die Queen Elizabeth mit jeweils rund 90.000 BRZ und um die 2.000 Passagiere.

Baubeginn für die Queen Anne war im Oktober 2019 mit einer Feier zum ersten Stahlschnitt in der in Fincantieri-Werft in Castellammare di Stabia bei Neapel statt, wo das erste Segment für das neue Schiff entstand.

Lange hatten Cunard-Fans spekuliert, welchen Namen das neue Cunard-Kreuzfahrtschiff bekommen würde. Häufiger genannt wurden die Namen „Queen Isabella“, „Aquitania“, „Mauretania“, „King James“, „Queen Elizabeth 2“ und „Queen Anne“. Letzteres war zuletzt der Favorit in Diskussionsforen. Für alle genannten Namen hatte Cunard Line im Laufe der Zeit Markenschutz beantragt.

Bis zur endgültigen Entscheidung für den Namen „Queen Anne“ sei es ein langer Prozess gewesen, schreibt Cunard in einer Pressemitteilung. Zusammen mit der britischen Historikerin, Autorin und TV-Moderatorin Kate Williams habe man verschiedenste Optionen erarbeitet.

5 Kommentare

Über den Autor: FRANZ NEUMEIER

Franz Neumeier
Über Kreuzfahrt-Themen schreibt Franz Neumeier als freier Reisejournalist schon seit 2009 für cruisetricks.de und einige namhafte Zeitungen und Zeitschriften. Sein Motto: Seriös recherchierte Fakten und Hintergründe statt schneller Schlagzeilen und Vorurteile, damit sich jeder seine eigene Meinung bilden kann. TV-Reportagen zitieren ihn als Kreuzfahrt-Experten und für seine journalistische Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet. Er wird regelmäßig in die Top 10 der „Reisejournalisten des Jahres“ gewählt und gewann mit cruisetricks.de mehrfach den „Reiseblog des Jahres“-Award.

5 Gedanken zu „Viertes Schiff der Cunard Line bekommt den Namen „Queen Anne““

  1. Cunard wird ihr neues Schiff, leider wieder mit den schädlichen Treibstoffen in Betrieb nehmen .
    Hat allerdings mitgeteilt , auch viel in energiearme Techniken bei der Queen Anne zu installieren.
    Bin gespannt , dauert noch bis 2024.
    Ob wir dann noch fahren wollen ?
    Gruss Alfred

  2. Queen Anne wird wie alle Cunard Schiffe ein Knaller sein.
    Wir ( 4 Reisende) freuen uns schon auf dieses Schiff.
    Gruß Michael

  3. Alle Cunard Schiffe sind bis jetzt eine Fastination für sich . Wir freuen uns schon jetzt auf die Jungfernfahrt 2024, und können es kaum abwarten.
    Hochachtungsvoll
    Ralf Moritz und Wolfgang Moritz Reupcke

  4. Ist das wirklich wahr, dass ein neues Kreuzfahrtschiff heutzutage noch mit Schweröl angetrieben wird? Das schreckt mich total ab! Was für ein Imageverlust für Cunard, mich werden die nicht wieder begrüßen können, never

  5. @Arne: Ich denke, das muss man etwas relativer sehen. Denn „Schweröl“ bedeutet heute ja nicht mehr dasselbe wie noch vor zehn Jahren. Denn mit Scrubber und Katalysatoren werden viele Schadstoffe sehr effizient herausgefiltert (Schwefeloxid, Stickoxid, Ruß und größere Partikel). Zum anderen muss man leider realistischer sagen: Dort, wo die Queen Anne zum Einsatz kommen soll, nämlich weltweit, auf Weltreisen, ist im Grunde immer noch nicht überall LNG verfügbar, geschweige denn modernere Kraftstoffe wie Biodiesel, grünes Methanol o.ä. Alternativ könnten sie allerdings mit Marinediesel fahren (das geht auch mit den Motoren, die die Queen Anne hat), was aber v.a. bei den langen Strecken, die das Schiff auf Weltreise führt, viel teurer ist.
    Auch zu bedenken: Die Queen ist lange vor der Pandemie geplant und beauftragt worden, kam nur durch diese Verzögerung erst später. Nachträgliches Umplanen von einem solchen Schiff wäre extrem teuer und würde die Auslieferung vermutlich noch weiter verzögern (unabhängig davon, ob eben die oben beschriebenen Umstände eine Umplanung für die Reederei überhaupt sinnvoll erscheinen ließen).
    Also, nicht falsch verstehen: Ich will es nicht verteidigen, das muss Cunard selbst machen. Aber trotz aller positiven Entwicklungen sind wir in der Schifffahrt und in der Kreuzfahrt für bestimmte Situationen und Destinationen noch nicht so weit, dass es verlässliche Alternativen gäbe, die die Kunden auch bereit sind, über einen höheren Preis zu bezahlen.

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